Die Planetenplünderer


Schwarzes Loch schlürft Erde

Willst Du eine Bank vollständig ausrauben, dann kaufe sie. So lautet ein Sprichwort, welches sich durchaus auch auf einen ganzen Planeten anwenden lässt. Zunächst nur auf Städte und Regionen, dann auf Staaten und schließlich auf sämtliche Rohstoffe, die uns dieser Planet zu bieten hat.

Aber beginnen wir am Anfang der Geschichte vor etwa 800 Jahren. Es herrschte damals die Brakteatenzeit. Eine glückliche Zeit, in der, trotz mangelhafter Bürgerrechte, alle genug zu essen und ein Dach über dem Kopf hatten. Brakteate, die damalige Währung, stammen aus vorchristlicher Zeit. Es handelt sich dabei um runde Amulette aus dünnem Goldblech, die einstmals dem Schutzt und Erfolg des Trägers dienen sollten, später jedoch zur allgemein üblichen Währung wurden. Der Vorteil eines Brakteates, man konnte es problemlos in mehrere kleinere Stücke brechen und so in kontrolliertem Umfang ausgeben. Ähnlich, als ließe man sich heute einen Schein in Münzen umtauschen. Ein weiterer Vorteil war, das dieses Geld schneller im Umlauf kreiste als je zuvor, denn beim halbjährlichen Umtausch war jedesmal eine Umtauschgebühr zu entrichten. Sparen lohnte damals nicht. Um den vorgeschriebenen Umtauschverlussten zu entgehen, verliehen es die Händler lieber zinsfrei, die Bürger hingegen gaben es lieber schnell wieder aus und finanzierten so Waren und Handwerker. In dieser Zeit erblühten Städte wie beispielsweise Köln. Es folgten etwa 300 Jahr kontinuierlichen Aufschwungs. Das Sprichwort: „Handwerk hat goldenen Boden“, stammt beispielsweise aus dieser Zeit. Köln hatte zu dieser Zeit gerade mal 20 000 Einwohner, genügend, um den Bau des Kölner Doms zu finanzieren, denn es ging allen vergleichsweise gut. Das Bürgertum und der Handel erblühten, das Handwerk entwickelte sich zusehends, es schien zu funktionieren.

Die Arbeitswoche hatte 20 bis 30 Stunden und jährlich genossen die Menschen 150 arbeitsfreie Feiertage. Zudem hatten sie eine nur viertägige Arbeitswoche. Der Blaue Montag war damals noch freier Feiertag und diente der Regeneration nach einem durchzechten, durchgefeierten Wochenende. Davon können wir heute nur träumen, denn irgendwann kamen machtlüsterne und geldgierige Kaufleute, wie z.B. die Fugger, auf die Idee, mit politischen Mitteln den sogenannten Dickpfennig, auch ewiger Pfennig genannt, durchzusetzen und zu etablieren. Dieses Geld unterlag keiner Umtauschgebühr. Es konnte daher in großem Stile gehortet und dann gegen horrende Wucherzinsen weiter verliehen werden. In der Folge begann der Abstieg der Region. Der allgemeine Wohlstand verschwand in wenigen Jahren und die Reichtümer konzentrierten sich bei einigen wenigen Mächtigen. Die Folge waren Hungersnöte, Bürgerkriege und flächendeckende Verelendung. So schlimm wurde die Situation für die Menschen, dass Papst Benedikt am 1.November 1745 eine Enzyklika gegen die Wuchersünde des Zinses erließ und die Geldverleiher aufs schärfste verurteilte. Die Dombaustellen lagen zu der Zeit bereits seit Jahren brach, selbst Kaiser und Könige gerieten in Abhängigkeit der Zinswucherer.

Da das Elend in Europa nicht länger aufzuhalten war, setzte eine Massenflucht nach Amerika ein. In den damaligen englischen Kolonien (1750) hatte man aus der Vergangenheit gelernt. Das damalige Geld war das sogenannte Colonial Script, eine zinslose Währung in Form einer Kolonialaktie. Die Kolonien erblühten in kürzester Zeit, da stets genügen Geld im Umlauf war, um Waren, Kaufleute und Handwerker zu finanzieren.

Dummerweise reiste zu dieser Zeit ein gewisser Benjamin Franklin zu einem Besuch in die Kolonien, und zurück in England, erzählte er den dort ansässigen Bankiers von den paradiesischen Zuständen in der Neuen Welt. Diese reagierten sofort. Mithilfe des britischen Parlamets erwirkten sie ein Verbot des Kolonialgeldes und führten statt dessen die britische Währung im jungen Amerika ein. Zugleich drosselten sie den Geldfluss drastisch, indem sie die neue Währung nur unzureichend zur Verfügung stellten. Das gewünschte Ergebnis ließ nicht lange auf sich warten. Binnen eines Jahres waren die Straßen übersäht von Bettlern, Arbeitslosen und halb verhungerten Taglöhnern. Die Wirtschaft brach ein, da die amerikanischen Bankiers zu wenig Geld in Umlauf brachten, um Handwerker und Kaufleute länger finanzieren zu können. In kürzester Zeit war das einstmals blühende Land fast vollständig ruiniert. Dies war eine der Ursachen für den darauf folgenden amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1775 – 1783).

In der Folgezeit wiederholte sich diese Geschichte unzählige mal aufs neue. Überall in den Ländereien, Kolonien und Einflussgebieten der mächtigen Bankiers, wo die Menschen sich mit einer eigenen Währung zu retten versuchten, wurde jedesmal per Gesetzeserlass das Zinsgeld etabliert und anschließend zu Wucherzinsen und in unzureichendem Umfang in Umlauf gehalten. Daher gibt es auch nichts wesentlich Neues über die Lebenssituation der Menschen zu berichten. Wie üblich ging es ihnen furchtbar elend. Während einige wenige unermessliche Reichtümer anhäuften, krepierte die große Masse auf Raten. Wer unterernährt ist, hat eine reduzierte Immunkompetenz gegenüber Krankheitserregern aller Art. Dass sich in dieser Zeit Jahrhundertseuchen wie die Pest, Cholera, Typhus und Lebra soweit ausbreiten konnten, verdankt die Menschheit unter anderem gierigen Bankiers und Feudalherren, denn ohne die notwendigen Nährstoffversorgung funktioniert kein Immunsystem so wie es sollte. Aber auch Hygiene und Abwasserhygiene kosten Geld. Allerdings sind Krankheitskeime nicht wesentlich an Standesunterschieden interessiert. Gerechterweise infizierten sie daher auch die Reichen.

In der Neuen Welt nichts Neues bis zum Jahre 1913. Dann allerdings geschah etwas, das die Geschicke unseres Planeten entscheidend verändern sollte. Hatte das Geld bisher wenigsten noch einen gewissen Aufbewahrungswert besessen, so sollte auch dies sich nun ändern. Bis zu diesem Zeitpunkt mussten die staatlichen Zentralbanknoten einen entsprechenden Gegenwert in Gold und Silber besitzen, der in den Tresoren der Banken lagerte. Nun aber gründeten zwei Hochfinanzgruppen (Rothschild und Rockefeller) ihre eigene private Bank. Sie nannten sie Federal Reserve System (FED) und erschufen mit ihr zugleich ein neues gesetzliches Zahlungsmittel. Da die amerikanische Zentralregierung für das neue Geld garantierte, verbreitete es sich über Amerika und die ganze Welt. In dieser ersten Privatbank wurden im Anschluss an den 1. Weltkrieg sämtliche Goldreserven der Welt zusammen gekauft, was als eine der Folgen  zur ersten großen Weltwirtschaftskrise führte.

Der zweite Weltkrieg endete mit dem selben Ergebnis. Die USA verlangten von den kriegsführenden Nationen deren Gold für die Rüstungsgüter, die sie ihnen während des Krieges geliefert hatten. Auch die deutschen Reparationsleistungen flossen zu einem Großteil in die FED mit dem Ergebnis, dass die beiden Finanzclans zu dieser Zeit über dreißigtausend Tonnen Gold in Ihren Kammern hüteten. Mehr, als der gesamte Vorrat der restlichen Welt zusammen genommen.

Dann jedoch, 1963, verabschiedete John F. Kennedy als fünfunddreißigster Präsident der Vereinigten Staaten, die damalige “Executive Order Number 11110“. Sie ermächtigte den Präsidenten dazu, die Herstellung des US- Dollars wieder in staatliche Gewalt und damit zu einer zinslosen Währungsform zurück zu überführen. Dies geschah übrigens fünf Monate vor seiner Ermordung. Danach trat der Dollar seine Weltherrschaft an.

Im Jahre 1971 entwertete Nixon den Buck erstmals dramatisch, indem er die Einlösungspflicht des Dollars in Goldstandart aufkündigte, ebenso wie staatliche Haftung für die amerikanische Währung. Damit war die gesetzliche Werthaltigkeit des Dollars dahin, anders als in Deutschland. Die Bundesbank war auch weiterhin verpflichtet, darüber zu wachen, dass die D- Mark nicht an Wert verlor. Zugleich war sie weitgehend staatsunabhängig und daher nicht von Spekulanten und Krisengewinnlern beeinflussbar. Während andere Länder durch inflationäres, wertloses Geld neben ihren traumhaften Gewinnen auch die Inflation steigerten, reifte das Vorgehen des deutschen Bankenwesens zu einem deutlichen Standortvorteil heran. Deutschland wurde zusehends zum Störfaktor im internationalen Rausch des Geldverdienens, da die Wohlhabenden dieser Welt ihr Geld lieber hier als anderswo anlegten.

An dieser Stelle trat ein großer, dicker Mann auf den Plan, der in seiner sechzehnjährigen Regierungszeit in kleinem Kreise die Ablösung der D- Mark durch den Euro vorbereitete, ohne dass die Bevölkerung über den Verlusst ihrer werthaltigen Währung selbst hätte abstimmen dürfen. Freiwillig hätten die Deutschen sich bestimmt nicht von ihrer geliebten und stabilen D- Mark getrennt. Die Verwaltung des Euros liegt in den Händen der europäischen Zentralbank, die keine Souveränität mehr besitzt, wie die einstige deutsche Bundesbank, und damit wieder politisch steuerbar ist, genauso wie der Euro selbst.

Inzwischen hortet die FED weiterhin Goldreserven wo immer sie kann und zwingt ein Land nach dem anderen, ihre Goldreserven gegen wertlose Dollars zu tauschen oder wenigstens auszuleihen, wie im Falle der Schweiz. Der Großteil der Dollarscheine lagert dabei allerdings nicht in den Vereinigten Staaten, sondern in den Zentralbanken der Welt, denn die Länder benötigen die Dollars dringend für benötigte Rohstoffe, die nur in Dollarwährung gehandelt werden dürfen. Sollte der Dollar zusammenbrechen, so würden auch all die Staaten dem Dollar folgen müssen. Durch die ungehemmte Vermehrung des Dollars fällt sein Wert, während zeitgleich Amerikas Schulden steigen. Denn die Staaten lassen sich weiterhin mit Rohstoffen aus aller Welt beliefern, die liquiden Mittel haben sie ja durch die Geldmengenvermehrung, ebenso wie die Möglichkeiten politischen Zwangs auf die wichtigen Zentralbanken in Europa, China, Japan usw.. So wandern die Rohstoffe und Sachgüter der Menschheit in die Vereinigten Staaten, während diese im Gegenzug die Welt mit wertlosen Dollars überfluten. Und schlimmer noch, die US- Administration zwingt all die Länder auch noch, den Dollar als werthaltige Währungsreserve in ihren Tresoren zu lagern. Auf diesem Wege schafft es die private US- Hochfinanz, die Währungen, die Weltwirtschaft und die Wege des Rohstoffmarktes fast vollständig zu kontrollieren. Denn etwa achtzig Prozent der amerikanischen Schrottwährung lagert im Ausland, während der Großteil aller Rohstoffresourcen sich in den Händen der US- Bangster befindet. So dreht man das ganz große Rad.

Dein Geld gehört nicht Dir, sondern jenen, die es drucken, denn sie sind es, die dessen Wert bestimmen

Was würde passieren, wenn all die weltweiten Geldanleger erführen, dass ihr Geld nicht mehr wert ist, als das Papier und die Druckerschwärze darauf? Sie würden es künftig vermehrt zurückweisen und zusehends in die restlichen, verbleibenden Sachwerte investieren. Genauso wie auch die FED, die seit Jahrzehnten mit ihrem Monopoly- Geld Rohstofflager, Industriekomplexe, Immobilien und ausländische Kapitalgesellschaften erwirbt, wo immer möglich und zur Not auch durch feindliche Übernahmen. Der Preis spielt dabei keine Rolle, denn das Geld ist ja ohnehin nichts wert, es gibt Unmengen davon und wo es nicht reicht, wird es nachgedruckt. Das erklärte Ziel der US- Hochfinanz ist es, solange Geld zu drucken und zu entwerten, bis damit sämtliche relevanten Sachwerte dieses Planeten zusammengekauft und in einem riesigen Monopol vereint sind. Und die europäischen und asiatischen Zentralbanken ziehen mit bei diesem Spiel, unterstützen die Geldvermehrer und verdienen selbst daran hervorragend.

Die Folge davon ist eine rasante Zunahme der Inflation und die Geldwertanlagen der Bürger, also Ersparnisse, Anlagen, und Renten, lösen sich in Luft auf. Der Börsenmarkt kollabiert, weil die Anleger sich nicht länger täuschen lassen und der Weltmarkt bricht zusammen. Einen Vorgeschmack darauf haben wir bereits mit dem Immobiliencrash bekommen. Die unausweichliche Folge ist, wie jedesmal an diesem Punkt, eine Währungsreform. Den Finanzmächtigen käme dies nur recht. Schließlich haben die USA in den letzten Jahrzehnten mehr als zwei Drittel ihrer wertlosen Geldwährung als angeblich wertstabile Kapitalreserven im Ausland geparkt, während die Rohstoffressourcen dieser Welt sich in Ihren Händen befinden. Eine Weltwährungsreform würde daher nur den Rest der Welt treffen, während die eigenen Sachwerte durch die neue, wertstabile Weltwährung zusätzlich an Wert gewännen.

Der Megapeng wird kommen und wer dann noch lebt, hat ein ernstes Problem. Denn die Mächtigen lassen nur am Leben, was sie ausbeuten können. Und die Menschen sind unfähig, sich zu solidarisieren. Sie leben nach dem Prinzip: Mein Auto fährt auch ohne Wald- und lassen sich gegenseitig im Stich, wie auch heute schon. So oder ähnlich wird sie aussehen, die neue Weltordnung.

Was tun? Nun, eine Lösung gäbe es in der Tat, aber sie ist den Menschen ideologisch verbaut. Die Menschen müssten sich in zunehmendem Maße kollektiv dem vorherrschenden Wertesystem verweigern und ein neues gründen, dass von außen nicht beeinflussbar ist. Und das müsste geschehen, indem man den Tauschhandel ersetzt durch eine Kultur des freien Gebens. Wir können es auch beim Namen nennen, ich spreche davon, eine Tauschgesellschaft zu ersetzen durch eine Schenkgesellschaft.

Aufkeimende Angst schnürt dem Leser den Hals zu. Unmöglich, geht nicht, da könnte ja jeder…ja was eigentlich? Im Grunde würde sich überhaupt nichts ändern. Nur dass jetzt nicht wenige viel besitzen, sondern jeder alles. Die meisten Menschen sitzen einem Denkfehler auf. Wenn man ihnen vorschlägt, das Geld abzuschaffen, dann antworten sie regelmäßig: Dann müssten wir wieder tauschen. FALSCH, tauschen tun wir schon die ganze Zeit, ob mit Geld oder Waren, es ist stets dasselbe. Und wenn zwei Menschen tauschen, dann gibt es immer einen, der sich dabei geschickter anstellt, als sein Gegenüber. Wie in jedem Spiel wird es hier automatisch Gewinner und Verlierer geben. Die neoliberaler These: “Wenn jeder an sich selbst denkt, dann ist am Ende an alle gedacht“ verfängt daher nicht. Sie ist schlichtweg Blödsinn. Ein glückliches Überleben unserer Spezies ist nur dann vorstellbar, wenn alle an einem Strang ziehen, anstatt gegeneinander zu kämpfen. Die kapitalistische Verwertungslogik verwertet alles. Menschen, Firmen, Rohstoffe und die Natur werden geopfert in einem sinnlosen Krieg, in welchem die Bosse die Generäle darstellen, während der kleine Arbeitnehmer das soldatische Kanonenfutter repräsentiert. Das Ziel ist es, so viel zu raffen, wie nur irgend möglich. Das Gegenteil davon lautet Schenken. Und zwar nicht nur zwischen zwei Personen, sondern flächendeckend auf alle verteilt. Und es würde funktionieren, da bin ich mir sicher. Denn wenn ich neue Schuhe benötige, so gehe ich zum Schuster und hole mir welche. Der Schuster tut dasselbe mit Brötchen. Der Bäcker möchte ein Schnitzel und geht zum Metzger, der seinerseits Kleidung braucht und zum Schneider geht. Der Schneider widerum hat Rückenschmerzen und kommt zu mir, weil ich die notwendigen Massagetechniken kenne, um ihm zu helfen. Warum, so wird nun mancher einwerfen, sollte ich dann noch arbeiten gehen, wenn ich doch alles zum Nulltarif bekomme? Weil Du es nicht musst, sondern möchtest. Es geht mittlerweile nicht mehr darum, mit möglichst billigen Materialien zu möglichst billigen Preisen möglichst viele teure Tische anzufertigen. Vielmehr tritt die Arbeit als sich selbstverwirklichende Erfülltheit in den Vordergrund. Wenn man das tun darf was man möchte und kann, dann macht Arbeit wieder Spaß. Dieser Trieb beschäftigt uns bereits in Kindertagen und erfüllt freie Menschen bis ins hohe Alter mit tiefer Freude und Selbstachtung. Auch ermöglicht es Arbeit, sein Ansehen und seine Autorität anstelle durch Unterwerfung durch Kompetenz zu steigern. Wer gute Arbeit liefert, war schon immer geachtet und respektiert. Anstelle als Arbeitsloser den anderen nur unnötig die Luft wegzuatmen, arbeite ich doch lieber umsonst, noch dazu, wenn ich alles, was ich zum Leben brauche, frei bekomme. Die freie Gabe würde der Menschheit die Türen aufstoßen zu einer Zukunft, in die ich jederzeit gerne und mit Freuden meine Kinder entlassen würde. Und mal im Ernst, was sollten ‚Die da oben‘ denn schon groß dagegen machen? Keiner kann es mir verbieten, Dir eine Leistung zum Nulltarif anzubieten. Genauso wenig wie Dir. Es müsste sich nur erst einmal ein Funken festsetzen und im Geheimen reifen um einen Flächenbrand der Menschlichkeit auf diesem Globus zu entflammen.

Über denkbonus

Politischer und religiöser Freidenker | Grobstofflich | Wer sein Bewußtsein erweitern will, muss zuerst welches besitzen
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12 Antworten zu Die Planetenplünderer

  1. payoli schreibt:

    Danke für den Artikel!
    Ich verschenke bereits Glück und Gesundheit auf meinem blog und in meinen Vorträgen …
    paradise your life ! 😉

  2. armin schreibt:

    Herzlichen Dank für deine Arbeit. habe Die Planetenplünderer auf meinem Blog
    http://finkenwarderbote.blogspot.com/ übernommen.
    Nur neue Ideen führen raus aus den alten Wahrnehmungsmythen, die den Blick verschleiern, nur neue Experimente führen raus aus der Sackgasse der alten Gesellschaft. Menschen haben das Geldsystem erfunden, Menschen können es wieder abschaffen und sich auf einen neuen Konsens einigen.
    Viele Menschen glauben doch, dass unser Geldsystem etwas gottgegebenes ist, ohne das menschliche Gesellschaft zusammenbricht.

    • Dreykant schreibt:

      toller Komentar,

      natürlich hast Du recht. Was Menschen schufen, können sie auch wieder abschaffen. Allerdings hat das Geldwesen inzwischen eine Eigendynamik entwickelt, die es von einem Werzeug zu einer Art lebenden Raubtiers verwandelt hat. Ich habe sonst nichts gegen Raubtiere, aber dieses müsste zum Abschuss frei gegeben werden und zwar überall zeitgleich. Danach wäre erst einmal alles platt und müsste neu aufgebaut werden. Risiko und Chance zugleich.

  3. tuisto schreibt:

    Sehr guter Ansatz, wenn das kleine Wörtchen wenn nicht wär……
    Was du da beschreibst ist das gute alte Prinzip :“Jeder nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten“. Etwas das die Idee des Kommunismus (nein, nicht der ehemalige!!) sehr populär gemacht hat. Die Erkenntnis das sich der Mensch nicht durch den materiellen Wert seiner Arbeit sondern eher durch immaterielle Werte definiert. Die Sinnhaftigkeit und gerechte Verteilung liegt dem Menschen viel mehr im „Blut“ als die Zerstörung der Welt und seiner Lebensgemeinschaft. Studien belegen, die Neigung des Menschen zu altruistischem Verhalten ist sehr viel stärker als man dachte, wenn man ihn denn nur liesse. Gier und Egoismus sind Zeichen der kapitalistischen Welt. Eine Änderung setzt natürlich ein komplettes Umdenken voraus, und ja natürlich bräuchte es einen Staat der die Produktion der Nachfrage anpasst……
    PS: Wer mit 20 kein Komunist ist, der ist naiv. Wer mit 40 kein Kommunist ist, der ist herzlos!!

    • denkbonus schreibt:

      So isses. Ich bin Mitte 40 und weder noch. Ich bin Freidenker und daher denke ich, dass erst mal das Alte verschwinden muss, bevor Platz für das Neue ist. Was die Abschaffung des Alten betrifft, geben die Verantwortlichen sich ja gerade richtig Mühe. Wenn der Weltfinanzmarkt einmal endgültig crashed, bietet sich die Chance, meinem Ansatz näher zu kommen

  4. Observator schreibt:

    „FALSCH, tauschen tun wir schon die ganze Zeit, ob mit Geld oder Waren, es ist stets dasselbe.“ Es ist zwar Beides „tauschen“, aber nicht dasselbe, denn es besteht ein wesentlicher Unterschied zwischen Geld und Waren.
    „Und wenn zwei Menschen tauschen, dann gibt es immer einen, der sich dabei geschickter anstellt, als sein Gegenüber.“ Um das auszuschließen, muss es nicht aufs Schenken hinauslaufen.
    Ist ein interessanter Ansatz, die Schenkgesellschaft – entscheidend: gibt es von unserer heutigen Gesellschaft einen Weg in diese Schenkgesellschaft?

    • Dreykant schreibt:

      Ja, einen solchen Weg gibt es. Denk doch nur mal an Deine eigene Familie. Hat Deine Mutter jemals Geld von Dir dafür verlangt, dass sie Dich versorgt hat? Und auch außerhalb der Familie gibt es eine ganze Reihe von Communities, die das seit Jahren praktizieren. Das sind zwar auf den ersten Blick betrachtet Spinner, aber der zweite Blick lässt sie bereits in einem anderen Licht erscheinen, weil sie einfach glücklicher aussehen, als die meisten Menschen. Darunter sind sicherlich auch jede Menge konfliktscheue Philantropen, die klischeehaft und infantil nach dem Guten streben, den Rest bilden Heiler und Esoteriker. Dennoch gibt es bereits eine ganze Menge Menschen, die bereit wären, auf dieses Spiel einzusteiegen, wenn auch nicht heute. Im Grunde müssten nur genügend Mutige den Verantwortlichen den Rücken kehren. Statt zu wählen, vornehm ignorieren. Statt zu diskutieren, höflich stehen lassen. Ohne uns alle zusammen, ohne unsere Arbeit, sind diese Menschen einsam und arm. Letztlich sind dies ja doch arme Schweine, Opfer ihrer knallharten elterlichen Konditionierung aufs Herrschen und Beherrschen. In so einer kalten, grausamen Herrscherwelt lebt doch keiner freiwillig.

      • Observator schreibt:

        Gefällt mir, der Ansatz, obwohl es für die Ersten (aber das ist wohl immer so) sehr schwer werden wird. Beispiel: ich verschenke, bekomme aber nichts geschenkt? Man müsste auf jeden Fall zu Beginn eine Menge Menschen zusammen bekommen, die ihre Lebensfähigkeit selbst gewährleisten kann und die dann ausstrahlt!

    • Dreykant schreibt:

      Schau sonst mal hier

      und hier

      und unbedingt hier

      http://frenchrainbow.free.fr/rainbowinfo/rainbowinfogerman.html

      greets

      Dreykant

  5. Eloi schreibt:

    Die Idee vom Schenken ist einfach nur genial. Dein Artikel trifft fast zu 100% auf Resonanz in meinem Hirn😉

    Danke!

    mfg
    Eloi

    • Dreykant schreibt:

      Danke Eloi,

      das freut mich richtig, dass Dir die Idee mit dem schenken auch so gut gefällt. Allerdings wird es wohl noch ein wenig dauern, bis die Menschheit reif genug ist, für einen solch radikalen Schritt. Im Moment haben alle noch viel zuviel Angst vor ihrer eigenen Courage. Außerdem funktioniert das Ganze nur, wenn alle mitmachen. Sonst wirst Du nur ausgschlachtet wie ein altes Auto.

      Viele Grüße

      Dreykant

  6. denkbonus schreibt:

    Habe auf Anraten eines Freundes zwei Punkte relativiert. So war die Zinssklaverei des beginnenden zwanzigsten Jahrhunderts bestimmt nicht der einzige Grund für den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, genauso wenig, wie die Goldhamsterei der USA als alleinige Ursache zur ersten Weltwirtschatskrise geführt hat. Und noch was, die europäischen Banker haben natürlich immer mitgezogen und dabei genauso viel Geld und Mitverantwortung angehäuft, wie alle anderen. Das tun sie auch heute noch, obwohl sie es besser wissen müssten.

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