Das politische Drehbuch für die kommenden Monate

Nachdem nun klar ist, dass die Flüchtlingsschwemme politisch gewollt ist, lässt sich jetzt auch der Kurs erkennen, auf den uns dies bringt

Venusfliegenfalle auf JobsucheKommentar – Nun sind sie also da, die Flüchtlinge, und unsere Medien geizen nicht mit Superlativen zu diesem Thema. Zwanzigtausend Einwanderer am Münchner Hauptbahnhof, alle auch noch gleichzeitig. Dabei sind die schrillen Töne reichlich übertrieben. Der Münchner HBF ist auf etwa zweieinhalb Millionen Passagiere ausgelegt, am Tag. Aber darum geht es ja auch gar nicht. Denn mit den Flüchtlingen kommen zugleich gute Gründe für soziale Einschnitte nach Deutschland. Und die werden unausweichlich in den kommenden Monaten Stück für Stück umgesetzt werden. Allen sozialen Errungenschaften voran wird zuerst der Mindestlohn fallen. So freut Daimler- Chef Dieter Zetsche sich bereits auf neues Humankapital, allerdings nicht für 8,50 pro Stunde, wo kämen wir denn da hin? Demnach geht es zunächst nur darum, wenigstens Flüchtlingen den Mindestlohn zu verweigern. Ist dies erst einmal durchgesetzt, wird Daimler bevorzugt Billiglöhner beschäftigen und wer dann immer noch auf seinen Mindestlohn besteht, hat eben Pech gehabt.

Die nehmen uns die Jobs weg

Wo alle dasselbe denken, da denkt zumeist keiner viel. Da kommt ein Fremder zu uns, der allenfalls brüchig deutsch spricht und nicht einmal über einen Hauptschulabschluss verfügt. Wer da immer noch Angst um seinen Job haben sollte, der hebe bitte die Hand und sage laut und vernehmlich: „Hier.“ Darum geht es auch gar nicht. Aber bei steigender Arbeitslosigkeit steigt zugleich die Angst davor, den Job zu verlieren und das wiederum hebt die Arbeitsmoral was zugleich die Akzeptanz der Betroffenen beflügelt bezüglich der Senkung ihrer Löhne.

Tschüss Mindestlohn

Hans Werner Sinn, jener Ökonom, der in seinem ganzen Leben noch nicht eine zutreffende Prognose abzugeben wusste, hat sich für eine rasche Intergration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt ausgesprochen. Natürlich unter Inkaufnahme weiterer Lohneinschnitte. So behauptet der gute Mann in der WirtschaftsWoche: „Um die neuen Arbeitskräfte in den regulären Arbeitsmarkt zu integrieren, wird man den gesetzlichen Mindestlohn senken müssen, denn mehr Beschäftigung für gering Qualifizierte gibt es unter sonst gleichen Bedingungen nur zu niedrigerem Lohn.“ Fast zeitgleich rammt der Präsident des Baden- Württembergischen Industrie- und Handelskammertags, Peter Kulitz, seine Axt in dieselbe Kerbe: „Ich plädiere für eine rasche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch Arbeit und fordere die Bundespolitik auf, dass die Aussetzung des Mindestlohns für Flüchtlinge geprüft wird.“

Keine Sorge, schlaft ein – Gute Nacht – Ihr werdet ständig überwacht

Sie sind schon mitten unter uns, die Terroristen. Tausende von denen sollen bereits inmitten notleidender Flüchtlinge über die Grenzen zu uns hineingesickert sein. So lautet die derzeitige Schlagzeile in den Medien denn auch: „Messerattacke von bekanntem Islamisten auf Polizistin. Polizistin schwer verletzt, Angreifer erschossen.“ Überall das gleiche Bild – Mohamad Y. hier, Mohamad Y. dort. Der 41jährige war 2008 zu acht Jahren Haft verurteilt worden, weil er Mitglied des Salafistenklubs Ansar- al- Islam gewesen sein soll. Zudem soll er 2004 in die Planungen zu einem Attentat auf den damaligen irakischen Ministerpräsidenten Ijad Alawi bei dessen Berlinbesuch involviert gewesen sein. Bei dem Mann mit dem geheimnisvollen Y als Nachnahmen handelt es sich um Rafik Mohamad Yousef, der, kaum dass er endlich einmal Freigang hatte, nichts Wichtigeres zu tun hatte, als sich die elektronische Fußfessel herunterzureißen, um dann mit einem Messer auf eine Polizeibeamtin loszugehen. Wobei er dann bedauerlicherweise erschossen wurde, so dass keine weiteren Aussagen hierzu mehr möglich sind. Man hört ihn bereits, den zu erwartenden Schrei nach der Vorratsdatenspeicherung.

Schauen wir, was wirklich geschah. Der geistig verwirrte Y hatte tatsächlich seine elektronische Fußfessel durchtrennt und dadurch Alarm im Revier ausgelöst. Dann stand er mit seinem Taschenmesser in der Fußgängerzone, fuchtelte damit in der Luft herum und machte den Passanten Angst. Als die Polizei kam, wollte die diensthabende Beamtin ihn beruhigen, woraufhin er sie angriff. Sein Taschenmesser scheiterte dabei jedoch Schutzweste der 44jährigen Polizistin. Ihr Kollege wollte sie schützen und schoss auf den Angreifer. Erst einmal, und als dieser sich dem Schützen zuwandte und auf diesen losstürmte, erneute dreimal. Dabei lief die Beamtin ihrem Kollegen in die Schusslinie und erlitt einen Beckentreffer, weil Schutzwesten seitlich offen sind. Allerdings durchschlug dieses Geschoss zuvor noch den Beckenknochen des Angreifers und wurde dadurch abgebremst. Wie es aussieht, verdankt die Beamtin dem verwirrten Y sozusagen ihr Leben.

Fazit:
Die Liste der Grausamkeit liegt wieder auf dem Tisch, nachdem sie wegen des wütenden Protestgeheuls der Bevölkerung für eine Weile in der Schublade verschwunden war. Was nun unter Verweis auf die Flüchtlingsproblematik voraussichtlich auf uns zu kommt, beinhaltet Abschaffung des Mindestlohns und die flächendeckende Einführung von Dumpinglöhnen, Rentenkürzungen, Hinaufsetzen des Renteneintrittsalters, verschärfte Überwachung, Abbau von Arbeitnehmerrechten, Abbau von Mieterrechten und steigende Mieten, Urlaubskürzungen (Wir haben ohnehin bereits seit 2000 Anspruch auf 30 Urlaubstage im Jahr, begnügen uns jedoch mit 21, unwissend und unmündig wie wir sind) und zunehmende Massenarmut. Dadurch wiederum sinkt das BIP, der Einzelhandel geht noch weiter zugrunde und die Herstellerfirmen müssen um ihre Absätze bangen, weil niemand sich die tollen Angebote noch leisten kann. Dann sind die Reichen wieder ein Stück reicher und die Armen ein Stück ärmer. Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht. Die Flüchtlinge jedenfalls können nichts für dieses Desaster.

Quellen:

Über denkbonus

Politischer und religiöser Freidenker | Grobstofflich | Wer sein Bewußtsein erweitern will, muss zuerst welches besitzen
Dieser Beitrag wurde unter Menschen abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten zu Das politische Drehbuch für die kommenden Monate

  1. Hans Kolpak schreibt:

    Ich verstehe überhaupt nicht die ganze Aufregung in allen politischen und religiösen „Lagern“. Unsere Fertilitätsrate von unter 2,11 verdanken wir dem Feminismus. Nicht nur das: Lesben und Schwule bleiben ohne Nachkommen. In anderen Worten: die westliche Welt schafft sich erfolgreich selbst ab. Die Ballungsräume, in denen Europäer eine Minderheit bilden, werden immer größer. Der Prozess ist bereits unumkehrbar. Schon in den siebziger Jahren galten Familien mit mehr als zwei Kindern als ASOZIAL! Familien mit vier oder sechs Kindern kenne ich nur aus meiner eigenen Kindheit in den fünfziger und sechziger Jahren.

    Bereits damals waren Arbeiter und Angestellte zu arm, um mehr als zwei Kinder zu finanzieren, weil das Geld in Konsum, Urlaube und Autos floss. Viele verschuldeten sich zwecks Hausbau. Tatsächlich: Deutschland hat sich bereits abgeschafft! Ich konnte ab 1978 zwei Kinder nur finanzieren mit Nebenjobs und Billigwohnung ohne Auto, ohne Urlaube und ohne Haus. Unsere Kinder litten unter dem Umstand, kein teures Spielzeug und keine teuren Klamotten zu haben.

    Das folgende Video aus 2009 ist christlich motiviert. Doch mit diesen Ideologien habe ich aus gutem Grund genauso wenig am Hut wie mit dem Islam oder dem Judentum, die ebenfalls Ausschließlichkeit beanspruchen. Wird es China gelingen, sich gegen diese drei Weltreligionen abzuschotten?

    Muslimische Demografie – Schluss mit der Islamisierung – Verteidigt unsere Freiheit

    Hans Kolpak
    Goldige Zeiten

  2. Zeitzeuge_ww3 schreibt:

    Der Islamische Staat ist das Produkt der USA.
    M.Lüders im Interview beim Deutschlandfunk.

    http://www.deutschlandfunk.de/fluechtlingskrise-eigentlich-muessten-die-europaeer-die-usa.694.de.html?dram:article_id=330225

    Ohne US – kein IS
    bzw.: USA schuldig an F.lings-Krise.

  3. Jörg schreibt:

    Weder kommt es darauf an, die Flüchtlinge – z. B. aus Syrien – abzuweisen, noch darauf, sie „aufzunehmen“. Dazu sehr sehenswert das Video des „Syrian Girl“: https://www.youtube.com/watch?v=ezhraLVwTWI !
    Insbesondere die Argumentation, daß es gar nicht darum geht, syrische Flüchtlinge „aufzunehmen“, sondern darum, z. B. das zerstörte Syrien wieder aufzubauen, damit die Flüchtlinge zurückkehren können – und nur das wollen diese! Pegida & CO. kämpfen nur für den Haß – aber nicht für die Lösung!

    Wer die humanen Katastrophe wirklich beenden möchte, hat allein folgendes zu fordern: :
    1.) WIEDERAUFBAU DES NAHEN OSTENS, LIBYENS, AFGHANISTANS, SOMALIAS!
    a) Aufhebung der – stets verschwiegenen – völkerrechtswidrigen Wirtschafts- und Seeblockade gegen Syrien!
    b) Wiederaufbau Syriens (und der anderen Nato-zerstörten Länder) mit Geldern und Lieferungen der Nato-Länder!
    c) Und – dies erwähnt das „Syrian Girl“ nicht : Umgehende Lebensmittel- und medizinische Lieferungen – sogar Rußland ist hier nach vielen, vielen Jahren des unfruchtbaren Buhlens mit den US-israelischen Imperiums vorangegangen.

    Nur so, können wir die Strategie der in der Tat „politisch gewollten Flüchtlingsschwemme“ durchkreuzen.

    2.) SOFORTIGES ENDE DER „HUMANITÄREN INTERVENTIONEN“!
    Warum ist dies zu fordern?
    Zunächst einmal sind Bevölkerungen auf der ganzen Welt selbst in der Lage, ihre Diktaturen abzuschaffen – jedenfalls solange sie nicht von einem ausländischen Staat beherrscht werden. So wie der „Ostblock“ seinerzeit (Ungarnaufstand, „Prager Frühling“). Oder wie in den US-Beherrschten Ländern: Nicaragua, Haiti, Honduras (seit den US-Putsch dort hören wir gar nichts mehr von dort), usw.

    Bevölkerungen, die ihre Diktatur nicht abschaffen können, leiden nicht unter dem jeweiligen „Diktator“, sondern unter ihrer eigenen diktatorischen Gesinnung. Bestes Beispiel ist die US-Diktatur, in welcher jede Demokratie (endgültig zumindest seit 9/11) außer Kraft gesetzt wurde („Patriot Act“ usw.), und die dennoch den Nobelpreis-Diktator nicht stürzt, weil die meisten US-Bürger selbst totalitär denken.. Anders als Obama (und wohl auch George W. Bush) hat noch nicht mal Kim aus Nordkorea eine eigene „Tötungsliste“! Und Kim hat auch nicht so viele und so grausame Foltereinrichtungen wie die USA!
    Auch die BRD ist m. E. keine Demokratie. Sie ist fremdbestimmt wie seinerzeit auch die DDR (und die alte BRD).

    Aber diejenigen, die darauf beharren, man müsse die Bundeswehr andere Länder niederbomben lassen, um den örtlichen „Diktator“ zu entfernen, müssen sich doch folgendes fragen lassen: Wieso bombardiert die Bundeswehr nicht Saudi-Arabien? Saudi-Arabien ist eine so üble Diktatur, daß sogar Saddam Hussein vergleichsweise dazu geradezu wie eine „Lichtgestalt“ aussieht.
    Sehr geehrte Frau Claudia Roth: In Saudi-Arabien muß man doch die Frauen befreien – oder zählen die da etwas nicht? Die dürfen da nicht ohne Mann das Haus verlassen. Und Autofahren dürfen sie sowieso nicht. Und der allfälligen häuslichen Gewalt sind sie in Saudi-Arabien völlig schutzlos ausgeliefert.

    Ist es nicht bemerkenswert wie diese „Humanitären Interventionen“ (siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Humanitäre_Intervention ), bei so abartigen Monster-Diktaturen wie Saudi-Arabien plötzlich nicht mehr gelten soll. Saudi-Arabien darf jetzt auch einen Angriffkriege gegen den Jemen und einen Genozid dort begehen. Und es darf die Jemeniten sogar eiskalt verhungern lassen. Gerade die Parteien, die immer in anderen Länder einfallen wollten und wollen (CDU-SPD-GRÜNE), tun alles um das Massaker im Jemen zu verschweigen. Auch die grausame Unterdrückung in Saudi-Arabien durch das saudische „Königshaus“ – einschließlich Auspeitschungs- und Hinrichtungsorgien – ist gerade für die, die Somalia, Afghanistan, den Irak, Libyen, und nun Mali und Syrien unbedingt „für die Demokratie“ zerstören haben wollten, kein Thema!

    Wir haben doch schon seit dem Somalia-Einmarsch 1992 (VM Volker Rühe ließ 1992 die Bundeswehr dort einmarschieren) und seit der „Kosovo-Kampagne“ 1999 gesehen, wohin das führt! Diese „Humanitären Interventionen“ sind doch schon deshalb nicht „humanitär“ weil sich anschließend gerade die Kriegsbefürworter (CDU-SPD-GRÜNE) nie um den wirtschaftlichen Wideraufbau des von ihnen völlig zerbombten Serbien und des zerstörten Somalias kümmerten. Die Serben (dort wurden 1999 gezielt Industriebetriebe zerbombt) darben nun schon seit 16 Jahren! Und die Somalis schon seit mehr als 20 Jahren!

    Die, die die „humanitär“ bomben (und einmarschieren) wollten und danach das niedergebombte Land in Hunger und Not zurückließen, hatten von Anfang an – und bis heute – keine „humanitären“ Absichten! Es handelte sich also nicht um „humanitäre“ sondern allein um „INHUMANE Interventionen“, die alleine durch eine Rechtsverdreherei, d. h. eine rechtlich nicht haltbare Uminterpretation der UN-Charta, möglich wurde.
    Aber noch nicht einmal jetzt wendet man diese Rechtsverdreherei wenigstens konsequent an: Warum gibt es keine „Humanitäre Intervention“ der Bundeswehr gegen die Schlächter und Folterer in Saudi-Arabien? Mit dem Überfall auf den Jemen (und der Unterstützung der ISIS) wäre eine militärische Intervention sogar nach der UN-Charta zwingend(!) geboten! Und dazu wäre eine Rechtsverdreherei bzgl. der UNO-Charta mit dem Begriff „Humanitäre Intervention“ noch nicht einmal erforderlich!

  4. Obama_mit_Friedensnobelpreis schreibt:

    wenn sie in die schusslinie rannte, wie kann dann mister Y den schuss abfangen *ggg* verstehe ich da was falsch*lach*

  5. Pingback: Flüchtlinge: Das nächste große Druckmittel gegen die deutschen Arbeitnehmer (letztes Update: 18. September) - Umkreis-Institut

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s