Wir sind die Guten – Überlebensführer für Demonstranten

Es verändert sich etwas in Deutschland. Nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik ist die Polizei brutaler und skrupelloser gegen Bürger vorgegangen, die friedlich ihr verfassungsgemäß garantiertes Demonstrationsrecht in Anspruch nehmen. Dahinter steckt Methode. Bürger, die sich gegen die kriminellen Winkelzüge einer lobbyhörigen Regierung durch friedliche Proteste zur Wehr setzen, sollen offensichtlich eingeschüchtert oder gar vollends ausgeschaltet werden.

In einer Zeit, in der die Polizei vom einstigen Freund und Helfer zu einer gewalttätigen Schlägertruppe im Sinne einer SA umgebaut wird, gilt es daher Gegenmaßnahmen zu ergreifen, um sich vor rechtswidrigen Übergriffen der neuen Staatsschlägertrupps zu schützen.

Notwehr gegen rechtswidrige Polizeiübergriffe ist erlaubt

Der Notwehrparagraph § 32 Strafgesetzbuch (STGB)

  • Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.
  • Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem andern abzuwenden.

Polizeibeamte im Einsatz werden in keinerlei Ausnahmeregelung aufgeführt.

Zur Erläuterung:

Notwehr ist die Verteidigung…
In Notwehr handelt jemand, wenn es sich um eine Verteidigungsaktion handelt. Es kann sich hierbei auch um einen Gegenangriff handeln, wenn die Schädigungsabsicht des Angreifers klar erkennbar ist und der Angriff unmittelbar bevor steht. Die Notwehrhandlung muss sich immer gegen den Angreifer selbst richten.

die erforderlich ist…
Die Notwehrhandlung ist so lange vom Gesetz geschützt, wie sie den zur Abwehr des Angriffs erforderlichen Rahmen nicht überschreitet.

um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff …
Ein rechtswidriger Angriff ist eine Aktion, die die Schädigung von Rechtsgütern wie Leben, Gesundheit, Eigentum […] zum Ziel hat und nicht durch andere Rechtfertigungsgründe abgedeckt ist. Gegenwärtig ist ein Angriff, der unmittelbar bevorsteht, gerade stattfindet oder noch andauert.

von sich oder einem andern …
Per Gesetz ist es gleich, ob ich mich, ein Familienmitglied, oder eine fremde Person verteidige.

abzuwenden.
Die Notwehr ist beendet, wenn vom Angreifer keine Gefahr mehr droht.

Gründe für eine Notwehrhandlung

Die häufigsten Verletzungen von Demonstranten durch rechtswidrige Übergriffe gewalttätiger Einsatzbeamter beim Castortransport 2010 sowie bei Stuttgart 21 am schwarzen Donnerstag (30.09.2010)waren:

  • Augenverletzungen durch Pfefferspray, CS- Gas und Wasserwerfer, die gezielt auf Augen schossen (ca. 952 Verletzte)
  • Knochen- und Wirbelbrüche, auch Splitterbrüche (ca. 16 Verletze und Schwerverletzte)
  • Kopfplatzwunden (ca. 29 Verletzte)
  • Schädel- Hirn- Traumata (3 Schwerverletzte)

Diese polizeilichen Gefahren gilt es abzuwehren:

Schlagstockeinsatz

Dies ist eines der gefährlichsten und unverhältnismäßigsten Einsatzmittel gegen friedliche Demonstranten. Es dient dazu, Traumata, also Prellungen an weichen Körperstellen, sowie Brüche und Splitterbrüche an harten (knochigen) Körperstellen zu verursachen. Das Gesetz deckt derartige Einsätze gegen friedliche Bürger ausdrücklich N I C H T ab. Hilfe bieten hier vor allem unterschiedliche Protektoren, wie wir sie aus dem Fahrrad- und Kampfsport kennen.

Kopf
Bewährt haben sich hier vor allem Fahrradhelme. Durchschnittlich sind sie für etwa 50 bis 60 Euro zu haben. Es gibt jedoch auch eine Version für den schmalen Geldbeutel, nämlich den Fahrradhelm der Firma SneakerProfi für 6,95 Euro, der von der Stiftung Warentest immerhin mit der Note „Gut“ bewertet wurde.

Schultern
Glück hat, wer über eine geeignete Motorradjacke verfügt. Andernfall gibt es noch die Möglichkeit, geeignete Polster selbst in seiner Jacke durch mehrere Nähstiche zu befestigen

Unterarme
Unterarm-und Ellbogenschützer aus dem Fahrradsport beginnen bei 80 bis 90 Euro und sind daher für die meisten Demonstranten unerschwinglich. Abhilfe schaffen geeignete Pendants aus dem Kampfsport. Beispielsweise der RSL- Unterarmschutz von der Firma DanRho, der bereits für 18,37 Euronen pro Paar erhältlich ist. Mit solchen Unterarmschützern versehen kann man mühelos und ohne Schmerzen jeden Schlagstockeinsatz abblocken. Selbst harte Schläge verpuffen daran wirkungslos.

Knie
Knieschützer findet man vor allem im Skateboardshop aber auch in jedem anderen Sportgeschäft. Bereits ab 10 Euro gibt es brauchbare Exemplare. Beispielsweise von der Firma Budoten, die günstige und brauchbare Varianten bereits ab 9,50 Euro anbietet.

Hände
Auch hier wird man noch am ehesten im Sportartikelladen fündig. Für Skater, vor allem jedoch für Kampfsportfreaks, gibt es hier ein reichhaltiges Angebot wie z.B. Harbinger Gloves ab 14,65 Euro.

Einsatz von Giftgas

Der Einsatz von chemischen Reizstoffen wie Pfefferspray oder CS- Gas kommt polizeilicher Einschätzung zufolge gleich unterhalb des Schusswaffengebrauchs. Laut der Genfer Konvention zählen derartige Reizstoffe zur Kategorie chemischer Waffen und sind somit für den Kriegseinsatz international geächtet und verboten. Bei Demonstranten geächtet sind hingegen Polizeibeamte, die derartige Waffen gegen sie einsetzen ohne dass dafür eine Notwendigkeit bestände. Die Gefahren, die von chemischen Waffen wie diesen ausgehen, sind beträchtlich. Dazu zählen beispielsweise:

  • Verletzungen von Augen und Augenschleimhäuten bis hin zur Erblindung
  • Verletzungen von Schleimhäuten des Atemtrakts was nachweislich zum Tod durch akute Asthmaanfälle oder Lungenödem führen kann.
  • Einer der Castorgegner bei den diesjährigen Wendlandprotesten (2010) wurde aus mehr als vier Metern Höhe mit Pfefferspray von einem Baum herabgeschossen, was den Bruch eines seiner Brustwirbels zur Folge hatte. Solange die Staatsanwaltschaften hier Strafvereitelung im Amt betreiben, werden derartige polizeiliche Gewaltexzesse voraussichtlich sogar noch zunehmen.

Laut dem bekannten Münchner Toxikologen Dr. med. Dr. med. habil. Max Daunderer ist CS- Gas etwa hundertmal gefährlicher als Blausäure. Sein Rat für behandelnde Mediziner lautet: „Wichtig ist zuerst die Alkalisierung von Auge und Haut. Ich empfehle, die Augen mit Natron, in einem Liter Wasser aufgelöst, zu spülen. Ein Phosphatpuffer wirkt ähnlich gut, ist aber erheblich teurer. Zur Prophylaxe bzw. späteren Erstbehandlung eines toxischen Lungenödems gibt man Dexamethasonspray zum Inhalieren.“

Protektion, Gegenmaßnahmen und medizinische Versorgung von Giftgasopfern

Protektion
Während man seine Augen zumindest notdürftig gegen Giftgaseinsätze der Polizei schützen kann, trifft dies leider nicht für die Atemschleimhäute zu, es sei denn, man hat eine funktionstüchtige Gasmaske dabei. Um die Augen zu schützen, leistet eine Brille, zur Not auch aus Fensterglas, bereits erste Dienste. Besser geeignet sind Schwimmbrillen. Sollte ein Staatsanwalt tatsächlich auf die Idee kommen, dass dies dem Vermummungsverbot zuwiderlaufe, so wird sich bestimmt eine ganze Reihe von Rechtsanwälten finden, die diesen Staatsanwalt in der Luft zerfetzen. Seine Augen vor Giftgasangriffen, egal durch wen, zu schützen, ist N I C H T verboten. Ansonsten bleibt eigentlich nur noch eines, nämlich wegdrehen, Augen schützen, saubere Luft anhalten und so schnell wie möglich raus aus der Giftgaswolke. Andernfalls drohen leichte bis lebensgefährliche Schädigungen.

Gegenmaßnahmen
Wer aus nächster Nähe mit Giftgas besprüht wird, sollte genau das Gegenteil von dem machen, was von ihm erwartet wird. Anstatt die Hände schützend vors Gesicht zu schlagen, gilt es, seine Handfläche so nahe wie möglich vor die Sprühdüse des Angreifers zu halten. Wenn möglich sollte man die Hand des Gegners dabei sogar festhalten, damit möglichst alles von dem Gift auf der Handfläche landet. Diese ist viel unverwüstlicher als Augen und Lungen und kann zudem schnell und mühelos gereinigt werden. Allerdings sollte man die giftige Flüssigkeit anschließend keinesfalls schnell auf den Brustpanzer des Angreifers schmieren, geschweige denn diesen dabei zurückstoßen. Das würde dieser womöglich als Angriff werten und der Beamte liefe sonst Gefahr, mit seinem eigenen Pfefferspray in Berührung zu kommen. Das will ja niemand. Mit Pfefferspray oder CS-Gas kontaminierte Kleidungsstücke, so steht es in jedem Lehrbuch, müssen umgehend gewechselt werden. Wie viele Ersatzbrustpanzer so ein Polizeischläger während eines Castoreinsatzes dabei hat, weiß ich allerdings nicht, daher diesen einen bitte nicht verseuchen.

Keinesfalls in die Tasche polizeigefährdeter Personen gehört zudem eine Dose mit weißem Farbspray. Einmal damit vollgesprüht wird nämlich das Helmvisier des Polizisten nutzlos. Gerade bei Nacht wird ein Helmvisier durch weiße Farbsprenkel fast vollständig unbrauchbar. Also bitte nicht einfärben, das nimmt dem Beamten die Sicht und er kann seinen Dienst am Bürger nicht mehr korrekt verrichten, also weder präzise sprühen noch gezielt zuschlagen.

Medizinische Versorgung von Giftgasopfern
Der Wirkstoff des Pfeffersprays heißt Capsaicin. Dieser, in allen Chilli- und Pfeffergewächsen (Capsicum) natürlich vorkommende Fraßschutz entfaltet seine Wirkung, indem er die Hitzesensoren der Haut massiv reizt und dem Körper so eine Verbrennung signalisiert. Blasenbildung, Pusteln und Rötungen sind daher die logische Folge eines Hautkontaktes mit dieser Substanz. Capsaicin ist nicht wasserlöslich. Die Augen mit reinem Wasser ausspülen zu wollen verschlimmert die Situation zumeist, da der giftige Reizstoff dadurch noch tiefer in die Augen hineingespült wird. Grundsätzlich gilt:

  • Stets zuerst die Hände (auch auf Verdacht) reinigen, da man sonst schlimmstenfalls noch mehr von dem Gift im Gesicht und in den Augen verteilt, während man sich zu helfen versucht!

Was hilft sind

  • Pflanzenöle, da die das Capsaicin in Lösung bringen. Allerdings sollten die öligen Hautstellen anschließend schnellstmöglich mit Wasser und Seife gereinigt werden, da sonst eine verstärkte Kontamination über die Haut erfolgen kann. Auch die Augen können mit reinem Pflanzenöl ausgespült werden, wenn sie anschließend mit einer milden Seifenlauge (Babyshampoo brennt nicht in den Augen) gereinigt werden.
  • Milch, Sahne und Joghurt sind Emulgationen, bei denen mittels eines Emulgators Fett und Wasser in Lösung gebracht wurden. Daher enthalten diese Substanzen gleichermaßen Fett und Wasser sowie Eiweiße, die allesamt das Capsaicin von den Hautrezeptoren ablösen und stattdessen selbst aufnehmen. Andererseits sind solche Milchprodukte wasserlöslich, so dass sie anschließend schnell mit reinem Wasser weggespült werden können. Milchprodukte eignen sich daher besonders gut für die Behandlung von Augenverletzungen. Aber auch wenn man sich beim Thai mit der scharfen Soße verschätzt hat, hilft Milch recht gut, während Wasser die Qualen der Zunge zusätzlich verschlimmert.
  • Capsaicin ist zudem in hochprozentigem Alkohol löslich. Der Alkohol muss anschließend möglichst schnell von der Haut entfernt werden. Auf Augen und Schleimhäuten verbietet sich der Einsatz von Alkohol von selbst.
  • Ein weiterer natürlicher Gegenspieler ist das Menthol, da dieses die Kälterezeptoren der Haut stimuliert. Dadurch kann das Brennen antagonisiert, also durch gegensätzliche Wirkung unschädlich gemacht werden. Ein wenig Pfefferminzöl, Odol oder japanisches Heilpflanzenöl auf die Wangen genügt. Keinesfalls jedoch darf das Minzöl in die Augen gelangen und auch Migränepatienten sollten von dieser Lösung Abstand nehmen, da hierdurch Migräneanfälle ausgelöst werden können.
  • Ein fertiges Produkt bietet die Firma Chemtel.Inc in Nord Florida mit ihrem Mittel „First Defense Pepperspray MK-3 Cool It® Spray“ für 12,99 Euro. Es ist allerdings nicht ganz harmlos, wie der Gefahrenzettel der Herstellerfirma zeigt. Es ist daher nicht für den direkten Einsatz am Auge geeignet, sondern wird auf einen Lappen gesprüht, mit dem anschließend die betroffenen Hautpartien gereinigt werden. Anschließend muss nochmals mit Wasser nachgespült werden. Es enthält das Desinfektionsmittel Bronopol und eine alkalische Backpulveraufschlämmung. Seine dekontaminierende Wirkung verdankt es seinem Anteil an Bikarbonat. Erhältlich ist das Mittel hier und hier.
  • Um Augenverletzungen durch Capsaicin sollte sich am besten ein Arzt oder Augenarzt kümmern. Dieser wird das Auge zuerst mit einer alkalischen Lösung spülen und in der Regel anschließend mit Tetracain oder Chloramphenicol behandeln.
  • Sicherheitskräfte – vor allem in den USA – nutzen zudem ein Briefchen, das einem Erfrischungstuch ähnelt. Es ist mit dem Mittel „Bio Shield“ getränkt. Erhältlich ist es hier.
  • Genauso wie oculavNIT® Augen-Sofortspülung-Sterillösung.

Pferdehufe
Kein Pferd wird ohne zwingenden Grund auf die Idee kommen, einen friedlichen Menschen zu zertrampeln. Dies gilt auch für Polizeipferde, die vor allem auf Stressresistenz trainiert werden. Als Fluchttiere werden sie während ihrer Ausbildung in kleinen Schritten an eine ganze Reihe lauter Geräusche herangeführt, bis sie sich an diese gewöhnt haben. Eine Bekannte von mir ist jedoch bei einem Castoreinsatz im Wendland unter die Hufe eines Polizeipferdes gekommen und wurde zertrampelt. Ob man der Schilderung eines Zeugen glauben schenken darf, derzufolge die Polizistin im Sattel des Pferdes diesem die Sporen gegeben haben soll, sei dahingestellt. Der eigenen Erzählung nach wurde sie von den Gleisen den Gleisabhang hinuntergeworfen und landete genau vor den Hufen des Tieres, welches sie dann untermangelte.

Mit Protektoren ist man bereits ein wenig geschützt. Am besten ist es jedoch, bei Pferden auf Abstand zu gehen. Einerseits vermeiden Pferde es instinktiv, über eine Person hinweg zu galoppieren, da sie empfindliche Fesseln besitzten, die schnell gebrochen sind. Andererseits weiß kaum jemand vollständig, was den Pferden in ihren Polizeischulen alles beigebracht wird. Soviel jedoch steht fest. Während ihres Trainings werden die Tiere, die eigentlich Fluchttiere sind, spielerisch und in kleinen Schritten an laute Geräusche gewöhnt. Angefangen beim Knattern einer Fahne bis hin zu den Kraxgeräuschen eines Polizeifunkgerätes. Allerdings steht nicht zu erwarten, dass sie auch an den infernalisch lauten Schall einer Reservistenhupe gewöhnt werden. Daher kann ich nur dringend davon abraten, eine solche einzusetzen. Das Pferd würde womöglich durchdrehen, seinen Reiter abwerfen und flüchten. Menschen könnten verletzt werden. Also bitte nicht. Da andererseits die Zeit fehlt, um das gehirngewaschene Tier wieder psychisch geradezubiegen, ist es sicher am besten, auf das verfassungsgemäß verbürgte Demonstrationsrecht zu verzichten und stattdessen den Castortransport durch Schieben und Ziehen zu unterstützen, damit er schneller im Zwischenendlager ankommt.

Zum Schluss noch ein Wort an Polizeibeamte

Alle Gewalt geht vom Volke aus?
Was Sie da machen, ist nicht besonders clever. Sie lassen sich in zunehmendem Maße zu einem nationalen Punchingball umgestalten, der den Kopf hinhalten muss für Sauereien, die andere begangen haben. Warum wurde denn bei Stuttgart 21 so gezielt von Ministerpräsident Mappus auf eine möglichst massive Eskalation hingewirkt?

Weil sich der gesamte Baden Württembergische Volkszorn gegen ihn richtet. Wenn er Sie also dazu bringt, möglichst brutal in Rentner, Gymnasiallehrer und Schüler reinzuprügeln, dann kann er auf Dauer sicher sein, dass sich der Volkszorn von ihm, dem Verursacher, auf Sie, die Leidtragenden verschieben wird. So einfach ist das. Indem Maße, indem Sie Sich auf dieses unendlich miese Spiel einlassen, werden sie automatisch zum Sandsack der Nation umfunktioniert, hinter dem sich gewissenlose Banker, geldgeile Großindustrielle und abgefuckte Politiker verschanzen können.

Der Druck auf Sie wird zunehmen. Einerseits von Ihren politischen Vorgesetzten, die Sie weiterhin in hoffnungslose Einsätze jagen werden, damit Sie für diese die Buhmänner der Nation werden, damit Sie Ihren Kopf hinhalten müssen für die Verbrechen anderer an diesem Land. Andererseits von hunderttausenden protestierender Bürger, die sich in den kommenden Jahren verstärkt gegen Ihre bisherigen Mittel zur Wehr zu setzten wissen werden. Wenn Sie Sich nicht für die richtige Seite entscheiden, werden Sie zerrieben werden. Zudem verschafft Ihnen die Remonstrationspflicht hier durchaus einen gewissen Spielraum. Überlegen Sie doch bitte einmal, für wen Sie Sich da so sinnlos opfern und ob es nicht sinnvoller ist, sich, auch entgegen widerwärtiger Einsatzbefehle, dennoch deeskalierend zu verhalten, so wie wir, die Bürger, Ihr Souverän.


Über denkbonus

Politischer und religiöser Freidenker | Grobstofflich | Wer sein Bewußtsein erweitern will, muss zuerst welches besitzen
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6 Antworten zu Wir sind die Guten – Überlebensführer für Demonstranten

  1. J€$\/$ schreibt:

    Ich bin auf die Idee gekommen als ich bei nem Kumpel in der Pampa mit nem Spaten bewaffnet meine Darmausscheidungsendprodukte (übrigens gute Beleidigung) der Natur übergeben wollte und dazu ein Loch buddelte, dummerweise genau in einem Nest dieser lieben roten Tierchen. An entspannter Entlehrung war nicht mehr zu denken, aber ich habe mich gefragt wie es wohl einem Knüppelbullen in solch einer Situation ergehen würde.

  2. J€$\/$ schreibt:

    Das mit dem Beutel ist vielleicht doch keine so gute Idee, der Rest schon. Ja, die armen Ameisen, recht haste de, aber, wo gehobelt wird da fall auch späne, und mal dir das mal vor deinem geistigem Auge aus wie die Startship-Troopers in ihren Protektoren versuchen sich der beiss und pinkel freudigen Armee zu erwehren…
    Als ausgleich kann man ja die lieben Tierchen mit extra Portionen Nahrung für den Verlust entschädigen.

  3. Platon schreibt:

    Demos alleine reichen auch noch nicht aus. Aber sie sind ein wichtiger Anfang, damit überhaupt schon mal eine Öffentlichkeit für den Protest entsteht, so dass die Fassade von Normalität, die vor allem von den Medien ja immer noch sehr versucht wird aufrechtzuerhalten, auch mehr und mehr fällt. Die Franzosen wissen das, dass Demos alleine nicht reichen. Bei ihnen haben neben den Demos auch zusätzliche Maßnahmen gegriffen, wie die Lahmlegung wichtiger Schlüsselindustrien durch koordinierte Streikmaßnahmen, so dass es ja auch zu Versorgungsengpässen kommt. Obwohl es in Frankreich sogar ein Gesetz für den Arbeitszwang gibt.

    Das Problem sind hier aber vor allem noch die korrupten Gerwerkschaften, die zunehmend auch genutzt werden, um die Arbeitnehmerschaft zu spalten und um den Druck zu kanalisieren, damit er nicht zu groß wird. Wie wirksam eine Regierung kaltgestellt werden kann, wenn sich alle einig sind, das hatte bei uns schon einmal sehr gut der mißlungene Kapp-Putsch in den 20er Jahren gezeigt.

  4. denkbonus schreibt:

    Den Ameisen ist dann allerdings auch nicht mehr zu helfen. Mann, kannste doch nicht machen, außerdem, wie willst Du die Ameisen in den Beutel reinbekommen? Vielleicht gibt es ja noch Möglichkeiten mit weniger insektoiden Kollateralschäden.

  5. J€$\/$ schreibt:

    Rote Waldameisen. Ein beutel auf die Masse, und selbst die beste Panzerung hiflt nix, denn die Viecher riechen Schweiss!!!

  6. Platon schreibt:

    Super Artikel, er läßt auch gar nichts Wichtiges offen, danke!

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