Schweizer spotten über deutsche Konzernpresse

Stets gut zu wissen, mit welchen Augen die Nachbarschaft einen wahrnimmt. Das Schweizmagazin war so freundlich, uns einen solchen Einblick zu gewähren. Dass deutsche Leser dabei besser abschneiden würden als deutsche Massenmedien, war zu erwarten. Die Einschätzung des Schweizmagazins, dass die emanzipierten Deutschen sich auf einem unumkehrbaren Weg hin zur Demokratie befänden, wage ich jedoch nicht zu teilen

Deutsche Medien: Verlacht, verhöhnt, verspottet

Die deutschen Massenmedien haben den Einfluss auf ihre Leserschaft verloren. Kaum noch ein Beitrag, der den Redakteuren nicht links und rechts um die Ohren gehauen wird und kein Tag, an dem der „Dritte-Macht“ Anspruch der Journaille brutal immer und immer wieder scheitert.

Für die Massenmedien Deutschlands beginnt eine neue Zeitrechnung. Ihre über Jahre manipulierte und gelenkte Leserschaft folgt ihnen nicht mehr. Bild, Spiegel, Focus und viele andere Publikationen sind in ihren Meinungen isoliert und verlieren immer weiter an Boden. Mittlerweile werden fast sämtliche Artikel durch die Leser in den Foren oder Kommentarfeldern verrissen, sofern man sich noch traut Kommentare zuzulassen. Dies unterbleibt aber immer häufiger bei brisanten Themen. Dort wo Leser-Kommentare noch zugelassen sind, werden journalistische Artikel derart ins Lächerliche gezogen, dass man sich wahrlich wundern muss. Egal ob es um die Themen Integration, Wirtschaft, Innen und- Aussenpolitik und viele Weitere geht, die Macht der Massenmedien ist zerbrochen und man steht in den Sendeanstalten und Verlagshäusern ziemlich isoliert da. Der „Stern“ hat sein Forum sogar ganz eingestellt, weil man an den Meinungen seiner Leserschaft nicht länger interessiert ist und der Gegenwind den Redakteuren zuviel wurde.

Die über Jahre stetig gesteigerte Abkehr vom Volk kann kaum wieder aufgeholt werden und zeigt den Wunsch nach neuen Medien, die das Sprachrohr der Bürger sein sollen. Diese wird man nicht am Zeitungskiosk finden, sondern ausschliesslich im Internet und sie werden frei und unabhängig von den Giganten der Branche sein, die selbst nur noch die Rolle der Hofnarren für gelangweilte Zeitgenossen spielen werden.Die konzerneigenen wirtschaftlichen Interessen der Medienanstalten und Verlagshäuser und die radikale Zuwendung zu den anti-demokratischen Parteien sind zu offensichtlich geworden und für jedermann durchschaubar.

Die Deutschen haben sich von ihren Medien befreit und lassen sich nicht länger belügen und mit Halbwahrheiten von einer kleinen journalistischen Minderheit abspeisen, die sich mit ihren abstrusen Meinungen von denen des Volkes abgesetzt hat. Sie bilden, gemeinsam mit denjenigen Mitgliedern einer Gesellschaft, die eine hoch qualifizierte Ausbildung absolviert haben, eine neue Klasse, das so genannte „Incompetent fifth“, „I5“ , oder auch das „inkompetente Fünftel“, das sich dazu berufen sieht 80 Prozent der Bevölkerung zu bevormunden und zu beherrschen.

Mit dem Machtverlust der Medien büssen auch die Parteien ihren Einfluss ein und die Machtverhältnisse verschieben sich. Der Souverän, das Volk, gewinnt an Macht während alle anderen verlieren. Neben der neuen Demo-Kultur ist dies wohl die einschneidenste Veränderung, im sich immer weiter emanzipierenden Volk der Deutschen, das sich auf dem unumkehrbaren Weg hin zur direkten Demokratie befindet.

Zitat

Die Aufgabe der Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füßen des Mammons zu kuschen und sein Land und seine Rasse um sein tägliches Brot zu verkaufen. Sie wissen es und ich weiß es.

John Swinton, (1829 – 1901), US-amerikanischer Redaktions-Chef der New York Times

Quelle: Mit freundlichem Dank an das

Über denkbonus

Politischer und religiöser Freidenker | Grobstofflich | Wer sein Bewußtsein erweitern will, muss zuerst welches besitzen
Dieser Beitrag wurde unter Auslaufmodelle, BürgerBaukasten, Lachnummer des Tages, Medien abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

10 Antworten zu Schweizer spotten über deutsche Konzernpresse

  1. Pingback: Anonymous

  2. Thomas Ik schreibt:

    Ich stimme der Artikel zu.

    1) Mittlerweile sind die Kommentare das lesenswerteste an einem MSM Artikel.

    2) Der Spiegel hat mittlerweile das Niveau von Abiturientinnen unterschritten (sowohl vom Inhalt, als auch von der linksgrünen Ausrichtung, als auch vom Stil).

    3) Selbst wenn Kommentare zugelassen werden, wird gnadenlos zensiert:
    „Meinungsfreiheit und Zensur in Onlinemedien“
    http://bloganddiscussion.com/argumentevonfemastasen/482/

  3. wolfcat01 schreibt:

    @christel jungbluth
    du sprichst mir aus der seele, besser hätte ich es nicht ausdrücken können !

  4. Denksperre schreibt:

    Medienhuren, habt ihr Lügen für mich
    Medienhuren, führt mich hinters Licht
    Medienhuren, ihr seid Schreibtischtäter
    Medienhuren, Volksverräter

    Ich schenk dir mein Vertrauen, ich schenk dir Aufmerksamkeit
    spar ich’s mir, für mich selbst zu denken, ich schenk dir meine Zeit.
    Für mich bist du die Wahrheit, die uns Stummen Stimme gibt
    Ohne dich sind wir zu Blöde, was ein Glück, dass es Dich gibt.

    Medienhure, lügt mir ins Gesicht
    Medienhure, dein Chef feuert Dich
    Medienhure, komm schon nimm das Geld
    ein glücklicher Sklave, verkauft seine Welt

    Und wenn ich mal was finde, was deiner Wahrheit widerspricht
    brauchst du nur zu diffarmieren oder zerr mich vors Gericht.
    ich brauch überhaupt nichts zu wissen, denn ich bin ein dummer Mensch
    Mein ganzes Leben habt ihr mich versarscht, mir ins Gehirn geschissen.

  5. Christel Jungbluth schreibt:

    Hallo, warum denn gleich so in die Vollen gehen? –

    Ich erinnere mich, als vor einigen Jahren der ZDF – Nahost – Korrespondent Ulrich Tilgner Täuschland verliess und in die Schweiz auswanderte. Da sagte er sinngemäss, dass seine ganzen Berichte aus Afghanistan geändert und vieles gestrichen würde, so dass man von der ursprünglichen Verfassung des Berichtes nichts mehr wiedererkennen würde.
    Entschuldigend fügte das ZDF an, dass man die Interessen befreundeter Staaten nicht verletzen könne.
    Wenn man das jetzt auf die ganze Unterschlagung realer Geschehen umsetzt, dann ist doch eigentlich klar, warum wir ständig belogen werden.
    Hier bei uns in Täuschland sind Presse, Justiz, Polizei und Militär zu einem Einheitsbrei verschmolzen!
    Die Medien reagieren nur noch im Interesse der Politik. – Wisst Ihr noch vor Jahren, als der Postminister Zumwinkel verhaftet wurde und einige namhaften Presseleute noch eher am Ort des Geschehens waren, als die Polizei? Zweifelt da einer dran, dass manches im Interesse der Politik geschieht, z. B. wenn man einen loswerden will?
    Bei Kachelmann durfte die Presselandschaft den Verhafteten vorverurteilen, obwohl es im Gesetzt heisst, dass ein Angeklagter erst schuldig ist, der eines Verbrechens überführt wurde.
    Wer stört sich denn hier noch an unsere Gesetze? – Die packt man nur aus für die breite Masse.

    Bild und Co dürfen auch behilflich sein, einen Bundespräsidenten abzusägen. Dafür gräbt man das unterste nach oben um. – Das ist unsere Presselandschaft.
    Was sagte einmal ein US Redakteur, dessen Namen ich vergessen habe? – „Ich bekomme kein Geld für meine geschriebenen Artikel, sondern dafür, dass ich sie nicht schreibe!“ – Und so ist das hier auch!

  6. Mad Urskli schreibt:

    Das deutsche Grundgesetz räumt mit der in Artikel 5 des Grundgesetzes verankerten Pressefreiheit Journalisten eine besondere Rolle ein. Die Journalisten dürfen staatlich nicht beeinflusst werden, außerdem können sie sich neben Priestern als einzige auf das Zeugnisverweigerungsrecht berufen, d. h. sie können vor Gericht die Aussage verweigern, wer ihnen die Informationen zu einer bestimmten Story gegeben hat.

    Aus diesem Grunde werden Journalisten und Medien oft als Vierte Gewalt im Staate bezeichnet.

    Der Pressekodex wird in unregelmäßigen Abständen überarbeitet. Die aktuelle Fassung datiert vom 3. Dezember 2008.

    Neben den offiziellen Kodizes haben sich einige praktische Regeln herausgebildet, die qualifizierten Journalismus auszeichnen, zum Beispiel:

    Eine Quelle allein ergibt keine Nachricht. Für eine Nachricht braucht es mindestens zwei voneinander unabhängige Quellen.
    Bei Konflikten sind die Positionen beider Seiten darzustellen.
    Ein Journalist macht sich aus Prinzip keine Sache zu eigen, nicht einmal eine gute (Dieses Prinzip ist auch das Motto des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises). Ein Mindestmaß kritischer Distanz zum Thema (und der eigenen Rolle) ist auch bei sogenannten Herzblut-Themen geboten.

    • denkbonus schreibt:

      Na toll

      Wenn Sie als Journalist über solch erhabene Grundsätze verfügen, warum halten Sie Sich dann nicht daran? Auch ich habe die journalistische Schule durchlaufen und was ich damals gelernt habe, hat nicht das Geringste mit dem zu tun, was ich heute lese und höre. Schlimm genug, dass eine eskalierte Propagandapresse uns tagtäglich die Hucke volllügt dass es Gott erbarmt. Schlimmer noch all das, was sie uns an wichtigen Informationen vorenthält. Gestelzte Sprachgirlanden und Selbstbeweihräucherung ziehen daher schon lange nicht mehr bei den Lesern. Dies gilt auch in diesem Kommentarbereich.

      • Mad Urskli schreibt:

        Schön so gründlich missverstanden zu sein. Nur weiter Daumen runter!

        Alles oben sind Zitate aus Wikiblöd. Anspruch und Wirklichkeit!
        Ansonsten hast du vollkommen recht. Ich wollte nur die Diskrepanz aufzeigen die sich unter dem Kürzel;“Journalistische Sorgfaltspficht“ verbirgt.
        Blöd wenn Mann nicht deklariert was persönliche Meinung ist und was Zitat:

        http://de.wikipedia.org/wiki/Pressekodex

  7. Christel Jungbluth schreibt:

    Gestern telefonierte ich mit einer Bekannten, wo wir auch bald wieder bei der derzeitigen Politik angekommen waren. Eigentlich telefonieren wir überhaupt nicht so oft miteinander, aber ich erfuhr recht bald ihren Unmut über die politische Lage, in der wir uns befinden.
    Es geht nur noch darum, die Märkte zu befriedigen und die Banken. – Alles andere ist hier nebensächlich geworden, insbesondere, was die Bürger des Landes betrifft. Ihnen wird doch alles zugemutet.
    Es gibt genügend Leute, die hierzulande noch etwas zuzusetzen haben, aber die Anzahl der Armen nimmt mehr und mehr zu! – Dafür haben wir eine ständig wachsende Zahl von Reichen!

    Es scheint nur darum zu gehen, die Massen in Täuschland immer mehr zu drücken.

    Ich besprach mit meiner Bekannten ebenso die hiesigen Nachrichten, die uns umgeben. Sie sagte, dass sie früher so gerne tagsüber Radio gehört hätte und wo im Wechsel von Musik dann die neuesten Nachrichten bekannt gegeben wurden. – Sie sagte, sie könne das nicht mehr ertragen, was ich bestätigt habe, stündlich die gleichen Meldungen, die gleichen Lügen, von morgens bis abends hören zu müssen.
    Und macht man den Fernseher dann abends an, um sich zu entspannen, dann muss man die Halbwahrheiten wieder anhören. – Es ist einfach nur noch ekelhaft.
    Man weiss, man wird belogen und betrogen und muss dafür auch noch Gebühren zahlen! Es ist ja ein Zwang!
    Ich würde gerne für einen ordentlichen Journalismus zahlen. Schliesslich kostet alles Geld. Aber das, was mich umgibt, macht mich richtig sauer, wie auch meine Bekannte mir bestätigte.

    Wir lesen vieles im Internet, auch die Pressemitteilungen aus anderen Ländern. Vieles ist belegt durch Zeugenangaben und man stellt fest, dass viele Ereignisse auf den Kopf gestellt wurden.
    Inzwischen hat sich schon ein Muster gebildet, wie politischerseits vorgegangen wird, geht es um gewollt geschürte Kriegsereignisse, in allen möglichen Ländern.
    Es wird klar, wer die Aggressoren sind und wer sie mit Waffen bedient.
    Ich fühle mich persönlich schon angegriffen, dass man mich für so blöde hält, dass ich das alles glauben soll.
    Mein Vater sagte mir früher immer: Merke dir eines. Nie wird von der Politik mehr gelogen, wie in schlechten Zeiten und im Krieg. – Ich weiss, dass es stimmt und mehr als viele wissen es auch!
    Neulich rief bei mir eine Dame eines Zeitungsverlages an, sie wollte mir wohl eine Woche lang die Zeitung kostenlos ins Haus bringen lassen. Ich habe abgelehnt. Sie war erstaunt und fragte nach dem WARUM. – Ich antwortete ihr, wenn ich Märchen lesen wollte, ginge ich in einen Buchhandel. Würden sie alles wahrheitsgemäss drucken, kaufte ich selbstverständlich eine Zeitung, aber nicht unter diesen Umständen. Sie hat zwar nicht gewusst, was ich meinte, aber ich unterbrach das Telefonat.
    Je mehr Leute das mitkriegen, um so besser! – Die fehlende Leserschaft kann doch nicht mehr nur noch mit Inseraten finanziert werden, oder?

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s