Flüchtlingspanik völlig überzogen

Die Öffentlich- Rechtliche Anstalt für betreutes Denken schürt in zunehmendem Maße Angst vor- und Abneigung gegen die Zuwanderer aus südost. Weder das eine, noch das andere davon ist gerechtfertigt

breaksomeeggsKommentar – Es ist höchste Zeit, die gesteuerte öffentliche Wahrnehmung der Zuwanderung etwas gerade zu biegen. Das letzte, was wir derzeit brauchen, sind Untergangsszenarien, Deutschland und ganz Europa betreffend. Dass es bis 2020 zu Bürgekriegen kommen könnte, dass Flüchtlingshorden marodierend europäische Landstriche durchstreifen und alles rauben, was nicht abgeschlossen ist, dass schon bald die öffentliche Ordnung zusammenbräche und dann das Kriegsrecht ausgerufen werden müsste, das alles ist barer Unsinn. Aber wo alle dasselbe denken, denkt zumeist keiner viel. Daher zum Vergleich ein paar Zahlen:

1945 lag unser Land in Trümmern, Deutschland war am Boden zerstört. Ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt strömten aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten an die 12 Millionen Menschen nach Deutschland und wurden dort mehr oder weniger herzlich aufgenommen. Ist Deutschland daran zerbrochen? Nein.

Dann kamen die Kriegsheimkehrer. Waren es Ende 1944 noch zwei Millionen Kriegsgefangene gewesen, schnellte die Zahl mit der Kapitulation Deutschlands auf etwa 11 Millionen nach oben. Auch diese Zuwanderer hat Deutschland verkraftet, obwohl es wirtschaftlich am Ende war. Nicht zu vergessen die vielen Spätheimkehrer. Dann folgten etwa 14 Millionen Gastarbeiter in den 60er und 70er Jahren, die wir für unser ‚Wirtschaftswunder‘ dringend benötigten. Ist deshalb irgend ein Deutscher verhundert? Nicht, dass ich wüsste. In den 90er Jahren und danach folgten zudem mehr als vier Millionen Aussiedler und Spätaussiedler aus dem postsowjetischen Raum.

Nun werden viele denken: „Das waren ja aber auch welche von uns. Sie hatten keine dunkle Hautfarbe und waren zudem christlich geprägt, nicht muslimisch.“ Und eben hier liegt der Hund begraben. Entscheidend ist nicht die Frage, ob in den nächsten Jahren noch mal ein- oder zwei Millionen nachkommen. Entscheidend ist vielmehr die Frage, wie wir diese Menschen vernünftig in unsere Gesellschaft integrieren. Der Nationalitätenbegriff des 19. und 20. Jahrhunderts hat heute ausgedient. Heutige Nationalität ist nicht länger abhängig vom Geburtsort, der Haarfarbe der Eltern, der DNA oder Volkszugehörigkeit. Statistisch gesehen befinden sich derzeit etwa 17 Millionen Ausländer in Deutschland und sie allesamt sind faktisch Deutsche.

Entscheidend ist nicht die Frage, wieviel Menschen noch zu uns fliehen werden, sondern vielmehr, wie es uns als Nation gelingt, diese Menschen in unsere Gesellschaft zu integrieren. Ob es uns gelingt, die Zuwanderer wenigstens ein Stück weit für unsere Kultur zu begeistern und ob wir es schaffen, dass diese Menschen sich in Deutschland an unserer Seite wohlfühlen, weil sie uns gut leiden können. Ob die Hautfarbe meines Nachbarn weiß, schwarz, gelb, braun oder rot ist, interessiert mich nicht. Meinetwegen kann er auch grün sein. Das einzige was zählt, ist, dass wir einander anlächeln, wenn wir uns begegnen. Dass wir unseren zugezogenen Freunde von nebenan bei Behördenkram unterstützen, so wie diese uns helfen, wenn der Wind das Dach beschädigt hat.

Wenn wir nicht dazu bereit sind, mit ihnen zu sprechen, wie sollen sie dann unsere Sprache lernen, was viele gerne würden. In früheren Jahren war dies kein Problem. Schwaben, Pfälzer, Holsteiner und Saarländer haben auch nicht vom ersten Tag an mit dem Rest Deutschlands unter einem Dach gelebt. Sie alle kamen nach und nach hinzu, zuletzt das Saarland, welches noch bis 1956 französisch war. Der Wille zur Intergration war damals hoch und er ist es auch heute noch, solange nicht nationalistisch bis transatlantisch angehauchte Mendienhuren dies durch ihr verantwortungsloses Geschreibsel konterkarieren.

Entscheidend sind heutzutage nicht Rasse, Herkunft oder Ethnie, als vielmehr die Bereitschaft von uns, mit den Zuwanderern eine gemeinsame nationale Identität zu entwickeln, die beiden Seiten genügend Spielraum lässt, um ihre kulturellen Eigenheiten ausleben zu können, ohne dabei die Grenzen des anderen zu verletzten. Gelingt uns dies, so verlieren jene Geostrategen, die diese Wanderbewegung inszeniert haben, auch noch den letzten kleinen Strohhalm, mit dem sie Europa schon so oft zum eigenen Machterhalt missbraucht haben.

Hilfreich wäre hierbei ein Blick hinüber zu unseren russischen Nachbarn. Russland ist ein Vielvölkerstaat mit 23 verschiedenen Volksgruppen auf einem Gebiet von etwa 22,4 Millionen km². Vom Schwarzen Meer bis zur Pazifikküste sind es 10.000 km und von der Süd- zur Nordgrenze 5.000 km. Insgesamt umfasst das russiche Gebiet 11 Zeitzonen. All das ist für die Russen managebar. Dort leben schon seit Jahrhunderten die unterschiedlichsten Völker friedlich Seite an Seite und sind es auch nicht anders gewohnt. Nicht, weil sie es ohnehin nicht ändern könnten, sondern, weil sie es so wollen.

Quellennachweis und weiterführende Links:

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11 Antworten zu Flüchtlingspanik völlig überzogen

  1. Salatski schreibt:

    Ich sehe das anders. Ist der Denkbonus jetzt schon unterwandert oder wie ist der Artikel zu verstehen? Im Grunde wiederholt er nur die Argumente der Bundesregierung, die Einwanderer seien eine Bereicherung für uns. Wenn uns also Menschen fehlen, holen wir Ausländer ran, in rauen Mengen, statt dafür zu sorgen, die Geburtenrate wieder zu erhöhen.

    Auch der Vergleich mit dem Nachkriegsdeutschland hinkt gewaltig. Wir leben in keinem von Bomben zerstörten Land, das für den Wideraufbau dringend Manpower braucht, weil die eigenen Männer alle tot sind. Wir haben alles, was wir brauchen, doch weil es einigen wenigen immernoch nicht reicht, nimmt man es anderen weg, weswegen es woanders fehlt, womit man es wieder jemandem wegnehmen muss usw usf.
    Würde man in D. die Löhne um 50% erhöhen, wäre ein Riesenteil des Problems bereits gelöst. Der Binnenhandel könnte sich nämlich erholen, Steuereinnahmen würden steigen und damit öffentliche Projekte und Dienste mit dringend benötigtem Geld versorgen. Die Straßen könnten repariert werden, man könnte der Privatisierung von Gemeingut entgegenwirken.

    Der Flüchtlingsstrom hilft weder Deutschland noch den Deutschen, er hilft allein Großkonzernen mit Sitz in Deutschland, die mit Billiglöhnern weitere Steuern sparen können, wodurch Deutschland noch weniger Geld hat.
    Gleichzeitig wird versucht, mit der Völkerwanderung die Bevölkerungsstruktur in Europa zu ändern, wäre dem nicht so, würde man die Menschen viel kontrollierter ins Land lassen. Es muss aber alles auf einmal sein, damit – und hier unterscheiden sich unsere Deutungen diametral – einerseits das angerichtete gesellschaftliche Chaos möglichst groß ist, und andererseits die Zuwanderung unmöglich rückgängig gemacht werden kann.

    Mit einem fehlenden Pass kann man nicht abgeschoben werden. Die Folge: Kein Flüchtling hat mehr einen Pass. Das Ergebnis: Sie bleiben alle, eine Verschiebung des Verhältnisses zw. In- und Ausländern findet statt.

    Deutschland blüht keine rosige Zukunft mit den Zuwanderern. Das ist Unsinn. Wir haben nmA. mehr als 6 Millionen Arbeitslose, vielleicht sogar 8 (von wegen 3, lachhaft), da wäre genug zu tun, vorhandene Arbeitskraft zu aktivieren, statt erst kultur- und sprachfremde Menschen herzuholen, die mühsam angelernt werden müssen.

    Ich glaube Ihnen nicht, Ihre Argumente sind so nah an denen der Regierung und der Zuwanderungsbefürworter, dass ich geneigt bin, Ihnen Manipulation im Sinne der Regierung vorzuwerfen.

    Nicht nur, dass der Tenor der alternativen Presse sich völlig anders liest, mich stört besonders, dass der Artikel nicht auf die Risiken unkontrollierter Zuwanderung hinweisen möchte. Stattdessen versucht er, mich zu beruhigen.

    Es tut mir Leid, aber bei 10.000 Menschen, die jeden Tag im Land ankommen, da möchte ich mich nicht beruhigen. Da möchte ich das Recht in Anspruch nehmen, besorgt zu sein. Um mich, meine Nachbarschaft, meine Familie, meine Freunde, und nicht zuletzt mein Deutschland.
    Denn diese Sache WIRD Deutschland nachhaltig verändern. Dabei ist mir egal, ob zum guten oder zum schlechten, wer ehrlich ist, gibt zu, dass man darüber nur spekulieren kann.

    Aber ich will verdammt nochmal beunruhigt sein dürfen, wenn eine Veränderung von solchem Ausmaß über mein Land hereinbricht, noch dazu, dass ich weder vorbereitet war noch gefragt wurde, ob ich diese Veränderung überhaupt will.

    Wenn Sie selbst glauben, was Sie da schreiben, müssten Sie doch verwundert sein, dass uns unsere Mutti nie über diese wohlwollenden und weisen Pläne aufgeklärt hat. So, wie Sie es beschreiben, ist es nämlich eine Wohltat, eine Millionen Fremde pro Jahr ins Land zu holen, Ende offen. Da wäre es doch ein Leichtes gewesen, den Deutschen diese Planung näherzubringen. Hat ja schonmal geklappt, in den 70ern.

    Das Problem ist: Es ist nicht dasselbe wie damals. Damals war bereits eingeplant, dass ein Großteil der Leute wieder gehen wird.
    Mit solchen Einwanderungen gehen immer Veränderungen in der Gesellschaft einher, und AUSGERECHNET DEUTSCHLAND ist für mich das Musterbeispiel für missglückte Integration. Russen leben unter sich, feiern unter sich, heiraten unter sich. Dasselbe gilt für Türken, Kurden, Syrer, Ghambier, Marokkaner oder allgemein Araber. Gerade in Berlin ist das super zu sehen. Hier leben etliche Ausländer. Ich kenne nicht einen einzigen persönlich, abgesehen vom Vietnamesen, bei dem ich meine Zeitung kaufe.

    Jetzt müssen Sie mir erklären, wie NOCH MEHR Zuwanderung die bisher bereits aus dem Ruder gelaufene Integration zu verbessern imstande sein soll.

    Wenn ich sage, ich habe Bedenken gegen die gesellschaftlichen Veränderungen, dann meine ich damit nicht erwähnte marodierende Flüchtlingsbanden, die unzufrieden damit sind, dass sie kein IPhone haben. Ich rede von den langsamen, schleichenden Veränderungen, die man nur schwer mitbekommt. Die Vergrößerung der Isolationsräume etwa, wodurch sich die Räume vor allem in Städten verschieben werden. Ich sehe etwa die Gefahr, dass im Zuge der Gentrifizierung Berlins bald alle Flüchtlinge, Ausländer und HartzIV-Empfänger in den Außenbezirken mit schlechter Verkehrsanbindung wohnen werden, während alle Wohlhabenden und Reichen die „coolen“ Innenbezirke bekommen, weil nur noch sie sich das leisten können.
    Der Zuzug von Millionen Menschen ohne deutsche Ausbildung WIRD diesen Zustand verschlimmern, da kann mir keiner was anderes erzählen.

    Ich hör jetzt auch auf, ich könnte ein Buch darüber schreiben, welche Gefahren ich dabei sehe, Millionen Fremde in ein Land zu lassen, dass genug Probleme hat, deswegen lassen Sie mich hiermit schließen:

    Sie glauben nicht an den Bürgerkrieg? Sie glauben nicht an Ausgangssperren und Ausnahmezustand? Nur eine Grenze entfernt wird das grad geprobt.

    • denkbonus schreibt:

      Lieber Salatski,

      Sie haben es völlig richtig bemerkt, derzeit ist Hysterie und Panik angesagt. Gegen Flüchtlinge wird gehetzt wie seit dem Dritten Reich nicht mehr, als unschuldige Juden die Opfer waren. Was also wünschen Sie Sich als Alternative zu meiner Sicht? Eine Hexenjagd, eine gewaltsame Auseinandersetzung mit all diesen Menschen? Sollen wir sie alle umbrigen oder verhungern und erfrieren lassen? Entspricht dies mittlerweile der Sicht der Allgemeinheit, zu der Sie Sich sicherlich ebenfalls zählen?

      Ohne es zu bemerken haben Sie Sich instrumentalisieren lassen. Sie hetzen und fürchten Sich vereint mit vielen anderen Stimmen in einer Kakophonie der Gewalt, die letztlich zu einem Bürgerkrieg in unserem Land führen wird. Damit spielen Sie genau jenen Mächten in die Hände, die diese Sauerei geplant und durchgeführt haben.

      Es mag sein, dass Sie mir das nicht glauben, aber auch ich bin alles andere als begeistert von dieser Entwicklung. Nun sind sie aber da, hier bei uns, diese Menschen. Und nur wenn es uns gelingt, diese Leute wenigstens einigermaßen in unsere Gesellschaft zu integrieren, kann der gesellschaftliche Frieden in diesem Land gewahrt werden, auch wenn dies unseren wahren Feinden in Washington missfallen wird.

      Aus meiner Sicht kann ein friedliches Miteinander nur auf einem einzigen Weg erreicht werden.
      1. Integration und Ausbildung der Flüchtlinge und deren Kinder.
      2. Beendigung des amerikanischen Abenteuers im Nahen Osten, notfalls mit Waffengewalt gegen unsere angeblichen ‚Verbündeten‘. Nötigenfalls Abruch der diplomatischen Beziehungen Europas zu den USA.
      3. Wiederaufbau der zerstörten Regionen, nachdem diese befriedet wurden. Und zwar möglichst bald, damit die Flüchtlinge einen guten Grund haben, nach Hause zurückzukehren. Wenn diese Menschen sich erst einmal im Verlaufe eines Jahrzehnt hier bei uns eingelebt haben, wird eine Reintergration sehr schwierig.
      4. Auflösung der NATO und Öffnung gen Osten, damit sich so etwas nicht wiederholt. Allerdings ohne diese Verbrecherbrut aus Washington.

      • Salatski schreibt:

        Dann haben wir sehr ähnliche Ansichten🙂

        Ich widerspreche aber weiterhin an der Stelle, wo so viele Ausländer gut für Deutschland sind. Wie gesagt, sind nicht einmal die gut integriert, die bereits hier sind. Zu glauben, dass es mit denen, die gerade kommen, besser klappt, ist Wunschdenken ohne Realitätsbezug, denn die Realität zeigt mir Isolationsräume, in Großstädten, in denen nicht ein Wort Deutsch gesprochen wird.

        Selbstverständlich müssen wir jenen helfen, die bereits hier sind, das steht außer Frage, das gebietet uns allein schon unsere Zugehörigkeit zur Spezies Mensch. Daraus aber abzuleiten, dass die Türen Deutschlands FÜR JEDEN offen stehen, ist selbstmörderisch.

        Sehen Sie, ich rede nicht von Gewalt gegen Andere, auch nicht gegen Flüchtlinge, die haben am wenigsten verdient, was sie haben. Aber was ist mit den Deutschen? Warum spielen die in der Debatte keine Rolle? Warum reden alle nur über das Leid der Flüchtlinge und ihre Integration und keiner redet über die Sorgen der Deutschen.

        Die Probleme, die wir jetzt haben, haben unter anderem mit der komplett verfehlten Ausländerpolitik der letzten 30 Jahre zu tun. Ausbaden müssen wir es aber allein, während die Verantwortlichen den nächsten Schwachsinn gegen das Volk beschließen.

        Frau Merkel geht es nicht um Deutschland, nicht um die Deutschen, nicht um das Wohl des Volkes. Über ihren Erfolg werden allein Zahlen entscheiden, wie es bei Technokraten nun mal üblich ist. Ein hohes BIP lässt sich auch mit Krieg und Waffenhandel erreichen. Eine niedrige Arbeitslosigkeit ist eine Frage der hohen Kunst der Statistikverdrehung. Gelungene Integration ist eine Frage der Perspektive (und der Wahl der passenden Stichprobe).

        Verstehen Sie, worauf ich hinauswill? Angela Merkel staatsförderndes Verhalten zu attestieren, führt in eine völlig falsche Richtung, selbst wenn es Zahlen gibt, die für sie sprechen. Denn dann könnte jemand denken, dass sie etwas Gutes für Deutschland tut. Die Wahrheit könnte aber nicht weiter entfernt von diesem Gedanken sein. Sie ist angelernte Transatlantikerin, und ich kenne keine Gruppe, denen Nationalitäten und nationale Interessen egaler sind als dieser.

        Wie also sollen wir einem Menschen Vertrauen schenken oder seine Arbeit gutheißen, wenn ihm am Schicksal des Landes und der Völker (Numerus ist bewusst gewählt), die darin leben, überhaupt nichts bedeutet?

  2. Hans Kolpak schreibt:

    Wieso sind Kriminelle willkommen? Ach so, das sind Einzeltäter. Und die Polizisten und Soldaten, die ihre Stimmen erheben, sind natürlich auch vereinzelte Spinner, die sinnvollerweise aufgrund ihrer volksverhetzenden Äußerungen von ihrem Beamtenstatus entbunden werden müssen. Und Statistiken, die nicht geführt werden, können auch nicht veröffentlicht werden. So einfach ist das. Und wem es nicht gefällt, kann ja das Land verlassen, was jedes Jahr tatsächlich mehrere Hunderttausend auch tun.

    Hans Kolpak
    Goldige Zeiten

  3. Anne schreibt:

    Völlig daneben, besonders der Vergleich mit Russland.
    Ich denke, die sind 1000 Mal größer, als das kleine Deutschland.
    Gern sollen die Asylanten nach Finnland gehen, ein Land, etwa gleich groß wie Deutschland und nur 2 Mio. Bevölkerung gegenüber unseren 80 Mio. mit vielen Ballungsräumen, die eh schon voll sind und wo ich schon seit fast 2 Jahren bezahlbaren Wohnraum suche.
    Der wird niemals mehr zu bekommen sein.
    Wenn bezahlbar, dann wir den Leuten gekündigt, weil die GIER wieder groß ist und die Mieten höher sind, wenn Ayslanten untergebracht werden.
    Die GIER ist UNSER aller Verhängnis, ein Verhängnis der Menschen.
    Sonst gäb es 90 % weniger Flüchtlinge.
    ABER: wenn ich gerufen werde und mir genug geboten wird, dann geht sogar ein stolzer Deutscher vermutlich in ein anderes Land. SO WURDE es mit den neuen Facharbeitern auch gemacht. Von den Politikern und von den USA in die BRD GmbH gerufen

  4. Prima Idee: Wir richten unser Land zu einem kleinen Russland zu. Oder warum eigentlich nicht zu einer UdSSR? Da waren doch noch mehr Völker zusammen? (Ach so, geht ja nicht: Irgendwie wollten die ja nicht zusammenbleiben. Komisch, wenn man die Jubelarien des Bloggers über die Vielvölkerei liest?)
    Also doch nur Russland, ok. Dann holen wir uns auch noch den Putin ins Haus, und dann leben wir in Deutschland genauso herrlich und in Freuden, wie die Russen, Tschetschenen usw. auch.
    Oder habe ich da was missverstanden?

  5. Beate Führer schreibt:

    Ich bin auch für den friedlichen Weg
    – dafür müssen alle Menschen ihren Teil beitragen wollen
    – wo ein Wille ist ein Weg.
    Aber ich denke der Ansturm ist auch eine Überforderung
    – für die Menschen hier in diesem Land, genauso wie für die Flüchtlinge
    – die Traumatisierten eines Kriegsverbrechens
    – geistig – wie körperlich – sozial und politisch – sowie human gesehen!
    Mitgefühl – Nächstenliebe und Verständnis sind diese Tage sehr wichtig.
    Reflexion und Weitsicht sind von allen gefordert,
    auch von unseren Politikern – der Journalisten … zuviel Lügen schweben im Raum,
    es wird zuviel manipuliert – Menschen misshandelt etc.
    Hier stimmt einfach die Welt nicht, sie ist aus den Fugen geraten;
    und wie man mit Menschen willkürlich umgeht, ist grausam …
    mal abgesehen das diese „Kriegsverbrecher“ – eh keine Rücksicht kennen,
    sondern nur ihre Macht- und Geldgier stillen wollen!
    Hier werden Taktiken verfolgt, die der Welt und den Menschen nicht dienen!

    Und Heimat ist dort, wo mein Herz ist.
    Man kann Menschen keine neue Heimat einfach so aufzwingen,
    genauso wenig sollte man ihnen ihre rauben und zerstören!

    Hier ein interessanter Beitrag eines belgischen Abgeordneten!
    Er hat Herz und Verstand und Mut die Wahrheit offen zu sagen!
    Laurent Louis ein belgischer Abgeordneter – ich zolle Ihnen meinen Respekt.
    Na, warum wird sowas nicht in den Medien gezeigt?

    Globales Denken ist ja schön und gut – aber dann sollte man auch die Menschen mal
    fragen – auf dieser Welt – wie sie sich das Leben vorstellen auf diesem Planeten,
    unsere Mutter Erde.

    Die Menschen dieser Welt – 99% – sind glaube ich nicht einverstanden mit dieser
    Welt-Führung, weil sie einfach über unsere Grundrechte hinweg trampeln,
    die Menschen weder Ernst nehmen – noch wirklich unterstützen!
    Ein Miteinander wäre besser.
    Dialoge führen …
    Frieden einhalten – genauso wie ihre Versprechen, die sie uns geben,
    leider all zu oft aber nicht einhalten …
    für ein Miteinander anstatt Gegeneinander!
    Ich wünsche uns allen Frieden – und ein besseres Leben.
    Wir alle sind gefordert an der Menschlichkeit – an der Menschwerdung
    und einem neuen Bewusstsein mitzuarbeiten!
    Regional – national – global – überall ist das Leben selbst unser höchstes Gut,
    daran sollten wir denken!

  6. A. Martinez schreibt:

    Weder Idealismus noch Angstmacherei sind jetzt gefragt.
    Ich wünsche mir etwas mehr nüchterne Logik in der Gesellschaft-
    Immer wieder kriege ich das kalte Kotzen wenn ich die radikalen Positionen der Linken UND Rechten in diesem Land mitbekomme.
    Die einen würden am liebsten die Grenzen komplett einreißen, „alle“ herholen und dabei schreien „Deutschland verrecke“… bescheuerte NPD’ler und Afd’ler möchten gerne alle „Ausländer“ sofort abschieben.

    Beide Extreme führen nur zu noch mehr Gewalt und Leid

    Am allerschlimmsten dabei ist das ich (fast) niemanden sehe der die Ursache(n) beim Namen nennt und sich traut diese anzugehen.

    Ich stelle mal ganz plakativ die Frage was wichtiger ist: gegen Atomkraft auf die Straße zu gehen, oder aber sich für die Souveränität des Staates einzusetzen?

    Unser Duckmäusertum hat den Krieg mit in den Nahen Osten getrieben.
    Ein paar Beispiele?
    Mitmachen beim Greater Middle East Project, Mitmachen beim Greater Israel Project, Waffenverkäufe ohne Nachzudenken und andauernder Wirtschaftskrieg (ja das ist auch Krieg!) gegen Afrika (EU-Subventionen: Billiggemüse und Hähnchenreste…)

    Und jetzt wundern sich alle warum die „dritte“ und „zweite“ Welt in die „erste“ strömt?

    Machen wir uns nichts vor- gewisse Parteien (nicht d. politischen) haben es in Kauf genommen, ja angestachelt uns mit Problemen zu fluten um Europa handlungsunfähig und schwach zu machen.

    Schließlich ist ein starkes selbstbestimmtes Europa der Alptraum aller Zionisten und Transatlantiker

  7. AAntonius schreibt:

    Sehr herzig. Ich schstsimme dem zu:
    Wir schaff-, äh: schiffn das, mit – mit Glyphosat im Urin

  8. gunst01 schreibt:

    Noch ist der Mensch kein beliebig steuerbarer Computer sondern abhängig von seiner Biologie. Auch der Vielvölkerstaat Rußland entstand nicht beim lauschigen Wodkaplausch am offenen Kamin, sondern mit brutalem Terror der bis heute nachwirkt. Insofern sind die Gedanken durchaus nett, aber doch eher für das noch zu bauende Museum des Idealismus geeignet.

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