Wer glücklich ist, kauft nicht

Update
Das Video wurde zwischenzeitlich auf Youtube entfernt. Offenbar zu brisant und zu erfolgreich angesichts der Zugriffszahlen. Daher haben wir es an anderer Stelle erneut ausgegraben, und hier ist es. Viel Spaß bei reinhören.

Es wäre ein Fehler, diesen zwanzigminütigen Vortrag von Prof. Gerald Hüther zu ignorieren. Der 62jährige Neurobiologe und Dozent erklärt auf faszinierend verständlichem Wege, weshalb die Menschheit, obwohl sie gerade ihrer Vernichtung entgegenschlittert, dennoch nur einen einzigen Gedanken weit von ihrer Rettung entfernt ist

glücklicher Gaumen aber traurige Augen

glücklicher Gaumen aber traurige Augen

Dazu müssten die Menschen umdenken. Das gelingt ihnen jedoch nur, wenn sie auch dazu in der Lage sind, umfühlen zu können. Gefühl und Verstand gehen immer Hand in Hand. Denn bei jedem Gedanken wird zugleich eine Kaskade an Botenstoffen freigesetzt, begleitet von den Gefühlen, die unser gedankliches Erleben widerspiegeln. Umzufühlen ist alles andere als einfach, denn wir sind das Ergebnis unserer Prägung. Und die ist in der Regel schmerzhaft.

Das Erleben von Ausgrenzung, Ablehnung und Bestrafung aktiviert genau dieselben Nervennetze im Gehirn, wie körperlicher Schmerz. Eben dieser seelische Schmerz ist es daher, der uns dazu zwingt, uns mit Ersatzbefriedigungen wie Konsum und Modetrends zumindest kurzfristig von diesem zu befreien. Den durch Erlebnisschmerz bedingten Botenstoffen ein biochemisches Gegengewicht entgegenzusetzen, damit der Normalzustand in unserem Kopf wenigsten kurzfristig einkehrt. Durch die oberflächliche Aktivierung unseres Belohnungszentrums nämlich werden genau die Botenstoffe freigesetzt, die durch erfahrene Nähe, Verbundenheit und Anerkennung zu produzieren man uns bereits seit dem Säuglingsalter abtrainiert. Daher benötigt unsere Wirtschaft unglückliche Menschen und produziert diese auch systematisch. Glückliche Menschen kaufen nichts, weil sie bereits glücklich sind.

Ein kleiner Ausschnitt aus dem gesamten Gedankenfluss von Prof. Hüther war dies allenfalls. Der Vortrag geht noch sehr viel weiter in die Tiefe und erklärt unterhaltsam und ansprechend, warum Menschen so sind, wie sie sind. Und das in nur zwanzig Minuten – die Zeit sollten Sie Sich nehmen. Es lohnt sich.

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Politischer und religiöser Freidenker | Grobstofflich | Wer sein Bewußtsein erweitern will, muss zuerst welches besitzen
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120 Antworten zu Wer glücklich ist, kauft nicht

  1. Esther schreibt:

    Genialer Vortrag. Super. Die Wahrheit kann nocht zensiert werden. Die Menschheit wird fortwährend manipuliert der Giganten der Konsumwelt. Es wird Zeit zu handeln und umzudenken….

  2. Pingback: Auf das Fernsehen ist Verlass | gnogongo

  3. Pingback: Prof. G. Hüther erklärt, wie Herz und Hirn zusammenwirken (müssen) | Horizonworld

  4. Andrea schreibt:


    von wegen Gesperrt!
    Aber nichts desto trotz: guter und sehr wichtiger Vortrag ;-)

    • Anja schreibt:

      Ein sehr guter Ansatz; aber es ist doch nicht die Frage: Konsum oder Nicht-Konsum, sondern WIEVIEL Konsum und wieviel von etwas brauchen wir wirklich? Und von Wertschätzung dessen, was wir haben! Sicherlich will niemand von uns, der einmal mit fließend Wasser, einer Heizung im Winter und in-einem-gemütlichen-Bett-schlafen-können wieder zurückgehen auf Hütte ohne Tür und Fenster, ohne fließend Wasser, ohne Toilette, ohne Zahnbürste und ohne Herd oder Kühlschrank leben. Denn: bis zu einem gewissen Grad ist doch das, was die Menschheit (bisher) erfunden hat, auch eine tolle Sache! Sich mit dem Handy verständigen können, sich mit Freunden verabreden – eben genau, UM sich zu treffen und durch die Soziale-Kontakte-Pflege Begeisterung zu erfahren, ist doch eine tolle Errungenschaft (dies nur als eine von vielen Dingen, die uns bereichert hat – aber eben neben vielen unnützen Dingen)! Und ich wette, heutige Mütter lieben es, Windeln und Babyzubehör kaufen zu können, um es dem Baby komfortabel machen zu können (also ist fraglich, ob Ihr, liebe Mütter, wirklich plötzlich gar nichts mehr kauft! Denn sogar der tägliche Einkauf von Nahrung, Windeln und Schnullern – auch wenn sie Bio sind – ist ja Konsum!). Es geht nur um das WIEVIEL und lieber der Wertschätzung dessen, was wir haben! Wir brauchen nicht mehr Wohlstand und Wachstum, wir brauchen nicht mehr schneller höher weiter und mehr Dinge, auch nicht das neuste Handy – ein altes tut es auch – genau wie der Second Hand-Anzug des Professors! Schließlich will doch auch keiner von uns draußen nackt herumlaufen? Aber genau das macht er ja vor: auch mal ein gebrauchtes, schönes altes Teil kaufen (und abtragen, so wie früher die Kindersachen, die von Kind zu Kind zu Kind gegeben wurden). Also nachdenken, nicht alles wegschmeißen, wertschätzen, was man alles hat und wie gut es einem geht, ein bisschen umsichtiger und nachhaltiger sein und mehr Wert auf menschliche Kontakte legen statt immer nur den neuesten (Technik-)Krempel zu kaufen – und sich trotzdem ab und an freuen, dass man ein Handy oder ein Radio hat – oder fließend Wasser und eine Küche, in der man Freunde oder seine Familie toll bekochen kann – mit NATÜRLICH vorher eingekauften Kochzutaten (= maßvoller KONSUM; außer, wir hätten alle einen eigenen Garten und Zeit, Muße und Platz, alles selbst anzubauen….). Also Augen auf, Nachdenken und nicht Blenden lassen von Ersatzbefriedigungen und schauen, was erleichtert das Leben, was ist notwendig und was lieber lassen – denn es schadet – also nicht auf Kosten der anderen und der Umwelt konsumieren. Gerechte Verteilung von Ressourcen. Und habt Euch lieb (statt Macht auszuspielen, zu gewinnen und den größten Gewinn abzuschöpfen – hallo liebe Großkonzerne und Politiker) und wertschätzt auch Euch!

    • Fabian Schneider schreibt:

      Leider ist die “zu brisant für Youtube”-Masche ja ein beliebter Klickmagnet. Dennoch interessant.

  5. fritze schreibt:

    Hä, ohne Sinn. Das Video ist plötzlich auf privat gestellt. Konnte es neulich noch gucken, jetztist es weg. Wie bescheiden

    • denkbonus schreibt:

      Was für ein Armutszeugnis für die Verantwortlichen. Aber das Netz vergisst nie. Daher ist das Video jetzt unter einer andereren URL erneut erneut eingebettet. So leicht lassen wir uns unsere Informationen nicht beschneiden. Schon gar nicht von den Honks dort oben.

      • Imai schreibt:

        Zwar mit Werbungen – genau für die Förderung des Konsumverhaltens(!), aber schon mal besser als gar nichts. (^^)
        http://www.youtube.com/watch?v=zW1U-JUl7tg (Der vermisste Vortrag, oder?)
        Über das Kaufverhalten als Ersatzbefriedigung redet Herr Hüther auch beim Bildungskongress in der Schweiz 2013. Es gibt (im Moment noch!) YouTube-Video davon:
        http://www.youtube.com/watch?v=Wd7Mx-Jknuw (55:27 Min.) Das Wort “Ersatzbefriedigung” fällt bei 46:08, und man kann es etwas genauer nachvollziehen, wenn man den Vortrag ab ca. 41:55 verfolgt. Also hier kleine “Ersatzbefriedigungen”, bis das richtige Video wiedehergestellt wird. (;-))

      • Imai schreibt:

        P.S.: Sorry, ich habe das Update dieser Seite übersehen: Ohne Werbung ist natürlich topp! (^^)

  6. Andrés Rohde schreibt:

    Manche hier schreiben Romane, doch fehlt es der Menschheit schlicht an Einem: Begeisterung !!!
    Das….kann heute fast keiner mehr, ergo: gehts der deutschen Wirtschaft gut !!!

  7. Weilburg Blogger schreibt:

    Hat dies auf Weilburg Online rebloggt und kommentierte:
    Diese 20 Minuten sollte man sich wirklich nehmen!

  8. Pingback: Einfach weniger kaufen - Tipps für den Familienalltag

  9. Christina schreibt:

    Ich habe vor 8 Monaten ein Baby bekommen und ich verspüre zur Zeit nicht etwas zu kaufen.
    Vielleicht sollten alle Menschen mehr Kinder bekommen.
    Im Gegenteil ich freue mich etwas kostenlos zu teilen.

    • Clearness schreibt:

      Geht mir auch so. Seit mein Kleiner da ist, bin ich viel mehr im Augenblick und das im Jetzt sein macht schon glücklich. Hab a nur noch selten den Drang etwas zu kaufen oder den Trendsettern nach zu eifern. =D

  10. Pingback: Glücksgefühle | My ART Of Getting By

  11. Samuel schreibt:

    Lieben Dank für diesen Post. Prima Video zur Aufklärung. Der Mann ist Super! :)

  12. ch schreibt:

    danke, ich bin begeistert :-)

  13. Danke dem kann ich nur zustimmen, konsumiere selber nur selten, aber wenn dann stimmt es was sie sagen.Der Vortrag war wie ein Orgasmus, nach dem Höhepunkt war schnell Schluss ;)

  14. Nadrina schreibt:

    was gibt man den Baby wenn es auf die Welt kommt? Fläschchen!! die Wißenschaft des Stillens ist uns abhanden gekommen ! das Stillen ist viel viel mehr als NUR Füttern dann legt man sie in Gitterbettchen weit ab von der Mutter! Meine Kinder habe ich 3jahre jeweils gestillt, keinen Schnuller und des Nachts haben sie IMMER neben mir geschlafen wie lange sie wollten meistens bis zum 8 Lebensjahr … WARum haben die BabiesSchmerzen? warum MÜSSEN sie nach der Mutter schreeeiiiieen? wo ist die SICHERHEIT ? Warum werden die Kinder vom Staate der Mutter weggerissen sei es KInderhort oder Jugendamt .. meine KInder haben auch nie am Daumen gelutscht!!!!!! sie haben auch Gottseidank KEINE IMPFUNG gekriegt… NIEMALS KINDERKRANKHEIT gehabt.. wie kann man sich an einem KÜNSTLICH hergestellten “Spielzeug” begeistern ??? lest mal die Anastasia… Tochter der Taiga..

    DIE NATUR, der WALD ist der BESTE AUFENTHALT für die BABIES BZW MENSCHEN wir müßen uns vom SYSTEM trennen da absolut Menschenfeindlich ww.youtube.com/watch?v=dpHB8kH3yVg&hd=1

  15. Rene Lehner schreibt:

    Wieder einer, der versucht, alle Probleme der Welt zu versimpeln. Es gibt ihn nicht: “Den Menschen”. Dazu sind wir alle viel zu unterschiedlich. Keine Theorie lässt sich simpel über
    den Kamm aller Individuen ziehen. Und das wirkliche Problem unseres Planeten schneidet er nicht mal an: Die stetig wachsende Bevölkerung. Wir können nämlich konsumieren oder nicht, umdenken oder nicht, irgendwann ist eh alles voll und viel zu eng. Egal wie unsere Gehirnwindungen verdrahtet sind. Und den Zuwachs der Bevölkerung werden wir nicht stoppen können. Professor Hüthers Theorie hin oder her.

    • denkbonus schreibt:

      Seit 2008 haben alleine wir Deutschen 1,2 Billionen Euro unseren Banken in den Hintern geschoben. Griechenland ist am Ende und der Rest der EU- Peripherie ebenfalls. All die Rettungbillionen für Banken und Anleger, anstatt für jene Menschen, die es benötigen. Damit könnte man den Hunger in der Welt in den Griff bekommen.

      Wir könnten locker noch einmal soviele Menschen auf diesem Planeten satt bekommen, wenn nicht einige Nationen so maßlos wären. Sieben mal in der Woche einen Sonntagsbraten von Rindviechern, die mittlerweile einstige Regenwaldflächen abweiden, während unser Auto mit Biodiesel aus Palmölplantagen fährt, die niemanden mehr ernähren können. Die sieben Milliarden sind ein Witz. Solange nicht alle ein Auto wollen, täglich zwei Kilo Müll fabrizieren, täglich hunderte Liter Wasser verbrauchen etc..

      Das Problem auf diesem Planeten sind nicht die einfachen Menschen, sondern jene transnationalen Konzerne, die ihn zerstören.

      • Ana schreibt:

        und wer ist für das Handeln der Konzerne verantwortlich? Die Konsumenten. Ohne Nachfrage auch kein Angebot.

      • Nadrina schreibt:

        stimmt voll und ganz! außerdem ist das Problem das statische Geldsystem die Rettung liegt im dynamischen Geldsystem (GxU)+W=P(reisstabilität) so einfach ist das. KEIN Mensch ist auf der WElt um für einen oder mehrere Menschen zu arbeiten geschweige denn für´s Geld überhaupt… DAs Geld muß für UNS da sein nicht umgekehrt.. man lese die Bücher vom W.Megre ” Anastasia, Tochter der Taigs” 10 Bände absoluten Wißens und Wahrheit über die Matrix und wie wir da wieder raus kriegen.. youtube : Schetinin-Schule da gibts 13jährige Professoren schon so dumm werden wir in Deutschland gehalten

      • andy schreibt:

        Doch, es sind genau die Menschen, die eben konsumieren. Die Industrie befriedigt nur die Bedürfnisse der Menschen. Es ist sehr bequem den schwarzen Peter der Industrie zuzuschieben. Jeder einzelne muss seinen Beitrag leisten, wenn sich etwas verbessern soll.

      • Platon schreibt:

        Ganz so einfach ist das beileibe nicht. Die heutigen Konsumenten werden mit massivsten Mitteln, vor allem mit subtilen Manipulationen, vornehm wird das wohl heute Marketing genannt, schon von der Wiege an zum Konsumieren erzogen. In den USA wurde das sogar ganz offiziell von oben beschlossen, schon vor längerer Zeit. Dass die Industrie nicht mehr nur das Angebot bereitstellen sollte, als eine Reaktion auf die Nachfrage der Kunden, so wie es früher noch ganz normal war, sondern dass sie in Zukunft auch die Nachfrage selbst ganz massiv mitbestimmen sollte. Und das geschieht vor allem durch eine psychologisch fundierte massive Beeinflussung der Konsumenten. Mit deren Hilfe vor allem bewußt Bedürfnisse erzeugt werden sollten, die ohne diese Beeinflussung gar nicht erst entstehen würden, weil sie im Grunde völlig unnötig sind. Wer glaubt, dass er gegen eine solche Beeinflussung völlig immun sei, dass er tatsächlich selbst bestimmen kann, was er kauft, der kennt die Möglichkeiten der Psychologie nicht, die heute dafür genutzt werden. Leider ist das vielen gar nicht bewußt, wie sehr die Maschinerie des Kapitalismus gerade dadurch noch einmal richtig angeheizt wurde. Ein ständiges Wachstum würde sich niemals nur über die reine Bedürfnisbefriedigung, also darüber, was wirklich absolut notwendig ist, auf Dauer realisieren lassen. Und ohne ständiges Wachstum wäre dieses System gar nicht funktionsfähig. Das hat man halt in den Zeiten der Wirtschaftskrisen, mit der damit einhergehenden sinkenden Nachfrage natürlich erkannt. Der Mensch ist über sein Ego, und vor allem über sein Unterbewußtsein relativ unbemerkt, manipulierbar. Das wird mit der Werbetrommel massiv ausgenutzt, sogar völlig unnötige Bedürfnisse werden so sogar ziemlich leicht noch zusätzlich erzeugt. Das ist vor allem die Gefahr unserer Zeit. Es ist wichtig, dass wir lernen, mit dieser vielfältigen Propaganda, die über die modernen Medien sehr leicht zu verbreiten ist, also mit dem Marketing besser umzugehen. Damit wir wirklich wieder selbst über unsere eigenen Bedürfnisse bestimmen können.

    • renovatio06 schreibt:

      Mag schon sein, René. Immer leicht, den anderen ihre Fehler vorzuhalten. Deine Lösung? Verhütungsmittel für alle? Davon hätten rückwirkend Deine Eltern Gebrauch machen sollen… (meine auch).

    • Michael Hammer schreibt:

      Genau, trotzdem … verstehst du? Jede Anregung, die in die richtige Richtung zielt ist irgendwie wertvoll, oder?

    • Realist schreibt:

      @Rene Lehner
      Dich würde ich raten einfach mal bei der Sache zu bleiben.
      Das es ausreichend Probleme auf der Welt gibt wissen die Meisten.
      Was wir nicht wissen das viele dieser Problemen verursacht werden durch die falsche Denkweise. Viele Probleme wurden m.E. schon gelöst wenn man seine “indoktrinierte” Denkweise ändern könnte. z.B. die Möglichkeit, auch für uns, einen “natürlichen” Tod zu sterben. Und nicht einen, von der Schulemedizin hervorgerufen und therapierten, Tod. In diesem Sinne

  16. renovatio06 schreibt:

    Ein sensationeller Vortrag! Und für mich persönlich aufschlußreich weit über das Consumerism-Paradigma hinaus.

  17. Finn Job schreibt:

    Vielen Dank für diesen Artikel! Es ist interessant, wie vielseitig die Kritik an der Konsumgesellschaft mittlerweile geworden ist und, dass auch die Naturwissenschaften dabei helfen, unser krankes Wirtschaftssystem zu entlarven. Die großartigen Prophezeiungen eines Erich Fromms finden somit eine empirische Grundlage und schaffen es dadurch hoffentlich, mehr und mehr auch das kollektive Denken unserer Gesellschaft zu beeinflussen.

  18. Luis schreibt:

    nach diesen Motto jede politische Maßnahme, die die allgemeine Lebensbedingungen verschlechtert befördert aber auch die Wirtschaft. Und heutzutage jede Wirtschaft freundliche Sache wird mehr oder weniger als heilig betrachtet!

  19. Pingback: Mallorquinische Tage | Ich ist ein Anderer

  20. Pingback: Wer glücklich ist, kauft nicht | Seventy4's Database

  21. Mario Arend schreibt:

    Schöner Vortrag von Prof. Hüther.

    Ein passendes Beispiel ist der Smartphone-Bereich. Ein(e) Schüler(in) möchte ein neues Handya, da sie ansonsten ausgeschlossen wird von den Mitschülern, nach dem Motto: “Was ist das denn für ein Schrotthandy?” Neu gekauft = Glücksfaktor vorhanden. Nach einem halben Jahr kommt die neue Generation auf den Markt = neue Technik, die mit dem alten Modell nicht mehr funktioniert. Nun fängt das ganze Spiel wieder von vorne an… Ergo: Die schönsten Dinge auf unserer Erde kann man für Geld nicht kaufen, sondern können langfristig nur durch innere Zufriedenheit erzeugt werden.

    • Mein Schweizer Kollege Bruno Linggi hat schon vor über 30 Jahren mit seinen Schülern der 5. und 6.Klasse AUTOSUGGESTION in COUÉ-Qualität gelernt. Wenn die Größeren sie in der Pause anmachten, z.B. wegen Markenklamotten, antworteten sie freundlich und bestimmt: “Ich denke selbst.”
      Sie wussten aus der Praxis, was man mit DENKEN erreicht. Ihre Erfolgsberichte füllten mal eine Nummer der Zeitschrift AUTOSUGGESTION. Nachzulesen ggf. in der neuen Ich-kann-Schule, S. 222 ff. Ich grüße freundlich.
      Franz Josef Neffe

    • DirtyDickDaddy schreibt:

      Das, was einen Preis hat, hat keinen Wert. Und das, was einen Wert besitzt, hat keinen Preis. Das ist das Problem, welches die Leute nicht erkennen.

      Der Mensch ist ein Tier, welches seinem Naturell entsprechend, von Grund auf gut ist – er wird erst zu dem seelischen Krüppel gemacht, den er am Ende darstellt.

      Je mehr sich der Mensch von seinen natürlichen Wurzeln entfernt, desto ärmer und kränker wird er. Nur der Respekt vor der Schöpfung und allem Leben, die Überwindung des Ego und der Einklang mit sich und der Welt, kann die menschliche Seele befreien.

      Die Kinder dieser Zeit sind Nihilisten, die nur noch existieren, ohne Sinn und Verstand. Eine arme Welt, in der wir leben. Leider.

  22. transsurfer schreibt:

    Reblogged this on transsurfer and commented:
    Aristoteles (384-322 v. Chr.): „Was es alles gibt, das ich nicht brauche!“
    Recht hat er damit immer noch!

    • sachenmacher schreibt:

      Eins meiner liebsten: Durch die Einkaufsstraßen schlendern, mich wundern, was es alles gibt, und mich freuen, dass ich das ganze Glumpert eigentlich nicht brauche und daher auch nicht kaufen muss… Ja, das tu ich gern :-)

      • transsurfer schreibt:

        Hallo Sachenmacher!
        Haha, besonders zur Weihnachtszeit, wenn alle Leute mit riesigen prallgefüllten Einkaufstüten von Laden zu Laden hetzen und total gestresst noch in letzter Minute irgend einen Schmarrn raffegeiern, ist es doch immer wieder schön, selbst nichts zu kaufen.
        Stimme Dir also voll zu!
        Ausserdem sind die besten Dinge im Leben bekanntermassen ja umasuuuscht.
        Beste Grüsse

  23. Andidandy schreibt:

    kennt jemand die Studie, von der Herr Hüther berichtet? Name, Autoren?
    Finde ich sehr toll und wüsste gerne mehr dazu!
    Danke

    • Imai schreibt:

      Eine Videoaufnahme der Studie mit Babys (7:00 -) habe ich im neu gestarteten Dokumentarfilm “Alphabet” in einer Abschnitt sehen können. Die Farben waren da etwas anders: statt des gelben Männchens war ein Roter Kreis mit Augen, und statt des grünen Männchens kam ein gelbes Dreieck ihn heraufzuschieben. Der Herabschubser war quadratisch und tatsächlich in blau. Da kann man nicht erkennen, ob die Studie mit verschiedenen Farben und Formen zum Vergleich durchgeführt worden ist, was auch sein kann. Herr Hüther wurde im Film auch vorgestellt, und der Film, der uns zum Umdenken in Schulbildung anstoßt, ergänzt seine Ansätze (u.a.18:55 -) mit vielfältigen lebendigen Beispielen. Also meine Empfehlung! http://www.alphabet-film.com/worum-geht-es.html

  24. Jens Scharpf schreibt:

    Hat dies auf Diafo das Keativprojekt! rebloggt und kommentierte:
    Ein guter Vortrag wie sich was verändern lässt, dafür ist Begeisterung wichtig!

  25. Der Steppenwolf schreibt:

    Hat dies auf Der Steppenwolf rebloggt und kommentierte:
    Genial.

  26. Tom Orden schreibt:

    Alles sehr interessant….
    Etwas ähnlich hat Gerhard Wisnewski auch in seinem 2013er Buch geschrieben:
    http://tomorden.npage.de/gerhard-wisnewski.html
    Es geht Männern wie GW auch darum das die Menschen endlich umdenken!
    Werte wie Familie, Liebe und Treue sind ihm wichtig; das merkt man beim Lesen.
    Und das geht dem Herrn Hüther auch so.
    Und er hat ja recht; “Wer glücklich ist, kauft nichts”
    Deshalb versuchen die Mainstreammedien uns ja auch immer fertigzumachen/unglücklichzumachen! Damit wir konsumieren!
    Ich hoffe das große Umdenken erfolgt bald!

  27. Warum soll frau-man sich vorm Bertels-Prof. Hüther hüten ? & vor Kahl & Precht ?
    Veröffentlicht am 14. Mai 2013 von Hartmut Barth-Engelbart
    File:Gerald Hüther en novembro 2011.JPG
    Die neuerlich in Umlauf gesetzten Gerüchte über Missbrauch bei Professor Hüthers Arbeit im Göttinger Institut möchte ich hier nicht weiter verbreiten. Ich halte das für eine üble Masche, die gerade die Auseinandersetzung mit dem Bertelsmann-Hüther und seiner Ideologie, seiner biologistischen Masche verhindert. Was da so wissenschaftlich daherkommt an z.B. neuer Hütherscher Führungs-Kultur, ist so alt wie Konrad Lorenz und etwas jünger als die Thesen seines Jüngers, des SS-Obersturmbannführers und Dalai-Lama-Lehrers Heinrich Harrer, der im Auftrag des ReichsSicherheitsHauptamtes in Asien spionierte, wie Sven Hedin und Contzen auch. Zu Hüthers FührungsKultur habe ich bereits 2012 einen längeren Beitrag geschrieben, den ich hier einfach anhänge:

    File:11-05 Reinhard-Kahl.jpg
    Precht, Hüther, Kahl: Die drei Bertelsmänner an der zdf-Tankstelle.
    Veröffentlicht am 4. September 2012 von Hartmut Barth-Engelbart
    Wie schon vorangekündigt:
    Die drei bertelsmänner von der zdf-Tankstelle.
    Ist der Philosoph und Senkrechtstarter Precht ein echter Prechtelsmann? Oder HaBE ich da nur Sozialneid?
    Schaumerma:
    (selbst der verbertelten guten alten Heimat-Front-Gouverntante ZEIT wars zu peinlich:
    http://www.zeit.de/kultur/film/2012-09/precht-zdf-philosophie, )

    Richard David Precht (2009)
    Jetzt wird der Precht wohl noch zum Richard David Kimbel und macht trotzig weiter: “Jetzt erst Precht!”
    HaBE Spenden gegen Kram Säubert mit MARK&PEIN bitter nötig: hier gehts zum Spendenteller:https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=FY4WDVZMJNZWS
    (Dieser HaBE-newsletter handelt von den drei Bertelsmännern an der zdf-Tankstelle: der hochgefeierte Philosoph Precht ist ein Prechtelsmann, sein Gesprächspartner, der Hirnforscher Prof. Hüther ist nicht nur das, sondern auch ein FAN vom Schüler des SS-Obersturmbann-Führers Heinrich Harrer – dem Kindermissbrauchsoberpriester und Sklavenhaltergesellschfter Dalai Lama…Entsprechend dürfte seine neue “FührungsKultur” aussehen, die er als Schöpfer und Coucher einer neuen Corporate Identity der Bertelsmann-Stiftung und ihrem (vermutlich ver.di majorisiertem) Betriebsrat schon angedeihen lässt. Ist aber auch kein größeres Problem: ver.di wird ja auch von Bertelsmann beraten, zumindest von einer bertelsmann-Firma, die auch schon lange zeit die GEW beraten hatte, bis die sich dieser Umklammerung entzog. Der Dritte Bertelsmann ist der “Treibhaus”.Betreiber Reinhard Kahl, ebenfalls ein Mohn-Süchtiger., der die Entwicklung von kreativen Eliteschulen in Sinn hat (dazu gibts ein paar Insider Tipps des Hamburgischen Pädagogik-Professors Horst Bethge, der diesen missratenen Schüler auf die Menschheit losgelassen hat).

    Ach so, noch im Nachsatz: der Philosoph Precht (mit der Gnade der späten Geburt von 1964 -also ein sehr junger Alt68er) wurde dem zdf (Zentraler Dumm Funk) vom Bertelsmann-Referentendienst vermittelt. Boh-Ey!!!!) Saach maa, worum gehts da eigentlich? naja, um die Bertelsmannisierung der Schulen! der Unis, der Kinder-Krippen und Kindergärten. Ich habe den Verdacht, dass die nächste Sendung von Precht sich mit der dringenden BundeszentralReform der Altersver-. und Entsorgung befassen wird. Ein lohnendes Geschäft, das schier endlos booomt und wo sich kleine ProfitHaie goldene Nasen verdienen und zum großen Teil die Alten totverwalten. Da muss der Bertelsmann für “Menschenrecht” sorgen … Als weiteren Sendeschwerpunkt könnte man die bundeszenral-innere Reform der inneren Sicherheit angehen. Zentralisierung und Privatisierung von Polizei und Bundeswehr vorstellen … Das um 2005 in die Hose gegangene Plagiat der 1937er Goebbels-Kampagne “DU bist Deutshland” könnte so wiederaufbereitet werden: mit dem Vorlauf “DU bist Bertelsmann”, “DU bist OPEL” (mit der IGMetall-Version “Wir sind OPEL”), DU bist VW, DU bist RWE, E-ON, VattenFall… SIEMENS, Allianz, “Du bist Krauss-Maffei-Wegmann” , “DU bist LEO!” usw… alles mit Hütherscher neuer FührungsKultur … und am End wirds ein Bertelsmannbetrieb mit Namen “Deutschland AG” und der Corporate Identity “DU bist Deutschland!”)
    Prof. Dr. Dr.Gerald Hüther
    ist nicht nur Göttinger Hirnforscher, der mit 10 Jahren Verspätung das bestätigt, beschreibt, was ich vor 15 Jahren bereits geschrieben hatte und was sowohl Professor Bastian als auch eine Reihe von Hannoveraner Hirnforschern mir bereits 1996 bestätigten und schon viel länger belegen können mit Hilfe klinischer Tests, Untersuchungsreihen, Erforschung der Verschränkungsentwicklung der Hirnhälften, deren Visualisierung,. – ich bin weder Hirnforscher noch Mikro-Biologe aber ich habe über 40 Jahre Erfahrung in Musikerziehung und Mathematik und deren Interdependenz, Deutsch als Mutter- und erste Fremdsprache und die Zusammenhänge zwischen musischer Entwicklung und mathematischem Verständnis, zwischen Entwicklung der muttersprachlichen Syntax, Semantik und Ethymologie und dem Fremd-Zweitspracherwerb, bzw. der dazu aus diesem gesicherten Fundus entspringenden Kompetenz …
    Ich müsste mich über die Hütherschen Äußerugen in der Prechtigen ZDF-Sendung eigentlich freuen. Sie klingen wie eine späte Genugtuung für Noam Chomsky und Bernstein/Oevermann. Aber ich freue mich nur kurz, weil ich glücklicher Weise schnell bemerke, dass es sich um zuckersüße Leimruten der Bertelsmania handelt.
    Nicht von ungefähr: Prof.Dr.Dr. Gerald Hüther ist auch Berater der bertelsmannStiftung bei der Entwicklung einer neuen Führungsstruktur, FührungsKultur und einer neuen Art Corporate Identity: “Wir alle sind Bertelsmann!”
    http://www.gerald-huether.de/
    http://www.kulturwandel.org
    Mit seinem neuen Buch und Projekt dient er sich der Deutschen Wirtschaft angesichts der neuen herausforderungen z.B. durch China…als “Kulturwandel”-Entwickler an und hat bereits in seinem ersten großen Wurf bei der Bertelsmann Stiftung auch den Betriebsrat auf Linie zu bringen. “Wir sind alle Bertlsmann!” Das geht natürlich nur so richtig, wenn es eine zufriedene Kernbelegschaft ín den kreativen Bereichen der entwicklung , der Forschung usw.. gibt. Aber auch die Putzfrauen sollen und die Zeitarbeiter wenigstens in der Zeit auf Übernahme hoffen, dass sie nicht aufmucken…
    Gerald Hüther hütet auch die Bundesregierung vor Schaden durch seine mitarbeit in der Zukunftskommission, ga ist er für die Bildungsfagen zuständig.
    Sein Problem ist die föderale Zuständigkeit im Bereich der Bildung…
    Es müsste zentral gesteuert eine Erneuerung geben… klingt alles super, veralteter Bildungsbegriff. Neugier fördern, Lernbegeisterung wecken und erhalten, Entwicklungsräume schaffen, Begeisterung wecken…Nicht Noten sind entscheidend, sondern Fahigkeiten, verschiedendste Begabungen, die es zu fördern gilt.
    Alles schön, und dann kommt der Philosoph Precht ganz recht: die föderale Zuständigkeit sei ja von den Allierten deshalb bei Bildung, Polizei eingeführt worden, um eine zentrale ReNazifizierung verhindern zu können. Das sei jetzt ja wohl nicht mehr nötig.
    Jetzt sei doch die Zeit gekommen, das Bildungswesen wieder zu zentralisieren, um es einheitlich umgestalten zu können… Natürlich in Vielfalt der Eigenverantwortlichkeit usw….
    Nun der Philosoph Precht wird gemanaged vom Bertelsmann-ReferentenDienst … und wen beschwört Precht so ganz nebenbei in seiner Sendung : Reinhard Kahl der nächste Mohnsüchtige in dieser DreierRunde…Dessen Treibhaus-Schul-Projekte und seine Filme sind völlig vom Bertelsmann.Mohn-Tropf abhängig….
    Mit Normalschulen hat der nix im Sinn, darauf wies Horst Bethge schon hin.
    Und über dem Precht steht dann doch das Haushaltsrecht und der von Bertelsmann mit ausgearbeitete Lissabon-Vertrag und die ebensolche Schuldenbremse und da reichts eben doch nur für abgespeckte Proloschulen mit schlechter bezahlten und schlechter ausgebildeten Personal und mit Einsparpotentialen an allen musischen Ecken: wozu braucht ein Hilfsarbeiter auf HARTZ4 ein Klavier ? Und von den schule in Athen und Madrid, in Barcelona und Bilbao gar nicht erst zu sprechen, von den Krankenhäusern so und so nicht… aber für EWaldorf-Ergänzungsschulen und weitere Laborschulen und ne Missbrauchsfreie Odenwald und sanierte Salem… Und reinhard Kahl kriegt für den Bodensee eine Schwimmende Treibhausschule für die Elitenzüchtung , die ankert direkt vor der Insel Mainau und ist ne echte Alternative zu einer Haupt-und Realschule in Hanau-Lamboy …
    Prechts, Kahls und Hüthers schöne neue Mohn-Welt
    Und ihr Bett im Mohnfeld
    Jedes Kind ist hoch begabt: Die angeborenen Talente unserer Kinder und was wir aus ihnen machen /(von Gerald Hüther)
    Damit das Denken Sinn bekommt: Spiritualität, Vernunft und Selbsterkenntnis. Mit Texten des Dalai Lama (HERDER spektrum) von Gerald Hüther
    Dass der Dalai Lama, dieser Kinderschändungsoberpriester und SklavenhalterGesellschafter, der Ziehsohn des SS.-Obersturbannführers Heinrich Harrer mit nachhaltiger Freundschaft zu solchen Edeldemokraten wie Pinochet hier nicht fehlen darf, war mir nach den FührungsKulturveränderungsvorschlägen des Herrn Hüther auch klar.
    “Die angeborenen Talente” sind schon vom Titel her ein solch hahnebüchen biologistischer MischMixMist, dass er auch glatt-teilweise vom Lehrer des Herrn SS-Obersturmabannfühers Heinrich Harrer stammen könnte: von Konrad Lorenz, dem NS-gehätschelten Graugänsevorschwimmer
    Bertelsmann hat schon versucht, über die GEW entscheidenden Einfluss auf die Schulpolitik zu gewinnen. Die GEW hat sich im Gegensatz zu ver.di aus der Umklammerung durch den Bertelsmann-Konzern befreien können zumindest vorläufig. Bei ver.di spielt Bertelsmann mit seinen Tochter-, Enkel- , Ehegattinnen- und sonstigen Unternehmen in der Oragnisations-Strukturentwicklung eine schwerwiegende Rolle…
    Die Bundesregierung wie viele Landesregierungen (die in Thüringen z.B. wo Gerald Hüther in der Schulentwicklung mit drin steckt “Öffnung von Schule!”) und Stadtregierungen sind Targets der bertelsmann-Stiftung und ihrer Teilfirmen wie AVARTO die Ministerien mit Gestezesvorlagen versorgen, oder die gesamte Stadtverwaltung managen ..
    Berteldmann arbeitet sich sehr langfristig und kaum öffentlich bemerkbar an die verschiedenen profitablen Mohn-Felder heran.
    Liz Mahn hat es über die Privatisierung des Musikunterrichts versucht und weitgehende Erfolge bei der “offenen Gestaltung des Ganztagsangebots” in verschiedenen Regionen erreicht.
    Die Produktion kompletter Bertelsmann-Curricula tun bei der Überbelastung der LehrerKollegien ein Übriges: “Greife schnell ins Mohn-Lernfeld. Stress erspart und Zeit und Geld” Da wird nicht nur eine popelig bezahlte Grundschulleiterin schwach, auch so mancher Oberstudienrat und LernfabrikLeiter mit dem kleinen oder großen selbständigen Budget wird angesichts der Stelleneinsparungen und Arbeitsüberlastungen in den Chor der bertelsjünger einstimmen : “Großer Mohn wir loben Dich und wir preisen deine Stärke. Vor Dir neigen STädte sich, Unis. Schulen Wasserwerke. Alles was er kriegen kann, holt sich unser bertelsmann..!”
    Weiteres Ausgewähltes von HaBE zur bzw. gegen bertelsmania hier und zu ReinhardKahl ebenfalls und zu Liz Mohn und zu Musik & Kunst ohne Mohn :
    HaBE=Reinhard Kahl für Arme? Wie Reinhard Mohn Reinhard Kahls “Treibhaus”Schul-Ideen zum Opium für Lehrer werden lässt, zur Flucht aus Burnout & Kahl-Schlag oder wie ein Alt68er zum mohnabhängigen Bertelsmännchen wurde und zum schmackhaften Köder für Schulprivatisierung
    http://www.barth-engelbart.de/?p=1065
    Leipzig feiert das Völkerschlachten und den NAZI-Spion Sven Hedin oder HaBE ein neues Lied für Leipzig
    http://www.barth-engelbart.de/?p=1017
    Wie der Bertelsmann über die GEW in die Schulen kommt
    Ein Lehrstück mit Namen “Kulturelle Praxis”, dem Themen-Schwerpunkt der Sommerausgabe der HLZ, der Zeitschrift der GEW Hessen
    Veröffentlicht am 16. Juli 2011 von Hartmut Barth-Engelbart
    “Großer Mohn, wir loben Dich
    und wir preisen Deine Stärke
    vor Dir beugen Städte sich
    Schulen, Unis, Wasserwerke
    Schuldenbremsen ziehst Du an
    Weiterfahrn? Mit Bertelsmann ….”
    http://www.barth-engelbart.de/?p=1004
    Horst Bethge – Urgestein der Friedensbewegung + Aufklärer im Fall Bertelsmann ist gestorben
    http://www.barth-engelbart.de/?p=995
    Meinem Freund Horst Bethge hinterhergeschrieben, dessen letztes Einschlafen mir die NATOdesmaschinerie über Libyen aus dem Kopf gebombt hat.
    http://www.barth-engelbart.de/?p=972
    Der Wald wird morsch aber nicht Miersch. HaBE eine kleine Anmerkung zu Micheal Mierschs “Waldschadensbericht” bei 3SAT (wird am 26.5. um 10Uhr wiederholt!! unbedingt ansehen, der Miersch braucht Einschaltquoten, sonst kriegt er was vom Broder auf die Pfoten!!
    http://www.barth-engelbart.de/?p=956
    “Warum ist die Schule so scheiße ?” oder mit welcher Fragestellung übernimmt Bertelsmann jetzt auch die Schule von der Wiege bis zur Ba(h)re
    http://www.barth-engelbart.de/?p=260
    Der Dalai kommt wie ein Tzunami – ist aber besser zu steuern
    http://www.barth-engelbart.de/?p=123
    Ist der Dalai Salama die Wiedergeburt des SiegHaile-SeLassie?
    http://www.barth-engelbart.de/?p=121
    Es waren Tom-Königs-Kinder & eine zu kurzgekommene PragerExil-FrühlingsRolle
    http://www.barth-engelbart.de/?p=85
    “Lässt die GDL den BertelsWeihnachtsmann zum Zug kommen?” oder “Wo der BertelsWeihnachtsmann landet”
    http://www.barth-engelbart.de/?p=81
    Noch ne Bertels-Tochter, die hilft der Ulla Schmitt beim KrankenAbkassieren mit
    http://www.barth-engelbart.de/?p=78
    Gegen Bertelsmanie gibt’s Mittel aus der APO-Theke
    http://www.barth-engelbart.de/?p=77
    Ist Wiesbaden ein Zentrum des organisierten Verbrechens ? Wider die Privati- & Bertelsmannisierung der Bildung
    http://www.barth-engelbart.de/?p=75
    Wider die Bertelsmannia: gegen schleichende & offene Privatisierung der Schulen
    http://www.barth-engelbart.de/?p=70
    “Wie ist es zu verstehen, dass ein Brumlik Sie aus einer Kirche rausschmeißen konnte?”
    aktualisierte Fassung eines Muslim-Markt – Interviews
    über Gottes-Kinder, NS-Gesetze, Rassismus, Raubkriege und Sisyphos,
    das auch noch nach 6 Jahren -auch beim Interviewten- erkenntisfördernd wirkt
    siehe:(***** HaBE-Anmerkung im Juni 2012
    http://www.barth-engelbart.de/?p=1355
    Wider die Privatisierung von Bildung —
    Musik macht Kinder intelligenter und sozial kompetent / Theorie & Praxis: “Die Lamboy-Kids”
    http://www.barth-engelbart.de/?p=1353
    Erneutes Plädoyer für ein anderes Feuilleton, nicht nur in der jungenWelt. Wir brauchen basisverbundene Produktionsstrukturen – auch in der Kulturarbeit
    http://www.barth-engelbart.de/?p=773
    SOBRE LA DEMOCRATICACIÓN DEL ARTE (“Über die Demokratisierung der Kunst”)
    http://www.barth-engelbart.de/?p=435

    • HERVORRAGEND – und: DANKE!

    • Ich habe eine selten zynische Kriitk gelesen, die im Kern aber nicht wirklich aufklärt sondern nur Hass gegen Berelsmann ausschüttet. Nun stehe ich Bertelsmann auch skeptisch gegenüber. Finde aber die Argumentationen Hüthers zu unserem heutigen Aus-Bildungssystem und wie es für uns alle zuträglicher wäre, passend.
      Sollte der Umbau aber, wie von Ihnen erahnt, so laufen, dass nur die Eliten etwas davon haben, würde mir dies genauso wenig gefallen können. Können Sie mir dazu noch aufzeigen, wo Precht und Hüther genau die Eliten befördern wollen?

  28. Der Mann ist einer von vielen Bertelsmännern und ein hervorragender Verkäufer. Er ist zu Recht viel mehr als Precht mit Vorsicht zu geniessen. Er hat sein Herrschaftswissen schon oft für unsren guten Mohn bereitgestellt, dazu gesellt sich Reinhardt Kahl mit seinen Treibhausschulen. Er lässt die Volksverdummungsschulen am Boden gern ver-. und möcht sich dafür um so lieber um die Elte kümmern. Traum-Privatschulen für die Reichen, das muss reichen. Über diese Bertelsmänner habe ich auf meinem Blog ne ganze reihe hübscher Artikel geschrieben… find sie jetzt nicht sofort, aber einfach bei HaBE mal Hüther eingeben als Suchbegriff, dann funzionierts schon…

  29. Pingback: bio-erzgebirge blog » Aktuelles KW 17-19

  30. Dr. Ulrich Pietrek schreibt:

    Die Vorstellung des “ZUFRIENENSEINS”, ist eigentlich die Vorstellung des Lebensendes oder des Todes (heißen Beerdigungsinstitute nicht auch so: “Zum Frieden!”). Zufriedenheit und anhaltendes Glück können daher keine absoluten Ziele sein. Das Leben ist eben neurophysiologisch durch sich verändernde Zustände gekennzeichnet. Um dem gerecht zu werden haben wir (BIOTRAIN) ein Coachingsystem entwickelt, dass empathisch, also über die Gefühlsschiene arbeitet, aber nicht im Sinne von “Funktionieren”, sondern im Sinne von Existieren, also “sein”. Wer zu sich SELBST kommt, der/die braucht keinen Konsum. Wer sich SELBST erkennt und entwickelt, der/die verbindet sich mit dem GANZEN (UNILOGON) und geht ein ins ALL-EINE. Das ist keine Esoterik und auch nicht spirituell abgefahren, das ist primitive Physik – nachlesbar.
    Was Hüther beschreibt ist eine dringende Überlebens-Notwendigkeit. Wer’s checkt ist aber letztlich keinen Schritt weiter als der/die Nicht-Checker*in. Es braucht eine Neuorientierung in der Tat, empathisch, integrativ und biophil.

  31. Pingback: Wer glücklich ist, kauft nicht | Learn! Think! Create!

  32. sylvita schreibt:

    die illusionen der anerzogenen gedankenmustern, nur anders verpackt führen auch ins nirgendwo …..der blickwinkel des herzens ( die liebe zu allem was ist ) ist die einzige betrachtungsweise die in die heilung von allem führt ….denn es kann nicht darum gehen dinge zu tun oder zu lassen , sondern es geht darum , die dinge die wir tun oder lassen nicht mehr zu bewerten , denn dann haben sie auch keine macht mehr über uns …..wir sind die schöpfer unserer realität über das was wir glauben wollen und denken …..also gehen wir doch in unsere eigene verantwortung und macht und machen uns nicht mehr zu scheinbaren opfern /tätern der gesellschaftsform die uns weiss machen möchte , dass das aussen tatsächlich einfluss auf uns haben könnte ……das hermetische gesetzt ist eindeutig und logisch….es kann nichts im aussen geben ohne unsere innere resonanz also gehen wir achtsam mit dem um was wir glauben wollen und denken , erst dann kann heilung und veränderung geschehen :)

  33. Pingback: 15 KW, Konsum, Psychologie, Spinnen, Himmler › HappyBuddha

  34. Pingback: Denkwerk Zukunft – Glücklich durch Konsum? | wandelBar

  35. Harald L. schreibt:

    Und jetzt, alle noch einmal darüber nachdenken, welche Zweck die Kitaisierung von Kleinstkindern erfüllt und was das mit Bindungsstörung und Konsumförderung zu tun hat.
    Auch interessant, die sinkende Geburtenrate bei steigendem Bewusstsein und Erwerbsarbeit bei Akademikerinnen und deren persönliches Glücksdrama.

  36. Pingback: Wer glücklich ist, kauft nicht » OKICHANGE - Ideen – Lösungen - Informationen

  37. Pingback: Wer glücklich ist, kauft nicht (mit Video) | Nama´Ba´Ronis

  38. Stefanie schreibt:

    Hm, irgendwie ein alter Hut. Anerlernte Ersatzbefriedigungen anstelle von Zuwendung oder auch Eigenliebe sind nichts Neues und vor allem bei der Arbeit mit Essgestörten schon lange ein großes Thema.
    Jeder Mensch sucht sich solche Ersatzbefriedigungen – sei es durch den Kauf von Konsumgüter, essen, arbeiten, Sex, Computer oder gar das Dominieren “Schwächerer”…. -, weil Zuwendung durch andere oder auch stetige Eigenliebe nicht permanent möglich sind.
    Die Frage ist doch eher, in welchem Maße diese Ersatzbefriedigungen herangezogen werden und ob dieses Maß noch gesund für die betreffende Person und sein Umfeld sind.Und jedes Zuviel, dass sich zur Sucht entwickelt, hat meistens negative Folgen.
    Wenn eine Frau aus Liebeskummer mal eine Tafel Schokolade verdrückt, ist das noch lange kein Beinbruch. Entwickelt sich daraus aber eine Eßsucht, bei der sie Unmengen in sich hineinschaufelt, sobald sie emotional getresst ist, wird das zum Problem.
    So verhält es sich mit allen Ersatzbefriedigungen.
    Mir fehlen Empfehlungen und Vorschläge in dem Beitrag, wie es besser gelänge. Wie geht denn Herr Hüther mit Situationen um, in denen sein Ego wenig geliebt wird? Wenn ich anstelle der neuen Paar Schuhe lieber stundenlang Wiesenblümchen anstarre und dadurch autistische Züge entwickele, kann dass doch auch nicht das Gelbe vom Ei sein.
    Den Kommentar von Michael Milwa unterschreibe ich. Das Thema und der Mensch sind zu komplex um es so einfach machen zu wollen.

    • Ein Mann schreibt:

      @ Stefanie:
      Meine Empfehlung/Vorschlag, ist extrem schwierig, denn es muss täglich wiederholt od. geübt werden!
      Da ja “Zuwendung durch andere oder auch stetige Eigenliebe nicht permanent möglich sind” wie Sie richtig formulieren, habe ich eine Art ‘Suggestion’ entwickelt, die mir pesönlich bis heute hilft, wenn mein Ego wenig geliebt wird (diagnostizierte Ersatzbefriedigungen waren Binge-Eating-Störung & Trunksucht).
      Das hilft mir tatsächlich bis heute: Ich stelle mich vor den Spiegel und sage, “Ich mag mich selbst bedingungslos. Ich bin vollkommen gesund. Ich bin von liebevollen Menschen umgeben.” Es hat ca. 1/4 Jahr gedauert bis ich das angenommen habe, und glauben Sie mir, ich habe öfters dabei vor dem Spiegel gekozt, so schlimm war das für mich. Jetzt ist es mir zur selbstverständlichen Gewohnheit geworden denn ich glaube es, ich bin gesund und wieder leistungsfähig! Liebe Grüße

  39. blütenstaub schreibt:

    super toller vortrag. sehe ich auch so. es ist schrecklich wenn man sieht was aus der menschheit wird. umdenken ist dringend notwendig, meiner meinung nach.

  40. Sybille Lengauer schreibt:

    Vielen Dank für diesen Beitrag, ich arbeite mich nun gerade durch die HP von “Denkwerk Zukunft” und bin begeistert. Kannte ich nicht, bereichert mich ab sofort ungemein!

  41. Pingback: !!!!! | winnieswelt

  42. Niclas schreibt:

    http://gegen-kapital-und-nation.org/kritik-der-konsumkritik
    Was ist dran an der Kritik von ”Konsumgeilheit” und ”Konsumterror” und der Forderung nach bewusstem Konsumverhalten?

    • denkbonus schreibt:

      Den von Ihnen verlinkten Beitrag habe ich gelesen und, verzeihen Sie mir bitte, ich finde ihn inhaltlich komplett daneben. Dieser Autor schwafelt ellenlang ohne wirklich etwas zu artikulieren, lediglich dass er etwas gegen Konsumkritiker hat und der Ansicht ist, dass Konsum der gesellschaftlichen Struktur entwächst und daher also doch irgendwie doch okay sei. Sollen also die Menschen mit Geld, das sie nicht besitzen, weil es geliehen ist, Dinge kaufen, die sie nicht benötigen um damit Menschen zu beeindrucken, die sie nicht mögen? Und Kritik daran ist zu kritisieren? Hmm, naja, also ich habe den Kommentar durchgelassen, aber so wirklich überzeugt hat er micht nicht, sorry.

      • crizzel schreibt:

        Naja, wenn ich das richtig sehe, möchte der Autor des verlinkten Beitrages darauf hinweisen, dass eine Konsumkritik innerhalb des kapitalistischen Systems zwar einzelne krasse Misstände reduzieren könne, das Grundübel jedoch das System an sich bleibe. Wenn man innerhalb des Systems die Handelnden anklage für ihr Fehlverhalten, suche man sich den falschen Sündenbock. Die Handelnden selbst folgten der Logik, die ihnen vorgegeben würde, sonst gingen sie in diesem System unter (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel). Die Grundthese sei immer der Wettbewerb, dieser werde unter Umständen um Forderungen (Umweltschutz, Arbeitssschutz etc.) erweitert, doch blieben die Grundzüge die Gleichen. Ich persönlich sehe das bildhaft als ein zerstörendes Feuer, das durch Anpassungen (Umweltschutz etc.) gehindert wird sich in einzelne Richtungen auszuweiten, anstatt einfach die Gasflasche auszudrehen, die das Feuer speist.

  43. BigToaster schreibt:

    Vielen Dank für das eindrucksvolle Video! Es ist einfach toll wie Hüther es schafft die Dinge auf den Punkt zu bringen.

  44. kreadiv schreibt:

    Reblogged this on Denken gefährdet die Gesundheit und kommentierte:
    Ein begeisternder Vortrag zum Thema “Denken/Um-denken”!

  45. mfrauh schreibt:

    Ironischerweise trägt die staendig populaerere Gluecksdiskussion nur zur Minderung des subjektiven Wohlbefindens der meisten Menschen bei. Allein die staendige Thematisierung macht einen ja unsicher, ob man in seinem Leben jetzt tatsächliche alle Glueckshaeckchen auf der Glueckstippsliste setzen kann….;)

    Die Diskussion ist alt und ich werde gar nicht mit Fromms “Haben oder Sein” kommen. Denn dem hat sich Epikur schon gewidmet. Und wahrscheinlich viele undokumentierte vor ihm. Unglueck und die Suche nach Belohnung, kognitiver Konsonanz oder Glueck sind eine menschliche Konstante. Es aendert sich nur ihre Fuellung oder Symbolik (Smartphone, Schuhe oder ein Abend im Kepos mit Freunden). Insofern das Fazit: ein netter Beitrag zur aktuellen Wertekrise. Nicht mehr und nicht weniger.

  46. Michael Milwa schreibt:

    Ein wirklich interessantes Thema mit guten Ansätzen, dennoch halte ich die Schlussfolgerungen für sehr gewagt. Zum einen würde die These ja im Umkehrschluss bedeuten, das alle Menschen die stark konsumieren unglücklich sind, bzw. unter Traumata ihrer Kindheit leiden. Aber warum soll sich nicht auch ein glücklicher Mensch nach neuen Dingen sehnen? In der Philosophie gibt es sehr viel ausgereiftere Modelle zu diesem Thema. Hierzu zählen bspw. Schopenhauers empirischer Pessimismus oder vor allem Kants Kritik des Eudaimonismus.

    Der Mensch und damit die Vorgänge im Gehirn sind viel zu komplex und zum größten Teil unverstanden, um auf solch stark vereinfachten Modellen derartige Theorien zu begründen.
    Auch die Studie mit den Männchen beweist meiner Meinung nach gar nichts. Wer kann ausschliessen, das ältere Kinder nicht aus anderen Gründen zur blauen Figur greifen, als aus einer vermeintlich angelernten Sympathie zum Sadisten? Z.B. weil sie vielleicht einfach entdeckungsfreudiger sind,und deshalb nicht zur “alltäglicheren” grünen Figur greifen. Niemand kann das Gegenteil beweisen.

    Auch wenn Herr Prof. Hüther an anderen Stellen sehr positiv zu verschiedenen Kontroversen beigetragen hat, zähle ich die hier vollzogenen Schlüsse zu dem Bereich, den man heute wohl zurecht als “Cyper Phrenologie” bezeichnet. Hirnforschung ist gut und wichtig, aber man sollte sehr vorsichtig damit sein, sie für Erklärungen heranzuziehen, die sehr viel komplexer und dynamischer sind, als sie mit solch einfachen Methoden erklären zu können. Daher plädiere ich dazu, solche Fragen doch lieber den Philosophen zu überlassen. Was aber nicht heissen soll, das man sie völlig ausser Acht lassen kann, nur sind die üblichen Methoden aus Deduktion und Empirie weitaus mehr in der Lage die Thematik zu beleuchten.

    • Kathrin Kain schreibt:

      … und in diesem wunderbaren hochqualifizierten Kommentar wird schon wieder alles so verkompliziert, dass es die Mehrheit der Menschen nicht mehr versteht, durchdenken oder nachvollziehen kann.
      Auf diesem Niveau wird keine Änderung passieren…
      Denn damit die Mehrheit sich ändern kann.. muß sie die Botschaften verstehen.
      Mit dem Verstand und mit dem Herzen….
      Wir könnten uns doch einfach mit der Einfachheit eine Chance geben.
      Ein Versuch wäre es wert… und die Zeit ist reif…
      Nicht nur für Gelehrte, Philosophen, Neurobiologen, Gehirnforscher, Psychologen, Professoren, Doktoren…
      die können doch alle unter sich weiter diskutieren, während wir schon mal handeln.

      • Michael Milwa schreibt:

        Genau darum geht es doch. Hier werden Modelle der Hirnforschung (welche bislang von Natur aus unumfassend sind) herangezogen um viel komplexere Vorgänge zu erklären. Lieber der eigenen Erfahrung und dem Verstand trauen, als vermeintlichen Erkenntnissen aus der Biochemie und Neurologie. Nichts anderes macht der Philosoph.

        Und manche Dinge sind eben nicht so einfach wie man es vielleicht gerne hätte.

  47. scientist schreibt:

    langweilig der sollte mal presentation skills lernen konnte es mir nicht bis zum schluss ansehen

  48. cl4udine schreibt:

    Tolles Video – bin wieder mal begeistert (*hihi* – ich spüre die Gießkanne *gg*) – hat irgendwer ne Ahnung, wo ich Daten zur zitierten Studie mit den 6 – monatigen Babys und den Video mit gelbem, blauen und grünem Figürchen finde?

  49. anna schreibt:

    seine worte machen mich so glücklich ;) ich wünschte die ganze welt würde sie hören und zum guten verwenden!

  50. benniboy schreibt:

    Vielen Dank für den Tipp mit dem Video. Es tut gut, seinen Kopf mit sinnvollen Gedanken wie diesen zu füllen statt mit dem Vorabendprogramm im Fernsehen. Mal schauen, was ich diesbezüglich in nächster Zeit so für Erfahrungen mit dem Thema mache. Das beschäftigt mich sowieso grad sehr.

  51. Pingback: Glücksgefühle – Wer glücklich ist, kauft nicht | Bewusstseinsstütze

  52. Christel Zbinden schreibt:

    Genial erklärt und seeeehr wahr! Stress und das ewige: ist neu muss ich haben Gefühl, sind viel mehr verantwortlich für unseren Gesundheitszustand als und bewusst ist. Hoffentlich wird mit diesem gut verständlichen Vortrag einigen mehr bewusst das es andere Glücksmomente gibt als neues **Zeug** ;-)

  53. Titus schreibt:

    Jeden Tag brüllt rund um die Uhr das Radio, das Fernsehen und die Zeitungen: KONSUMIERE!!!
    Ich habe alle drei Dinge abgeschafft…

    • Stefan schreibt:

      Und man lebt wirklich gut ohne. Die Bedürfnisse ändern sich…

      • brianna schreibt:

        Es ist so befreiend..
        haben seit 6 Jahren keinen Ferseher, Zeitung, Radio, und unser Leben ist so anderst geworden, so berreichert , denn wir sind nicht mehr in der Manipulationsmaschenerie gefangen, und zapfen nicht ständig das Morphogenetische Feld der Negativität an.

      • Hase schreibt:

        Ihr habt den Computer vergessen… Hintertürchen?

    • Cor schreibt:

      Aber das Internet nutzt Du :-) Per iPhone? (nix für unguad!)

    • Herbaria schreibt:

      kann man ganz gut beobachten bei Zeitschriften: die besseren sind zwar teurer, die Informationen sind dafür top recherchiert, und der Anteil an Werbeflächen darin ist minimal, weil sich der Konsument hier BEWUSST für was Gutes entscheidet und mit seinem Geld diese Arbeit honoriert.
      Die billigeren Blätter müssen sich hingegen über Werbung finanzieren, die man ungewollt mitkauft und deren Wirkung kann sich schon gar nicht jemand entziehen, dessen Konsumverhalten und Qualitätsansprüche in die falsche Richtung gehen…
      KRITISCH und BEWUSST sind die 2 Schlüsselwörter für jeden Konsum.

  54. Shuizid schreibt:

    Also ich weiß ja nicht… An sich ne gute Grundidee, aber insgesamt wirkt es doch ein vielen Stellen etwas unausgereift.
    Abgesehen von der Defizitorientierung, die irgendwie zwischen “guten” und “schlechten” Belohnungen unterscheidet, kommt zudem das Gefühl des “Ich und mein Gehirn”-Dualismus auf. An einigen Stellen macht er Schlussfolgerungen (zwischen Verhalten, Gehirn Umgebung) bei denen nicht klar ist, was genau er jetzt als angeboren annimmt und was als anerzogen. Kinder sind kein unbeschriebenes Blatt, jedoch klingt das teilweise so an.
    Die Herleitung der Grunderfahrung im Mutterleib ist zudem reichlich abstrus, weil er vermutlich keine Vergleichsgruppe hat und daher jede Schlussfolgerung nur willkürlich ist.
    Bereits im Einleitungstext aber auch im Vortrag kommen dann wieder die ARMEN Kinder, die ja so leiden und Zeug. Sicherlich wünscht man Kindern eine behütete Kindheit, aber früher oder später werden sie mit anderen aneinander geraten (und sei es, weil andere egoistisch sind) dann dann werden sie auch lernen müssen, mit Schmerz und Leid umzugehen. Das ist ja sogar etwas sehr gutes, solange man im Leben mit hoher Wahrscheinlichkeit damit einmal zusammentreffen wird.

    Ich könnte noch weitermachen, aber dann müsste ich das Video nochmal langsam und ausführlich schauen. Fakt ist jedenfalls, zu mindestens in der Form bleiben viele Fragen offen und der finale Schluss ist ein Schuss über den Tellerrand.
    Modernes Marketing ist nicht so dumm und hofft auf unglückliche Menschen. Mit einem Smartphone wird kein willkürliches Glücksding verkauft, sondern ein Image, ein Ideal. Analog kaufen Frauen viele verschiedene Schuhe, nicht weil sie so unglücklich sind, sondern weil sie das “modisch” sein zum Teil ihres Selbstbildes angenommen haben. Ebenso schauen Männer Fußball, weil sie das zum Teil ihres Selbstbildes angenommen haben.
    Sich in der Betrachtung völlig aufs Unglück zu stürzen, klingt wie der freudsche Penisneid – man hat sich eine These gesucht und interpretiert nun die Welt aus dieser einen Richtung, anstatt fächerübergreifend zu schauen, wie das eigentlich aus anderen Blickwinkeln aussieht.

    • Schnettchen schreibt:

      Hast dich ja sehr ins Zeug gelegt, aber meiner Meinung nach: Thema verfehlt.

    • Walli schreibt:

      Ich stimme Schnettchen zu: Thema verfehlt!

      Du machst im Ansatz schon selbst die “richtigen” Überlegungen, um die noch offenen zu beantworten. Nun geh einfach noch ein paar gedankliche Schritte weiter. Um bei Deinen Beispielen zu bleiben:

      Ist eine modebewusste Frau denn auch dann glücklich, wenn sie keine Schuhe bzw. Modisches im Allgemeinen kaufen kann (rein biochemisch betrachtet)? Warum bzw. warum nicht?

      Mit Smartphones kauft man ein Image, ein Ideal – sagst Du. Ich sage: richtig! Und um mehr geht es dann auch gar nicht mehr. Denn die Kommunikationswege, die ein Smartphone bietet, sind noch nicht einmal neu! Was also bewegt einen Konsumenten zum Kauf eines solchen Gerätes? Oder noch interessanter: was würde einen Konsumenten dazu bewegen, auf den Kauf zu verzichten? Denn im Endeffekt kauft man ja doch nur ein Mobiltelefon.

      • Shuizid schreibt:

        Deine Frage verfehlt leider das Thema ;p
        Die Grundthese lautet ja genau genommen: “Wir kaufen Dinge, weil wir unglücklich SIND”, das heißt es geht garnicht darum, ob man Unglück erwartet, wenn man nicht kauft. Das fängt schon damit an, dass man für die implizite These deiner Frage erst einmal plausibel machen müsste, dass man im Kaufprozess darüber nachdenkt, was passieren würde, wenn man nicht kauft. Aber das wird wohl im Allgemeinen eher selten geschehen.
        Erschwerend zu der Ausgangsthese kommt hinzu, dass sie sich empirisch nicht bestätigen wird. Denn gemäß der These müsste es einen direkten Zusammenhang zwischen dem subjektiven Glücksempfinden und dem Kaufverzicht geben. Nun sind aber besonders unglückliche Menschen (insbesondere Depressive) keineswegs zwanghaft auf das Kaufen aus und ebenso wenig Kleptomanen (weil es ja eigentlich um die Eigentumserweiterung geht und nicht um den Kaufprozess). Zugleich sind besonders glückliche Menschen (etwa körperlich fitte, wohlhabende Menschen, oder ein frisch verliebtes Pärchen) keine Kaufverweigerer. Tatsächlich kaufen wohlhabende Menschen natürlich wesentlich mehr, als andere und das obwohl wir davon ausgehen können, dass sie tendenziell wesentlich glücklicher sind, als OttonormalverbraucherInnen.
        Zudem enthält die Ausgangsthese einen “Selbstmord”faktor (ich nenne das mal so). Denn demgemäß bestünde die einzige Möglichkeit zur Konsumreduktion darin, dass alle Menschen möglichst ganz doll glücklich sind. Permanent. Auch das geht an der Realität vorbei. Das fängt schon mit dem Beispiel im Video an: Der 80jährige Mann mit seiner 65jährigen Freundin ist so glücklich, das er in einem halben Jahr chinesisch lernt. Dennoch kauft er einen Umzug in die chinesische Provinz. Das Glücksempfinden und die Kaufentscheidung sind völlig losgelöst voneinander.
        Übrigens hast du leider das Beispiel mit dem Smartphone überinterpretiert. Ein Smartphone ist ein praktikables Luxusgut (nicht so wie eine Diamantkette). Natürlich geht mit einem Smartphone ein Image einher, gleichwohl aber bietet es faktisch viele Funktionen/Vorteile und wird nicht nur wegen Image oder zum Telefonieren gekauft, sondern eben auch wegen den ganzen Zusatzmöglichkeiten – die werden auch genutzt.
        Das Kernproblem hier ist einfach, dass Glück und Konsum keinen so linearen Zusammenhang haben. Zudem wird das Selbstverständnis von Personen völlig ignoriert, obwohl das doch der ausschlaggebende Faktor bei der Frage ist WAS man (nicht) kauft. Es komtm garnicht vor, dass manche Menschen gerade wenn sie glücklich sind (weil sie etwas besonders tolles getan haben) auch einmal sich selbst etwas als Belohnung kaufen. Dass wir Geschenke kaufen. Oder dass wir Dinge kaufen, die uns unglücklich machen (Horrorfilme, Tragödien…). Die gesamte Ausgangsthese ist einfach viel zu sehr auf das Glück versteift und verfehlt damit in weiten Teilen die Lebensrealität von uns Menschen, die sich eben um weitaus mehr dreht, als bloße subjektive Glücksmaximierung.

    • Cara schreibt:

      Sehr klug gesehen. Und dennoch bleibt des Pudels gröblicher, unverdaulicher Kern …

      Mach mit oder stirb. Was für eine elende Schwarz-Weiß-Malerei mit globalem, imperialem Anspruch.
      Bevor nicht alle Chinesen 2 Autos und 3 Kühlschränke haben, gibt’s kein NACH-Denken in Sinne von “och, doof, vorbei, hätten wir doch mal rechtzeitig!” Es gibt nämlich kein Wir und keine frei verwendbare “Vernunft”, die in die Zukunft blickt ohne vorher aufs eigene Ärschlein gefallen zu sein.
      No chance. Eine der vielen -ismen. Religon, Politologie, Strategie – ganz egal. Es endet im Zweifelsfall bei tolalitären Ansprüchen.
      Braziiiiil … ( Monty Python)

      Grau ist das was zählt. Im Moment Graugrün.

  55. Pingback: Wer glücklich ist, kauft nicht | Kulturstudio

  56. Pingback: AtaSe.de-Blog Visions

  57. cosima1973 schreibt:

    Ich habe den Vortrag auch gesehen und ihn bei mir auf Facebook geteilt. In gut verständlicher Weise wird da sehr viel gesagt, das man im eigenen Leben gut beobachten und, wenn man gewillt ist, auch angehen kann.

  58. auchtoll schreibt:

    Reblogged this on Auchtoll´s Blog und kommentierte:
    Der Mann wird immer besser! Pflichtlektüre/ -Info.

  59. ullakeienburg schreibt:

    Reblogged this on Ulla Keienburg s Blog und kommentierte:
    Thema des Tages: :-) Please share

  60. Platon schreibt:

    Danke für den Tipp! Ich verfolge das, was Prof. Hüther schon so alles in die Öffentlichkeit gebracht hat, schon seit sehr langer Zeit. Er ist für mich einer der wenigen sehr wichtigen Aufklärer, die man nicht verpassen sollte. Ich kann auch seine sehr klugen Bücher wärmstens empfehlen.

    Ausführlich zu Wort kommt Prof. Hüther auch in der ausgezeichneten 13-teiligen BR-alpha-Serie “AUF DEN SPUREN DER INTUITION”, die man sich unbedingt anschauen sollte. Diese Serie ist auch auf DVD erhältlich, sie läßt sich meines Wissens nach aber auch über Youtube anschauen.

  61. Heinz Rieger schreibt:

    Völlige Zustimmung ! Hüther blickt es einfach und bringt es auf den Punkt.

  62. Die größte Bedrohung für eine Gesellschaft, die das Glück (durch Konsum) zur höchsten Maxime erklärt hat, ist ein wunschlos glücklicher Kunde, so resümiert der Soziologe Zygmunt Bauman in einem Interview mit Hans von der Hagen, das in dem Artikel Konsum macht einsam in der Süddeutschen veröffentlicht wurde. Dieses Interview führt uns die Mechanismen des Konsums vor Augen. Wenn wir Mitlgied der Glücksgesellschaft sein wollen, können wir gar nicht anders?
    Siehe: http://faszinationmensch.com/2011/03/26/die-groste-bedrohung-fur-eine-gesellschaft-die-das-gluck-zur-hochsten-maxime-erklart-hat-ist-ein-wunschlos-glucklicher-kunde/

  63. Cara schreibt:

    Reblogged this on Kaleidoskop.

  64. Pingback: denken, fühlen, sein | seeds for fortune

  65. Pingback: Warum wir Konsumenten werden | Wedernoch's Blog

  66. wedernoch schreibt:

    Das ist wirklich gut erklärt. Danke für den Tipp.

  67. André schreibt:

    Danke. Der Mann ist gut.

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