Russlands Weg in die Zukunft

Putins Papier zur Zukunft Russlands beschreibt deutlich, in welche Richtung der russische Bär sich künftig bewegen wird. Eine Agenda, die das Potential besitzt, die herrschenden Verhältnisse umzukehren

Dees_Russischer Baer

Der russische Bär zeigt Zähne

Nach dem das weltweite Ansehen der westlichen Wertegemeinschaft akuten Schiffbruch erlitten hat, tut Russland das einzig Vernünftige. Es präsentiert sich als Insel der Vernunft und der Stabilität in einer immer turbulenteren, unberechenbareren Welt. In ‚Putins Zukunftspapier‘, welches die neue Strategie Moskaus erläutert, sieht sich die russische Politik einer ganzen Reihe schwieriger Herausforderungen gegenüber. Die globale Wirtschaftskrise, die einerseits die westlichen Absatzmärkte schwächt, andererseits die derzeitige Interventionspolitik des Westens entscheidend beeinflusst. Ebenso die nachlassende Bedeutung der Vereinten Nationen, die wachsende Zahl länderübergreifender Herausforderungen und Gefahren, die einher geht mit der zunehmenden Missachtung verbindlicher, völkerrechtlicher Regelungen. Auch eine Tendenz zur Entideologisierung wird festgestellt, wenngleich diesem Trend wohl eher Gutes abzugewinnen ist.

Während die westliche Lügenpresse sich genüsslich mit Propagandaspeeren auf den russischen Präsidenten einschießt und sich dabei ungeheuer wichtig vorkommt, hat dieser in Wirklichkeit ganz andere Sorgen. Gemeinsam mit seinem Stab ist er zu der Überzeugung gelangt, dass es völlig unsinnig ist, isolierte Sicherheitsoasen aufzubauen. Diese Erkenntnis ist einerseit den zunehmenden globalen Erschütterungen geschuldet als andererseits der wachsenden gegenseitigen Abhängigkeit der Staaten dieser Welt. Noch nie zuvor war die Welt wirtschaftlich enger verzahnt und zugleich durch anhaltende wirtschaftliche und militärische Konflikte gefährdet. Da es zugleich sinnlos erscheint, mit den derzeitigen Vertretern der westlichen Welt vernünftige, deeskalierende Maßnahmen zur Konfliktvermeidung zu erörtern, misst Russland sich nun selbst eine einzigartige Rolle bei als „ausgleichender Faktor bei internationalen Fragen und der Entwicklung der Weltzivilisation.“ Dieser Rolle entsprechend wird Russland seine künftige Außenpolitik entwickeln und gestalten.

Ganz oben auf der Liste der russischen Zukunftsagenda steht Moskaus Hilfe bei der Rettung der Weltwirtschaft, gefolgt vom Kampf gegen die ständigen äußeren Einmischungen in die inneren Angelegenheiten Russlands. Auf Platz drei: Die Verteidigung der UNO. Gegen wen, wird nicht explizit erwähnt, ist wohl auch nicht nötig. Erwähnt wird hingegen erstmals ein in der russischen Politik eher neuer Begriff – ‚Soft Power‘. Ein von dem amerikanischen Politikwissenschaftler Joseph Nye geprägter Begriff, der die politische Machtausübung vor allem in der Einflussnahme auf internationale Beziehungen und unter Verzicht auf wirtschaftliche oder militärische Mittel vorsieht. Zum Einsatz kommen stattdessen Mittel der Beeinflussung auf der Grundlage kultureller Attraktivität und Ideologie, nicht zuletzt mit Hilfe internationaler Institutionen. Nach russischer Lesart klingt das dann so: „ [Es handelt sich Anm.d.R.] um ein komplexes Instrumentarium zur Lösung der außenpolitischen Aufgaben mit dem Schwerpunkt auf die Möglichkeiten der Bürgergesellschaft, Informations-, Kommunikations-, humanitäre sowie andere Methoden und Technologien als Alternative zur klassischen Diplomatie.“

Die Liste fährt fort mit der Intergration Moskaus in den postsowjetischen Raum. Dann erst folgt Europa und die Abschaffung der Visapflicht. Moskau braucht Europa ebenso wie dieses umgekehrt Moskau. Ohne Russland kein Gas – und ohne Europa kein Geld. Die wichtigsten Partner Russlands sind aus deren Sicht daher auch die größten europäischen Gasabnehmer Deutschland, Frankreich, Italien und die Niederlande, in abnehmender Reihenfolge. Erst dann folgen die Zusammenarbeit mit der OSZE, der NATO, den nordeuropäischen Ländern, dem Rat der Ostseestaaten und den Balkan-Staaten. Über seine ganze bisherige Amtszeit hinweg hatte Putin dem Westen die ausgestreckte Hand hin gehalten. Putin hat sich durchaus als germanophil erwiesen. Ab 1985 war er als junger KGB- Agent in Dresden stationiert gewesen. Er spricht fließend Deutsch und macht keinen Hehl daraus, dass er sich mit unserer Kultur angefreundet hat. Nun scheint es, als ob er langsam seine ausgestreckte Hand zurückzieht und dem Westen mehr und mehr den Rücken zukehrt. An allerletzter Stelle dieser Auflistung stehen übrigens die USA. Eher pro forma erwähnt Russland am Rande, dass es von den USA auch weiterhin rechtliche Garantien anstreben wird, dass deren Raketenschild sich nicht gegen Russland richtet. Daran glauben wird im Kreml wohl schon lange niemand mehr.

Daher hat sich die russische Flotte auf diese Bedrohung bereits eingestellt, indem sie ihren Einflussbereich weit über den NATO- Raketenschild hinaus ausgedehnt hat. Russland verfügt heute über eine ganze Flotte aus schwimmenden und tauchenden Kubas, die nunmehr zu jedem Zeitpunkt ihrerseits die USA einkreisen und so unter Druck setzen könnten. Dass Putin zumindest im Moment keinerlei Anstalten in dieser Richtung vornimmt, macht Hoffnung. Sollte etwa einer der Protagonisten in dieser clownesken Zirkusaufführung der Weltgeschichte noch bei Verstand sein? Es wäre der Menschheit zu wünschen.

Quellennachweis und weiterführende Links:

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5 Antworten zu Russlands Weg in die Zukunft

  1. Pingback: Russland, die Macht, die wieder Freiheit schafft? – Wake News Radio/TV | Mywakenews's Blog

  2. bombrom schreibt:

    Ein anderes, alternatives Modell der Entwicklung in Russland wäre, Russland nicht als ein Bestandteil des globalen Systems, sondern als das weltweit alternative System – das Antisystem in Bezug auf das Kapitalistische, also den systemischen Antikapitalismus – weiterzuentwickeln. Dieses Modell, das man das Stalin‘sche, oder das Modell „des roten Imperiums“, nennen könnte, ist nur aufgrund der technisch-ökonomischen und der finanziellen Unabhängigkeit von der kapitalistischen Welt möglich. Also vermittels eines mächtigen militär-industriellen Komplexes (MIK), einer entschiedenen Autarkie in Bezug auf die „Außenwelt“, einer Mobilisationswirtschaft, einer erhöhten Intensität der Kontrolle des Machtzentrums über die Eliten (bis hin zu der Sphäre des Konsums) und über die Bevölkerung im Allgemeinen. Als die Erfolge dieses Modells kann man die Wiederherstellung des Großmachtstatus Russlands in Form von der UdSSR, den bipolaren (Jaltaer) Frieden, den zweiten Platz der UdSSR in der Weltwirtschaft, die Fortschritte in der Wissenschaft, der Technik und der Entwicklung von Kommunalstrukturen anführen, einschließlich des absoluten Rekordes aller Zeiten in Bezug auf die Höhe der Sterblichkeitsrate von insgesamt 6 auf 1000 (heute – 13.3 auf 1000) in den 1960-er Jahren.

    Mit der zweiten Hälfte der 1950-er Jahre hatte die Erosion dieses Systems angesetzt. Die Veränderung der Beziehungen zum weltweiten kapitalistischen System wurde ein integraler Bestandteil dieser Erosion. Die sowjetische Nomenklatur hat sich entschieden, die UdSSR in den Weltmarkt zu integrieren. Teilweise war dies mit dem Bestreben verbunden, sich in das westliche System des Konsums einzubringen, teilweise damit, dass dank den Wirtschaftserfolgen der 1950-er Jahre die sowjetische Elite die sichere Überzeugung gewann, den Westen auf seinem Felde – auf dem Weltmarkt, der nach den Gesetzen des Kapitalismus funktionierte – schlagen zu können.

    Seit der Mitte der 1950-er Jahre hatte die UdSSR ihre Erdölverkäufe intensiviert. Zuerst zum politischen Zweck (der Schlag Chruschtschows in Richtung «der reaktionären arabischen Regime» auf den Rat von Gamal Abdel Nasser hin). Sehr bald jedoch begannen allein die Wirtschaftsinteressen bestimmter Segmente der politischen Nomenklatur die Hauptrolle dabei zu spielen, und zwar umso mehr, als der technisch-ökonomische Fortschritt im friedlichen Sektor der Wirtschaft der UdSSR sich zu verlangsamen begann und die UdSSR auf dem Weltmarkt hauptsächlich als ein Rohstoff-, Erdöl- und Erdgas-Exporteur aufzutreten begann. Diesen Prozess haben außerdem die Krise 1973 («der Erdölschock») und der darauf zurückzuführende Preisanstieg im Erdölsektor angetrieben.

    Daraufhin setzte für das Land die Tendenz ein, sich nach und nach in ein Anhängsel des Westens in Form seines Rohstoffzulieferers zu verwandeln. Es steigerte sich außerdem die Finanzabhängigkeit vom Westen im Allgemeinen. Das heißt die UdSSR schwenkte wieder zum „Modell Alexanders II“ um, was objektiv wie ihrem Anspruch auf das Antisystemische, als auch ihrem Streben nach einem Großmachtstatus entgegenwirkte. Rein geschichtlich hat sich dieser Widerspruch erst mit dem Zerfall des sowjetischen Kommunismus, also mit der Vernichtung der UdSSR, vollständig aufgelöst.

    Anfang der 1980-er Jahre, und zwar mit dem Beginn der neoliberalen Konterrevolution, startete im Westen der Prozess weitgehender, totaler Globalisierung. Zu den notwendigen Bedingungen ihrer erfolgreichen Ausbreitung (sowie der Lösung einer Reihe lebensgefährlicher für das kapitalistische System Probleme) wurden die Liquidierung des systemischen Antikapitalismus als Ganzes, die Zerstörung der UdSSR und die Beseitigung des russischen Gegenpols als eines Ausbreitungsherdes für die weltweit alternative Entwicklung. Die Russische Föderation, als der größte Teil der UdSSR, wurde zum Bestandteil des (unter anderem auch auf Kosten der UdSSR entstandenen) globalen Systems, dazu noch zu einem finanziell abhängigen Bestandteil mit der Spezialisierung auf Rohstoffzulieferungen, also zu einem Bestandteilsubjekt mit einer begrenzten Souveränität.

    An der Schwelle zum XXI Jahrhundert etablierte sich in Russland wieder „das Modell Alexanders II“ oder anders das Model der Epoche „des Wasserscheidens“ (1870-1920 Jahre), nur in seiner viel härteren Form und unter für die Erhaltung des Großmachtstatus wesentlich weniger günstigen geopolitischen Bedingungen. Die Epoche „des Wasserscheidens“ war die Zeit des Kampfes um die Hegemonie innerhalb des kapitalistischen Systems, die Epoche der Opposition zweier Großmachtblöcke. Der Westen war nicht einheitlich gestimmt und das schuf Raum für die Manövriermöglichkeiten für Alexander III., Nikolaj II. und später auch für Stalin. An der Schwelle zum XXI Jahrhunderts tritt der Westen nunmehr als ein einheitlicher Block geführt von den USA als der einzigen Supermacht auf. Anders gesagt, vor Russland, wie auch an der Schwelle zum XX Jahrhundert, entsteht dasselbe Dilemma.

    Entweder das Abschwören der Politik der wirtschaftlichen Rohstofforientierung, die Erlangung der vollen Souveränität und die Wiederherstellung des Großmachtstatus (vermittels dessen, was Menschikow als „Änderung der Energieflussrichtung“ bezeichnete).

    Oder die Vertiefung der Rohstoffspezialisierung, die Verstärkung der finanzpolitischen Abhängigkeit, den vollen Verlust der Souveränität und die Aufteilung des Landes durch die raubtierhaft agierenden, kulturfremden Elemente. Die Lösung des Problems nur kurzzeitig zu verschieben erlaubt das Vorhandensein zweier Faktoren – der Kernwaffen und des noch teilweise erhalten gebliebenen sowjetischen Menschenmaterials.

    Auf diese Weise heben sich in der russischen Geschichte der letzten Jahrhunderte die folgenden sich abwechselnden Typen/Phasen der Entwicklung deutlich heraus:
    – ein selbständiges abgeschlossenes System (1450-1850 Jahre);
    – ein abhängiges Element des weltweiten Systems des Kapitalismus (1860-1920 Jahre);
    – ein selbständiges weltweites System des Sozialismus (der systemische Antikapitalismus) (1930-1980 Jahre);
    – ein abhängiges Element des globalen Systems (1990 – der Anfang 2010 Jahre).

    IV

    Es gibt eine interessante Art der Korrelation zwischen den inneren und dem äußerlichen Typen/Phasen der Entwicklung Russlands. So werden die Phasen der Geschichte, in welchen Russland als ein abhängiges Element größerer – weltweiter, globaler – Systeme auftritt, also als ein Bestandteil des weltweiten globalen Marktes, durch eine erhebliche Verstärkung des wirtschaftlichen Drucks auf die Bevölkerung durch den sogenannten „3-köpfigen Drachen“ (den „Smej Gorynytsch“ der russischen Märchen) charakterisiert, und zwar namentlich von den eigenen Eliten, dem lokalen Kapital und dem ausländischen (westlichem) Kapital. Denn soweit wir uns rückbesinnen können, erfolgte die Westernisierung der russischen Eliten immer auf Kosten der Entnahme nicht nur großer Teile des durch die Produktivkräfte der Bevölkerung erschaffenen Mehrwertes, sondern auch notwendiger Anteile darüber hinaus, was in dem Zusammenhang wie einen wirtschaftlichen, als auch einen sozialen Rückschritt bedeutete. Es ist den Umständen entsprechend eine zwingend „notwendige“ Entwicklung gewesen. Denn sogar in einer Gesellschaft auf einer starken wirtschaftlichen Basis (nach geographischem Faktor, der Qualität der Produktivkräfte, produktionstechnischem Faktor) kann eine Verstärkung des wirtschaftlichen Drucks auf die Bevölkerung als ein Faktor des Fortschritts nur für eine gewisse Zeit bestehen. In einer Gesellschaft auf einer schwachen wirtschaftlichen Grundlage führt dies zwingenderweise zur Rückentwicklung nicht nur einer breiten Masse der Bevölkerung, sondern auch der Eliten, aber auch darüber hinaus zur Zersetzung der Machtstrukturen, das heißt zum Verfall und zum Niedergang des Systems insgesamt. In diesen Phasen der Entwicklung wird nicht nur eine fortschreitende Abschwächung der etablierten Machtstrukturen, sondern auch ihre Oligarchisierung und weitgehende moralische Zersetzung beobachtet.

    Die Phasen des geschichtlichen Auftretens Russlands in der Rolle eines abhängigen Bestandteils weltweiter politischer Systeme fallen mit den Zeiten russischer Wirren, Revolten und Revolutionen (oder zumindest mit dem Zeiten unmittelbar davor) zusammen. Eine Intensivierung des wirtschaftlichen Drucks auf die Bevölkerung in Gesellschaften mit einem niedrigen Niveau an BIP vernichtet das bisherige wirtschaftliche Potential dieser; es entsteht eine Tendenz zum ersatzlosen Verbrauch des Erbes vorangegangener Epochen. Daraus entstehen Krisenerscheinungen und Wirren (mit schleichendem Verlauf, übergehend in Revolutionen) und das Wiederaufkommen des Problems der Großen Neuverteilung (der Jahre 1565, 1929).

    Die Integration Russlands als eines abhängigen Bestandteiles des westlichen politischen Systems geschah beide Male unter den Bedingungen nicht nur russlandweiter, sondern auch weltweiter Krisen und ihrer weiteren unaufhaltsamen Intensivierung, wobei die russische Krise ihrerseits sich ebenfalls intensivierte und beschleunigte. Dabei wurden die durch diese Krise zu Tage getretenen Widersprüche ebenfalls noch zusätzlich verschärft. Andererseits ließen gerade solche Situationen der weltweiten Krisen zu, dass Russland den historischen Fallen entspringen konnte, um anhand der Schaffung neuer politischer Systeme auf neue Startpositionen zum Erklimmen der nächsten Windungen der spiralförmigen geschichtlichen Entwicklung zu gelangen.
    So hatte man nach den Wirren anfangs des XVII. Jahrhunderts Russland „mit bloßen Händen“ einnehmen können, jedoch hatte damals in Europa tobender (von 1618 bis 1648) Dreißigjähriger Krieg den Russen Zeit zum Aufatmen gewährt. Der autokratischen russischen Machtelite ihrerseits den locus standi (den Stützpunkt) gegeben und field of employment (das Tätigkeitsfeld) freigelegt.

    Nach den Reformen Peters I (im Russischen einfach: Peter der Erste; im Deutschen: Peter der Große!?, [Anm. des Übersetzers]), die wie regelrechte Pogrome durchgeführt wurden und die quasi von den Eliten eingeleitete Wirren gewesen sind, befand sich Russland in einer der schwersten Lagen überhaupt. Jedoch haben die europäischen Kriege um die verschiedenen „Erbanteile“ die Gefahr für einige Jahrzehnte abgewendet. Zum Ende der 1750-er Jahre war Russland wieder erstarkt worden und hatte Friedrich II. wieder Paroli bieten können.

    Nach dem Bürgerkrieg hatte das ökonomisch vollständig zerstörte Russland keine kampffähige Armee mehr. Aber der Knäuel der Widersprüche 1920-1930 Jahre im Westen – zwischen den Angelsachsen und den Deutschen, zwischen den Amerikanern und den Briten, zwischen den Rockefellers und den Rothschilds, sowie die von Menschenhand geschaffene Krise 1929-1933 Jahre – hatten Stalin und den ihm nahe stehenden Kräften erlaubt, diese Widersprüche ausspielend die linken Globalisten hinter Trotzki – die Adepten der weltweiten Revolution – zu zerschlagen und „den Aufbau des Sozialismus ausschließlich in eigenen Land“ zu beginnen, d.h. das Projekt «des roten Imperiums» auf der Grundlage der Theorie des systemischen Antikapitalismus zu realisieren.

    Aktuell bewegt sich die Welt rasch in Richtung einer noch nie dagewesenen Krise, die rein potenziell Russland zu zerstören die Fähigkeit hätte, aber auch die Chance eröffnen könnte, der aktuellen historischen Falle zu entkommen, wie es bereits in der Geschichte der Fall gewesen war. Dazu sind natürlich wie der entsprechende politische Wille, als auch die Kenntnis der natürlichen Ursachen der kommenden Krise und ihrer Perspektiven vonnöten.

    V

    Die Welt wird eine Welle der finanziellen Wirtschaftskrise eines riesigen zerstörenden Ausmaßes über sich ergehen lassen müssen. Im Nahem Osten ist der Krieg bereits angelaufen, zwar noch regional, aber das Programm Maximum ist nicht ausgeschlossen. Es breitet sich die Zone des Kriegschaos in Afrika aus, wobei uns die grauslichsten Nachrichten über Armeen von Kannibalen, mit Macheten bewaffnet, die über die Bevölkerung darüber walzen, erreichen. Es ändert sich das Klima in eine für den homo sapiens sehr ungünstige Richtung. Und der Mensch gibt seinen Senf dazu, indem er die seismischen Waffen verwendet, bisher unbekannte und unzerstörbare Bakterien aussetzt, die die Fähigkeit hätten, ganze Nahrungsketten der weltweiten Ozeane nachhaltig zu verändern.

    Es haben sich alle nur denkbaren Widersprüche ereignet in Bezug auf:
    – zwischen den Prozessen der Globalisierung und der Deglobalisierung (der Aufteilung der Welt in Makroregionen);
    – zwischen der noch bestehenden neoliberalen Entwicklungsstrategie und dem immer stärker werdenden antiliberalen Kurs;
    – zwischen den Staatsbürokratien und dem Finanzkapital (der an den Fäden der supranationalen Bürokratie zieht);
    – zwischen dem Rotschild- und dem Rockefeller-Clan (ungeachtet der doch nur symbolischen Bildung eines gemeinsamen «common fund of a criminal community»);
    Zwischen den USA und China (und innerhalb dieser Länder zwischen verschiedenen Clans: in den USA zum Beispiel dem Clan, der Obama zur Macht brachte, und dem ihrer Gegner; in der Volksrepublik China zwischen dem Pekinger und dem Schanghaier Clan).

    Und letztendlich – last but not least – der Widerspruch (genauer Widersprüche) zwischen den in Verbindung mit der Stärke der aktuellen Krise mehr und mehr aus den Schatten tretenden und auf die eine oder andere Weise sich outenden geschlossenen (geheimen) Gesellschaften. So wie es aussieht, ist der «Waffenstillstand auf dem Wasser» zwischen diesen, der über mehrere Jahrhunderte andauerte, zu Ende gegangen und mit ihm die Zeit des Schweigens, des Silanum. „Der Spuren“ davon ist nicht wenig (die Spuren bleiben immer – «wer sehenden Auges ist, der sieht auch», sagte Lawrenti Beria): es sind z.B. sowohl die Verhaftung Strauss-Kahns, als auch die Vernichtung Kaddafis u.v.a.m.

    In den nächsten Jahren müssen wir mit einer Überlagerung (nach der Art einer Wellenresonanz) von mehreren Krisen – militärisch-geopolitischer, finanziell-ökonomischer und öko-klimatischer – rechnen. Zu den öko-klimatischen zähle ich die Verlangsamung und die Abschwächung des Golfstroms und die nächstfällige (einmal in 11,5-12,5 Jahrtausenden) Umgestaltung des Planeten von der Dauer von ungefähr 2,5 Jahrhunderten (vom XX bis zu der ersten Hälfte des XXII. Jahrhunderts, aktivste Phase: Ende der 1990-er – erste Hälfte 2030-er Jahre).

    Die öko-klimatische Krise (viele Experten sprechen sogar von der Bedrohung durch eine geoklimatisch-geophysikalische Katastrophe) wird durch die finanzielle Wirtschaftskrise, die in ihrer Erscheinungsform in Wirklichkeit die Systemkrise des Kapitalismus ist, überlagert.

    Aus einer Krise tritt man immer auf jemandes Rechnung hinaus. Die herrschenden nordatlantischen Eliten planen, auf Kosten der übrigen Welt und vor allem auf Kosten Nordeurasiens, d.h. Russlands – ihrer Reichtümer, ihrer Räume, ihrer Bevölkerung – die Krise zu überwinden. Dies könnte eine logische Vollendung der Entwicklungstendenzen des kapitalistischen Systems seit dem dritten Viertel des XIX. Jahrhunderts werden.

    Hier kommen wir zu einem sehr wichtigen Aspekt wie der russischen, als auch der weltweiten Entwicklung, ohne dessen Analyse wir sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart kaum etwas verstehen würden. Ihr Wesen besteht darin, dass in den 1880-1890-er Jahren die antirussische Phase der Geschichte des kapitalistischen Systems begonnen hatte. Gleichzeitig ist eine qualitative Veränderung in der Organisation und in der Art des inneren Kampfes innerhalb der supranationalen Strukturen weltweiter Verwaltung geschehen – eine Veränderung, die mit der Lösung der russischen und der deutschen Fragen zu tun hatte.

    Zum Ende des XIX. Jahrhunderts war die Welt fast vollständig aufgeteilt worden, sodass keine freien ressourcenreichen Territorien übrig geblieben waren. Als einziges riesiges Territorium mit den fast unerschlossenen, unerschöpflichen Reichtümern (den Rohstoffquellen) und einer riesigen Bevölkerung (dem potentiellen Absatzmarkt) war nur Russland erhalten geblieben. Russland der damaligen Zeit war den westlichen Eliten – besonders nach der Niederlage im Krimkrieg, dem nicht sehr geschickten Krieg 1877-1878 Jahre und der Aufgabe durch russische Diplomaten ihrer Positionen gegenüber den bluffenden Briten auf dem Berliner Kongress 1878 – als schwach genug vorgekommen, um dem Druck von außen nachgeben zu müssen. Man kann ruhig sagen, dass sich die ganze Weltgeschichte seit den 1880-er Jahren bis zu unseren Tagen um die Achse „des Kampfes um den nordeuroasiatischen Raum“, «des Kampfes um die russischen Ressourcen – gegen Russland» gedreht hatte und weiterhin dreht. Als das Subjekt dieses Kampfes traten die Angelsachsen – zuerst die Briten – auf, an die sich ihre „Cousins“ – die Amerikaner – ziemlich schnell angeschlossen haben. Vom Standpunkte der Annahme des Westens als einer nunmehr einheitlichen finanzpolitischen Macht – des weltweiten kapitalistischen Systems – hatte die ganze Geschichte dieses Kampfes seit den 1880-1890-er Jahren einen klaren offensiv-antirussischen Charakter gehabt.

    Von der Mitte des XVIII. Jahrhunderts an befanden sich die deutschen Logen im engen Kontakt – und wenn nicht unter der Kontrolle, so unter der Führung – mit den britischen kontinentalen Logen (nicht zu verwechseln mit den britischen Insellogen). Wie Raoul de Rennes bemerkt hatte, erziehen die Insellogen ihre Mitglieder im patriotischen, traditionalistischen, nationalen Geiste. Die kontinentalen britischen Logen bilden die in diese eintretenden Personen für den Kampf mit der Tradition, also für die liberalen und die „allgemeinmenschlichen“ Werte aus. Die Tätigkeit der Insellogen hat einen wesentlich geheimeren Charakter, obwohl die Logen beiden Typus von ein und denselben Personen geleiten werden konnten. Ein ganzes Jahrhundert lang ging der Prozess des Ausbaus der deutschen Logen unter dem britischen Herrschaftsschirm vor sich. Die Briten unterstützten das Versammeln der deutschen Gebiete unter der Herrschaft der Preußen in der Hoffnung, in Europa ein starkes Gegengewicht zu Frankreich und Russland zu schaffen (wie unter Friedrich II. während des Siebenjährigen Krieges 1756-1763 Jahre), das durch die Logen kontrolliert werden sollte. Die französischen „Brüder“, die auch von den kontinentalen Logen geleitet wurden, trugen zur Niederlage Frankreichs im franko-preußischen Krieg und dem Triumph der deutschen „Brüder“ aktiv bei. Jedoch haben die Deutschen nach dem Sieg die Spielregeln grundlegend geändert.

    Erstens haben sie die Beziehungen zu den britisch-kontinentalen Logen fast vollständig zerrissen.

    Zweitens haben sich fast alle deutschen Logen zu einem einheitlichen gesamtstaatlichen Bündnis («Geheimes Deutschland») zusammengeschlossen, der das ganze Land umfasste.

    So haben die Deutschen gleichzeitig wie ihre eigene Staatlichkeit (das Zweite Reich), als auch eine geschlossene (geheime) Organisation geschaffen, die auf die weltweite Verwaltung, weltweite Herrschaft aus war. Der zweite, wichtigere Umstand wird normalerweise außer Acht gelassen, obwohl gerade dieser eine direkte Herausforderung wie an die britisch-kontinentalen, als auch – weit wichtiger – an die Insellogen darstellte.

    Die britische Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Schon zum Ende des „Bismarck’schen Jahrzehnts“, im Jahre 1888, wurde beschlossen, den antideutschen Block in Europa, bestehend aus Russland und Frankreich, zu schaffen, wobei Frankreich als der Köder für russische Interessen verwendet wurde, um anschließend Deutschland und Russland gegeneinander auszuspielen und beidseitig zerstören zu lassen. In der Vorbereitung des franko-russischen Bündnisses für die britischen Interessen hat Vatikan, der bei den Rotschilds stark verschuldet war, eine bedeutende Rolle gespielt. Die Verkomplizierung der weltweiten Situation – die deutsche Herausforderung und die Vorbereitung der Angelsachsen auf die Lösung der russischen Frage, sowie die Abschwächung der Hegemonie Großbritanniens – hat die zweite Etappe der Entwicklung der geschlossenen Gesellschaften (erste: Mitte des XVII. Jahrhunderts bis 1780-er Jahre, zweite: 1780-1870-er Jahre) beendet. Ab da bedurfte es für den Kampf gegen Deutschland und Russland nunmehr neuartiger Strukturen ähnlichen Typus.

    Ende 1890 war gegen Deutschland der erste psycho-historische Schlag ausgeführt worden: auf den Seiten der Zeitschrift The Truth („die Wahrheit“), die Henry Labouchere, dem britischen Staatsmann und Politiker, dem Mitglied der Großen Freimaurerloge Englands gehörte, war ein Pamphlet namens «des Kaisers Traum» abgedruckt und ihm eine Karte beigelegt worden. Darauf anstelle des Zweiten Reiches – «die Deutschen Republiken», anstelle Österreich-Ungarns – «die Österreichischen Republiken», nebenan – «die Polnische Republik», und an der Stelle des Russischen Reichs – «die Russische Wüste». Das alles, wurde im Pamphlet gemeint, sollte das Ergebnis einer Revolution in Deutschland sein. Der vom Thron gestürzte Wilhelm fährt mit dem Zug nach Großbritannien, sein letztes Obdach – ein Arbeitshaus.

    Wie das Pamphlet selbst, als auch die Karte legten einen gewissen Plan dar, der sich, als die sich selbst erfüllende Prophezeiung erwiesen hatte, indem dieser 1914-1918 für Deutschland und Österreich-Ungarn vollständig realisiert worden war und sich außerdem begonnen hatte, für Russland zu realisieren, bis Stalin dem Plan nach diesem Schemata dazwischen gekommen war und diesen gründlich vereitelt hatte.

    Ironischerweise hat gerade das Vorhandensein des deutschen Faktors in der weltweiten – wie geheimen, als auch offenen – Politik Russland, und zwar ungeachtet zwei schwerster „deutscher“ Kriege, die innerwestlichen Widersprüche für seine Interessen auszunutzen erlaubt, was die Angelsachsen ihrerseits in Bezug auf Russland in bedeutendem Maße hinderte (so wie auch die amerikanisch-britische Konkurrenz der 1920-1940 Jahre). Nach 1945 hatte sich die Situation grundlegend geändert. Der Sowjetunion stand nunmehr einheitlicher Westen mit seinen supranationalen weltweit agierenden Verwaltungsstrukturen gegenüber. Die UdSSR hatte keine solchen Organisationsstrukturen. Damals entwickelte der Westen seine supranationalen Formationen weiter und schuf außerdem neue, die sich der sich ständig ändernden Welt entsprechend angepasst haben und die sich der Aufgabe verschrieben, «die UdSSR in der Umarmung zu erwürgen“ (die Strategie der Trilateralen Kommission). Die nach-Stalin‘sche sowjetische Elite (im Unterschied zu Stalin, der genau verstand, wer ihm unter der Maske „des Westens“ tatsächlich entgegentrat) hatte keine Ahnung, das politische Subjekt welchen Typus sich ihr in dem Kampf um die UdSSR entgegenstellte, seine Formen der Organisation und seine Methoden des Kampfes ständig vervollkommnend und somit dem sowjetischen Opponenten immer mindestens um einen Schritt voraus. Gerade das Vorhandensein dieses weltweiten Subjektes hat den USA, die Ende der 1960-er Jahre das Wirtschaftswettbewerb gegen die UdSSR verloren hatten, in den 1970-er Jahren («das schlimmste Jahrzehnt der amerikanischen Geschichte“) geholfen, nicht endgültig umzustürzen. Und mehr noch, bis zum Ende der 1980-er Jahre nicht nur dem weiteren Konkurrenzdruck standzuhalten, sondern dazu noch vermittels der Unterwanderung und der Ausbildung in den gegnerischen Reihen einer an der Beseitigung des systemischen Antikapitalismus interessierten Schicht – des sowjetischen Segmentes weltweit agierender Korporatokratie – zu zerstören.

    Die Zerstörung der UdSSR, als deren entwicklungsgeschichtliche Erscheinung Russland weiterexistierte, hatte die Epoche des Kampfes des Westens gegen die weltweite russische Entwicklungsalternative – den Antikapitalismus – Vergangenheit werden lassen. Die Eliten des Westens haben sich daraufhin der Lösung ihrer nächsten Aufgabe zugewandt, und zwar der Demontage des Kapitalismus bei sich zu Hause, im Westen. Außerdem sollten die unmittelbare Kontrolle über den russischen Raum und über die Ressourcen Russlands hergestellt und letztendlich die Aufteilung Russlands durchgeführt werden. Freilich, behinderte es jetzt China, welches, wiederum nach der Ironie der Geschichte, an Macht zunahm, indem es den Konkurrenzkampf zwischen der UdSSR und den USA für seine eigenen Interessen ausgenutzt hatte und indem es in den 1970 Jahren den USA angeboten hatte, als ihre „Werkbank“ zu agieren. Nichtsdestotrotz ist die Gesamtsituation an der Schwelle zum XXI. Jahrhundert typologisch der Situation an der Schwelle zum XX Jahrhundert ähnlich. Trotzdem gibt es heute doch noch einen Umstand, der vor hundert Jahren nicht existent gewesen war und der wie an der Russland-Situation, als auch an der weltweiten Situation etwas grundlegend ändert.

    VII

    Ich meine die gegenseitige Überlagerung gleich mehrerer Wellen weltweiter Krisenerscheinungen, von denen die wichtigsten die Systemkrise des Kapitalismus und die heranrückende klimatische Krise sind. Die Fachkräfte behaupten einmütig, dass unter den Bedingungen der Klimakrise und in der Nachkrisenwelt die einzige Zone, die einigermaßen stabil und ressourcenreich bleiben wird, das Gebiet Nordeurasiens, d. h. Russlands wäre, das deswegen seinerseits zum „Hauptpreis“ des Kampfes im XXI. Jahrhunderts werden würde.

    Der Anwärter auf diesen Preis gibt es zur Genüge. Darunter die Amerikaner, die Europäer, die Araber, die Chinesen, die Japaner, die Inder, die man ebenfalls nicht von der Rechnung streichen darf.

    Ende 2011 haben das Brookings Institute und die London School of Economics ihre dreijährige Arbeit am «Projekt der inneren Umsiedlung» – der Erforschung der Möglichkeiten einer Massenübersiedlung der Bevölkerung der nordatlantischen Zone in ruhigere Regionen der Welt im Zusammenhang mit der Veränderung des Klimas – beendet. Im Rahmen dieses Projektes wurde ein Internetseminar durchgeführt: «Vorbereitung zur Verlagerung und Übersiedlung in Verbindung mit einer großen klimabedingten Migration und das Projekt der anschließenden Adaptation». Und das sind nur die offenen Projekte und Seminare.

    Die Kontrolle über die russischen Ressourcen lässt die nordatlantischen Eliten, die im Moment den Kapitalismus als ein System demontieren, ihre Herrschaft (auf Kosten der Aneignung der Ressourcen Nordeurasiens) auf etwa noch hundert Jahre, wenn nicht noch mehr, zu verlängern. Eigentlich, ist die Schlacht um Eurasien – die letzte große Jagd der Epoche des Kapitalismus – bereits angelaufen. Nach der Logik indirekter Handlungen nicht unmittelbar in Nordeurasien, sondern nicht sehr weit davon entfernt – im Nahen Osten.

    Dabei versuchen die Nordatlantisten, so wie sie es gewöhnlich zu tun pflegen, gleich mehrere Aufgaben auf einmal zu lösen: den Großen Nahen Osten zu Dutzenden von Staaten zu fragmentieren, die Energie des Islamismus gegen Russland und die Volksrepublik China zu kanalisieren. Das Letztgenannte würde das Ziel verfolgen, der arabischen Welt ihre innere wirtschaftliche und demographische Kraft zu entziehen und diese zusätzlich in ein neotraditionelles Getto ohne Ressourcen und Technologien umzuwandeln.

    (aus „Bestehen Russlands im 21. Jahrhundert“ von Andrej Fursov, Historiker, Soziologe, International Academy of Science in Österrreich)

    Übersetzung aus dem Russischen: bombrom

  3. Titus schreibt:

    toller Beitrag…
    … und möge Seine (vielleicht ehemalige) germanophile Einstellung uns vor der Samson-Option beschützen – das wäre der wohl edelste Beitrag zum Thema Völkerverständigung !

  4. Einar Schlereth schreibt:

    Das ist ein wichtiger Beitrag, um dem dummen Gemäre der „freien“ Westpresse entgegenzutreten. Putin ist der einzige europäische Staatsmann, der denken kann. Und er hat längst begriffen, dass sich politische und ökonomische nach Osten, d.h. Asien mit China an der Spitze verlagert hat.

  5. rundertischdgf schreibt:

    Lesenswerter Beitrag und zum Nachdenken durchaus geeignet.

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