Wenn die Wölfe Kreide fressen

Die Presse stiehlt sich aus der Verantwortung. Nun, wo unausweichlich kommen wird, was die rückgratlosen Schmierfinken durch ihre publizistische Gehirnwäsche Jahrzehnte lang vorbereitet haben, verlassen die Ratten das sinkende Schiff. So und nicht anders ist es zu verstehen, wenn eigensüchtige Starjournalisten sich plötzlich als linkseinsichtig gerieren.

Kommentar – Verdient haben sie gut dabei, während sie unser Land kaputt geschrieben haben. Der Jahresverdienst eines kleinen Verlagsredakteurs beginnt bei ca. 30 000 Euro und gipfelt bei bis zu einer Million Euro, beispielsweise für Günter Jauch.

Zu den Hauptverantwortlichen unserer heutigen Misere zählt ganz besonders, wenn auch im Verborgenen, der Deutsche Presserat, jene Institution, die anhand ihres Pressekodex‘ eindeutige Verpflichtungen zum Schutz einer faktentreuen, ausgewogenen und fairen Berichterstattung eingegangen ist. Der Deutsche Presserat wirbt in seiner Präambel:

Die im Grundgesetz der Bundesrepublik verbürgte Pressefreiheit schließt die Unabhängigkeit und Freiheit der Information, der Meinungsäußerung und der Kritik ein. Verleger, Herausgeber und Journalisten müssen sich bei ihrer Arbeit der Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit und ihrer Verpflichtung für das Ansehen der Presse bewusst sein. Sie nehmen ihre publizistische Aufgabe fair, nach bestem Wissen und Gewissen, unbeeinflusst von persönlichen Interessen und sachfremden Beweggründen wahr.

Schöne Worte, sonst nichts. Der oberste Hüter journalistischer Ethik hat erbärmlich versagt. Teils aus Feigheit, teils aus purem Eigennutz. Dies ist und bleibt unentschuldbar. Beispiele für durchgewunkene Medienlügen gibt es zuhauf. So hat die Journaille sich wider besseren Wissen stets dagegen gestemmt, zuzugeben, dass mit der Einführung des Euros alles teurer geworden ist und zwar überproportional. Uns wurde von selbsternannten Pseudoexperten vorgerechnet, der Joghurt sei gerade einmal um 2, 4 Prozent teuer geworden, dafür sei der Milchpreis um 1,8 Prozent gefallen. Die hahnebüchene 9/11- Räuberpistole wurde eins zu eins an uns weitergereicht und wer kritisch nachzufragen wagte, wurde als Spinner und Verschwörungstheoretiker verunglimpft und wird es noch bis heute.

Laut der Presse sinken unsere Arbeitslosenzahlen bereits seit Jahren kontinuierlich während die Märkte vor lauter Wachstum aus allen Nähten platzen. Die letzten Lügen verbreiteten die Lügenmedien erst vor wenigen Tagen, als es plötzlich überall hieß, Gaddafi sei geflohen, seine Söhne gefangen genommen worden und Tripolis sei fest in der Hand der Rebellen. Zuvor schufen sie den Boden für diese Lügen durch weitere Lügen. Gaddafi hätte sein Volk bombardiert und seine Truppen hätten, gestärkt durch Viagra, Massenvergewaltigungen begangen. Außerdem sei der Euro so sicher wie seinerzeit die Renten. Anstatt die zunehmende soziale Schieflage zu kritisieren, haben sie einen ominösen Florida-Rolf aus dem Ärmel gezaubert und damit Stimmung gemacht gegen Millionen von Menschen, die nicht wissen, wie sie ihre Kinder satt bekommen sollen.

Kurzum, die Schreiberlinge und TV-Plauderer haben stets Lügen als Wahrheit verbreitet und uns dadurch einer fortwährenden, propagandistischen Gehirnwäsche ausgesetzt. Heute weiß niemand mehr, was Wahrheit ist und was Fiktion, die Menschen haben dank der Lügenberichterstattung korrupter Mietmäuler komplett die Orientierung verloren. Genau das Gegenteil wäre die Aufgabe der Presse gewesen. Wie der ehemalige ARD Sonderkorrespondent und Chefredakteur Christoph Hörstel in einem Interview bekannte, gehört der Beruf des Chefredakteurs zu den verlogensten Berufen überhaupt.

Die Presse hat nicht nur versagt, sie hat alles, was eine demokratische und freiheitliche Gesellschaft ausmacht – verraten, verkauft und uns in die Arme mitleidloser Neocons getrieben, die gerade im Begriff sind uns und einen Großteil der Menschheit umzubringen. Das anvisierte Ziel der Eugenikspinner liegt derzeit bei einer planetaren Gesamtbevölkerung von einer Milliarde Menschen.

Wenn heute der ehemalige Verfassungsrichter Paul Kirchhof in der FAZ beklagt, es fände eine Umverteilung von arm nach reich statt, so ist auch dies als Propaganda zu bewerten, diesmal zu Gunsten der FAZ, die dadurch vermeintlich ein Stück näher ans Bürgerliche zu rücken versucht. Wenn die taz Charles Moore mit den Worten im britischen ‚Daily Telegraph‘ zitiert:“Ich beginne zu denken, dass die Linke recht hat“, ebenso wie Frank Schirrmacher in der rechtskonservativen FAZ, so ist die nichts weiter, als ein Versuch, sich erneut ans bürgerliche Lager heranzuschleimen. Wenn das New Yorker Magazin ‚Buisinessinsider‘ verkündet:“Marx ist heiß“ oder Nouriel Roubini im Wall Street Journal erklärt: „Karl Marx hatte Recht, dass die Globalisierung, das Finanz- und Versicherungsgewerbe und die Einkommensumverteilung den Kapitalismus dazu bringen könnten sich selbst zu vernichten,“ so ist dies nichts weiter als Heuchelei, ein unehrliches Lippenbekenntnis in der Hoffnung, uns auch künftig parasitär mit Falschinformationen versorgt auf den Mond schicken zu können. So schreibt denn auch die ZEIT: „Die Indoktrination von Menschen durch den Einsatz der Massenmedien ist eine der bösartigsten totalitären Formen der Herrschaft über Menschen.“ Jetzt so zu tun, als wäre alles vergessen, wenn sich die Verantwortlich etwas Asche aufs Haupt streuen, ist ein Irrtum. Auch wenn ein Wolf Kreide frisst, ist und bleibt er dennoch ein Wolf.

Für gedankliche Anregungen danke ich dem FREITAG und Karl Weiss

Über denkbonus

Politischer und religiöser Freidenker | Grobstofflich | Wer sein Bewußtsein erweitern will, muss zuerst welches besitzen
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6 Antworten zu Wenn die Wölfe Kreide fressen

  1. Hat dies auf Gedanken aus dem Klang(t)raum… rebloggt und kommentierte:
    Wohl war. Meinungsmache auf Befehl von oben. Und da wird heute noch auf die ehemalige DDR heruntergeblickt. Was ist hier und heute anders ?

  2. BTH schreibt:

    Es sieh mit den Medien genau so wie mit dem Banken so aus: Wenn der Sonne scheint geben sie ein ein Regenschirm. Regnet es aber, dann lassen die ein nass werden. Ich weiß nicht was ich davon halten soll. Objektives Jounalismus ist noch schwer zu finden.

    Du bringst es in dein Artikel genau auf dem Punkt.

  3. Habnix schreibt:

    Die Medien-Huren sind Mitschuld am Zweiten Weltkrieg,denn was können Medien am besten?Natürlich Propaganda!Schuldig das so viele Menschen um ihr Leben kamen.

    Das Internet ist zwar auch ein Medium(ein Überbringer)aber durch die Direkte Kommentar Möglichkeit der Anwender dieses Mediums kann so manch unrichtiger Artikel richtig gestellt werden.Zu mindest für Mitleser die auch die Kommentare lesen.

    Seiten im Internet wie bild-online melde ich mich nicht an,weil ich da befürchten muss das wenn da was von mir richtig gestellt wird zu einem falschen Artikel,das dann der Kom. von mir nicht erscheint.

    Käme z.b. ein Artikel in der Bild-online mit Thema Überalterung der Gesellschaft,dann müsste ich garantiert einiges richtig stellen,doch es ist fraglich ob auch da diese Richtigstellung als Kom. in Erscheinung tritt

  4. GeKa schreibt:

    Denken ist in diesen Zeiten von der Politik nicht erwünscht. Wer denkt, der ist gefährlich, der kann was bewirken. Also werden die medialen Blödmaschinen auf Touren gebracht, damit die Fabrikation der Stupidität nicht ins Stocken gerät. Und schon gibt es Quoten und Auflagensteigerungen in den Seichtgebieten der Kommunikation, wobei auf Objektivität gepfiffen wird. Die Verdummung des Volkes hat nur ein Ziel: Die Mächtigen an der Macht zu halten.

    • denkbonus schreibt:

      Zeitgleich wurde die GEZ- Gebühr vom Verbraucher auf den Haushalt umgestellt. Selbst ohne Fernseher oder Radio müssen wir heute dennoch für den ganzen Medienmüll bezahlen, ob wir uns diesen nun antun oder nicht.

  5. murphy schreibt:

    Super Artikel, Du sprichst mir aus der Seele.

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