Die da oben – Ein Psychogramm der Macht

Nicht nur einfache Bürger haben Probleme mit den Herrschaftseliten. Auch diese haben ein Problem, mit sich selbst. Sie weisen Merkmale auf, die man in psychiatrischen Kompendien nachschlägt. Darunter Wesenszüge wie Hysterie, Narzissmus und ein krankhaft gesteigertes Aufmerksamkeitsbedürfnis.

Rüdiger Hossiep, der an der Deutschen Universität Bochum forscht, bezeichnet Topmanager in der Financial Times sogar sinngemäß als „Aufmerksamkeitsjunkies, die auf der Jagd nach einer Belohnung immer neuere, größere Risiken suchen.“ Dies wäre eine mögliche Erklärung dafür, dass Topmanager nicht selten alles aufs Spiel setzen, obwohl sie bereits alles erreicht haben, was Geld und Macht zu bieten haben.

Zu diesem Ergebnis kam Hossiep, nachdem er hunderte von Fragebögen zu einzelnen Vetretern dieser Gattung ausgewertet hatte. Dass dies nicht zuletzt in der Natur der Sache liegt, ist dem Forscher bewusst. Den Erkenntnissen des Personal- und Wirtschaftspsychologen zufolge sind es vor allem die Vergütungssysteme der Manager, die zu diesem Persönlichkeitsbild führen. Denn das Einzige, was in den Teppichetagen zählt, sind Zahlen. Nur wer diese liefert, steigt auf. Hingegen nicht, wer langfristig und vorausschauend denkt. „Ein Zocker will immer ganz vorne sein und dem System ein Schnippchen schlagen“, so der Forscher, und weiter:“ Auf diese Weise steigt er immer weiter hoch auf der Karriereleiter – und in den Führungsetagen sitzen dann vor allem stark machtorientierte Menschen.“

Erkenntnisreich sind auch die Ergebnisse der beiden Forscherinnen Belinda Board und Katarina Fritzon von der britischen Universität Surrey. Sie verglichen in einer Studie die Persönlichkeitsmerkmale von Topmanagern mit denen verurteilter Krimineller. Das erschreckende Fazit: Während Gefängnisinsassen eher passive Agressivität und einen Hang zu Depression und Selbstmord aufwiesen, zeichnete sich in den Führungsetagen ein ganz anderes Bild ab. Dort herrschen psychiatrische Persönlichkeitsstörungen vor wie:

  • Theatralische Hysterie, die sich ausdrückt in oberflächlichem Charisma, Unaufrichtigkeit, Egozentrismus und manipulativen Tendenzen,
  • Narzissmus, ausgelebt in Form von Grössenwahn, Empathiemangel und Ausbeuterei, sowie
  • Zwangsneurosen, die sich in Perfektionismus, Sturheit, Arbeitswut und diktatorischen Tendenzen äußern.

Dieser Ansicht ist auch Gunter Dueck, seines Zeichens selbst IBM-Topmanager. In seinem Buch „Karriere Direkt“ schreibt er, Führungskräfte seien ganz einfach „erfolgreiche Psychopathen“. Wer Karriere machen will, so Dueck, muss die egoistischen Triebkräfte erfolgreicher Karrieristen studieren und in sich selbst kultivieren. Dazu gehören dem Buisiness Leader Dueck zufolge

  • Hyperaggression im unteren Management,
  • Zwanghaftigkeit im mittleren Management und
  • theatralische Hysterie in Form manischer und selbstzelebrierender Verhaltensweisen im obersten Management.

Nicht weniger verheerend fällt das Fazit des englischen Autors Oliver James aus, der beim britischen „Guardian“ weitere, interessante Fakten veröffentlicht hat. Ihm zufolge leiden Erfolgsmanager in besonderem Maße unter einem ursprünglichen Gefühl der Wertlosigkeit und Verzweiflung, welches sie durch ihre Jagd nach sozialem Status zu kompensieren versuchen. Seiner Erkenntnis zufolge ist es gerade diese emotionale Not, die den Schlüssel zum Erfolg bildet. Interessanterweise haben etwa dreißig Prozent aller in Studien erfassten amerikanischen Topmanager, noch vor dem vierzehnten Lebensjahr einen Elternteil verloren. Der amerikanische Durchschnitt liegt bei etwa acht Prozent.
Aus einer solchen Notsituation heraus entwickelt sich die klassische, verkrümmte Psyche tonangebender Wirtschaftsbosse offenbar besonders gut, so dass sie die Fähigkeit verlieren, sich in das von ihnen verusachte Leid anderer Menschen hineinzuversetzen.

Was für unsere wirtschaftlichen Führungsspitzen gilt, findet auch bei unseren politischen Eliten seine Entsprechung. Ein überhöhtes Machtpotential verleitet offenbar dazu, missbraucht zu werden, indem andere, weniger mächtige Personen, unnötig eingeschränkt, gedemütigt, geschädigt, missbraucht oder gar getötet werden. So setzten Machthaber im Experiment harte Mittel ein, um Untergebene zu höheren Leistungen zu veranlassen, obwohl die Leistungen ohne diese Machtausübung – experimentell bedingt – genauso hoch waren.

Wer kennt nicht das erschütternde Ergebnis des berüchtigten Milgram- Experiments. Bei diesem, erstmals 1961 in New Haven durchgeführten psychologischen Experiment, welches zwei Versuchsgruppen einander gegenüberstellte, wurden die eine, machtausübende Teilnehmergruppe dazu veranlasst, autoritären Anweisungen Folge leistend, die andere, im Experiment untergebene Kontrollgruppe, zu deren Leistungssteigerung mit Elektroschocks zu foltern. Die vermeintlich verteilten Stromstöße, über deren Stärke die Beteiligten des Experiments selbst entscheiden durften, hatten zum Ende des Experiments hin bei fast allen der folternden Teilnehmer eine theoretisch tödliche Dosis erreicht.

Auch Topmanager und Politiker sind bereit, bis zum letzten zu gehen, um ihren Untergebenen höhere Leistungen abzuverlangen. Eine derart missbrauchte Machtausübung führt bei den Handelnden zugleich zu veränderten Zuschreibungsprozessen. So werden die Leistungen Untergebener von den höher gestellten Führungspersonen nicht mehr ihren Mitarbeitern, sondern in zunehmendem Maße sich selbst zugerechnet. Der Blick für die Realität schwindet zusehends. Um sich vor sich selbst zu rechtfertigen, findet zugleich eine Abwertung der Betroffenen statt, die als krankhaft bezeichnet werden kann. Den schikanierten Untergebenen werden dabei in zunehmendem Maße Fähigkeit und Kompetenz abgesprochen und von Managern sowie Politikern statt dessen sich selbst zugesprochen.

Dies geht zugleich einher mit der Bemühung der Mächtigen, sich ihrerseits möglichst weiträumig jeder Kontrolle durch andere zu entziehen. Dadurch bekommen sie einerseits größeren Spielraum, zum anderen werden weniger klare Erwartungen an sie gerichtet. Dies führt in der Folge zu einem weiteren sozialen Kontrollverlust. Dadurch, dass Sanktionssysteme gegenüber Mächtigen versagen, fühlen diese sich, empirischen Untersuchungen zufolge, bemüßigt zu mehr persönlicher Bereicherung und zu Verstößen gegen geltende Gesetze und Normen. Offenbar verführt nichts den Menschen stärker zur rücksichtslosen Durchsetzung eigener Interessen als Macht.

Ein Virtuose beim Spiel auf der Klaviatur der Macht war Niccoló Machiavelli. Von ihm stammt der Satz: „Der Zweck heiligt die Mittel.“ Er war eingefleischter Pragmatiker und gilt bis heute als das ultimative Vorbild der meisten Politiker hier und in aller Welt. Seiner Erkenntnis nach gilt als oberstes Gebot für alle Führung beanspruchenden, politisch Handelnden, die politische Lage stets souverän zu beherrschen. Hierzu gelang ihm etwas, wofür ihm heute viele Herrscher dankbar sein dürften, nämlich die Trennung von politischen und ethischen Gesichtspunkten.

Er definierte den Begriff der Tugend neu. Sie ist für ihn kein ethisches Paradigma mehr, sondern vielmehr die Voraussetzung für Erfolg. Sie drückt sich aus durch Sachverstand und Tatkraft. Charaktereigenschaften wie Großzügigkeit, Freigebigkeit und Milde hingegen sind nach Aufassung des florentinischen Diplomaten aus dem sechzehnten Jahrhundert wenig dazu geeignet, die Hände an den Hebeln der Macht zu halten. Seine Anleitung zum Erwerb und Erhalt von Macht wird auch heute noch von führenden Politikern und Managern eins zu eins umgesetzt. So ist vor jedem politischen Handeln die Ausgangslage genauestens zu analysieren. Für die Architekten der Macht zählt dazu gleichermaßen das Erfassen und Abwägen der Stärken und Schwächen der einzelnen Parteien als auch die genaue Beachtung des Gleichgewichts der einzelnen Kräfte. Eine genaue Analyse ist unbedingt notwenig, will man seinen eigenen Untergang vermeiden. Ebenfalls von eminenter Bedeutung ist zudem die Fähigkeit, einen günstigen historischen Augenblick sofort zu erkennen, um dann seine Tatkraft zu beweisen, indem man umgehend die notwendigen politischen Schritte einleitet. Klingt bekannt, ist bekannt. Genauso, wie die Tatsache, dass Wortbruch, Täuschung und Grausamkeit, unverzüglich und dosiert eingesetzt, in den Augen vieler Politiker durchaus angebracht erscheinen mögen, um ein, einer momentanen politischen Situation angemessenes Handeln zu gewährleisten, und sei es nur, um Schlimmeres zu verhindern und sonst später notwendig werdende härtere Maßnahmen zu vermeiden. In diesem einen Bandwurmsatz erschöpft sich das gesamte Denken und Handeln unserer Führungseliten im erbarmungslosen Gebrauch ihrer Ellbogen in fragwürdiger Tüchtigkeit an der Grenze der Legalität.

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Politischer und religiöser Freidenker | Grobstofflich | Wer sein Bewußtsein erweitern will, muss zuerst welches besitzen
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17 Antworten zu Die da oben – Ein Psychogramm der Macht

  1. Platon schreibt:

    Es ist im Grunde leider wieder fast genau dasselbe wie vor der französischen Revolution auch. Schamlose Bereicherung mit exorbitanten Steigerungsraten bei den oberen Einkommen, bei immer größer werdenden Opfern des Volkes und rasanten Einkommenssenkungen bei der breiten Masse. Dann die Kriege, die gar keinen anderen Sinn machen als dem Machtbegehren auf internationalen Gebiet der Herrschenden Genüge zu tun und einige Rohstoffquellen zu sichern für die Großindustrie. Ein moralischer und wirtschaftlicher Zerfall in den Ländern des Westens, der Zusammenbruch der ehemals guten Infrastruktur, wie Bahn oder Post, der unaufhörliche Arbeitsplatzabau und starke Rationalisierung schon seit Jahrzehnten, der immer rasanter werdende Abbau des Mittelstandes, verbunden mit der völligen Vernachlässigung des eigenen Binnenmarktes… die Liste ist ellenlang.

    Was ja auch alles von der exportorientierten Großindustrie nicht mehr unbedingt gebraucht wird. Und dazu kommt noch eine immer größer werdende Häme der Wirtschaftsleute und der Politiker gegenüber den vielen Verlierern dieser Politik, die dann auch noch selbst die Schuld für ihre Lage zugeschoben bekommen, um das Volk möglichst zu spalten.

    Der Vergleich mit dem Sturmgeschütz paßt schon ganz gut, und genauso kommen mir manche Reaktionen auch vor. Man hat sich eingegraben und verlegt sich auf das reine Verteidigen einer festgefahrenen Ideologie. Das mit dem Korsett ist auch eine gute Metapher, allerdings. So ist es auch immer gewesen. Bislang ist es aber nur einmal relativ friedlich zu einem Machtwechsel gekommen, soweit ich weiß. Und das war eben bei der Wende in der DDR der Fall, also erst in jüngster Zeit. Damals gab es allerdings ein alternatives System, das obendrein auch Einfluss genommen hatte. Das gibt es heute nicht, darin sehe ich die Gefahr. Es gibt noch nicht mal Utopien, nichts dergleichen, überall herrscht Ahnungslosigkeit, wie es weiter gehen könnte.

    Verweigerung würde ich auch befürworten, in allen Belangen. Generalstreiks wären für die Großindustrie das einzige, wovor sie Sorgen haben müßten. Aber das gilt auch nur bei einer länderübergreifenden Zusammenarbeit in Europa. Eine reine Wahlverweigerung, das reicht meiner Meinung nach nicht. Erst recht nicht, wenn diese eh nur noch zu einer reinen Makulatur geworden sind, wie sie das in der ehemaligen DDR ja auch waren. Wie gut Verweigerung durch das Volk wirken kann, das hat ja damals die Totalverweigerung des Volkes während des Kapp-Putsches gezeigt. Wahrscheinlich bedarf es für einen solchen Zusammenschluss aber noch einer deutlich sich verschärfenden Not. Zumindest in Deutschland sind wir längst noch nicht soweit, dafür geht es zu vielen noch zu gut. Die kritische Masse ist noch nicht erreicht.

    Bevor aber die Glut der Wut die Lunte des sich bildenden Pulverfasses entzündet, haben wir ja vielleicht noch etwas Zeit, über mögliche Schritte und über die Zukunft „danach“ nachzudenken. Das sollten wir auch tun, bevor es zu spät ist. Eine Gefahr sehe ich aber auch, die einer plötzlichen Kettenreaktion bei Aufständen. Denn so einige andere europäische Länder, als auch die USA, sind schon weiter im Zerfall begriffen als wir in Deutschland. Eine erschreckende Meldung des heutigen Tages besagte, dass sogar Vertreter der EU-Kommission schon vor zukünftigen Bürgerkriegen in Europa warnen. Es wird wirklich höchste Zeit für positive Signale, es ist einfach zu spät, um pessimistisch zu sein…

  2. Dreykant schreibt:

    Da stimme ich Dir zu. Der Politiker von heute gleicht weniger einem verantwortungsvollen Entscheidungsträger als vielmehr einbem rethorischen Sturmgeschütz, welches dafür bezahlt wird, prinzipiell und in allem Recht zu behalten. Das letzte Wort auf diesem Planeten wird ein „Nein“ sein. Allerdings gibt es einen schönen Satz von Georg Danzer der da lautet: „Je enger das Korsett wird, in das der Staat Euch zwängt, desto stärker wird der Druck, der es schließlich wieder sprengt. “ Inwieweit ein solcher Vorgang fiedlich ablaufen könnte, ist mir auch noch nicht so wirklich klar. Mir schwebt da so ein Bild vor von einer Gesellschaft, die sich friedlich, aber kollektiv verweigert. Eine Menschenmenge, die sich augenblicklich umdreht und weggeht, wenn ein Westerwelle das Wort erhebt. Eine Menschenmenge, die unsere Volksvertreter einfach vornehm ignoriert und die statt dessen eine Gesellschaft nach eigenen Vorstellungen aufbaut. Eine Menschenmenge, die den Fernseher ausschaltet, sobald irgendein gemietmaulter Experte zu erklären anhebt, warum das so nicht geht. Und wenn es dann heißt: Das könnt ihr doch nicht machen, dann überlegene alle kurz und entgegnen unisono: Doch, so machen wir’s.

  3. Platon schreibt:

    Ich bin ja auch nicht der Meinung, dass eine Wiederholung der französischen Revolution eine gute Lösung wäre. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es einen kritischen Punkt gibt, an dem die Macht nicht nur in Frage gestellt wird, wo die Lage dann auch völlig außer Kontrolle geraten kann. Das passiert wohl dann immer dann, wenn die Ignoranz der Macht über einen längeren Zeitraum die Belange des Volkes völlig aus den Augen verliert und wenn ein kritscher Punkt erreicht ist. Dann genügt bereits ein kleiner Funke, und dann gerät es halt sehr schnell außer Kontrolle und die nachfolgende Dynamik kann niemand mehr kontrollieren. Und die Wut wächst und hat keinen Katalysator, weil alles ignoriert wird, was noch einigermaßen nach Vernunft und nach einem Interessenausgleich in der Politik aussehen könnte.

    Revolutionen kündigen sich ja nicht an, sie brechen erfahrungsgemäß immer sehr plötzlich und unvorhersehbar aus. Es wäre auf jeden Fall vorzuziehen, dass es nicht so weit kommen muss. Aber dafür müsste es Leute geben, die sich aktiv und hörbar in der Öffentlichkeit stark machen, für einen Politikwechsel, Leute, die aber auch Einfluss haben, über Demos hinaus, aber das sehe ich zur Zeit überhaupt nicht. Nicht mal im Ansatz ist so etwas zu erkennen. Es scheint eher so zu sein, dass die Dekadenz und die Ignoranz immer größer wird. Verdrängung pur allenthalben. Die Korruption ist wohl das einzige, was wächst und gedeiht. Christopher Lasch hat es gut zusammen gefaßt, schon in den 90er Jahren: In seinem Buch „Die blinde Elite – Macht ohne Verantwortung“.

    Wer sollte die Verantwortung anstatt dessen aber übernehmen? Wie sollte ein solcher Machtwechsel aussehen? Sind wir bereits so demokratiefähig, dass es dafür eine Chance gäbe? Ich bezweifle das. Aber zweifelsohne ist heute nicht mehr das 18. Jahrhundert, die Möglichkeiten sind heute größer geworden. Ich glaube aber nicht, dass hier einzelne Aktionen einzelner Gruppen noch ausreichen, da müsste es schon größere und durchsetzungsfähige Zusammenschlüsse geben. Möglicherweise wäre die Wende in der DDR ein geeignetes Vorbild, damals hat sich dort so etwas gebildet. Aber Wahlen ändern die Lage meiner Meinung nach ganz sicher nicht mehr, dafür ist die Korruption leider schon zu weit fortgeschritten.

  4. Platon schreibt:

    Im 17. Jahrhundert wurde ein absoluter Herrscher zum ersten Mal geköpft. Im 18. Jahrhundert traf es dann sogar sehr viele ehemals Mächtige, die sich das vorher nie hätten träumen lassen in ihrem Machtbewußtsein, und das ging sogar über viele Jahre so. Die Wut des Volkes ist nicht zu unterschätzen, wenn das Maß voll ist. Ich fürchte, der Sinn für das rechte Maß ist den Mächtigen aber erneut längst abhanden gekommen, der Artikel gibt das leider sehr gut wieder, dass sie es auch gar nicht anders handhaben können in ihrer Machtversessenheit.

    Da kann ich nur hoffen, dass es nicht wieder so weit kommen muss, dass der Mob der Strasse dieses dekadente machtversessene System erneut aufbrechen muss. Das würde eine schwere Zeit nach sich ziehen für alle, aber diese schwere Zeit haben wir heute ja auch schon. Und es wird wohl leider auch noch schlimmer werden, bevor es wieder besser werden kann.

    • Dreykant schreibt:

      Köpfen ist ne verdmmt schlechte Idee, weil wir damit den Kurs für die nächste Diktatur vorzeichnen. Die französsiche Creme wurde erbarmungslos abgemurkst mit dem Ergebnis, dass Robespierre völlig durchgedreht ist. Die Revolution frisst irgendwann immer ihre Kinder und das damalige Frankreich hatte es extrem schwer, wieder auf die Füße zu kommen, weil alles mit Grips und Bildung zum Opfer der Guillotine wurde. Vernünftiger erscheint mir da die Durchsetzung des Volksentscheides/Volksbegehrens bei gleichzeitiger flächendeckender Wahlverweigerung.

  5. Pingback: K U L I S S E N R I S S » Werden wir letztlich von Psychopathen regiert?

  6. laotse007 schreibt:

    Eine Zusammenstellung, die sich im Laufe der Zeit ergab, findet ihr im Artikel

    http://kulissenriss.eu/2010/01/23/werden-wir-letztlich-von-psychopathen-regiert/

    Diesen Artikel werde ich auch da verlinken.

  7. Pingback: liplop

  8. redhat schreibt:

    Also gegen Psychopathen gibt es probate Mittel, je nachdem um welche Klasse es sich handelt. Bei den kleinen widerwärtigen Tyrannen hilft:

    1. Auslachen
    2. Meiden
    3. wenn 2. nicht möglich : „in eine Falle locken“

    Bei bösartigen gewaltätigen Tyrannen hilft leider nur eins:

    Physisch deaktivieren

    • Dreykant schreibt:

      Dein Zitat: „Bei bösartigen gewaltätigen Tyrannen hilft leider nur eins: Physisch deaktivieren“.

      Was denkst Du wohl, wird aus Dir, wenn Du Menschen „physisch deaktivierst“ (zum Kotzen, dieser Duktus). Wenn Du nicht selbst ein bösartiger, gewalttätiger Tyrann werden willst, dann solltest Du Dich vielleicht doch besser rechtsstaatlicher Mittel wie Demonstrationen und Arbeitsniederlegungen bedienen.

  9. Im Ernst schreibt:

    An alle Phrasendrescher:

    Vollende den Satz: „Ich frage mich,…………….“.
    Danke.

  10. MischaSoleil schreibt:

    Ich frage mich, wie lange sich der Begriff „Eigenverantwortlichkeit“ noch im Duden hält. Jeder findet quasi einen anderer Grund um sich aufzuführen wie der letzte Hampel und dann sind natürlich die Umstände schuld …

  11. Es Reicht schreibt:

    -Das Drecksgesindel mitsamt ihren Partei- und Gesetzbüchern
    in Südpolnähe fliegen und am Schirm über Insel abwerfen.
    -Jedem eine Eigentumsurkunde für die Insel mitgeben
    (mit Option auf Erwerb der Milchstrasse) und brummen lassen!
    -Kommplette Justiz gleich mitverfrachten.
    mit freundlichen Grüssen-sozusagen.

    • politur schreibt:

      Genau, köpft die Elite. Die sie ersetzende, neue Elite ist eh nur die zweite Reihe der alten Elite. Also können wir die auch einen Kopf kleiner machen. Das gleiche machen wir am besten auch noch mit den Familien und Freunden dieser Leute. Wenn wir schon dabei sind, dann können wir ja auch noch die Sympatisanten des alten Systems und der alten Elite versklaven. Die müssen nämlich umgepolt werden…

      … und schon sind wir am Ziel: Die Terrorstaaten des 20. Jahrhunderts. Holocaust, Kulturrevolution, Stalins Säuberung,…

      @Es reicht:
      Danke für deinen Kommentar. Kurz und doch vollkommen gegen unsere Demokratie und den Rechtsstaat gerichtet. Du willst das System zerstören, aber auch aufbauen? In solchen gefährlichen Umbruchzeiten kommen die Fanatiker des letztens Jahrhunderts an die Macht. Ich hoffe, du wirst nie erleben, was ein richtiger Unrechtsstaat ist, in dem man seine Meinung nicht äußern kann und man ohnmächtig ist. Auch wenn nicht alles rund läuft, bin ich froh in einem Rechtsstaat zu leben, in dem man nicht einfach willkürlich Menschen auf einer Insel sich selbst überlassen kann…

  12. Micha schreibt:

    Ich kann hier an der Stelle nur das Buch „Politische Ponerologie“ von Andrzej M. Łobaczewski empfehlen (http://quantumfuture.net/gn/ponerologie/index.html).

    Möchte man die Gegebenheit, dass sich politische und wirtschaftliche Führungseliten im Grunde genommen aus Soziopathen zusammensetzen, mit einem instinktiv moralischen Empathie-Empfinden betrachten, stellt sich unweigerlich ein gewisser Brechreiz ein. Da sich nun also nach und nach abzeichnet dass es für das „Arschloch“ eine wissenschaftliche Erklärung gibt und unsere Welt seit jeher maßgeblich von diesen „Arschlöchern“ gestaltet wurde stellt sich nun die Frage was man gegen diese „Arschlöcher“ unternimmt um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

    Stellt euch das mal vor… das Leben könnte so schön sein… keim Militär… keine Geheimdienste… keine Geheimlogen… keine Kriege… kein Depleted Uranium… keine Atomwaffenbestände… keine Sit-Coms… kein McDonalds… kein Monsanto… keine Walmart-Konsumtempel… kein George Bush… kein Barack Obama…

    Menno!!!

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