Blogger– Die Pioniere im Informationsghetto

Interview mit Dr. Sabine Schiffer – Institut für Medienverantwortung

Update: Der Link zum Interview führte bei vielen leider ins Nirvana. Daher habe ich das Interview jetzt via Youtube embedded und es löpt.

Sie streifen täglich stundenlang durchs Internet auf der Suche nach validen Informationen. Politische Blogger und Betreiber von Webradios werden gerne wahrgenommen, jedoch nur von wenigen

KampfzwergZu diesem Eindruck gelangt man zumindest zwangsläufig, wenn man die Besucherzahlen durchschnittlich bekannter Blogs vergleicht mit der Meinungsgewalt Öffentlich Rechtlicher Rundfunkanstalten. Zugleich ist nicht zu übersehen, dass gerade alternative Medien seit Jahren regen Zulauf erfahren, während zugleich immer mehr Zeitungen über einbrechende Absatzzahlen klagen. Doch selbst mehrere Zehntausend monatlicher Clickzahlen garantieren keineswegs eine breite Besuchergemeinde. Vielmehr teilt sich zumeist ein und dieselbe Leserschaft die entsprechende Onlinepräsenz. Warum also all die Mühe als Gastgeber einer isolierten Informationsparty? Weiterlesen

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Ukraine – Ehemaliger Söldner von Blackwater vermietet Lizenz zum Töten

Zum Kill In in die Ostukraine. Wer gerne mal ungestraft Menschen töten möchte, ist den Auftragskillern in der Ukraine herzlich willkommen – gegen Bares, versteht sich

Preisliste des Todes

Preisliste des Todes

Eine faschistische Safari der besonderen Art bietet der US- Söldner Stan Patton auf seinem Twitter- Account an. Wer krank genug ist, um auf hilflose Menschen in der Ostukraine schießen zu wollen, kann sich die dazu nötigen Werkzeuge direkt vor Ort mieten. Der ehemalige Blackwater- Mietkiller, der bei Twitter mit deren Firmenlogo, der Bärentatze, wirbt, hat auch sogleich eine Preisliste parat. Ein einzelner Schuss aus einer Haubitze ist für 100 Dollar zu haben. Teurer zu Buche schlägt ein Schuss aus einem Panzer mit 200 Dollar. Wer sich sogar 350 Dollar pro Schuss leisten kann, darf dafür ein Dorf beschießen. Ein ebenso ekelhaftes, wie auch bekanntes Buisiness. Bereits während des Jugoslawienkrieges wurde von dieser Praxis berichtet. Weiterlesen

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Medien vor den Richtstuhl

Was unsere westlichen Medien derzeit produzieren, lässt sich mit wenigen Worten umschreiben. Verleumdung, üble Nachrede und Volksverhetzung. Dies sind alles Straftatbestände, gegen die sich Betroffene vor Gericht zur Wehr setzen können

MeinungsmacheDie Hetze gegen Russland nimmt geradezu groteske Züge an. Westliche Medien, zur Kriegswaffe umfunktioniert, erfüllen ihren geheimen Auftrag, indem sie ihre Fänge in alles schlagen, was auch nur entfernt an Putin erinnert. Ihr öffentlicher Auftrag hingegen ist bekannt und lautet gänzlich anders

So heißt es in § 10 Abs. 1 des Rundfunkstaatsvertrages

  • Berichterstattung und Informationssendungen haben den anerkannten journalistischen Grundsätzen, auch beim Einsatz virtueller Elemente, zu entsprechen. Sie müssen unabhängig und sachlich sein. Nachrichten sind vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf Wahrheit und Herkunft zu prüfen. Kommentare sind von der Berichterstattung deutlich zu trennen und unter Nennung des Verfassers als solche zu kennzeichnen.

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Lachnummer des Tages – angebliche Beweise für russischen Beschuss entstammen Videospiel

Wie um alles ind der Welt bekommt man bloß diese kriegsfaulen Russen dazu, in der Ukraine zu intervenieren? Offenbar gar nicht. Also wird nun versucht, wenigstens den Anschein zu erwecken, dem sei so

angebliche Einschlagskrater mit äußerst untypischer Form

angebliche Einschlagskrater mit äußerst untypischer Form

Beispielsweise durch vorgelegte Satellitenbilder, die beweisen sollen, dass Russland ukrainisches Terrain unter Beschuss genommen habe. Auf denen sieht der geneigte Beobachter dann allerdings eine Ackerlandschaft aus etwa acht bis zehn Kilometern Höhe. Details sind nirgend zu erkennen, da die Entfernung zu hoch ist. Dennoch wird von den Medien suggeriert, einige winzige Dunkelfärbungen seien Einschlagskrater von Raketenbeschuss. Es könnten genau so gut auch Sträucher sein oder missglückte Kornkreise oder etwas anderes. Auf keinen Fall jedoch Krater. Denn Krater sind rund und der angebliche Beschuss hinterließ längliche Strukturen. Doch näher rückt die Aufnahme merkwürdigerweise nicht an das Geschehen heran, obwohl dies kein Problem wäre. Wie das russische Verteidigungsministerium nämlich bekannt gab, stimmt der Schattenwurf der Landschaft nicht mit der angegebenen Uhrzeit überein. Dazwischen liegen runde zehn Stunden. Fazit: Der Zuschauer soll etwas sehen, aber nichts erkennen können. Im Umkehrschluss heißt dies: Er soll nicht wissen, sondern glauben. Weiterlesen

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