Das Geheimnis hinter der Massenzuwanderung

Die Hinweise mehren sich. Die nicht enden wollenden Flüchtlingsströmen nach Europa werden gesteuert und finanziert von den USA – zum Schaden Europas

Die imperiale Oligarchie und ihre Strukturen, die NATO, USA und EU, sie alle hassen das internationale Völkerrecht wie der Teufel das Weihwasser.
Denn es ist das Selbstbestimmungsrecht der Völker, welches der globalen Diktatur im Wege steht.

Stephan Steins

niemand flieht freiwilligWir schreiben das Jahr 2010. Der ehemalige EU- Kommisar António Vitorino, von 1999 bis 2004 EU- Kommissar für Justiz und Inneres, kündigt ein Pilotprojekt für fünf nordafrikanische Staaten an. Um den Zustrom nach Europa zu reduzieren, galt es Auffanglager für Flüchtlinge bereits in Nordafrika einzurichten. Die Zustände in diesen Lagern waren damals katastrophal. Daher sollten dort die Lebensverhältnisse verbessert und an internationale Standards angepasst werden. Vitorino hierzu wörtlich: „Zusammen mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR und der niederländischen EU- Ratspräsidentschaft will man Tunesien, Libyen, Algerien, Marokko und Mauretanien helfen, eigene solide Asylsysteme aufzubauen und europäische Standards bei der Aufnahme von Flüchtlingen einzuhalten.“ An und für sich keine schlechte Idee. Es gab jedoch Kräfte, denen dies überhaupt nicht ins Konzept passte. Die Rede ist von der angloamerikanischen Allianz, deren Ziel es von jeher war, Europa zu schwächen und zu zermürben, um so den Widerstand der Europäer gegen einen Krieg mit Russland zu minimieren. Dies war die Geburt des arabischen Frühlings.

In Tunesien, Ägypten, Libyen und Syrien wurden massive Unruhen erschaffen mit dem erklärten Ziel, deren Regierungen zu stürzen. Wir erinnern uns, damals war Gaddafi unser Mann für die Kontrolle der Flüchtlingsströme von Afrika gen Norden. Auch Ben Ali aus Tunesien und Mubarak aus Ägypten waren in dieses Konzept eingebunden, nicht zuletzt, weil bereits nach der Zerschlagung Jugoslawiens zahlreiche Osteuropäer ihr Heil in der Flucht gen Westen gesucht hatten. Machen wir uns nichts vor. Kapitalismus und Faschismus sind die zwei Seiten ein und derselben Münze. Profit. Und Russland besitzt tatsächlich die Frechheit, seine eigenen Bodenschätze selbst zu verwalten. Also muss Russland weg, damit die Wall Street übernehmen kann. Um die Europäer zu radikalisieren und deren Demokratien zu schwächen, werden dessen Staaten also mit den durch Putsche und Bombardements hausgemachten Flüchtlingströmen aus Nordafrika sowie dem Nahen- und Mittleren Osten überschwemmt.

Die Rolle der Medien

Um Menschen zu radikalisieren und zu fanatisieren, muss man sie belügen und in Aufruhr versetzen. So geschehen erst kürzlich anlässlich eines verunglückten Flüchtlingsbootes am Sonntag, dem 19.04.2015. Auf halber Strecke zwischen Lampedusa und Pantelleria kenterte ein Fischkutter. Fast alle Flüchtlinge kamen dabei ums Leben. Die Presse korrigierte in der Folge die Opferzahlen fast schon stündlich nach oben.

So titelte ‚Der Westen‚ zunächst noch: „Bis zu 700 Flüchtlinge sterben bei Bootsunglück vor Italien“

Einer Pressemeldung der ‚Organisation ‚Entwicklung hilft‚ war da bereits etwas großzügiger mit der Überschrift: „19.04.2015: Rund 800 Flüchtlinge ertrinken bei einem Schiffunglück vor Libyen.“

Die ‚Deutsche Welle‚ hingegen wusste bereits von fast tausend Umgekommenen mit der Headline: Überlebender: „Wir waren 950 Menschen an Bord“

Misstrauisch werden sollte man stets, wenn Medien sich bewusst unscharf und relativiert ausdrücken, um später für die Falschinhalte nicht zur Verantwortung gezogen werden zu können. Im vorangegangenen Beispiel wäre also ein ‚Überlebender‘ schuld an der Meldung. Derartige artikulative Selbstabsicherung betrieb beispielsweise das ‚Hamburger Abendblatt‚, indem es die Nachricht als Frage verpackte: „950 Passagiere an Bord des gekenterten Flüchtlingsbootes?“ Man wird ja wohl noch fragen dürfen.

Oder die BLÖDzeitung: „Das Flüchtlingsdrama im Mittelmeer – 950 Tote werden befürchtet.“ Man wird sich ja wohl noch fürchten dürfen.

Und nun rechnen wir einmal nach, ob das sein kann

Bild: nok21

Bild: nok21

Die größten unter den Fischkuttern sind etwa 30 Meter lang und 10 Meter breit. Macht rund 300 m². Ziehen wir davon die Aufbauten wie Brücke, Masten und Kajütdach ab, bleiben bestenfalls noch 150 m². Unter Deck wird es noch enger, weil der Schiffsrumpf sich nach unten hin verjüngt. Dazu kommen die Kombüse, die Verwahrungsbehälter für den Fang und der Maschinenraum. Bleiben bestenfalls 50 m². Macht zusammen also ca. 200 m² Standfläche, maximal. Rechnen wir je zwei Personen pro Quadratmeter, so müssten die 950 Flüchtlinge in mindestens zwei Etagen übereinander gestanden haben. Die Oberen auf den Schultern der Unteren, wie wir das nunmal so kennen. Aber in diesem Fall ist es einfach Unsinn. Tatsächlich ist ein solcher Fischkutter auf 30 bis 50 Personen ausgelegt, nicht mehr. Außerdem, so die Zeitungen, soll das Boot gekentert sein, weil alle Flüchtlinge auf dieselbe Schiffsseite gelaufen seien. Also eine Viererpyramide, Respekt. Spaß beiseite, was diesen armen Menschen an Elend widerfährt, ist entsetzlich und in jeder Hinsicht unverantwortlich. Dennoch gibt sich die Lügenpresse offensichtlich immer weniger Mühe, wenn sie uns auch diesbezüglich für dumm verkauft.

Die Finanzierung

Preisfrage:
Ein Flug von Aleppo nach Berlin kostet etwa 500 Euro. Von Ankara aus erreicht man unsere Hauptstadt bereit unter 100 Euro. Ein Flug von Nordafrika, beispielsweise Tripolis, nach Berlin ist ab 165 Euro zu haben. Warum also zahlen Flüchtlinge zwischen 7.000 und 14.000 Euro an Schlepperbanden, um dann unter Lebensgefahr im Planschboot über das Mittelmeer zu paddeln?

Antwort:
Weil sie es gesponsort bekommen von…..Uncle Sam. So ging wohl aus einem früheren Phoenixbericht (Kommentar) hervor, dass zum Beispiel junge Menschen aus Eritrea von arabischen Menschenhändlern quer durch die Sahara nach Tripolis gebracht worden waren, wo sie das Geld für die Überfahrt gegen ihre Unterschrift auf einem Schuldschein ausgehändigt bekamen. Im Gegenzug mussten diese Menschen einwilligen, so schnell wie möglich ihre Schuld zu begleichen, sei es durch Begrüßungsgeld, schräge Jobs oder Beschaffungskriminalität. Andernfalls drohe den Verwandten zuhause Ungemach bis hin zu massiven Repressalien.

William Lacy Swing

William Lacy Swing

Es gibt Hinweise auf Verbindungen der Schleuserbanden zur ‚Internationalen Organisation für Migration (IOM). Dies ist eine NGO, gesteuert von der CIA, die sogenanntes ‚Migrationsmanagement‘ betreibt. Deren Generaldirektor William Lacy Swing ist zugleich ein CIA- Agent, der bereits als US- Botschafter in mehreren afrikanischen Staaten wie Liberia, Südafrika oder der Republik Kongo tätig war. Dort hat er unter anderem die Übernahme der Regionen durch das US- Militär vorbereitet. Er war es auch, der zum wiederholten mal Europa dazu aufgerufen hatte, doch mehr Flüchtlinge aufzunehmen. Die Schleuser, welche diese Flüchtlinge in Boote setzen und dem Schicksal überlassen, stehen in Kontakt zur IOM. Die IOM ihrerseits benachrichtigt dann Küstenwache und FRONTEX und gibt die Position der Menschen durch, die mitten auf dem Meer um ihr Überleben kämpfen. Dort können die Boote dann von Marine, Küstenwache und anderen Organisation aufgebracht oder, je nach Bedarf, versenkt werden.

Werde doch Fluchthelfer

fluchthelfer_inEin weiterer Fingerzeig auf die Aktivitäten und Ziele amerikanischer Think Tanks findet sich unter der Domain fluchthelfer.in, die extra in Inden gehostet wird, der schönen Endung halber. Hier werden insbesondere deutschsprachige Europäer dazu aufgefordert, Flüchtlinge über die Grenze nach Deutschland und Österreich zu schleusen. Ist zwar verboten, aber egal. Die Spur führt, so wie fast immer, nach Amerika. Diesmal zum Ayn Rand Institut, einem US- Think Tank. Der Name geht zurück auf die Chefideologin der amerikanischen Rechten, Ayn Rand, geboren 1905 als Alissa Sinowjewna Rosenbaum in Sankt Petersburg. Dass sie als Jüdin rechtsextreme Ideen repräsentiert, darf an dieser Stelle nicht verwundern, ebenso wenig wie bei Netanjahu. Ihr Ziel war es offenbar schon immer, dem Kapitalismus weltweit den roten Teppich auszurollen. Gehostet wird die Seite von einem gewissen Paul Ribbek, der sich hinter dem Namen Bernard C. Picochet versteckt. Ziel der Domain ist wiegesagt die Aktivierung möglichst vieler freiwilliger Schleuser in den nordeuropäischen Staaten. Weitere Infos dazu hier.

Putins Fingerzeige

In einem Interview für den Schweizer TV- Sender Radio Tele Switzerland (RTS) tätigte der russische Präsident folgende belegte Aussage: „[…] Sehen Sie, Europa ist jetzt mit einem konkreten Problem konfrontiert, dem Massenzustrom von Migranten. Stand denn aber Europa am Ursprung der Entscheidungen, die zu dieser Situation geführt haben? Man muss ehrlich sein: Diese Entscheidungen kamen von Übersee, mit dem Problem ist aber Europa konfrontiert. Das ist nur ein Beispiel, von denen es viele gibt.“ Auf die Zusatzfrage hin, ob er die USA meine, antwortete Putin: „Aber natürlich,“ um sogleich entschärfend hinzuzufügen: „Das bedeutet jedoch nicht, dass wir nun die amerikanische Politik irgendwie dämonisieren sollten. Sie gestalten ihre Politik so, wie sie für ihre Interessen als nützlich betrachten. Man muss aber ein Gleichgewicht von Interessen anstreben.“

Noch ein weiteres diesbezügliches Zitat existiert aus dem Hause Putin: „Die USA stecken hinter der unglaublichen Flut an Asylanten, die zur Zeit über Europa hereingebricht. Amerikanische Organisationen bezahlen die Schlepper, die die Boote beschaffen und die Massentransporte nach Europa organisieren. Es geht darum, aus Europa ein brodelnden Unruheherd und einen Hexenkessel zu machen. Genau, wie aus der Ukraine. Das alles dient den Interessen der USA, und hilft, den Boden für einen Krieg in ganz Europa zu bereiten.“

Analyse:

Die USA nehmen etwa vier Fünftel soviele Flüchtlinge auf, wie Deutschland, ungefähr um die 80 Prozent. Kanada noch weniger. In den USA leben jedoch 350 Millionen Menschen, in Deutschland gute 80 Millionen. Gemessen an der Einwohnerzahl erreicht die Hilfsbereitschaft Washingtons also gerade einmal ein Viertel der Flüchtlinge, die einzelne Eurostaaten wie Deutschland zu versorgen haben.

Immer, wenn die USA in einem Land dieser Welt einen Umsturz planen, werden zu allererst radikale, extremistische Gruppen aktiviert. In islamischen Ländern sind dies wahabitische, salafistische Irre wie Al Kaida, Al Nusra, der NTC in Libyen oder der IS in Syrien. Handelt es sich um ein christliche Land, werden hingegen Rechtsradikale aktiviert. In Venezuela beispielsweise Henrique Capriles Radonski und dessen Partei Primero Justicia, der all die letzten Jahre bemüht war, blutige Unruhen im Land anzuzetteln um Hugo Chaves zu stürzen oder, besser noch, zu beseitigen. In der Ukraine war es zuletzt der Rechte Sektor, aktiviert während der ersten Studentenproteste auf dem Maidan. Auch Westeuropa hat einen Rechten Sektor, der sogar bis in die höchsten Parteiämter hineinreicht.

In Griechenland ist es die ‚Goldene Morgenröte‘ (Golden Dawn). In Italien sind es die ‚Nationale Allianz‘ (Alleanza Nazionale, AN) und die Lega Nord. Abgerundet wird das italienische Rechtsspektrum durch die ‚Bewegung Faschismus und Freiheit‘ (Movimento Fascismo e Libertà, MFL). In Frankreich ist es bekannterweise die ‚Heimatfront‘ (Front National). In Deutschland haben wir die Wikingjugend, den Thüringer Heimatschutz, den NSU und weitere Gruppierungen, die bekanntermaßen vom Verfassungsschutz finanziert, protegiert und vor Strafverfolgung geschützt werden. Also muss die regierende CDU/CSU dahinterstecken und auch neoliberale Parteien wie die FDP lieben alles Rechtsextreme, da im Nationalsozialismus zuerst die Gewerkschaften und damit die Arbeitnehmerrechte zerschlagen werden, um dann den großen Reibach zu machen.

All diese rechtsextremen Organisationen laufen derzeit Amok wegen der ständig zunehmenden Flüchtlingszahlen. Die Zahl rechtsextremer Straftaten ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Daraus soll dann in nicht allzu ferner Zeit unser ganz persönlicher, europäischer Maidan geschmiedet werden, um Europa in eine faschistische Diktatur zu verwandeln und gegen Russland ins Feld zu schicken. Das ist die wahre Absicht der USA, die durch die Zerstörung von Nordafrika, dem Nahen- und dem Mittleren Osten die Weichen für diese Entwicklung gestellt und grenzenloses Chaos in diesen Staaten hinterlassen haben. Es ging den USA niemals darum, Länder wie Afghanistan, den Irak, Libyen oder Syrien vollständig zu besiegen und zu unterwerfen. Ziel war lediglich die Erschaffung von ausreichend Chaos und Gewalt, um die Massenzuwanderung nach Europa loszutreten und die rechtsextreme Radikalisierung des Kontinents voranzutreiben. Wenn es an’s Sterben für fremde Interessen geht, sind nationalistisch gesinnte ‚Helden‘ stets die ersten.

Fazit:

Unsere amerikanischen Freunde tun alles, um zu verhindern, dass Europa sich dem Suizid im Krieg gegen Russland widersetzt. Merke: „Wer Washington die Hand zur Freundschaft reicht, verliert zuerst den Arm und dann den Kopf.“

refugees welcomeUmso wichtiger ist es demzufolge, dass wir uns von den USA nicht instrumentalisieren lassen, dass wir auf die Flüchtlinge zugehen und sie nicht ausgrenzen. Sonst sind weitere Konflikte bereits vorprogrammiert. Niemand ist illegal und niemand flieht freiwillig. Daher sollten wir uns unser gemeinsames Europa erhalten, denn wer sollte uns schon aufnehmen wollen?

Anhang von Pravda.tv
Ein unglaublicher Vorwurf kommt nun aus den Reihen österreichischer Geheimdienste: Gemäß Informationen eines Mitarbeiters des „österreichischen Abwehramts“* sollen Erkenntnisse darüber vorliegen, dass US-Organisationen die Schlepper bezahlen, welche täglich tausende Flüchtlinge nach Europa bringen.

„Schlepper verlangen horrende Summen, um Flüchtlinge illegal nach Europa zu bringen. Die Bedingungen sind oft sehr schlecht, trotzdem kostet ein Transport aktuell zwischen 7.000 und 14.000 Euro, nach Region und Schlepperorganisation unterschiedlich.“ Aus Polizeikreisen, welche tagtäglich mit den Asylwerbern zu tun haben (alleine im Erstaufnahmelager Traiskirchen sind über 100 Beamte täglich im Einsatz) sind Schlepper-Kosten und Zustände längst bekannt. Auch der Verdacht, dass die USA im Sinne einer geostrategischen Strategie die Finger mit im Spiel hätten, wird immer wieder geäußert. Wenige Experten sind bereit verlässliche Informationen durchsickern zu lassen, niemand will mit vollem Namen an die Öffentlichkeit.

„Es gibt Erkenntnisse darüber, dass Organisationen aus den USA ein Co-Finanzierungsmodell geschaffen haben und erhebliche Anteile der Schlepperkosten tragen. Nicht jeder Flüchtling aus Nordafrika hat 11.000 Euro in cash. Fragt sich niemand, woher das Geld kommt?“ Es herrsche eine strikte Nachrichtensperre über entsprechende Zusammenhänge. „Auch das HNAA (Anm.: Heeres-Nachrichtenamt) hat keine Informationen bekommen oder darf sie nicht weitergeben. Es muss aber an die Öffentlichkeit. Es sind die selben Brandstifter am Werk, die vor einem Jahr die Ukraine ins Chaos gestürzt haben.“

*Das Abwehramt ist der Nachrichtendienst des österreichischen Bundesheeres und untersteht dem Bundesministerium für Landesverteidigung von Minister Gerald Klug.

Über denkbonus

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29 Antworten zu Das Geheimnis hinter der Massenzuwanderung

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  3. Christian Marx schreibt:

    Da der komplette Artikel darauf beruht, dass Flüchtlinge das Flugzeug nicht nehmen, weil es gesteuert wird, eine Erklärung für den Autor:

    Finanziell wäre die Flucht per Flugzeug vergleichsweise günstig. Flüge aus der Region nach Deutschland kosten ein paar Hundert Euro, einen Bruchteil dessen, was Flüchtlinge an Schlepper zahlen. Der Grund, weshalb Migranten diesen schnellen und sicheren Fluchtweg nicht nehmen können, ist die EU-Richtlinie 2001/51/EG: Fluggesellschaften haften demnach, wenn Passagiere im Zielland wegen fehlender Papiere abgewiesen werden. Das Unternehmen muss dann eine Strafe zahlen, den Rückflug organisieren und für Unterkunft und Verpflegung bis zur Rückreise aufkommen.

    Eigentlich hat die Richtlinie den Zweck, illegale Einwanderung zu verhindern. Für Asylsuchende gilt die Regelung nicht. De facto müssen Airline-Angestellte am Schalter prüfen, ob der Fluggast die Voraussetzungen für die Einreise erfüllt. Damit ist das Bodenpersonal aber überfordert. Weil jeder Fehler für die Fluglinie teuer werden kann, gehen die Angestellten in den meisten Fällen kein Risiko ein: Wer kein Visum hat, darf nicht an Bord.

    In Syrien ist schon lange kein Visum mehr zu bekommen. Die deutsche Botschaft in Damaskus ist geschlossen, die Webseite verweist auf die Kollegen im Libanon. Dort und inzwischen auch in den deutschen Visastellen in der Türkei können Syrer Visa beantragen. Doch in der Realität ist das eine schwierige Prozedur.

    Denn die Vertretung in Beirut ist regelrecht umzingelt von syrischen Flüchtlingen. Die gigantische Schlange vor dem Gebäude wird über Absperrgitter gebändigt. Die Visastelle ist zuletzt ausgebaut worden, doch der Andrang ist immer noch nicht zu bewältigen. Über die elektronische Terminvergabe auf der Webseite der Botschaft ist bei einem Praxistest an diesem Montag bis Ende Januar kein Termin zu bekommen.

    Die Webseite der deutschen Botschaft in Ankara verweist auf Wartezeiten bis zum Sommer 2016. Schneller geht es lediglich für jene Syrer, die im Rahmen des Familiennachzugs einem in Deutschland bereits anerkannten Flüchtling folgen. Auch für allein reisende Kinder, medizinische Notfälle und schwangere Frauen mit kleinen Kindern gibt es Sonderregelungen. Doch auch sie werden um Geduld gebeten.

    vgl. Spiegel 2015 und weitere, leicht zugängliche Quellen. Informieren, statt Verschwörungstheorien erfinden.. Gibt auch nen Denkbonus😀

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  5. ButcherBS schreibt:

    Ist es nicht erforderlich um einen Flug zu buchen ein Visum vorweisen zu koennen ?
    Gueltige Papiere ?
    Vielleicht doch nicht so einfach fuer Syrer usw… fuer 500 Takken einfach hierher zu fliegen ?

    • Kotik schreibt:

      Das eigentliche Problem ist, dass die Fluggesellschaft, die Flüchtlingen den Flug in ein europäisches Land ermöglicht, im dem Fall dass der Asylantrag des Flüchtlings keinen Erfolg hat für die Abschiebungskosten aufkommen muss. Und das ist vielen zu riskant.

  6. Pingback: Die US-amerikanische Handschrift hinter den Flüchtlingsströmen | Art. 5 GG

  7. Lynn schreibt:

    Aus feigen ReGIERungen sind schon immer Diktaturen hervorgegangen.

  8. ups2009 schreibt:

    Hat dies auf Block-Blog rebloggt.

  9. hardi krueger schreibt:

    Es ist doch seit langem bekannt, dass die dekadenten USA dieses Ziel der Unruhestiftung in Europa verfolgen und über einen Bürgerkrieg versuchen werden einen Konflikt mit Rußland zu iniziieren. Dieses Vorhaben wird scheitern, es wird Deutschland und Rußland zusammen schweißen und der endgültige Untergang des mißratenen europäischen Ablegers , der USA sein.
    Es ist eine Kulturschande, dass sich die Regierungen in Europa dermaßen von den USA
    vorführen lassen und es ergibt sich genug Zündstoff für einen totalen Bürgerkrieg gegen dieses Regierungs-System mit einer anschließenden Neuorientierung des Bürgertums, der Einwohner,
    der Origines dieses Erdteils.
    Es wird der Beginn der >Ära Europa< sein, deren Staaten immernoch 47 sind und nicht die 26
    der EU, die somit auch nicht Europa vertritt oder gar repräsentiert.
    Die EU ist nicht das, was die Europäer wollen und ist deswegen dem Untergang geweiht.

    • KL schreibt:

      und der endgültige Untergang des mißratenen europäischen Ablegers , der USA sein …

      Ich hoffe es so sehr, so sehr!!!

      • KL schreibt:

        Ich auch!! Aber sie werden – schwer beleidigt und ohne jede weitere Idee – einen Schmollmund ziehen, überhaupt nicht verstehen, warum man sie bis heute nicht mag, sagen: ok, wenn ihr nicht unsere Freunde sein wollt, dann seid ihr unsere Feinde, und … mit Atombomben antworten.

  10. Pingback: Der Völkermord an den Deutschen – und: Werden Flüchtlinge als Migrationswaffe missbraucht? | mikeondoor-news

  11. m8y1 schreibt:

    Hat dies auf m8y1 rebloggt.

  12. Pingback: Die US-amerikanische Handschrift hinter den Flüchtlingsströmen | Blog von Klaus Schreiner Österreich, Tirol, Innsbruck

  13. Pingback: Die Flüchtlingsströme in die EU sind eine US-Globalisierungsstrategie | WISSEN IST MACHT

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  16. tag heute schreibt:

    Guter Artikel, kurze Anmerkung: Wie oben geschrieben steht: Niemand flieht freiwillig! Daher wohl besser den der Realität entsprechend richtigen Begriff „Vertriebene“ verwenden statt die scheinheilige „Flüchtling“-Sprache derer zu übernehmen, die für ihre neoliberal-faschistischen Herrschaftsinteressen zuerst den Terrorismus und die Kriege anrühren und für ihre neoliberal-faschistischen Herrschaftsinteressen dann auch noch mit dem entstandenen Leid der Vertriebenen, Chaosmanagement betreiben.

  17. Odin Most schreibt:

    naja, schon weit hergeholt. Warum 2 menschen pro m^2? Passen doch auch locker 4 personen/m^2. Warum sich die Flüchtlinge nicht einfach in ein Flugzeug setzen? Sogar wenn ich aus DE nach Tripolis wollte, bräuchte ich ein Visum. Dass ein potenzieller Flüchtling nicht so einfach ein Touristenvisum bekommt ist jawohl klar. Ansonsten ein guter Artikel.

  18. helldamnation13 schreibt:

    Die Sinowjewa ist also die Tochter des 1937 (?) auf Befehl Stalins ermordeten angeblichen Trotzkisten Sinowjew, der ebenso wie etliche andere der Großen Säuberung zum Opfer fiel, also Kamenjew, Radek, vorher schon Kirow, den mächtigen und sehr beliebten Leningrader Parteichef, auf den Stalin zutiefst neidisch war wegen seiner Beleiebtheit im Sowjetvolk!
    Wichtig ist aber noch mehr, daß die gleichgeschalteten Medien diese „These“ der US-Steuerung natürlich so bewußt unterdrücken wie vieles andere auch, wir werden belogen in einem Maße, das einzigartig (singulär) auf der Welt ist, und unsere Mitmenschen begreifen es nicht!

    • tag heute schreibt:

      Mit Stalin hat das zuerst einmal eher weniger zu tun, auch wenn manche es gern anders dargestellt haben, um von dem abzulenken, was auf sie selbst zutraf.

      Auszug Wikipedia:

      „Ayn Rands Eltern waren deutschstämmige Juden. Mit neun Jahren beschloss sie, Schriftstellerin zu werden. Im Jahr 1917 erlebte sie sowohl die Februarrevolution als auch die Oktoberrevolution mit. Die Besitztümer ihrer Familie (ihr Vater war Apotheker) wurden enteignet. In der Folge verarmte die Familie, die bald darauf in die Ukraine und kurze Zeit später auf die Krim zog, wo die Sechzehnjährige 1921 ihren Schulabschluss machte. Im selben Jahr ging die Familie zurück nach Petrograd, und Rand schrieb sich dort an der Staatlichen Universität ein, wo sie Philosophie und Geschichte studierte. 1924 ging sie nach erfolgreichem Abschluss des Studiums an das Staatliche Institut der Filmkünste, um das Drehbuchschreiben zu erlernen. Gegen Ende 1925 erhielt sie ein Ausreisevisum für einen befristeten Besuch ihrer Verwandten in den USA. Am 17. Januar 1926 verließ sie ihre Geburtsstadt und kehrte nie mehr zurück.“

      Die Familie gehörte also offenbar zur Klasse der Kapitalisten, die ihre herrschaftliche Lebensweise in der Regel auf dem Rücken der Menschen erlangen, die sie – wie nützlich doch Krisen sein können – zu möglichst geringen Löhnen für sich arbeiten lassen. Dies muss so gewesen sein, weil andernfalls keine sozialrevolutionäre Situation entstanden wäre.

      Dass dann, nach dem Beginn der Korrektur solcher Verhältnisse, die Menschen des gemeinschaftlichen Staates diesbezüglich keineswegs nachtragend waren, wird dadurch bewiesen, dass sie ihr ein für die Gemeinschaft sehr kostenaufwendiges Studium für sie kostenlos zur Verfügung stellten, damit sie durch eine gute Ausbildung die Fähigkeiten entwickeln konnte, in ihrem Land die Kultur zu bereichern, was sie dann auch tat – in den USA.

      Dort angekommen, hatte sie jahrzehntelang nichts anderes zu tun, als öffentlich auf genau dem Gemeinschaftswesen herumzuhacken, dass ihr ermöglicht hatte, dahin zu kommen, wo sie war. „Helfen ist zwecklos“, wurde das Credo ihrer menschenverachtend-abstrusen Thesen zusammengefasst [1] und die wurden dann so eindrucksvoll widerlegt, wie es nur vorstellbar ist, von der Person, die sie verbreitet hatte, höchstpersönlich, indem sie die Leistungen eines Gemeinschaftswesens in Anspruch nahm, für dessen Abschaffung sie dem Bewusstsein ihrer reaktionären, antisozial-kapitalistischen Klassenherkunft entsprechend, ihr halbes Leben lang gekämpft hatte:

      „Rand war eine langjährige Raucherin und musste sich 1974 wegen Lungenkrebs operieren lassen. Sie ließ sich 1976 trotz starker Bedenken von der Sozialarbeiterin ihres Anwalts für Leistungen aus der staatlichen Sozialversicherung und dem Medicare-Programm anmelden. Die Leistungen erhielt sie auf den Namen Ann O’Connor. Ayn Rand starb am 6. März 1982 in New York an einem Herzinfarkt. Ihrer Beerdigung wohnten viele ihrer prominenten Bewunderer bei, darunter auch Alan Greenspan.“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Ayn_Rand#Die_USA

      [1] „In der Folge Bühne frei für Marge der Zeichentrickserie Die Simpsons wird Maggie Simpson in der Kindertagesstätte „Ayn Rand School for Tots“ untergebracht, welche in ihrem pädagogischen Konzept als übermäßig streng, kühl und stark ideologisch geprägt dargestellt wird. So finden sich als Persiflage der Philosophie Ayn Rands an den Wänden der Kindertagesstätte Poster mit der Aufschrift „Helping is Futile“ (zu Deutsch: „Helfen ist zwecklos“).“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Ayn_Rand#Popul.C3.A4rkultur

  19. Widukind schreibt:

    In diesem Zusammenhang ist auch noch die Rede vom Geostrategen George Friedman auf dem STRATFOR-Treffen vom 05.02.2015 zu sehen:
    http://quer-denken.tv/index.php/1273-george-friedman-stratfor-was-seine-rede-fuer-uns-bedeutet
    Hier der neue Link zum Video:

    Die Verantwortlichkeit für beide Weltkriege wird hier wohl auch ersichtlich.

    Aber ich meine, daß diese Preisfrage wohl nicht ganz treffend ist. Wie sollten diese Leute denn an ein Visum kommen, um einen Flieger nehmen zu können?

  20. Pingback: Das Geheimnis hinter der Massenzuwanderung | WISSEN IST MACHT

  21. helmutenz schreibt:

    Ein sehr aufschlussreicher Artikel!

    Zur Ergänzung einige Hintergrundinformationen über die Pläne der Globalisierer.

    Der US-amerikanische Militär-geo-stratege Thomas P.M. Barnett spricht in seinen Büchern Klartext.

    Für die Globalisierung notwendig ist seiner Meinung nach unter anderem:
    Ein ungehinderter Strom von Einwanderern (vgl. hierzu Balkanisierung, Flüchtlinge aus Afrika und Nahost), der von keinem Volk, keiner Regierung oder keiner Institution verhindert werden darf. Interessanterweise sieht Barnett für die EU eine Verzehnfachung der Zuwanderung vor.

    Flüchtlingsströme als Mittel zur Gleichschaltung
    Barnett beschreibt, dass das Endziel der Globalisierung die Gleichschaltung aller Länder auf der Erde ist. Jährlich sollen 1,5 Millionen Zuwanderer aus der Dritten Welt in Europa aufgenommen werden, um somit eine Vermischung der Ethnien und Rassen zu erreichen. Im Ergebnis soll damit eine Bevölkerung geschaffen werden, deren durchschnittlicher IQ bei 90 liegt – intelligent genug zum Arbeiten, einfältig genug, um keinen Widerstand zu leisten.

    Quelle: http://www.konjunktion.info/…/geopolitik-die…/

    Brechen des Widerstands
    Für Barnett sind Kritiker von Zuwanderung und „Vermischung der Rassen und Kulturen (OT)„ Idioten, die sich der Erkenntnis verweigern, dass die ökonomische Logik immer als Sieger vom Platz gehen wird und nur sie die Menschen überzeugen kann. Diese ökonomische Logik bedarf aber der multikulturellen und multiethnischen Globalisierung, die dann für Barnett nur noch durch inneren Widerstand (aus dem Funktionierenden Kern heraus) aufgehalten werden kann. Und um diesen Widerstand gegen die Globalisierung zu verhindern, fordert er wortwörtlich: „Kill them!“

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