Todgeweihtes Japan

Thomas Casper - flickr.com

Die Folgen der Nuklearkatastrophe treten immer deutlicher zutage. Angesichts der enormen Verseuchung ist davon auszugehen, dass weite Teile der Bevölkerung zugrunde gehen werden. Eine umfassende Versorgung der Überlebenden ist aufgrund der immensen Opferzahlen nicht realisierbar. Es wächst die Gefahr, dass die japanische Nation in wenigen Jahrzehnten auf ihr Ende blicken wird.

Kommentar – Lange Zeit hatte ich es verdrängt. Zu entsetzlich erschien mir das, was sich nun immer klarer und klarer im Zuge einer fürchterlichen Gewissheit unheilvoll aufdrängt. Das tödliche Cäsium ist in Japan inzwischen mit unnachgiebiger Zielstrebigkeit in die Nahrungskette sämtlicher Japaner vorgedrungen. An den Schulen Japans ist bereits Rindfleisch mit mehr als 50 000 Beqerell pro Kilo an die Kinder ausgegeben worden. Da die Trinkwasseraufbereitung in Japan oberirdisch in großen, unabgedeckten und somit ungeschützen Becken stattfindet, ist der Trinkwasservorrat großer Regionen bereits radioaktiv verseucht. Durch die Kernschmelzen, die sich tief ins Erdreich hinein fressen, werden die radioaktiven Substanzen irgendwann unweigerlich auch das Grundwasser Nordjapans in einen tödlichen Cocktail verwandeln. Zugleich arbeitet der radioaktive Tod sich immer tiefer in die Nahrungskette der Japaner hinein. Die Bürger des Inselstaates werden daher innerhalb der nächsten zehn Jahre vor der Frage stehen, ob sie sofort sterben wollen, indem sie Nahrung und Wasser verweigern, oder ob sie den Todeszeitpunkt um ein bis zwei Jahre hinausschieben wollen, dann allerdings von schmerzhaften Krebsgeschwüren begleitet.

Überhaupt wird Krebs neben den Erbgutschädigungen eines der Hauptprobleme in den nächsten Jahrzehnten sein. Schätzungsweise zwischen zwei Dritteln und drei Viertel der japanischen Bevölkerung sind akut gefährdet, an Krebs zu erkranken, da bereits kleinste Mengen an radioaktiver Strahlung zu Krebs führen können. An Radioaktivität herrscht in Japan derzeit und für die nächsten hunderte von Jahren kein Mangel. Eine extrem große Menge an radioaktivem Material ist bereits aus den havarierten Reaktoren ausgetreten. Ein Teil davon im Rahnen mehrerer Explosionen, der Rest auch weiterhin noch über Monate hinweg eher sickernd. Die Explosionen, so gewaltig sie auch erschienen sein mögen, reichen bei weitem nicht an das Niveau von Tschernobyl heran. Die Explosion in der Ukraine war stark genug, hochkonzentriertes radioaktives Material kilometerweit in die Luft zu schleudern und so über einige zehntausende Kilometern weit zu verteilen. Dies hatte zu tun mit den Graphitummantelungen der Brennelemente, welche die extrem starke Explosion überhaupt erst ermöglicht hatten.

Tschernobyl hatte den Dreck außerordentlich hoch und dadurch außerordentlich weit hinausgeblasen und damit vergleichsweise schnell und großflächig über den gesamten Globus verteilt. Fukushima hingegen ist vor allem dazu geeignet, Japan zu vernichten. Die havarierten Reaktoren enthielten mehr als 120 mal soviel an radioaktivem Inventar wie Tschernobyl. Die Explosionen reichten nicht einmal 500 Meter weit hinauf und verseuchten somit nur das Umfeld der Havarie bis auf einige tausende Kilometer weit. Also genau die Größe von Japan. Zudem fanden die tödlichen Substanzen Eingang vor allem in die Nahrungskette der Japaner, wenngleich auch der Rest der Welt messbar von dem Leichtsinn und der Skrupellosigkeit der japanischen Energiewirtschaft betroffen ist. Hier in Deutschland ist seit dem letzten Supergau die Ortsdosisleistung um etwa 0,04 bis 0,1 Mikrosievert pro Stunde angestiegen. Wie mag es dann erst im mehr als 9 000 Kilometer entfernten Japan sein?

Sollte ich Recht behalten, so hieße dies, dass mehr als 85 Mio Menschen in Japan durch die Folgen dieses Wahnsinns ihr Leben verlieren werden. Radioaktive Substanzen lagern sich besonders ein in Schilddrüse, Lunge, Darmschleimhaut, Knochen, Leber und Nieren. Gerade Betastrahler wie das dreißig Jahre lebende Cäsium 137, wobei das nicht wirklich stimmt, denn wenn die Belastung heute um den Faktor 600 zu hoch ist, dann ist er nach dreißig Jahren Halbwertszeit immer noch um das 300fache zu hoch, schießen weit und durchdringen Gewebe wie Butter. Sie feuern massenhaft Bindeelektronen aus den Atomen des Körpergewebes. Dadurch ändert das Gewebe seine chemischen Eigenschaften. Das Ergebnis ist Krankheit. Andererseits schießen sie, schlimmer noch, Bindeelektronen aus der DNA oder RNA. Dies hat entweder Einzelstrang- oder Doppelstrangbrüche zur Folge. Die Folgen sind, vereinfacht gesagt, entweder Krebs, oder behinderte Kinder. Sollten mehrere zehn Mio Menschen in einem Land gleichzeitig an Krebs erkranken, wäre die Versorgung dieser Heerscharen an Schwerstpatienten nicht mehr zu stemmen. Man müsste die Menschen, den Regeln eines unbarmhrzigen Marktes folgend, im Stich lassen. Viele Millionen Menschen würden von Krebsgeschwüren zerfressen einen unmenschlichen und grausamen Tod erleiden.

Anders sähe es bei den Kindern aus. Körperlich oder geistig behinderte Kinder haben ein Anrecht auf Zuwendung, Pflege und jede nur erdenkliche Hilfe. Bei so vielen Millionen von ihnen würde dies jedoch nicht umsetzbar sein. Japan ist wirtschaftlich erledigt. Die Folgen von Tsunami und Fukushima sind einfach zu extrem. Der Inselstaat wird Jahrzehnte benötigen, um wirtschaftlich wieder auf die Füße zu kommen. Zugleich muss er eine schier unglaubliche Last von krebskranken, todkranken, sterbenden, behinderten, verkrüppelten und radioaktiv verseuchten Menschen über viele, viele Jahrzehnte hinweg tragen und bewältigen. Sollte die japanische Regierung dies nicht zu bewerkstelligen in der Lage sei, und im Moment sieht es ganz so aus, dann wird dieses wundervolle Volk innerhalb der nächsten hundert Jahre sein Ende finden. Ein ganzes Volk wird dann geopfert worden sein für ein paar Billionen Dollar in den Taschen von nicht einmal zehntausend Personen, die auf dieser einstmals zauberhaften Insel künftig sehr viel Platz haben werden.

Über denkbonus

Politischer und religiöser Freidenker | Grobstofflich | Wer sein Bewußtsein erweitern will, muss zuerst welches besitzen
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25 Antworten zu Todgeweihtes Japan

  1. bodickerodicker schreibt:

    Es ist schon erschreckend wenn man an sich selbst merkt, wie die Massenmedien die eigene Wahrnehmung bestimmen, wie schnell solche Katastrophen und deren Folgen aus dem kollektiven Gedächtnis gelöscht werden, wenn keine Berichterstattung mehr stattfindet.

    Vielen Dank fürs Wachrütteln!

  2. pulsderzeit schreibt:

    Dadurch, dass man sich dem Fernsehen verweigert, spart man viel Lebenszeit, die man anderweitig verleben kann. Meiner Ansicht nach sind Religionen nicht verlogen, denn selbst das Wort religio „ich zweifle“ bedeutet, was eher für einen Prozess spricht als für ein Dogma.
    Die Lage in Japan ist beängstigend. Vor allen Dingen, weil der havarierte Reaktor nur notdürftig zugedeckt worden ist. Die in die Luft entfleuchende Radioaktivität spricht eher dafür, dass wir bald ein globales Problem haben werden. In Englisch sprachigen Medien, insbesondere in Artikeln, die im Internet zu finden sind, werden sehr wohl sehr kritische Stimmen hörbar, die tatsächlich von einer allmählichen Vernichtung der Einwohner Japans sprechen. Plutonium zumal lässt sich nur aufwendig in Labors messen, nicht mit einem Geigerzähler, leider. Es tritt sehr bald wohl das ein, was ich seit meiner Kindheit befürchtet habe, und das war noch in den frühen Siebzigern. Es ist furchtbar! Tepco, du bist …..einer von vielen A….n!

  3. Stahl schreibt:

    @Alex:
    Vielen Dank für Ihre Worte. Vielen dank auch, dass Sie so weitreichend denken. Es scheint tatsächlich in Deutschland kaum noch Menschen zu geben, die sich abseits der Hauptmedien (Fernsehen, Bild-Zeitung, Speigel Online, usw) informieren und ihre Meinung selbst zu bilden in der Lage sind.
    Wahrscheinlich muss ich mich etwas detaillierter ausdrücken, um weitere Missverständnisse zu vermeiden:
    Ich glaube nicht an einen Gott oder Hl Geist, gehe nicht in die Kirche und halte Religionen generell für eine sehr schädliche Sache.
    Wie auch immer.
    Was ich sagen will, ist, dass ich mit dem Szenario, welches der Verfasser hier beschreibt, wesentlich besser leben kann, als mit den Lügen, die durch o.g. Medien tagtäglich in die Hirne der Gesellschaft gespült werden. Sicherlich, es mag übertrieben dargestellt sein. Das war vielleicht auch Absicht.
    Aber das, so ist meine Meinung, ist wesentlich besser als alle verlogenen „es ist gar nicht so schlimm, wie wir dachten“ und „es wird schon nichts weiter passieren“ Meldungen, die wir in D zu hören bekommen.
    Ich kann all diese Lügen schon lange, sehr lange nicht mehr hören und habe seit rund 15 jahren auch keinen Fernseher mehr

  4. Stahl schreibt:

    @Alex:
    Gerade Sie als Atomkraftgegner sollten, meiner Meinung nach, die Voraussagungen, die hier getroffen wurden, doch eher glauben, als die Lügen, die uns in der deutschen Presse vorgekaut werden.
    Mir geht es mit diesem Bericht bestimmt 1000 mal besser, als bei den Millionenfach gelogenen „zu keinem Zeitpunkt bestand Gefahr für die Bevölkerung“-Lügen

    • Alex schreibt:

      @Stahl Ich kann nicht glauben, daß niemand begreift, daß es hier nicht um Glauben geht, sondern um die Klärung der Fakten! Ist das wissenschaftliche Denken in Deutschland so minder ausgebildet? Geglaubt wird in der Kirche. Hier geht es doch nicht um Gott oder den heiligen Geist, an die man getrost glauben oder es lassen kann, sondern um die Folgenabschätzung nach einer Nuklearkatastrophe. Da muß man rational und mit wissenschaftlichen Methoden ran. Denn verschätzt man sich dabei – egal in welche Richtung – kann das fatale Folgen haben. Unterschätzt man die Folgen, gibt es Tote durch Strahlenschäden. Überschätzt man sie, kann das zu Panik führen, die auch wieder Menschen schädigen kann, etwa weil sie grundlos Jodtabletten schlucken o. ä..

  5. Der Einwand von Alex bzgl. Wissenschaftlichkeit ist sicher berechtigt.
    Rein interessehalber werde ich mir demnächst wohl mal einen Geigerzähler zu legen, und Dinge aus Japan überprüfen – gerade in Düsseldorf gibt es sehr viele Japaner, japanische Geschäfte / Firmen etc.
    Sobald ich weitere Details habe, poste ich hier noch einmal einen Kommentar.

  6. Alex schreibt:

    Ich schließe mich „fraeuleinmama“ an. Wer solche Behauptungen, die sich ja durchaus mittels wissenschaftlicher Methoden überprüfen lassen, aufstellt, muß das *zwingend* mit wissenschaftlichen Quellen belegen können. Ich kann dieses Blogpost daher hmangels dieser Quellen nicht ernstnehmen und halte es in weiten Teilen für überzogenen Katastrophismus. Und das sage ich als Atomkraftgegner.

    • denkbonus schreibt:

      @Alex – Natürlich haben Sie Recht, wenn Sie davon ausgehen, das hier unterstellte Szenario sei wissenschaftlich nicht zu untermauern. Soll es auch gar nicht. Schließlich ist der Text eindeutig als Kommentar, also als freie Meinungsäußerung, gekennzeichnet. Ob ich mit meinen Befürchtungen recht behalten werde, steht auf einem ganz anderen Blatt und lässt sich derzeit nicht mit wissenschaftlicher Genauigkeit vorhersagen.

      Allerdings unternimmt die japanische Regierung, ebenso wie TEPCO, rein gar nichts, um die japanische Bevölkerung faktentreu zu informieren und deren Schutz, insbesondere den der Kinder, zu verbessern. Im Gegenteil. Auf Anordnung der Regierung werden die kontaminierten Tsunamitrümmer und anderer strahlender Müll mittlerweile auf der gesamten Insel verbrannt. Auch in Gebieten, die bis jetzt nicht wesentlich kontaminiert waren. So wird es in Zukunft nicht mehr möglich sein, Vergleichsgruppen aufzustellen um zu beweisen, dass die zu erwartenden Krebserkrankungen in Nordjapan direkt auf diesen Reaktorunfall zurückzuführen sind. Auch im Süden der Insel wird Krebs künftig in Mode kommen. Fukushima war und ist ein Verbrechen an der Menschheit. Und somit ist auch die Atomkraft ein Verbechen an der Menschheit.

      • Alex schreibt:

        Eben diese Folgenabschätzung ist so voraussetzungslos nicht stichhaltig. Mehrere Fragen sind hier zu beantworten: Wie stark sind die Trümmer kontaminiert? Wie wurden sie transportiert? Wie verbrannt? Das müßte man sich alles ganz, ganz genau angucken, ehe man so weitreichende Schlüsse zieht wie Sie. Daß der Umgang mit der Katastrophe in Japan alles andere als gut ist, sehe ich auch so. Aber Sie sagen gigantische Folgen voraus, für deren Voraussage man wesentlich detailliertere Informationen bräuchte.

      • denkbonus schreibt:

        Dass entscheidende ist die Tatsache, dass radioaktive Strahler in die Nahrungskette und somit in die Menschen gelangt sind, wo sie sich eingelagert haben. Auch durch Atmung und Trinkwasser. Das Trinkwasser in Tokyo gilt inzwischen als bedenklich für Kinder. Die wirklichen krebsauslösenden Faktoren sind bereits in den Menschen drin und können unmöglich gemessen oder gar evaluiert werden. Da sind der Wissenschaft die Hände gebunden. Daher beziehe ich mich eher auf Wahrscheinlichkeiten. Wie wahrscheinlich ist es, dass eine Nation, in der flächendeckend radioaktives Material verteilt wird, dieses inkorporiert und daran erkrankt? Darunter fallen auch vorgeburtliche Schäden oder Herzerkrankungen wie bei Kindern, die Cäsiumkontaminationen erleben. So sehr ich es auch hoffe, ich fürchte, dass diese Insel sich eben nicht davon wird erholen können. Wir reden hier über Dekaden, nicht über Jahre. Wer von uns beiden recht hat, kann jedoch nur ein einziger Schiedsrichter entscheiden – die Zeit.

    • stacheldraht schreibt:

      Die japanische Behörden haben wehrend und nach der Katastrophe alles erdenkliche falsch gemacht und es versucht zu vertuschen! du glaubst doch nicht etwa das sie jetzt auf einmal ein vorbildliches Trümmer Beseitigung vornehmen?! nach dem sie Propaganda Videos für Kinder veröffentlichten wie harmlos doch Radioaktivität ist…
      Du solltest dir auch mal Gedanken über die Französische Wiederaufarbeitungsanlage in Nordfrankreich Gedanken machen was täglich Cäsium über Benelux, GB und West-D versprüht. dir sollte dabei klar sein es auch Tepco und alle die beteiligt sind vom ähnlichen Schlag sind die die der französischen Anlage…

      • Alex schreibt:

        Ich bitte, von Belehrungen abzusehen. Ich bin ausgebildeter Wissenschaftler. Ich will Entscheidungen auf Grundlage klarer Fakten, keine Vermutungen, darum geht es. Und wenn man Faktenbehauptungen aufstellt, nennt man seine Quellen.

      • denkbonus schreibt:

        @ Alex – Die Wissenschaft in allen Ehren, aber sie ist bei weitem noch nicht so weit, als dass sie sich mit dem Stein der Weisen vergleichen könnten. Hier geht es selbstverständlich um genaue Messungen, um ein Strahlenmonitoring, um Aufklärung der Bevölkerung, um Entseuchung der Menschen durch Bentonit, Kleotiloptit- Ziolith und andere Silikate. Ebenso geht es darum, den Evakuierungsradius zu erweitern und die Radioaktivität so gut als möglich daran zu hindern, sich flächendeckend über die gesamte Insel auszubreiten. Wenn Sie solch ein Wissenschaftler sind, dann müssten Sie das eigentlich wissen. Aber genau dies alles tut die japanische Regierung mitnichten und lässt lieber ihr eigenes Volk zugrunde gehen. Worüber echauffieren Sie Sich jetzt mehr? Über jene, die dies unverblümt aufdecken, was da gerade läuft oder über jene, die für diese humanitäre Katastrophe verantwortlich sind?

  7. fraeuleinmama schreibt:

    Ich finde es schade, dass es hier keine Quellenangaben gibt.

  8. Holger Breit schreibt:

    Oh man, auch ich hatte das mit Japan ehrlich gesagt wirklich beiseite geschoben! Es brennt an allen Ecken und Enden dieser Welt! Vielen Dank für deinen Beitrag, denn der hat nun auch mir einmal mehr die Augen geöffnet über eine Sache, die öffentlich tozgeschwiegen wird!

  9. survivor1270 schreibt:

    Es ist eine Katastrophe, eine Tragödie – aber nach 4 Wochen war Schluß mit der Berichterstattung. Das hält man ja auch nicht aus, das ist zu groß, um laufend darüber nachzudenken. Da keine Lösung der Verseuchung in Sicht ist, müsste man ein öffentlich zugängliches (Internet?) Verzeichnis ins Leben rufen, auf dem unabhängig gemessene Strahlenwerte eingestellt werden, aber auch Hinweise zu Heilpflanzen oder Medikamenten, die die Belastung aus dem Körper entfernen können. Tipps von Profis und Betroffenen, und – so hart es auch klingt – Tipps zur Selbsttötung, wenn die Qual zu groß wird. Armes Japan, die für die Katastrophe verantwortlichen werden wohl wieder einfach so davonkommen.

  10. aufwarten schreibt:

    warum wollt ihr nicht verstehen das alles übel aus dem monotären system kommt. korrupte politiker, kranke oligarchen, bilderberger und co. eine schreckliche mischung.
    eure gutmütigkeit und euer angeben der verantwortung für ihr leben an skrupellose kriminelle …………………. es gibt planeten da würden sie hängen ………… ist teil der misere. wie sagte jesus so trefflich “ wer ohne schuld sei der werfe den ersten stein“.
    ich kann keinen steinewerfer erkennen.
    irgendwie schade

  11. Stahl schreibt:

    Obschon ich mir viele Gedanken um vielerlei Themen mache und auch zu Japan und die Auswirkungen der Geldgier einiger weniger und die aus dieser Geldgeier resultierenden Folgen in mannigfacher Art und Weise betrachtet habe, hat mich dieser Artikel wirklich heftig getroffen.
    Ich glaube, dass der Autor, von dem ich soeben zu ersten mal einen Artikel las, mit seinem Szenario wirklich erschreckend nah an einer möglichen Realität ist.
    Einer Realität, die, mal wieder, hierzulande völlig verschwiegen und von so wichtigen Ereignissen wie der Nominierung von Bohlen-Sklaven, „Supertalenten“ und Hartz IV-TV überdeckt werden.
    Sehe ich mir die gerade aktuelle Startseite von zB GMX an, weiß ich, wie es um das deutsche Interesse am Weltgeschehen mittlerweile bestellt zu sein scheint.

    Gut, zu sehen, dass es offemsichtlich aber dennoch Menschen wie den Autor dieses Artikels gibt, die die Augen geöffnet haben und halten.

  12. LinQ schreibt:

    Der Bericht macht mich sehr wütend und erschreckt mich zugleich. Auch ich habe die Langzeitfolgen verdrängt, vor der, mit Abstand, grössten Katastrophe der Moderne.
    Traurig

  13. Ehrlich gesagt, habe ich darüber bisher noch nicht so genau nachgedacht, daher:
    Besten Dank für die objektiv unwiderlegbare Argumentation und die zwingende Logik !

    Was mir beim Lesen noch einfiel:
    1. Konsequenterweise dürfte dann wohl demnächst auch nix mehr aus Japan exportiert werden, z.B. Autos, IT, Digitalkameras, Drucker etc. !?
    2. Wenn sich die im Artikel genannten Details herum sprechen, werden wohl Millionen Menschen versuchen, die Insel zu verlassen … ?

    • stacheldraht schreibt:

      Berechtigte Fragen!
      Leider sieht es so aus als würde die Staatsanwaltschaft hier und wo anders wieder nicht in Aktion treten um die entsprechenden Personen zu verhaften…zumindest U-Haft bis man sich über die Tragweite „bewusst“ wird…
      leider ist das utopisch

  14. levibaker schreibt:

    Danke an dern Author. Endlich jemand der es auf den Punkt bringt und die realistischen Folgen aufzeigt.
    Ich glaube nur es wird leider keine 10 Jahre dauern bis Japan defacto ein Nomansland ist.

    Das Cäsium und Strontium sind schon schlimm , tödlich schlimm, aber die riesen Plutoniummengen welche in Reaktor 3 waren werden alles lebende innerhalb kurzer Zeit ausschlöschen bzw. tun es schon.

    Auch genau an diesem Punkt herrscht internationales schweigen.

    Gruß und vielen herzlichen Dank an denkbonus

  15. willpower schreibt:

    Super auf den Punkt gebracht und erschreckend zu lesen.
    Ich habe mir bisher keine weiteren Gedanken dazu gemacht, aber die Tragweite der Folgen sind nahezu unvorhersehbar. Ein zweites Tschernobil, nur schlimmer.
    Essen, Trinken, Böden, Tiere und Menschen alles verstrahlt. Grausam…

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