Europa – Aus der Krise in die Krise

Die Überschrift könnte auch lauten: “Ein Tollhaus namens Erde.” Die Welt gleicht zusehends einem Brummkreisel, so schnell überstürzen sich die Ereignisse gerade. Das Referendum der Griechen ist nur ein Beispiel von vielen

feuroDer Euro sieht zitternd seinem Ende als Währung entgegen, ebenso wie der Dollar seinem Ende als Weltreservewährung. Ein Staat nach dem anderen versinkt im Chaos, dank der demokratischen Friedenseinsätze des Westens. Zugleich bahnt sich im Osten eine wichtige Neuentwicklung an, die Machtverhältnisse auf der Erde verschieben sich mit zunehmender Dynamik und Geschwindkeit hin zu den BRICS- Staaten. Durch die hohe Ereignisdichte ensteht der Eindruck, dass die Einschläge uns näher kommen und immer mehr Menschen fühlen sich durch die aktuellen Entwicklungen mehr oder weniger überfordert. weiterlesen

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Griechenreferendum – Ein abgekartetes Spiel?

Läuft eine Herde davon, so wird sie wieder eingefangen. Dasselbe droht den Griechen, ausgerechnet mithilfe ihres Referendums

wahlURNEMeinung – Wir müssen davon ausgehen, dass der gesamte Griechenlandzirkus womöglich nichts anderes ist, als eine grotesk aufgeblasene Show. Jeder, der auf Tsipras herumhackt, sollte sich darüber in klaren sein, dass der Mann vom ersten Tag seines Amtsantritts an eine Mündung an seiner Schläfe hatte. Und zwar wortwörtlich, ebenso wie jeder andere Regierungschef eines jeden Staates, der den USA nichts entgegenzusetzen hat. Tsipras will gerne raus aus dieser Nummer, genauso wie sein Kollege Varoufakis. Daher haben die beiden sich etwas ausgedacht, den Amtsaustieg in fünf Schritten. Weiterlesen

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Letzte Runde

Die Endrunde im Kampf der Giganten scheint eingeläutet, die Hinweise darauf verdichten sich. Nicht nur in der EU, sondern weltweit

AmighomeEuropa brennt. Um die Turkish Stream zu verhindern, hat Washington nach vierjähriger Pause erneut den albanischen Terrorismus reaktiviert, um das Transitland Mazedonien ins Chaos zu stürzen. Allerdings sind die Mazedonier nicht doof und durchschauen das böse Spiel ebenso, wie ihre serbischen Nachbarn. Ob die Armenier, ebenfalls unter farbigen Umsturzversuchen leidend, da gleichziehen können, oder untergehen werden, bleibt noch abzuwarten. Die Zukunft der Ukraine und Transnistriens ist ebenfalls unklar. Aber auch in Uncle Sams Hinterhof schlagen die Flammen hoch. Proteste, Streiks und Demonstrationen in Chile, Ecuador, Brasilien, Venezuela und Argentinien allein im Zeitraum des letzten Monats. Die Gründe der Proteste sind dabei völlig irrelevant. Das einzige, was zählt, sind die Proteste selbst. Und sollte einer der angebenen Gründe von der betroffenen Regierung beigelegt werden, wird sofort ein neuer aus dem Zylinder gezogen. So gingen 250.000 Menschen in Argentinien für eine ‘unabhängige Justiz’ auf die Straße. In Buenos Aires geht es um die Freilassung politischer Gefangener, in Caracas protestieren die Menschen gegen die herrschenden Steuergesetze, in Brasilia ärgern sich die Leute ebenfalls über Steuergesetze und ein ominöses Outsourcing- Gesetz und in Santiago de Chile ist der Grund eine Bildungsreform. Wie gesagt, wofür- oder gegen demonstriert wird, ist nicht so wichtig, die meisten Leute begreifen ohnehin nicht, dass sie instrumentalisiert werden. Weder in Lateinamerika, noch dort, wo es bald schon richtig heiß hergehen wird, bei uns in Europa. Weiterlesen

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Sind Schwule gefährlich?

Putin warfen sie Homophobie vor, um die Winterspiele in Sotschi zu diskreditieren. Dabei sind sie selbst nicht dazu in der Lage, endlich die Homoehe in Deutschlang einzuführen. Denn nur dann könnten schwule oder lesbische Paare auch Kinder adoptieren

Zufriedene Albatrosweibchen

Zufriedene Albatrosweibchen

Kommentar – Es gibt eine ganze Reihe von Menschen in diesem Land, die sich gegen die Homo- oder Lesben- Ehe aussprechen. Die Gründe geben sie stets bereitwillig an. Grund Nummer eins: Es ist unnatürlich. Dabei macht die Natur es uns vor. Ob schwule Pinguine, lesbische Giraffen oder schwule Ratten. Hunde poppen ohnehin alles, was ihnen vor die Flinte läuft, notfalls auch ein Hosenbein. Sollen sie doch, wen interessiert es schon, wo die ihren Knochen vergraben? Interessant erscheint eher die Frage, weshalb Homo- Hetero- oder Bisexualität bei Tieren natürlich, beim Menschen jedoch unnatürlicherweise vorkommen soll? Nathan Bailey von der University of California in Riverside und seine Kollegin Marlene Zuk haben sich dieser Frage gewidmet. In einer Überblicksarbeit zum Thema ‘Homosexualität im Tierreich’ weisen die beiden nach, dass Homosexualität im Tierreich weit verbreitet ist. Sie kommt vor bei Primaten wie dem Bonobo, bei Vögeln wie Pinguinen, bei Fröschen, Würmern und sogar bei Fruchtfliegen. Wie die beiden Forscher in dem Fachblatt ‘Trends in Ecology & Evolution’ berichten, befindet der Homo Sapiens somit “in illustrer Gesellschaft.” Weiterlesen

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