Netzkoller

Okay, worüber schreibe ich als nächstes? Es ist soweit eigentlich alles gesagt. Der Weg in die nähere Zukunft liegt klar gezeichnet vor uns, der Hunger winkt uns bereits fröhlich entgegen

NetzkollerWashington würde gerne weiterhin als Weltmacht No. 1 bestehen, wird jedoch aller Voraussicht nach damit scheitern. Der Dollar wird gerade abgewrackt und im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gehen in einer Stadt nach der nächsten die Lichter aus. Auch das mit der neuen Weltordnung läuft gerade nicht optimal, auch wenn die Kräfte dahinter mit der EU viel in diese Richtung bewegt haben. Letzten Sonntag durften wir sogar wählen, wer uns künftig in Brüssel nicht regiert.

Russland und China werden künftig wirtschaftlich, politisch und militärisch noch näher als bisher zusammenrücken, was die Aggressoren jenseits des Atlantiks ärgert. War sonst noch was? Ach ja, Putin wartet noch ein wenig, ob die Staatschefs Europas endlich vernünftig werden und ihr idiotisches Verhalten gegenüber Russland aufgeben. Wenn nicht, lässt er Europa fallen lassen um sich nur noch gemeinsam mit China auf den Angriff der USA vorzubereiten, der zweifelsohne nuklearer Natur wäre. Wenn er denn käme, denn viel bliebe von unserer Erde danach nicht viel übrig. Die Angreifer würden dabei selbst untergehen, zumindest deren Truppen, Städte und Staaten. Aus diesem Grund soll der Konflikt nach dem Willen Washingtons auf europäischem Terrain ausgetragen werden. Damit der globale Megapeng auch sicher kommt, will Washington künftig Raketen direkt an den Grenzen Russlands stationieren. Ach ja, und in der Ost- und Südukraine nimmt gerade das ultimative Blutbad Gestalt an, um Putin doch noch zum Eingreifen zu bewegen. Das werden die Irren in Washington solange vorantreiben, bis dort entweder niemand mehr lebt und Putin bei seinen Landsleuten unten durch ist, oder eingreift. Dann könnten endlich alle mit dem Finger auf ihn zeigen und unisono „Kriegstreiber“ brüllen. Ist Euch auch so schlecht angesichts dieser Niedertracht?

Übrigens, Putin kommt am sechsten Juni nach Frankreich zum 70. Jubiläum des D- Days, also der Landung der alliierten Truppen in der Normandie. Durch die Wehrmacht waren damals etwa 20 25 Millionen Sowjetbürger ums Leben gekommen. Umso bizarrer muten da Versuche europäischer Aristokraten an, Putin ausgerechnet mit Hitler zu vergleichen. Da Russland aus diesem Gemetzel als Siegesmacht hervor ging, war die Einladung obligatorisch. Allerdings will keiner der anderen Staatschefs neben dem russischen Präsidenten stehen. Auf das Abschlussfoto will auch keiner mit ihm und reden erst recht nicht. Es bricht das kindliche Gemüt sich Bahn in infantilen Berührungsängsten. Tipp – ladet doch Gérard Depardieu zur Feier ein, damit dieser die Lücke zwischen Putin und den restlichen Staatschefs mittels seiner Leibesfülle schließt. Der kann zwar noch immer kaum ein Wort Russisch, gilt jedoch als intimer Putinversteher und ist darüber hinaus auch noch Franzose. Zum Schluss das Ganze nochmal in einem kurzen Satz von Douglas Adams:

„SNAFU – Situation Normal, All Fuck Up.“

Über denkbonus

Politischer und religiöser Freidenker | Grobstofflich | Wer sein Bewußtsein erweitern will, muss zuerst welches besitzen
Dieser Beitrag wurde unter Auslaufmodelle abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu Netzkoller

  1. Pingback: Prohřešky Vladimira Vladimiroviče Putina | Poznámky pana Bavora

  2. Werner schreibt:

    Ich schreibe täglich an die Regierung,endlich diese Hetzkampagne zu beenden.ohne Antwort.Ein Trauerspiel diese Merkel mit Ihrer USA&NWO Unterwerfung !
    Europa hat seine Glaubwürdigkeit verspielt und schießt sich permanent Eigentore durch Washington.zum Glück hab ich keine Kinder,die sich auf eine strahlende Zukunft freuen können!Ein Hoch auf die degenerierten Landesverräter im Nadelstreifenanzug !

  3. nevermind schreibt:

    Muss man fragen, ob Putins Appeasementpolitik gescheitert ist?

    Putin hat den Einfluss russischer Oligarchen etwas eingedampft und sich große Verdienste für einen enormen Wirtschaftsaufschwung erworben, der in einer Erhöhung des allgemeinen Lebensstandards daher der Bevölkerung auch voll zugute kam.

    Als Krönung seines wirtschaftspolitischen Erfolgs sollte mit Sotchi demonstrativ gefeiert werden, was Russland auf die Beine zu stellen in der Lage ist, Nebenfunktion Schaufenster zur Welt, mit der Botschaft:

    make putinomics not war,

    ein zur Nachahmung empfohlenes Erfolgsmodell.

    Das sollte fieserweise vermasselt werden, hochrangige Repräsentanten boykottierten die Spiele. von schriller Homosexualitätspropagierung bis mörderischem Einsatz von Nato-Spezialkräften in Kiew wurde nichts ausgelassen, um Putins Projekt zu beschädigen und Russland geostrategisch zu schwächen.
    Aus der wirtschatspolitischen Betrachtung versteht sich, weshalb Russland, wie Putin auch explizit argumentiert, an einer multipolaren Welt interessiert ist und eine Neuauflage eines Blockdenkens ablehnend gegenübersteht, auf das das Imperium dialektischstrategisch rekurriert.

    Mit vorzeitigen Begnadigungen der FemenagitatorInnen pussy riot, des Oligarchen Chodorkovski, Waltenlassens demonstrativer Milde für sonstige politische Gegner, sollte überdeutlich das Interesse an einer Politik der kooperativen Vernunft, unterstrichen werden.
    Die aber mit der mit Janukovic abgestimmten Deeskalation der Sicherheitskräfte auf dem Maidan zu einer bedenklichen Appeasementpolitik geriet. Ein Einsatz des Militärs wäre bei den seitens des Imperiums betriebenen Unruhen zwingend erforderlich gewesen, um den nach taktisch angetäuschter Steinmeiervereinbarung betriebenen faschistischen Putsch der demokratisch legitimierten Regierung Janukovic zu verhindern.

    Jetzt will Putin den Fehler einer Intervention zum Schutz russischstämmiger Bevölkerungsteile in der Ost- und Südukraine unbedingt auslassen, auch wenn die Separatisten offiziell um militärische Hilfe gebeten haben.

    Es ist nicht zu verkennen, das Imperium will Krieg, mit Rationalität ist dem nicht beizukommen, Appeasement Selbsttäuschung, oder betretenes Händeschütteln anlässlich des 70. D-Day-Events sinnfrei. Neueste Machenschaften sind Leitzinsanhebung der russischen Notenbank des Rubel auf 7% und downranking seitens amerikanischer Ratingagenturen, Währungsangriffe seitens der Devisenspekulanten Soros‘ und Androhung weiterer Wirtschaftssanktionen.

  4. mark2323 schreibt:

    Hat dies auf mark2323 rebloggt und kommentierte:
    Gedanken zur trügerischen „Ruhe“ vor dem Sturm (??)

  5. Christel Jungbluth schreibt:

    Tolle Zusammenfassung aller Ereignisse – mit einem kleinen Ausblick in die Zukunft!

    Die Börsenkurse werden noch von dicken Blasen aufrecht erhalten und von herbeifantasierten Wohlständen.

    Dazu passt auch die Europawahl, durch die nichts zum Wohle der Bürger verändert wurde. Warum wurde die nochmal angesetzt? –
    Die EU ist doch kein Staat. Man hätte sich das sparen können, doch die Parteien erhalten einen reichlichen Geldsegen für jede Stimme.

    Ach so, hätte es beinahe vergessen. Die ganzen Sanktionen und Hetzereien gegen Putin, plötzlich ist Ruhe. Sieht nach einer Schockstarre aus, jetzt, nachdem Putin den Spiess herumdrehte und mit China gute Verträge schloss.

    Oder man hat jetzt erst einmal bemerkt, was man da angerichtet hat und denkt jetzt erst an die Folgen.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s