BRD – So versaut man sich Beziehungen

Was deutsche Politiker wie Westerwelle, Steinmeier und Merkel da in der Ukraine angerichtet haben, ist eine Katastrophe. Nun haben wir unweit unserer Haustüre einen faschistischen Staat mit einer verurteilten Verbrecherin an der Spitze

...hat seine Schuldigkeit getan

…hat seine Schuldigkeit getan

Sonntagsmeinung – Der demokratisch gwählte Expräsident Janukowitsch ist auf der Flucht. Jene rechtsradikalen Brutalos, die den Maidan rot gefärbt hatten, halten nun die Zügel der Macht in der Hand. Der Rabbiner der jüdischen Gemeinde in Kiew, Moshe Reuven Azman, forderte deren Mitglieder bereits dazu auf, die Ukraine rechtzeitig zu verlassen, um den kommenden faschistischen Progromen zu entfliehen. Mit der verlorenen Schlacht auf dem Maidan hat die Ukraine zugleich ihre Zukunft verloren. Damit hat Russland einen seiner wichtigsten Handelsnachbarn verloren und muss sich zudem darauf einstellen, dass bald schon direkt an der ukrainisch- russischen Grenze weitere Raketensysteme der aggressiven NATO- Staaten stationiert werden. Das wird Europa, und ganz besonders Deutschland, aller Voraussicht nach zu spüren bekommen. Denn russische Politiker wie Lawrow oder Medwedew lassen keinen Zweifel daran offen, dass sie die erpresserische Vorgehensweise der EU gegenüber der Ukraine ablehnen und verurteilen.

Ohne Energie keine Macht

In einigen Jahren könnte es in Deutschland durchaus heißen: „Wir waren nicht nur Papst, sondern auch Exportweltmeister. Aber dann haben uns die Russen den Hahn zugedreht.“ Deutschland als eine der führenden Industrienationen der Welt, ist auf russische Energieexporte angewiesen. Ohne kaukasisches Öl und Gas kommt unsere Produktion schnell zum Erliegen. Unser riesiger Energiebedarf deckt sich zu 36 Prozent aus russischem Öl und zu 24 Prozent aus russischem Gas. Einer unserer wichtigsten Energielieferanten war und ist also Russland. Ob dies weiterhin so bleiben wird, oder ob Moskau die Lieferungen drosselt, bzw. die Preise erhöht, dürfte künftig eine spannende Frage sein.

Russische Zeitungen verurteilen unisono die Einmischung Europas in die inneren Angelegenheiten der Ukraine. Bereits der Besuch von Westerwelle auf dem Maidan hatte den russiche Expräsident Dmitri Medwedew verärgert: „Ich frage mich, wie unsere deutschen Partner sich fühlen würden, wenn der russische Außenminister sich zu einem Mob begibt, der sich im Widerspruch zu deutschem Recht [zusammenrottet],“ so der erboste Politiker, und weiter: „Ich denke nicht, dass sie das als eine freundliche oder korrekte Geste bewerten würden.“

Es ist zu erwarten, dass eine neue Eiszeit zwischen Moskau und Berlin aufzieht. Dann haben wir im Westen die USA, die uns komplett ausspionieren und uns mittels einen Freihandelsabkommens ausschlachten wollen, gemeinsam mit den Briten nördlich von uns. Im Süden wackeln die Peripheriestaaten und sind am zusammenbrechen. Dieser Absatzmarkt ist nun also auch dahin und wird uns stattdessen weitere Milliarden kosten. Es bliebe der Osten als Alternative. Aber diese Türe haben sich die Europäer, vor allem jedoch Deutschland, allem Anschein nach dauerhaft zugeschlagen.

Wenn alles schief geht

Zugleich steigt nun auch wieder die Kriegsgefahr in Syrien mit Aussicht auf einen Dritten Weltkrieg. Der Verlusst der Ukraine wird Russland merklich destabilisieren. Daher kann Moskau die Syrer nun nicht mehr so effizient schützen, wie bisher. Das mag wohl die heimliche Absicht Europas und der USA gewesen sein für den gewaltsamen Umsturz in der Ukraine. Sollte John Kerry nun unter den veränderten Vorzeichen erneut eine Flugverbotszone über Syrien fordern und damit Erfolg haben, dann wäre der Iran gezwungen, den Syrern beizustehen. Dies wiederum würde China auf den Plan rufen, für das dann der Bündnisfall mit dem Iran einträte. China wiederum hat ein Bündnis mit Russland, das dann ebenfalls in den Krieg einträte. Fertig ist der Weltkrieg.

Am Ende stellt sich die Frage: „Cui Bono?“ Wem nützt dies? Eine erneute und zudem erweiterte Intervention im Nahen und mittleren Osten würde die USA endgültig ruinieren. Zudem würde die USA durch die Angriffe Russlands und Chinas weitflächige Verwüstungen in Kauf nehmen müssen. Der Iran wäre zerstört, Europa wäre zerstört, China und Russland wären zerstört. Übrig blieben die lachenden Sieger Saudi Arabien, der Katar und – Israel. Die neue Weltmacht?

Über denkbonus

Politischer und religiöser Freidenker | Grobstofflich | Wer sein Bewußtsein erweitern will, muss zuerst welches besitzen
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6 Antworten zu BRD – So versaut man sich Beziehungen

  1. Uri Gellersan schreibt:

    **Am Ende stellt sich die Frage: „Cui Bono?“ Wem nützt dies? Eine erneute und zudem erweiterte Intervention im Nahen und mittleren Osten würde die USA endgültig ruinieren.**

    Und die Antwort liegt im Vereinigten Königreich. Denn den Briten hat es nie gefallen, dass sie im großen amerikanischen Krieg Lincolns den Kürzeren zogen und die USA sich die freiheitlichste Verfassung gaben, die je eine Nation der Erde hatte. Dass diese Verfassung seit knapp 100 Jahren zunehmend mit Füßen getreten wird ist exakt der britisch imperialen Geostrategie geschuldet, die über die Finanzzentren der Ostküste noch jeden Präsidenten ihrer Gnaden als Marionette steuern konnten. Wer ausscherte wurde gemeuchelt (Lincoln, Harding, Kennedy) oder durch Attentate und Skandale kastriert (Reagan, Clinton).

    Wer diesen Zusammenhang erkennt versteht die Geschichte, auch den ewigen Bruderkrieg zwischen Deutschen und Angelsachsen.

  2. walterfriedmann schreibt:

    Hat dies auf Europapolitik rebloggt und kommentierte:
    Ukraine 23.02.2014

  3. ein Mensch schreibt:

    „Die Lösung:
    Den Dollar kaputt machen“?
    Der Dollar wird doch genau so in Serie hergestellt wie Klopapier, welches man an der US Verschuldung sehen kann.
    Benutztes Klopapier steigert die Würde seines Besitzers, welches man von benutzten Dollar und seinen Schulden nicht sagen kann.
    Ich denke mal das über kurz oder lang eine riesige Kapitalflucht aus dem Dollarraum einsetzen wird und sich so das Problem fast alleine erledigt.

    Man sollte auch beachten, das die Erdröl- Gas Exportierenden Länder inkl. OPEC etc. ihr Vermögen weit unter ihrem Wert und der Würde ihrer Menschen abgeben, während einige wie die USA und die EU dieses für Kriegsspiele, Kriege, die Ruinierung und Enteignung der Energie-Exportländer einsetzen.

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  5. winfried schreibt:

    Die Lösung:
    Den Dollar kaputt machen und davon noch profitieren!

    Die Russen verkaufen ihr Gas nur noch gegen Rubel, der dann zu einem PetroRubel wird.
    Wer Gas will muß also exportieren um Rubel zu haben.

    Das Geschäft läuft dann natürlich nur noch über russische Banken und der Wechselkurs zum Rubel wird in Moskau festgelegt und nicht an der Börse gehandelt!

    Danach wir Russland in Rubel schwimmen und kann die ganze Ukraine aufkaufen, der Euro kann über den Wechselkurs zum Rubel in den Keller gejagt werden und mit ihm der Dollar.

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