Beam me up Scotty

Ort zu Ort- Transporte sind möglich. Bereits zum wiederhohlten mal haben Wissenschaftler bewiesen, dass Informationen über weite Entfernungen hinweg teleportiert werden können. Der derzeitige Rekord liegt bei einer Strecke von 143 Kilometern, aufgestellt von dem Team um den Wiener Quantenphysiker Anton Zeilinger

Möglich wird dies durch eine neue Generation von Computern, den sogenannten Quantencomputer. Was also sind Quanten? Als der griechische Philosoph Demokrit vor 2400 Jahren dachte, dass die kleinste, unteilbare Einheit das Atom sei, irrte er. Tatsächlich sind es Quanten, zumindest nach dem heutigen Stand der Wissenschaft. Die Bezeichnung ‚Quanten‘ beschreibt demnach die kleinsten Portionen der uns umgebenden materiellen Wirklichkeit. Am wichtigsten jedoch ist zugleich die Erkenntnis, dass diese kleinsten Einheiten der Materie, also Elektronen, Protonen, Photonen und Neutronen aber auch Atome und sogar Moleküle nicht nur Teilcheneigenschaft besitzen, sondern auch als Welle beschrieben werden können, wie die sogenannte de Broglie- Gleichung des französischen Prinzen Louis de Broglie bereits im Jahre 1924 bewies. Wellen wie beispielsweise Radiowellen sind in der Lage, selbst größte Distanzen in kürzester Zeit zu überwinden. Radiowellen erreichen dabei ebenso wie Lichtphotonen eine Geschwindigkeit von ca. 300.000 Kilometern pro Sekunde. Diese Erkenntnis trägt in sich den Schlüssel zur Teleportationstechnologie wie sie heute bereits ihre Anwendung findet.

Der derzeitige Stand der Forschung erlaubt bislang nur die Teleportation von Informationen. Doch selbst daraus lässt sich Zukunft schmieden. So ist bereits ein globales Quanteninternet in Planung, durch welches über einen Quantensatelliten Informationen zwischen zwei Parteien über beliebig große Distanzen ausgetauscht werden können. Ohne Zeitverlusst und das sogar, wenn der Aufenhaltsort des Empfängers unbekannt ist. Durch Quantencomputer kann eine unglaubliche Rechenleistung erzielt werden. Verschlüsselungen könnten auf diesem Wege sicherer gemacht werden und dank der neuen Kommunikationstechnologie wäre es möglich, der Menschheit die Türe zu einem neuen Zeitalter aufzustoßen. Jeder Mensch könnte irgendwann einmal mit jedem Menschen der Welt in Echtzeit vernetzt sein. Zudem gibt es eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Fragen, deren Klärung seit Jahren auf Eis liegt, weil uns bislang die notwendige Technologie fehlte, um all die offenen Rätsel zu lösen. Dies könnte sich schon in Kürze dramatisch ändern. Sicherlich wird es noch geraume Zeit dauern, bis die Menschheit in der Lage sein wird, wie in einem Science Fiction Film Gegenstände und sogar Personen von einem Ort zum anderen zu teleportieren, aber wir sind auf dem Weg dorthin.

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3 Antworten zu Beam me up Scotty

  1. Felix schreibt:

    Die physikalischen Grundlagen hat der Pionier Prof. Dr.-Ing. Konstantin Meyl in folgendem Vortrag hervorragend einfach erklärt. Er erreichte im Versuch mehfache Lichtgeschwindugkeit. Man klicke sich durch die Teile 1 bis 10 einfach einmal durch. Lohnt sich, um das Thema einmal von Grund auf verstanden zu haben. http://www.youtube.com/watch?v=eB_HsLke4Vo&feature=relmfu

  2. Rodriguez Bender schreibt:

    Jede direktvernetzung zwischen Menschen bringt der NWO nichts als Ärger – genauso wie das Internet jetzt schon…

  3. antagonistica84 schreibt:

    Cui bono,quo vadis cultus atque humanitas?

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