Der kleine Hodiaki

Manchmal stößt man auf Geschichten, die machen einfach Spaß. So auch die vom kleinen Hodiaki, die in den USA spielt, genauer gesagt in einer amerikanischen Schulklasse. Ein kurzer, humorvoller und zugleich unbarmherziger literarischer Leckerbissen für zwischendurch. Eine Geschichte, die sich schön ließt und mit dem Finger in die richtige Richtung deutet. Hier also nun

Die Geschichte vom kleinen Hodiaki

Die Lehrerin sagte: „Lasst uns damit beginnen, eure amerikanischen Geschichtkenntnisse zu prüfen. Wer hat gesagt: „Gib mir die Freiheit oder den Tod?“

Sie blickte hinab in ein Meer leerer Gesichter bis auf das des kleinen Hodiaki, einem hellen Austauschschüler aus Japan. Dieser streckte als einziger seine Hand nach oben: „Patrick Henry, 1775.“

„Sehr gut!“ lobte die Lehrerin, und von wem stammt das Zitat: „Eine Regierung des Volkes, aus dem Volk und für das Volk, wird niemals vom Antlitz der Erde verschwinden.“

Wieder keine Antwort, außer vom kleinen Hodiaki: „Abraham Lincoln, 1863.“

„Exzellent,“ so die Lehrerin und weiter, versuchen wir eine schwierigere Frage. Wer hat gesagt: „Frag nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst?“

Wieder einmal war es Hodiaki, der als einziger die Hand in die Luft streckte. Er antwortete: „John F. Kennedy, 1961 .“

Die Lehrerin fuhr die Klasse an: “ Ihr solltet Euch schämen, der kleine Hodiaki ist nocht nicht einmal aus unserem Land und weiß doch mehr über die amerikanische Geschichte als ihr alle.“

„Fickt die Japaner!“ flüsterte jemand aus der Klasse laut.

„Wer hat das gesagt. Ich will das jetzt wissen, sofort!“ forderte die Lehrerin aufgebracht.

Wieder hob der kleine Hodiaki die Hand: „General MacArthur, 1945.“

Ich kotz gleich“ murmelte an dieser Stelle ein anderer Schüler hinter seinem Rücken.

Die Lehrerin blickte streng um sich: „Also gut! Wer war das?“

Wieder antwortete der kleine Hodiaki: „George Bush zum japanischen Premierminister, 1991.“

Wutentbrannt schrie ein weiterer Schüler: „Ja toll, blas mir doch einen!“

Der kleine Hodiaki sprang von seinem Stuhl auf, winkte mit der Hand und rief zur Lehrerin: „Bill Clinton zu Monica Lewinsky, 1997!“

Beinahe schon in Lynchstimmung erwiderte ein weiterer Schüler:

Du kleiner Scheißer. WennDu Du auch nur noch ein einziges Wort sagst, bring ich dich um!“

Der kleine Hodiaki schrie verzweifelt und mit überkippender Stimme: „Michael Jackson, zu dem Kind, das gegen ihn

An dieser Stelle wurde die Lehrerin ohnmächtig.

Als die Klasse sich um die auf dem Boden liegende Lehrerin scharrte, entfuhr einem der Schüler erschrocken: „Oh Scheiße, jetzt sind wir im Arsch,“ und der kleine Hodiaki entgegnete leise: „Das amerikanische Volk, 2011.“

Gefunden und aus dem Englischen übersetzt bei Infosperber

Über denkbonus

Politischer und religiöser Freidenker | Grobstofflich | Wer sein Bewußtsein erweitern will, muss zuerst welches besitzen
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3 Antworten zu Der kleine Hodiaki

  1. harr schreibt:

    ich lolierte köstlich

  2. Andreas Voth schreibt:

    Einfach nur „Hammergut“ !!!!
    Schwarzer Humor auf überdurchschnittlich hohem Niveau.
    Bitte mehr davon!!!

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