Wer glücklich ist, kauft nicht

Update
Das Video wurde zwischenzeitlich auf Youtube entfernt. Offenbar zu brisant und zu erfolgreich angesichts der Zugriffszahlen. Daher haben wir es an anderer Stelle erneut ausgegraben, und hier ist es. Viel Spaß bei reinhören.

Es wäre ein Fehler, diesen zwanzigminütigen Vortrag von Prof. Gerald Hüther zu ignorieren. Der 62jährige Neurobiologe und Dozent erklärt auf faszinierend verständlichem Wege, weshalb die Menschheit, obwohl sie gerade ihrer Vernichtung entgegenschlittert, dennoch nur einen einzigen Gedanken weit von ihrer Rettung entfernt ist

glücklicher Gaumen aber traurige Augen

glücklicher Gaumen aber traurige Augen

Dazu müssten die Menschen umdenken. Das gelingt ihnen jedoch nur, wenn sie auch dazu in der Lage sind, umfühlen zu können. Gefühl und Verstand gehen immer Hand in Hand. Denn bei jedem Gedanken wird zugleich eine Kaskade an Botenstoffen freigesetzt, begleitet von den Gefühlen, die unser gedankliches Erleben widerspiegeln. Umzufühlen ist alles andere als einfach, denn wir sind das Ergebnis unserer Prägung. Und die ist in der Regel schmerzhaft.

Das Erleben von Ausgrenzung, Ablehnung und Bestrafung aktiviert genau dieselben Nervennetze im Gehirn, wie körperlicher Schmerz. Eben dieser seelische Schmerz ist es daher, der uns dazu zwingt, uns mit Ersatzbefriedigungen wie Konsum und Modetrends zumindest kurzfristig von diesem zu befreien. Den durch Erlebnisschmerz bedingten Botenstoffen ein biochemisches Gegengewicht entgegenzusetzen, damit der Normalzustand in unserem Kopf wenigsten kurzfristig einkehrt. Durch die oberflächliche Aktivierung unseres Belohnungszentrums nämlich werden genau die Botenstoffe freigesetzt, die durch erfahrene Nähe, Verbundenheit und Anerkennung zu produzieren man uns bereits seit dem Säuglingsalter abtrainiert. Daher benötigt unsere Wirtschaft unglückliche Menschen und produziert diese auch systematisch. Glückliche Menschen kaufen nichts, weil sie bereits glücklich sind.

Ein kleiner Ausschnitt aus dem gesamten Gedankenfluss von Prof. Hüther war dies allenfalls. Der Vortrag geht noch sehr viel weiter in die Tiefe und erklärt unterhaltsam und ansprechend, warum Menschen so sind, wie sie sind. Und das in nur zwanzig Minuten – die Zeit sollten Sie Sich nehmen. Es lohnt sich.

About these ads

Über denkbonus

Politischer und religiöser Freidenker | Grobstofflich | Wer sein Bewußtsein erweitern will, muss zuerst welches besitzen
Dieser Beitrag wurde unter BürgerBaukasten, Gefahren im Alltag, Gesundheit, Psychologie, Sozialpolitik abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

192 Antworten zu Wer glücklich ist, kauft nicht

  1. Pingback: Wer glücklich ist, kauft nicht - Selbermacherei

  2. Pingback: Wie Kaufrausch entsteht

  3. jennifar schreibt:

    Nur, wenn alle Eltern der Meinung sind, ihre Kinder bräuchten kein Handy, warum haben aber so viele (gefühlte 99%) Kinder schon ein Handy, ja sogar ein Smartphone? http://smartnews-agency.com/

  4. Pingback: Wer glücklich ist, kauft nicht | Zaubermaul

  5. Pingback: KW22 2014 | Something like..

  6. shilly schreibt:

    wieso wird Konsum gleich mal mit Kaufen assoziiert?
    & Glück- sgefühl ist ein Moment, also dadurch gekennzeichnet nicht lange anzuhalten.

    irgendwie, erinnert mich Hüther an heile Welt und “self-full-filling prophethy”

    ist Hüther wohl auch ein guter Verkäufer seiner Theorien und Bücher. Wieso geht er in die Emotionen statt bei seinen wissenschaftlichen Fakten zu bleiben.

    was mögen Eltern und andere Umwelten wohl mit dem Hüther- Kind gemacht (verbrochen) haben, daß er so salbungsvoll rüber kommt – wie ein Prediger?

    einfach zum Nachdenken! es.

    • Ja, ich versteh was du meinst, finde es aber auch sehr schön einen menschen der das Hirn erforscht mit dem Herzen sprechen zu hören….das manchmal salbungsvolle müßt für mich jetzt auch nicht sein, ist aber….macht ja nix, oder?

  7. Ilona Bosch schreibt:

    Ich teile die Meinung von Prof. Hüther vollkommen!
    Er bringt es auf den Punkt, wenn nur diejenigen die an der Weltmacht sind dies begreifen würden.

    Ilona Bosch
    Dipl. Sozialpädagogin

    • Peter Weih schreibt:

      Die an der Weltmacht sind wissen es sicher am besten und deswegen ist unsere Welt auch so strukturiert, daß wir Menschen von “denen” via (Aus-)Bildungssystem zu reinen Konsumenten erzogen werden und anschliessend nur noch als solche einen gesellschaftlichen Wert haben!

      WIR müssen es begreifen und uns für andere Gesellschaftsmodelle begeistern, die der scheinbaren “Alternativosigkeit” dieser Marktlogik etwas entgegenstellen, was das Miteinander anstelle des Gegeneinander in den Vordergrund rückt.

      Zum Glück erkennen weltweit mehr und mehr Menschen, daß sie mehr als nur Konsumenten/Lohnsklaven sind und verlassen die von Schuldenfallen begleiteten Hamsterräder der vorgefertigten Rollenbilder und entdecken ihr Menschsein neu und finden Wege des Gedeihens anstelle des Überlebens…

      Wir leben in einer Zeit grossartigen Umbruchs, der von den Massenmedien verschwiegen wird! Dank Internet finden die neuen Impulse jedoch die suchenden Herzen und gemeinsam bauen wir die Neue Welt nach der wir uns sehnen!

      Auf den seit gut zwei Monaten stattfindenden deutschlandweiten Montagsmahnwachen für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit (isb. in Berlin) kommen wöchentlich viele dieser “erwachten” Menschen zusammen um sich auszutauschen und ihre Wünsche und Forderungen in die Welt zu entlassen!

  8. Pingback: Chris' Blog » Blog Archive » Links 7

  9. Pingback: Blog für Stil, Charme und Erfolg | Weniger ist oft mehr

  10. Nico schreibt:

    Wer Lust hat, sein Gehirn mal mit einer Guten Tat statt Konsum zu belohnen, kann dieses gerne hier tun: https://www.thunderclap.it/projects/11509-jungle-is-dead . Leider wirkt sich unser Konsumverhalten auch noch wo ganz anders aus. Wir waren 6 Monate in Sumatra, Malaysia und Borneo und müssen leider sagen: Der Dschungel ist tot.

    Mit der genannten Thunderclap Aktion, posten wir alle gleichzeitig in 2 Tagen den genannten Artikel um den Menschen da draußen zu zeigen, was der anhaltende Konsum unserer Umwelt antut. Wir brauchen noch 70 Unterstützer und würden uns über Deine Hilfe sehr freuen.

    • Julia schreibt:

      Jetzt fehlen nur noch 67… ;-) Ich drücke Euch ganz fest die Daumen, dass sich noch die fehlenden Unterstützer für Eure Aktion zusammenfinden!

  11. Olaf schreibt:

    Warum machen denn hier so viele die ach so böse Industrie und alle anderen verantwortlich? Das ist viel zu billig. Die Industrie ist doch von uns allen abhängig.
    Umdenken findet ganz sicher bei jedem individuell statt bzw. ist an sich ein aktiver und nicht ein passiver Prozess – und startet mit der eigenen Begeisterung! Eltern entscheiden, welche Werte sie vermitteln und legen damit einen Grundstein dafür, dass sich eine Gesellschaft transformiert. Das findet so oder so statt – die Frage ist nur die Richtung. Auch klar ist, dass dies nicht von einem Tag auf den anderen geschieht. Das muss man akzeptieren und dann das tun, was man realistisch als Individuum tun kann.
    Also, SELBER vorleben & Liebe und Begeisterung jeden Tag aufs neue erleben.

  12. apokalypse20xy schreibt:

    Dass Problem ist grundsätzlicher Natur: Im Zuge der Bevölkerungsexplosion startete ein Selbstmordprogramm der menschlichen Art, in der Bibel metaphorisch gefasst als Turmbau zu Babel (die Menschen verstanden sich nicht mehr und wurden uneins): Der genetisch als gemeinsinnig angelegte Mensch verließ die Pfade des artgerechten Soziallebens und wurde zunehmend asozialer – aber auch besser beherrschbar. Unerfüllte Sozialtriebe (inklusive unerfüller Sexualtriebe) machten ihn zu einem Nimmersatt: Anstatt trieberfüllt und Ressourcen schonend glücklich zu leben, leben wir mit unerfüllten Trieben und versuchen zu kompensieren – z.B. mit Macht- und Konsumstreben. Da Kompensation niemals satt machen kann (anders als Trieberfüllung), sind dem Menschen keine Macht und kein Konsum genug, es muss immer mehr her, immer mehr. Selbst eine Frau wie Susanne Klatten, ca. 44 Mrd. Euro vermögen, hat den Hals noch längst nicht voll, hätte ihn auch dann nicht voll, wenn ihr bereits die ganze Welt gehörte.

    Das alles kann auf einer limitierten Welt nicht ewig gutgehen, wir sind dabei, uns und allen höheren Arten den ultimativen Garaus zu bereiten.

    Solange diese Zusammenhänge nicht einmal gesehen werden – solange wird uns auch kein Umweltprogramm retten können. Wir haben nicht mehr viel Zeit, aber wir verplempern sie auch noch.

    Leseempfehlung:

    http://www.freegermany.de/apokalypse20xx.html

  13. Ludger Winter schreibt:

    Habe 7 Minuten von den 20 Minuten zugehört,, aber der redet nur Müll. Da ist gar nicht wichtiges auf Leben oder Tot oder ein Skanal. Nichst nur leeres gerede. Und für 20 Minuten so einen Scheiß anzuhören habe ich keine Zeit.

    • Soeckchen schreibt:

      Tod in Form des Substantivs wird übrigens mit D geschrieben. Was er erzählt, stimmt aber. Ich kenne genügend, die kaufen, wenn sie unglücklich sind. Einer kauft sämtliche elektrische Geräte über HSE und sind sie da, landet es verpackt im Keller.

      Bin ich mal schlecht drauf und möchte mich ablenken, beginne ich zu basteln (klöppeln, nähen, zeichnen, kann auch mit Holz sehr gut umgehen, mache aus gefundenen Sachen irgendwas neues) oder ich mache Musik oder entwerfe Grafiken. Ich schaue mir Dinge an, aus denen man noch was machen kann. Andere gehen shoppen und ich habe es mehr als ein Mal erlebt, dass diese Leute sehr unglücklich waren.

      Ein Bekannter hatte am Tag des Todes seines Vaters nichts anderes zu tun, als sich einen Fernseher im Kinoformat zu kaufen. Keine 5 Stunden nachdem der Vater gestorben war und er aber bereits einen Flatscreen hatte. Krasses Beispiel, aber beobachte mal die Leute, die jeden erdenklichen Mist konsumieren. Viele konsumieren auch, weil sie irgendwo dazugehören wollen. Doch dabei gehört man ja schon zu den Menschen, weil man ja ein Mensch ist. Ich bin nicht arm, ich bin mit sprichwörtlichem goldenen Löffel geboren worden, aber ich zog mit 16 zu Hause aus (man darf das mit Zustimmung der Eltern), ich bekam anfangs bissl Taschengeld, Miete wurde damals noch bezahlt. Ich habe aus Stolz nicht nach Geld gefragt, als ich mal wieder nicht zu Rande kam. Ich aß Sonntags Makkaroni mit Butter und Zucker. Heute bin ich 23. Bin selbständig, habe eigenes Kreativstudio (Musik, Grafik, Design). Ich lebe immer noch so bescheiden, weil ich gelernt habe, mit wenig glücklich zu sein und konzentriere mich auf Dinge, die wichtiger als Konsum sind. Natürlich habe ich meinen Apple, meine Synthesizer, mein Kreativstudio, aber ich muss nicht auf Gedeih und Verderb den neuesten Sch… haben. “Mäßig ist gut und fein, nur darf es nicht übermäßig sein.” (das ist, glaub ich von Platon)

      Warum wohl steigen erfolgreiche Manager aus der Konsumwelt aus und werden Bergbauern? Warum gehen Menschen zurück zur Selbstversorgung? Warum gibt es eine Welle des Repairs und Recyclens?

      Meine Hausbar zu Hause, von der jeder Besuch glaubt, sie sei irgendwo gekauft, wurde mir von meinem Freund aus alten Schrankwandteilen, die auf dem Sperrmüll lagen, in meine Wohnung gezimmert. Dort wird gegessen und gefeiert. Sie ist sogar beleuchtet und kostete fast nichts.

      In einer endlichen Welt kann es NIEMALS unendliches Wachstum geben und es wird Zeit, dass wir mal mit dem zu Rande kommen müssen, was wir haben. Das Fernsehprogramm z.B. wird nicht dadurch besser, dass ein neues Gerät zur Übertragung dieses Schrotts angeschafft wurde.

      LG vom
      Soeckchen (mit OE)

    • Om Ganesha schreibt:

      Nur Leute mit einem niedrigen IQ können Hüthers Vorträge als Müll bezeichnen.
      Prof. Hüther ist einer der genialsten Hirnforscher aller Zeiten. Oh, warum gibt es so viele primitive Meinungen hier.

      • Wolfgang Leidenfrost schreibt:

        Einstein hat einmal gesagt: Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind – das Weltall und die menschliche Dummheit – beim Weltall bin ich mir nicht mehr so sicher!

  14. toberg2 schreibt:

    Hat dies auf wideblick rebloggt.

  15. Aljoscha Laschgari schreibt:

    Sehr gutes Video! Danke fürs Teilen!

  16. kasseals schreibt:

    Hat dies auf staerken | klaeren rebloggt und kommentierte:
    ein Meister und sein Wissen. Danke!

  17. Toxic schreibt:

    Also ich finde extremas nie gut. Weder zuviel kaufen noch gar nichts ist der optimale weg. Ich finde solang man in massen sich auch mal was gönnen kann wie schicke klamotten jnd trotzdem den blick fürs wesentliche behält was ejnem also wirklich wichtif ist ist ja alles in ordnung. Es mag sein dass menschen die verbundenheit geniessen und anerkennung Glücklicher sind jedoch gehts ohne materielles auch nicht. Kleidung essen und eim dach über n kopf sjnd grundvoraussetzung damit man sich überhaupt auf anderes konzentriert.

    • Liane schreibt:

      ist Ihnen mal in den Sinn gekommen, dass Kaufsucht zB eine Krankheit ist und dass “man sich in Maßen etwas gönnen” bei diesen Menschen nicht geht? Das ist wie Fresssucht.. da gibt es keinen “Aus”-Schalter und kein “Genug!”

  18. Richard Jones schreibt:

    Schade, dass hier eine falsche Realität unter Aufführung falscher Fakten vermittelt werden muss. Warum sollte Youtube das Video entfernt haben? Es ist ja noch da und kann – immer noch bei Youtube – geschaut werden. Wenn es um den reinen Inhalt oder die Zugriffe gegangen wäre, wäre wohl jedes Video mit gleichem Inhalt gelöscht worden. Einige Aussagen sind reine Spekulation und dienen der “runderen Geschichte”. Schade, dass man an dieser Stelle nicht ehrlich sein kann. Wahrheit ensteht nicht, indem beide Seiten gleichermassen lügen…

    • denkbonus schreibt:

      Offenbar haben Sie den Text gar nicht zu Ende gelesen. Darunter ist nämlich das alte Video noch eingebettet und wenn Sie dieses öffnen wollen, erscheint stattdessen die Aufschrift: Dieses Video ist privat. Zum Glück konnte ich den Vortrag an anderer Stelle erneut auftreiben, nachdem einer meiner Leser mich in einem Kommentar auf die erfolgte ‘Privatisierung’ hingewiesen hatte. Sonst hätten Sie es nicht ansehen können.

      Bevor Sie also meine Glaubwürdigkeit anzweifeln, sollten Sie Sich lieber erst einmal ordentlich ins Bild setzen.

  19. Pingback: Wer glücklich ist, kauft nicht! |

  20. Silvester schreibt:

    Ein jeder sei seines Glückes Schmied!
    Doch rät man jedem gerne,
    nur wie das Beste Huf geriet.
    Als gäbs in der Welt nur Pferde…

    http://denkendepoesie.de/lebenslauf/

  21. Pingback: Stichwort Konsum: Wer etwas verändern will, braucht Liebe – und Begeisterung | Verrücktes Huhn - Neues aus dem wahren Leben

  22. Zaphod schreibt:

    Ihr vergesst dabei unser Wohlstand ist auf Produktion und Konsum aufgebaut, wenn niemand mehr was kauft, dann bist du auch bald deinen job los und ohne job und Geld kannst du nicht mehr Essen und Wohnen, also müssten die Konsumverweigerer gleich mal ihren job aufgeben, denn die produzieren ja Dinge die niemand braucht.
    Da will niemand was wissen davon, da sollen plötzlich die anderen zuerst den job verlieren. Genauso wenig verstehe ich Leute die gegen Fortschritt sind, Atomkraftwerke sollen abgeschaltet werden dann wird als grüne Alternative Windräder gebaut, wird auch wieder demonstriert dagegen, den Demonstranten würde ich sofort deStrom abstellen bin gespannt ob sie dann auch noch so vehement gegen grünen Strom sind?
    Wenn es einem gut geht kann man schnell den lauten machen als Konsumverweigerer weil man hat ja alles und es geht einem gut, wenn man aber nicht mehr weiß wo man schlafen soll oder was man Essen soll oder die Gesundheit spielt nicht mit, dann hat man nicht mehr so große Sprüche denke ich.
    An alle Konsumverweigerer die hier gebloggt haben, schreibt mich bitte an und überweist mir euer Geld, denn ihr braucht es sowieso nicht, ich hab da gute Verwendung dafür.

    • trilla schreibt:

      Es geht doch gar nicht um Konsumverweigerung, sondern um gesunden Konsum, der nötig ist und nicht in Luxus ausartet! Wo sollen wir uns denn noch hinkomsummieren??

    • HardAndHairy schreibt:

      viel zu einfach.
      Der Punkt ist, dass wir so viel, wie es gibt, nicht brauchen. Es gibt Nachbarländer in der EU (Estland, Lettland, Polen, etc.) die kommen mit einem Viertel unseres Einkommens aus. Wieso können die das? Weil sie sich nicht vom Berg runterschubsten, sondern möglichst viel gemeinsam an vermeintlichen Banalitäten, wie Abendessen organisieren und in Gemeinschaft aufteilen, engagieren.
      Wenn du glaubst, dass auch nur ein Industrieller jemals eine Fabrik geschlossen hat, nur weil er keine Mitarbeiter im eigenen Land hatte, dann irrst du dich gewaltig. Die Nutzlostrends kommen entweder aus den USA oder aus Asien. Darüber hinaus werden die meisten Sachen auch dort produziert. Dass ein Mensch, der fast das gleiche für Lebensmittel bezahlt, aber am Tag nur 6 Euro verdient, seinen Job nicht für seine persönliche Glückseligkeit aufgeben wird, ist auch klar.
      Also wen willst du hier eigentlich verarschen?

    • Nananakira schreibt:

      Ich überweise Ihnen kein Geld. Ich habe statt dessen mein Auto verkauft, weil ich von diesem Konsumding genug habe. Die von Ihnen so geschätzten Konsumenten in Gestalt von besoffenen Studenten haben mir zum zweiten Mal einen Lackschaden von jeweils rund 1.000€ gekratzt. Das reicht. Auf Konsum zu verzichten, ist Freiheit.
      Unser aller Konsum geschieht auf Kosten unserer Nachkommen. Es gilt: würde die Generation, die den Schaden verursacht hat, diesen auch bezahlen müssen, würden wir alle – Sie auch – auch Vieles verzichten.
      Das Konsumdings kann nur funktionieren, w e i l die Verursacher-Generation eben nicht das bezahlt, was sie verursacht hat.
      Denken Sie etwas weiter. Stellen Sie sich Ihre Ur-Enkel vor. Und fragen Sie diese, meditativ, wenn Sie das können, ob sie mit der Welt, die wir ihnen “gebaut” haben, zufrieden sind. Viel Erfolg beim Denken.

    • John Lennon schreibt:

      Trink ne Cola iss n Lion und freue Dich auf das Freihandelsabkommen.Dein Glück wird kommen.Gruß an MONSANTO ;)

    • Andrew Domarkas schreibt:

      Jeder soll frei sein, in seiner Entscheidung, was er konsumiert. Dazu brauchen wir keine Interprtation. Der Vortrag zeigt aber auf, was es heisst bewusst zu entscheiden oder unterwusst Ersatz kaufen zu müssen. Und der Ersatz ist es, was gewollt wird, um uns unbewusst zu benutzen.

      • Wolfgang Leidenfrost schreibt:

        Ich gebe Dir recht und gehe noch einen Schritt weiter: Jeder Einzelne wird immer und überall benutzt, um anderen nicht nur zu Geld, sondern auch zu Macht zu verhelfen. Freie, zufriedene Menschen wären ein Desaster für Kirchen, Gewerkschaften, Interessensverbände, Geheimbünde, Politik, Parteien. Wenn ich mir die meisten Wahlplakate anschaue, wird mir übel. Das Wort “Stimmvieh” trifft den Punkt.
        Für mich ist Freiheit das höchste Gut – und die fängt in meinem Kopf an.

    • Edith schreibt:

      Ihr vergesst dabei unser Wohlstand ist auf Produktion und Konsum aufgebaut, wenn niemand mehr was kauft, dann bist du auch bald deinen job los und ohne job und Geld kannst du nicht mehr Essen und Wohnen, also müssten die Konsumverweigerer gleich mal ihren job aufgeben, denn die produzieren ja Dinge die niemand braucht.
      **************************************************************************************************************
      es geht wenn man das System ändert
      Es geht z.b so das wenn der Mensch weniger arbeit das andere auch arbeit haben.
      Das man nicht immer das neuest kaufen muss.Das z.b wenn der Nachbar eine Bohrmaschiene hat oder auch einen Rasenmäher das man den sich vom Nachbar ausleihen kann anstatt das man sich eine neue Bohrmaschiene oder Rasenmäher zu tut.
      Dann Dinge wider repaieren lassen oder selber reparieren.
      Dann gibt es z.b in Deutschland eine Bücher tausch Börse Repaier Cafes usw.
      dadurch braucht man 1 nicht so viel Geld zweitens hat man mehr Zeit mit der Familie (nicht vor dem TV)zum verbringen.Denn das Menschliche Soziale fehlt an vielen Stellen
      3 ist es auch eine verminderung der Erd resurcen wo ein Teil der Menschheit schon längst überschritten hat.
      Wenn die Menschheit bereit wäre weniger zu konsumieren das betrifft auch das Fleisch(Rodung von Feldern zur anpflanzung Futter Mittel) und den Wert der Dinge schätzen würde dann würde es anderen Menschen auch besser gehen.
      Aber man muss bereit sein für sich und seine Umwelt was zu tun

  23. airqb schreibt:

    Altes Lied :)
    gucksdu hier:
    http://www.phuket-meditationd.com
    the mind is a monkey :)

  24. Pingback: Wer glücklich ist kauft nicht. | Julia etc.

  25. angele - ART schreibt:

    Wunderbarer Vortrag und gut erklärt! Werde wohl mit Hilfe der Bücher von Prof. Gerald Hüther tiefer in die Materie einsteigen.

  26. Ursula Schweiss schreibt:

    Gut erläutert! Deshalb schreibe ich in Zukunft Geburtstagsgrüße wie folgt: Ich wünsche Dir das, was Du benötigst, nicht das, was Du Dir wünschst. :)

  27. Nico schreibt:

    Schöner Beitrag. Wir sind seit ca. einem Jahr auf einer sozialen und umweltbewussten Weltreise. Erst hier merkt man, was man wirklich braucht und wie stark einen der Konsum vorher in den “Fängen” hatte.

    Erst wenn man jedes Gramm tragen muss, das man kauft, wird einem wirklich klar, wie fremdgesteuert wir sind.

    http://www.youkeepustraveling.com

    LG Anita & Nico

    • Hansueli Hof schreibt:

      … erst, wenn man jes Gramm tragen muss, das man kauft … DER IST GUT !!!!

      • Ute Lynghjem schreibt:

        Ja, deswegen sag ich immer: Das was du lernst, kannst oder liest (also alles was du im Kopf hast!) ist leichtes Gepäck und du kannst es überall hin mitnehmen und anwenden. Wegnehmen kann es dir auch keiner!

  28. David Goebel schreibt:

    Mein jüngster Sohn wird bald 2 Jahre alt und er kann sich wirklich noch lange mit einem Faszinosum beschäftigen.
    Wieder ein super Vortrag von Dr. Hüther.
    Wir sind die Melkkühe des Konsums.
    Stell Dir vor, wir alle sind glücklich und niemand kauft mehr.

    • gres201 schreibt:

      dann wäre ich arbeitslos

      • TheGringe schreibt:

        Wäre doch super, bleibt mehr Zeit für schönere Dinge. Arbeit zu schaffen, um einen Grund zu haben, jemandem Geld zu zahlen ist doch unsinnig ;-)

      • Der Überöko schreibt:

        Das kommt darauf an, wie Du Arbeit definierst – für unser aktuelles Wirtschaftssystem mag das stimmen, für ein nachhaltiges modernes zukunftsorintiertes nicht ;) (Mein Vorschlag: soziale Postwachstumsökonomie)

  29. Aysel uruk schreibt:

    Ich bin Begeistert. Mir kommwn die Tränen ..
    vielen Tausebd Dank für diesen Wertvollen Vortrag!!

  30. Pingback: Wer glücklich ist, kauft nicht « Die Stunde der Wahrheit

  31. Pingback: Wer glücklich ist, kauft nicht |

  32. Pingback: Wer glücklich ist, kauft nicht (Video) | PRAVDA TV – Live The Rebellion

  33. Esther schreibt:

    Genialer Vortrag. Super. Die Wahrheit kann nocht zensiert werden. Die Menschheit wird fortwährend manipuliert der Giganten der Konsumwelt. Es wird Zeit zu handeln und umzudenken….

  34. Pingback: Auf das Fernsehen ist Verlass | gnogongo

  35. Pingback: Prof. G. Hüther erklärt, wie Herz und Hirn zusammenwirken (müssen) | Horizonworld

  36. Andrea schreibt:


    von wegen Gesperrt!
    Aber nichts desto trotz: guter und sehr wichtiger Vortrag ;-)

    • Anja schreibt:

      Ein sehr guter Ansatz; aber es ist doch nicht die Frage: Konsum oder Nicht-Konsum, sondern WIEVIEL Konsum und wieviel von etwas brauchen wir wirklich? Und von Wertschätzung dessen, was wir haben! Sicherlich will niemand von uns, der einmal mit fließend Wasser, einer Heizung im Winter und in-einem-gemütlichen-Bett-schlafen-können wieder zurückgehen auf Hütte ohne Tür und Fenster, ohne fließend Wasser, ohne Toilette, ohne Zahnbürste und ohne Herd oder Kühlschrank leben. Denn: bis zu einem gewissen Grad ist doch das, was die Menschheit (bisher) erfunden hat, auch eine tolle Sache! Sich mit dem Handy verständigen können, sich mit Freunden verabreden – eben genau, UM sich zu treffen und durch die Soziale-Kontakte-Pflege Begeisterung zu erfahren, ist doch eine tolle Errungenschaft (dies nur als eine von vielen Dingen, die uns bereichert hat – aber eben neben vielen unnützen Dingen)! Und ich wette, heutige Mütter lieben es, Windeln und Babyzubehör kaufen zu können, um es dem Baby komfortabel machen zu können (also ist fraglich, ob Ihr, liebe Mütter, wirklich plötzlich gar nichts mehr kauft! Denn sogar der tägliche Einkauf von Nahrung, Windeln und Schnullern – auch wenn sie Bio sind – ist ja Konsum!). Es geht nur um das WIEVIEL und lieber der Wertschätzung dessen, was wir haben! Wir brauchen nicht mehr Wohlstand und Wachstum, wir brauchen nicht mehr schneller höher weiter und mehr Dinge, auch nicht das neuste Handy – ein altes tut es auch – genau wie der Second Hand-Anzug des Professors! Schließlich will doch auch keiner von uns draußen nackt herumlaufen? Aber genau das macht er ja vor: auch mal ein gebrauchtes, schönes altes Teil kaufen (und abtragen, so wie früher die Kindersachen, die von Kind zu Kind zu Kind gegeben wurden). Also nachdenken, nicht alles wegschmeißen, wertschätzen, was man alles hat und wie gut es einem geht, ein bisschen umsichtiger und nachhaltiger sein und mehr Wert auf menschliche Kontakte legen statt immer nur den neuesten (Technik-)Krempel zu kaufen – und sich trotzdem ab und an freuen, dass man ein Handy oder ein Radio hat – oder fließend Wasser und eine Küche, in der man Freunde oder seine Familie toll bekochen kann – mit NATÜRLICH vorher eingekauften Kochzutaten (= maßvoller KONSUM; außer, wir hätten alle einen eigenen Garten und Zeit, Muße und Platz, alles selbst anzubauen….). Also Augen auf, Nachdenken und nicht Blenden lassen von Ersatzbefriedigungen und schauen, was erleichtert das Leben, was ist notwendig und was lieber lassen – denn es schadet – also nicht auf Kosten der anderen und der Umwelt konsumieren. Gerechte Verteilung von Ressourcen. Und habt Euch lieb (statt Macht auszuspielen, zu gewinnen und den größten Gewinn abzuschöpfen – hallo liebe Großkonzerne und Politiker) und wertschätzt auch Euch!

      • Daniel schreibt:

        NIcht nur das WIEVIEL – auch das WAS ist ein ausschlaggebender Punkt

      • Otto schreibt:

        Hallo Anja, ich gebe dir Recht dass das Maß sehr wichtig ist, aber solltest du bedenken auf wessen Kosten dein Handy produziert wird, was nötig ist um deinen Laptop zu bauen und wo die Plaste-Verpackung landet in der dein Bio-Gemüse eingepackt war….und genau dann wirst du merken das es nur zwei Möglichkeiten gibt: …. ganz oder garnicht!
        LG Otto

      • Karo Line schreibt:

        Sehr gut gefällt mir Anja´s Gedanken-Modell. Es gibt schon Einige , die es sich
        leisten, aus dem Konsummorast auszusteigem ….Im spanischen Programm der DW (f. Latein-Amerika ! ) brachte ‘euromaxx’ gestern Reportagen exact von diesem
        Thema: Glückliche Menschen hatte sich etwas eingschränkt, waren z. B. autonom, – im krassen Gegensatz Leute, die alles haben und raffen mussten. Opfer ….!
        Ich fürchte aber, dass die meisten Politiker und Grossmogulen weiterhin auf
        ihren Ohren sitzen…..

        Karo

      • Guntram Graf schreibt:

        Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen

      • Helen schreibt:

        Wertschätzung, allein das Wort, das verrät schon wie durchtränkt wir sind von der Seuche Wirtschaftswesen. Vergesst nicht, zuallererst sind wir liebes- und begeisterungsfähige Menschen. Wer erstmal den “Wert” des andern “schätzen” muß (und “schätzen” ist ein Begriff des Marktes, das hat nichts mit gutheißen zu tun), der mag ahnen, wie tief wir schon in der Gehirnautobahn drin stecken.

    • Fabian Schneider schreibt:

      Leider ist die “zu brisant für Youtube”-Masche ja ein beliebter Klickmagnet. Dennoch interessant.

  37. fritze schreibt:

    Hä, ohne Sinn. Das Video ist plötzlich auf privat gestellt. Konnte es neulich noch gucken, jetztist es weg. Wie bescheiden

    • denkbonus schreibt:

      Was für ein Armutszeugnis für die Verantwortlichen. Aber das Netz vergisst nie. Daher ist das Video jetzt unter einer andereren URL erneut erneut eingebettet. So leicht lassen wir uns unsere Informationen nicht beschneiden. Schon gar nicht von den Honks dort oben.

      • Imai schreibt:

        Zwar mit Werbungen – genau für die Förderung des Konsumverhaltens(!), aber schon mal besser als gar nichts. (^^)
        http://www.youtube.com/watch?v=zW1U-JUl7tg (Der vermisste Vortrag, oder?)
        Über das Kaufverhalten als Ersatzbefriedigung redet Herr Hüther auch beim Bildungskongress in der Schweiz 2013. Es gibt (im Moment noch!) YouTube-Video davon:
        http://www.youtube.com/watch?v=Wd7Mx-Jknuw (55:27 Min.) Das Wort “Ersatzbefriedigung” fällt bei 46:08, und man kann es etwas genauer nachvollziehen, wenn man den Vortrag ab ca. 41:55 verfolgt. Also hier kleine “Ersatzbefriedigungen”, bis das richtige Video wiedehergestellt wird. (;-))

      • Imai schreibt:

        P.S.: Sorry, ich habe das Update dieser Seite übersehen: Ohne Werbung ist natürlich topp! (^^)

      • Der Überöko schreibt:

        Ich finde das Wort “Honks” sehr unangebracht – klingt iwie nicht so nach tief denkenden Menschen…

  38. Andrés Rohde schreibt:

    Manche hier schreiben Romane, doch fehlt es der Menschheit schlicht an Einem: Begeisterung !!!
    Das….kann heute fast keiner mehr, ergo: gehts der deutschen Wirtschaft gut !!!

  39. Weilburg Blogger schreibt:

    Hat dies auf Weilburg Online rebloggt und kommentierte:
    Diese 20 Minuten sollte man sich wirklich nehmen!

  40. Pingback: Einfach weniger kaufen - Tipps für den Familienalltag

  41. Christina schreibt:

    Ich habe vor 8 Monaten ein Baby bekommen und ich verspüre zur Zeit nicht etwas zu kaufen.
    Vielleicht sollten alle Menschen mehr Kinder bekommen.
    Im Gegenteil ich freue mich etwas kostenlos zu teilen.

    • Clearness schreibt:

      Geht mir auch so. Seit mein Kleiner da ist, bin ich viel mehr im Augenblick und das im Jetzt sein macht schon glücklich. Hab a nur noch selten den Drang etwas zu kaufen oder den Trendsettern nach zu eifern. =D

    • gres201 schreibt:

      Kaum hatten wir Kinder, wurden wir von allen Seiten mit Konsumgütern zugeschwemmt. Jeder war der Meinung, wir bräuchten tausendfach Kindersachen. Kik und Co sind darüber dankbar und ich hab den schlamassel

      • Andrea schreibt:

        Wir haben auch viele Kindersachen bekommen, allerdings viel Gebrauchtes von Bekannten mit älteren Kindern und wir geben es nun an die nächste Familie in der Nachbarschaft weiter.
        Auch das (gebrauchte) Spielzeug haben wir zum grössen Teil geschenkt bekommen. Ich muss sagen, wir haben echt nicht viel neues gekauft – ausser die Omas, aber die haben wir jetzt ausgebremst ;-) Nun gibts nur noch etwas Neues, was wirklich benötigt wird. Die Omas schenken jetzt manchmal was für die Spardose, oder was viel schöner ist: viel Zeit.
        Sie gehen mit dem Enkel schwimmen, in den Zoo oder passen zwischendurch einfach mal auf ;-)

        Vielleicht habt Ihr einen Kindersachen-Flohmarkt in Eurer Nähe? Dann könnt ihr die Sachen zu Geld machen und ab damit aufs Sparkonto fürs Zwergerl ;-)

    • Mama Motte schreibt:

      Hmmm!! Du kaufst also nichts mehr?? (Klar, Lebensmittel ausgenommen) Seid dem ich Kinder habe, bin ich chronisch pleite, weil ich immer was kaufen muss!! Woher ging es auch mit weniger, anfangen tut es mit Bettchen, Strampelsäckchen, Schnuller, Fläschen, Sapperlatz, Kinderwagen, Wickelkommode, Windel, Schmusetuch usw. aber nun 3x mehr essen, drei mal mehr für Fahrräder, drei mal mehr für eine Fahrt mit öffentliche Verkehrsmittel und Eintritt in den Familienpark, drei mal mehr……, was ich nicht verspüre ist, sinnlose Dinge zu kaufen, jedoch möchte das die Marktwirtschaft, sie sagt ich bräuchte das ja unbedingt. Und ich bin machtlos… alle Kinder haben Handy´s, auch die Erstklässer. Was gab es wegen sowas und ähnlicher Dinge schon Familienstreit. Nur, wenn alle Eltern der Meinung sind, ihre Kinder bräuchten kein Handy, warum haben aber so viele (gefühlte 99%) Kinder schon ein Handy, ja sogar ein Smartphone? Ich finde, in erste Linie sollte man bewust einkaufen, auch wenn es augenscheinlich unnütz ist. Brauch man wirklich drei Fernseher, 2 Autos usw.? Ich habe z.Bsp nur 2 Hosen und 4 Pullover und eine Winterjacke. Da gibt es erst was neues, wenn das alte kaputt ist. Socken habe ich mehr, bekanntlich verschwindet ja immer eine in der Waschmaschine, für die ich dankbar bin, das ich sie habe, sogleich auch den Wäschetrockner. Einzig der Wäschezusammenleger fehlt mir noch. Wir leben heute in einer Welt, wo wir mehr als nur ein Apfel und ein Ei benötigen, leider auf der einen Seite, gut so auf der anderen. Ich brauche werder Actimel noch Milchschnitte, aber toll das es ein E-Herd gibt, brauch ich nicht ein großes Feuer machen zum kochen, ;-) !! Und danke für das Licht am abend mittels Strom, birgt weniger die Gefahr eines Wohnungsbrandes. Aber ein Navi im Auto brauche ich nicht, meine Augen können noch gut sehen und mein Gehirn logisch denken. Aber unbezahlbar ist das glückliche Lächeln meines Kindes oder der Sonnenaufgang an einem warem Frühlingsmorgen.

    • Guntram Graf schreibt:

      Da geb ich dir Recht.

  42. Pingback: Glücksgefühle | My ART Of Getting By

  43. Samuel schreibt:

    Lieben Dank für diesen Post. Prima Video zur Aufklärung. Der Mann ist Super! :)

  44. ch schreibt:

    danke, ich bin begeistert :-)

  45. Danke dem kann ich nur zustimmen, konsumiere selber nur selten, aber wenn dann stimmt es was sie sagen.Der Vortrag war wie ein Orgasmus, nach dem Höhepunkt war schnell Schluss ;)

  46. Nadrina schreibt:

    was gibt man den Baby wenn es auf die Welt kommt? Fläschchen!! die Wißenschaft des Stillens ist uns abhanden gekommen ! das Stillen ist viel viel mehr als NUR Füttern dann legt man sie in Gitterbettchen weit ab von der Mutter! Meine Kinder habe ich 3jahre jeweils gestillt, keinen Schnuller und des Nachts haben sie IMMER neben mir geschlafen wie lange sie wollten meistens bis zum 8 Lebensjahr … WARum haben die BabiesSchmerzen? warum MÜSSEN sie nach der Mutter schreeeiiiieen? wo ist die SICHERHEIT ? Warum werden die Kinder vom Staate der Mutter weggerissen sei es KInderhort oder Jugendamt .. meine KInder haben auch nie am Daumen gelutscht!!!!!! sie haben auch Gottseidank KEINE IMPFUNG gekriegt… NIEMALS KINDERKRANKHEIT gehabt.. wie kann man sich an einem KÜNSTLICH hergestellten “Spielzeug” begeistern ??? lest mal die Anastasia… Tochter der Taiga..

    DIE NATUR, der WALD ist der BESTE AUFENTHALT für die BABIES BZW MENSCHEN wir müßen uns vom SYSTEM trennen da absolut Menschenfeindlich ww.youtube.com/watch?v=dpHB8kH3yVg&hd=1

    • Ina schreibt:

      Ja!! Genau!! Danke für die Ausführung! Wem das nicht gefällt, hat keine Ahnung über Leben und Entwicklung, vor allem im Kindesalter. Schade, weil deren Kindern es so ergehen muss. Nur verstehe ich den direkten Zusammenhang nicht zum Thema.

    • Elena schreibt:

      Danke!!! Schön, dass es Dich gibt!!!

    • Fee schreibt:

      Unsinn wird nicht weniger unsinnig, wenn man ihn in Blockbuchstaben setzt.

    • Santa schreibt:

      Wegen Meschen mit solch bescheuerten Ansichten. Sind die Kinderkrankheiten die besiegt geglaubt waren, wieder auf dem Vormarsch. Danke. Impfen schützt nicht nur das eigene Kind sondern die anderen gleich mit.

      • Jane schreibt:

        Wir impfen mittlerweile gegen jeden Scheiß,sorry !!!!! Unsere Kinder sind in der heutigen Zeit ganz arm dran !!!!!

      • cora schreibt:

        liebe santa,bevor man solche aussagen tätigt,bin ich der meinung, sollte man genauer das thema impfungen hinterfragen und durchleuchten!!!!!!dan würde man doch feststellen das nicht alles gold ist was glänzt und auch das “besiegte”kinderkrankheiten wieder im vormarsch wären wegen nicht geimpfte kinder so ein blödsinn!!!!schau genau heisst es wie bei allem.

    • Sebastian schreibt:

      Au weia. Du hast wirklich Kinder? Ungut.

      • gres201 schreibt:

        Impfen sind wichtig und Krankenkassen zahlen eh nur das nötigste. Ausserdem gehe ich mit den Kindern gern in die Natur, das heist aber nicht, das ich da auch wohnen muss. Nur Kaufen, was man wirklich braucht-das ist das Geheimnis, das eigentlich keins ist.

  47. Rene Lehner schreibt:

    Wieder einer, der versucht, alle Probleme der Welt zu versimpeln. Es gibt ihn nicht: “Den Menschen”. Dazu sind wir alle viel zu unterschiedlich. Keine Theorie lässt sich simpel über
    den Kamm aller Individuen ziehen. Und das wirkliche Problem unseres Planeten schneidet er nicht mal an: Die stetig wachsende Bevölkerung. Wir können nämlich konsumieren oder nicht, umdenken oder nicht, irgendwann ist eh alles voll und viel zu eng. Egal wie unsere Gehirnwindungen verdrahtet sind. Und den Zuwachs der Bevölkerung werden wir nicht stoppen können. Professor Hüthers Theorie hin oder her.

    • denkbonus schreibt:

      Seit 2008 haben alleine wir Deutschen 1,2 Billionen Euro unseren Banken in den Hintern geschoben. Griechenland ist am Ende und der Rest der EU- Peripherie ebenfalls. All die Rettungbillionen für Banken und Anleger, anstatt für jene Menschen, die es benötigen. Damit könnte man den Hunger in der Welt in den Griff bekommen.

      Wir könnten locker noch einmal soviele Menschen auf diesem Planeten satt bekommen, wenn nicht einige Nationen so maßlos wären. Sieben mal in der Woche einen Sonntagsbraten von Rindviechern, die mittlerweile einstige Regenwaldflächen abweiden, während unser Auto mit Biodiesel aus Palmölplantagen fährt, die niemanden mehr ernähren können. Die sieben Milliarden sind ein Witz. Solange nicht alle ein Auto wollen, täglich zwei Kilo Müll fabrizieren, täglich hunderte Liter Wasser verbrauchen etc..

      Das Problem auf diesem Planeten sind nicht die einfachen Menschen, sondern jene transnationalen Konzerne, die ihn zerstören.

      • Ana schreibt:

        und wer ist für das Handeln der Konzerne verantwortlich? Die Konsumenten. Ohne Nachfrage auch kein Angebot.

      • Nadrina schreibt:

        stimmt voll und ganz! außerdem ist das Problem das statische Geldsystem die Rettung liegt im dynamischen Geldsystem (GxU)+W=P(reisstabilität) so einfach ist das. KEIN Mensch ist auf der WElt um für einen oder mehrere Menschen zu arbeiten geschweige denn für´s Geld überhaupt… DAs Geld muß für UNS da sein nicht umgekehrt.. man lese die Bücher vom W.Megre ” Anastasia, Tochter der Taigs” 10 Bände absoluten Wißens und Wahrheit über die Matrix und wie wir da wieder raus kriegen.. youtube : Schetinin-Schule da gibts 13jährige Professoren schon so dumm werden wir in Deutschland gehalten

      • andy schreibt:

        Doch, es sind genau die Menschen, die eben konsumieren. Die Industrie befriedigt nur die Bedürfnisse der Menschen. Es ist sehr bequem den schwarzen Peter der Industrie zuzuschieben. Jeder einzelne muss seinen Beitrag leisten, wenn sich etwas verbessern soll.

      • Platon schreibt:

        Ganz so einfach ist das beileibe nicht. Die heutigen Konsumenten werden mit massivsten Mitteln, vor allem mit subtilen Manipulationen, vornehm wird das wohl heute Marketing genannt, schon von der Wiege an zum Konsumieren erzogen. In den USA wurde das sogar ganz offiziell von oben beschlossen, schon vor längerer Zeit. Dass die Industrie nicht mehr nur das Angebot bereitstellen sollte, als eine Reaktion auf die Nachfrage der Kunden, so wie es früher noch ganz normal war, sondern dass sie in Zukunft auch die Nachfrage selbst ganz massiv mitbestimmen sollte. Und das geschieht vor allem durch eine psychologisch fundierte massive Beeinflussung der Konsumenten. Mit deren Hilfe vor allem bewußt Bedürfnisse erzeugt werden sollten, die ohne diese Beeinflussung gar nicht erst entstehen würden, weil sie im Grunde völlig unnötig sind. Wer glaubt, dass er gegen eine solche Beeinflussung völlig immun sei, dass er tatsächlich selbst bestimmen kann, was er kauft, der kennt die Möglichkeiten der Psychologie nicht, die heute dafür genutzt werden. Leider ist das vielen gar nicht bewußt, wie sehr die Maschinerie des Kapitalismus gerade dadurch noch einmal richtig angeheizt wurde. Ein ständiges Wachstum würde sich niemals nur über die reine Bedürfnisbefriedigung, also darüber, was wirklich absolut notwendig ist, auf Dauer realisieren lassen. Und ohne ständiges Wachstum wäre dieses System gar nicht funktionsfähig. Das hat man halt in den Zeiten der Wirtschaftskrisen, mit der damit einhergehenden sinkenden Nachfrage natürlich erkannt. Der Mensch ist über sein Ego, und vor allem über sein Unterbewußtsein relativ unbemerkt, manipulierbar. Das wird mit der Werbetrommel massiv ausgenutzt, sogar völlig unnötige Bedürfnisse werden so sogar ziemlich leicht noch zusätzlich erzeugt. Das ist vor allem die Gefahr unserer Zeit. Es ist wichtig, dass wir lernen, mit dieser vielfältigen Propaganda, die über die modernen Medien sehr leicht zu verbreiten ist, also mit dem Marketing besser umzugehen. Damit wir wirklich wieder selbst über unsere eigenen Bedürfnisse bestimmen können.

    • renovatio06 schreibt:

      Mag schon sein, René. Immer leicht, den anderen ihre Fehler vorzuhalten. Deine Lösung? Verhütungsmittel für alle? Davon hätten rückwirkend Deine Eltern Gebrauch machen sollen… (meine auch).

    • Michael Hammer schreibt:

      Genau, trotzdem … verstehst du? Jede Anregung, die in die richtige Richtung zielt ist irgendwie wertvoll, oder?

    • Realist schreibt:

      @Rene Lehner
      Dich würde ich raten einfach mal bei der Sache zu bleiben.
      Das es ausreichend Probleme auf der Welt gibt wissen die Meisten.
      Was wir nicht wissen das viele dieser Problemen verursacht werden durch die falsche Denkweise. Viele Probleme wurden m.E. schon gelöst wenn man seine “indoktrinierte” Denkweise ändern könnte. z.B. die Möglichkeit, auch für uns, einen “natürlichen” Tod zu sterben. Und nicht einen, von der Schulemedizin hervorgerufen und therapierten, Tod. In diesem Sinne

  48. renovatio06 schreibt:

    Ein sensationeller Vortrag! Und für mich persönlich aufschlußreich weit über das Consumerism-Paradigma hinaus.

  49. Finn Job schreibt:

    Vielen Dank für diesen Artikel! Es ist interessant, wie vielseitig die Kritik an der Konsumgesellschaft mittlerweile geworden ist und, dass auch die Naturwissenschaften dabei helfen, unser krankes Wirtschaftssystem zu entlarven. Die großartigen Prophezeiungen eines Erich Fromms finden somit eine empirische Grundlage und schaffen es dadurch hoffentlich, mehr und mehr auch das kollektive Denken unserer Gesellschaft zu beeinflussen.

  50. Luis schreibt:

    nach diesen Motto jede politische Maßnahme, die die allgemeine Lebensbedingungen verschlechtert befördert aber auch die Wirtschaft. Und heutzutage jede Wirtschaft freundliche Sache wird mehr oder weniger als heilig betrachtet!

  51. Pingback: Mallorquinische Tage | Ich ist ein Anderer

  52. Pingback: Wer glücklich ist, kauft nicht | Seventy4's Database

  53. Mario Arend schreibt:

    Schöner Vortrag von Prof. Hüther.

    Ein passendes Beispiel ist der Smartphone-Bereich. Ein(e) Schüler(in) möchte ein neues Handya, da sie ansonsten ausgeschlossen wird von den Mitschülern, nach dem Motto: “Was ist das denn für ein Schrotthandy?” Neu gekauft = Glücksfaktor vorhanden. Nach einem halben Jahr kommt die neue Generation auf den Markt = neue Technik, die mit dem alten Modell nicht mehr funktioniert. Nun fängt das ganze Spiel wieder von vorne an… Ergo: Die schönsten Dinge auf unserer Erde kann man für Geld nicht kaufen, sondern können langfristig nur durch innere Zufriedenheit erzeugt werden.

    • Mein Schweizer Kollege Bruno Linggi hat schon vor über 30 Jahren mit seinen Schülern der 5. und 6.Klasse AUTOSUGGESTION in COUÉ-Qualität gelernt. Wenn die Größeren sie in der Pause anmachten, z.B. wegen Markenklamotten, antworteten sie freundlich und bestimmt: “Ich denke selbst.”
      Sie wussten aus der Praxis, was man mit DENKEN erreicht. Ihre Erfolgsberichte füllten mal eine Nummer der Zeitschrift AUTOSUGGESTION. Nachzulesen ggf. in der neuen Ich-kann-Schule, S. 222 ff. Ich grüße freundlich.
      Franz Josef Neffe

    • DirtyDickDaddy schreibt:

      Das, was einen Preis hat, hat keinen Wert. Und das, was einen Wert besitzt, hat keinen Preis. Das ist das Problem, welches die Leute nicht erkennen.

      Der Mensch ist ein Tier, welches seinem Naturell entsprechend, von Grund auf gut ist – er wird erst zu dem seelischen Krüppel gemacht, den er am Ende darstellt.

      Je mehr sich der Mensch von seinen natürlichen Wurzeln entfernt, desto ärmer und kränker wird er. Nur der Respekt vor der Schöpfung und allem Leben, die Überwindung des Ego und der Einklang mit sich und der Welt, kann die menschliche Seele befreien.

      Die Kinder dieser Zeit sind Nihilisten, die nur noch existieren, ohne Sinn und Verstand. Eine arme Welt, in der wir leben. Leider.

  54. transsurfer schreibt:

    Reblogged this on transsurfer and commented:
    Aristoteles (384-322 v. Chr.): „Was es alles gibt, das ich nicht brauche!“
    Recht hat er damit immer noch!

    • sachenmacher schreibt:

      Eins meiner liebsten: Durch die Einkaufsstraßen schlendern, mich wundern, was es alles gibt, und mich freuen, dass ich das ganze Glumpert eigentlich nicht brauche und daher auch nicht kaufen muss… Ja, das tu ich gern :-)

      • transsurfer schreibt:

        Hallo Sachenmacher!
        Haha, besonders zur Weihnachtszeit, wenn alle Leute mit riesigen prallgefüllten Einkaufstüten von Laden zu Laden hetzen und total gestresst noch in letzter Minute irgend einen Schmarrn raffegeiern, ist es doch immer wieder schön, selbst nichts zu kaufen.
        Stimme Dir also voll zu!
        Ausserdem sind die besten Dinge im Leben bekanntermassen ja umasuuuscht.
        Beste Grüsse

    • gres201 schreibt:

      Ja der Konsum hat Weihnachten zerstört. Alle kaufen nur noch irgendwelchen Mist, um sich zu präsentieren. Was auch die Grosseltern meiner Kinder nicht glauben wollen: Ein Zoobesuch mit den Enkeln ist tausendmal besser als die “tolle” Parkgarage ausm Spielzeugladen, die sofort gekauft werden musste, weil ein Kind sagte: Och die ist aber cool….

  55. Andidandy schreibt:

    kennt jemand die Studie, von der Herr Hüther berichtet? Name, Autoren?
    Finde ich sehr toll und wüsste gerne mehr dazu!
    Danke

    • Imai schreibt:

      Eine Videoaufnahme der Studie mit Babys (7:00 -) habe ich im neu gestarteten Dokumentarfilm “Alphabet” in einer Abschnitt sehen können. Die Farben waren da etwas anders: statt des gelben Männchens war ein Roter Kreis mit Augen, und statt des grünen Männchens kam ein gelbes Dreieck ihn heraufzuschieben. Der Herabschubser war quadratisch und tatsächlich in blau. Da kann man nicht erkennen, ob die Studie mit verschiedenen Farben und Formen zum Vergleich durchgeführt worden ist, was auch sein kann. Herr Hüther wurde im Film auch vorgestellt, und der Film, der uns zum Umdenken in Schulbildung anstoßt, ergänzt seine Ansätze (u.a.18:55 -) mit vielfältigen lebendigen Beispielen. Also meine Empfehlung! http://www.alphabet-film.com/worum-geht-es.html

  56. Jens Scharpf schreibt:

    Hat dies auf Diafo das Keativprojekt! rebloggt und kommentierte:
    Ein guter Vortrag wie sich was verändern lässt, dafür ist Begeisterung wichtig!

  57. Der Steppenwolf schreibt:

    Hat dies auf Der Steppenwolf rebloggt und kommentierte:
    Genial.

  58. Tom Orden schreibt:

    Alles sehr interessant….
    Etwas ähnlich hat Gerhard Wisnewski auch in seinem 2013er Buch geschrieben:

    http://tomorden.npage.de/gerhard-wisnewski.html

    Es geht Männern wie GW auch darum das die Menschen endlich umdenken!
    Werte wie Familie, Liebe und Treue sind ihm wichtig; das merkt man beim Lesen.
    Und das geht dem Herrn Hüther auch so.
    Und er hat ja recht; “Wer glücklich ist, kauft nichts”
    Deshalb versuchen die Mainstreammedien uns ja auch immer fertigzumachen/unglücklichzumachen! Damit wir konsumieren!
    Ich hoffe das große Umdenken erfolgt bald!

  59. Warum soll frau-man sich vorm Bertels-Prof. Hüther hüten ? & vor Kahl & Precht ?
    Veröffentlicht am 14. Mai 2013 von Hartmut Barth-Engelbart
    File:Gerald Hüther en novembro 2011.JPG
    Die neuerlich in Umlauf gesetzten Gerüchte über Missbrauch bei Professor Hüthers Arbeit im Göttinger Institut möchte ich hier nicht weiter verbreiten. Ich halte das für eine üble Masche, die gerade die Auseinandersetzung mit dem Bertelsmann-Hüther und seiner Ideologie, seiner biologistischen Masche verhindert. Was da so wissenschaftlich daherkommt an z.B. neuer Hütherscher Führungs-Kultur, ist so alt wie Konrad Lorenz und etwas jünger als die Thesen seines Jüngers, des SS-Obersturmbannführers und Dalai-Lama-Lehrers Heinrich Harrer, der im Auftrag des ReichsSicherheitsHauptamtes in Asien spionierte, wie Sven Hedin und Contzen auch. Zu Hüthers FührungsKultur habe ich bereits 2012 einen längeren Beitrag geschrieben, den ich hier einfach anhänge:

    File:11-05 Reinhard-Kahl.jpg
    Precht, Hüther, Kahl: Die drei Bertelsmänner an der zdf-Tankstelle.
    Veröffentlicht am 4. September 2012 von Hartmut Barth-Engelbart
    Wie schon vorangekündigt:
    Die drei bertelsmänner von der zdf-Tankstelle.
    Ist der Philosoph und Senkrechtstarter Precht ein echter Prechtelsmann? Oder HaBE ich da nur Sozialneid?
    Schaumerma:
    (selbst der verbertelten guten alten Heimat-Front-Gouverntante ZEIT wars zu peinlich:
    http://www.zeit.de/kultur/film/2012-09/precht-zdf-philosophie, )

    Richard David Precht (2009)
    Jetzt wird der Precht wohl noch zum Richard David Kimbel und macht trotzig weiter: “Jetzt erst Precht!”
    HaBE Spenden gegen Kram Säubert mit MARK&PEIN bitter nötig: hier gehts zum Spendenteller:https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=FY4WDVZMJNZWS
    (Dieser HaBE-newsletter handelt von den drei Bertelsmännern an der zdf-Tankstelle: der hochgefeierte Philosoph Precht ist ein Prechtelsmann, sein Gesprächspartner, der Hirnforscher Prof. Hüther ist nicht nur das, sondern auch ein FAN vom Schüler des SS-Obersturmbann-Führers Heinrich Harrer – dem Kindermissbrauchsoberpriester und Sklavenhaltergesellschfter Dalai Lama…Entsprechend dürfte seine neue “FührungsKultur” aussehen, die er als Schöpfer und Coucher einer neuen Corporate Identity der Bertelsmann-Stiftung und ihrem (vermutlich ver.di majorisiertem) Betriebsrat schon angedeihen lässt. Ist aber auch kein größeres Problem: ver.di wird ja auch von Bertelsmann beraten, zumindest von einer bertelsmann-Firma, die auch schon lange zeit die GEW beraten hatte, bis die sich dieser Umklammerung entzog. Der Dritte Bertelsmann ist der “Treibhaus”.Betreiber Reinhard Kahl, ebenfalls ein Mohn-Süchtiger., der die Entwicklung von kreativen Eliteschulen in Sinn hat (dazu gibts ein paar Insider Tipps des Hamburgischen Pädagogik-Professors Horst Bethge, der diesen missratenen Schüler auf die Menschheit losgelassen hat).

    Ach so, noch im Nachsatz: der Philosoph Precht (mit der Gnade der späten Geburt von 1964 -also ein sehr junger Alt68er) wurde dem zdf (Zentraler Dumm Funk) vom Bertelsmann-Referentendienst vermittelt. Boh-Ey!!!!) Saach maa, worum gehts da eigentlich? naja, um die Bertelsmannisierung der Schulen! der Unis, der Kinder-Krippen und Kindergärten. Ich habe den Verdacht, dass die nächste Sendung von Precht sich mit der dringenden BundeszentralReform der Altersver-. und Entsorgung befassen wird. Ein lohnendes Geschäft, das schier endlos booomt und wo sich kleine ProfitHaie goldene Nasen verdienen und zum großen Teil die Alten totverwalten. Da muss der Bertelsmann für “Menschenrecht” sorgen … Als weiteren Sendeschwerpunkt könnte man die bundeszenral-innere Reform der inneren Sicherheit angehen. Zentralisierung und Privatisierung von Polizei und Bundeswehr vorstellen … Das um 2005 in die Hose gegangene Plagiat der 1937er Goebbels-Kampagne “DU bist Deutshland” könnte so wiederaufbereitet werden: mit dem Vorlauf “DU bist Bertelsmann”, “DU bist OPEL” (mit der IGMetall-Version “Wir sind OPEL”), DU bist VW, DU bist RWE, E-ON, VattenFall… SIEMENS, Allianz, “Du bist Krauss-Maffei-Wegmann” , “DU bist LEO!” usw… alles mit Hütherscher neuer FührungsKultur … und am End wirds ein Bertelsmannbetrieb mit Namen “Deutschland AG” und der Corporate Identity “DU bist Deutschland!”)
    Prof. Dr. Dr.Gerald Hüther
    ist nicht nur Göttinger Hirnforscher, der mit 10 Jahren Verspätung das bestätigt, beschreibt, was ich vor 15 Jahren bereits geschrieben hatte und was sowohl Professor Bastian als auch eine Reihe von Hannoveraner Hirnforschern mir bereits 1996 bestätigten und schon viel länger belegen können mit Hilfe klinischer Tests, Untersuchungsreihen, Erforschung der Verschränkungsentwicklung der Hirnhälften, deren Visualisierung,. – ich bin weder Hirnforscher noch Mikro-Biologe aber ich habe über 40 Jahre Erfahrung in Musikerziehung und Mathematik und deren Interdependenz, Deutsch als Mutter- und erste Fremdsprache und die Zusammenhänge zwischen musischer Entwicklung und mathematischem Verständnis, zwischen Entwicklung der muttersprachlichen Syntax, Semantik und Ethymologie und dem Fremd-Zweitspracherwerb, bzw. der dazu aus diesem gesicherten Fundus entspringenden Kompetenz …
    Ich müsste mich über die Hütherschen Äußerugen in der Prechtigen ZDF-Sendung eigentlich freuen. Sie klingen wie eine späte Genugtuung für Noam Chomsky und Bernstein/Oevermann. Aber ich freue mich nur kurz, weil ich glücklicher Weise schnell bemerke, dass es sich um zuckersüße Leimruten der Bertelsmania handelt.
    Nicht von ungefähr: Prof.Dr.Dr. Gerald Hüther ist auch Berater der bertelsmannStiftung bei der Entwicklung einer neuen Führungsstruktur, FührungsKultur und einer neuen Art Corporate Identity: “Wir alle sind Bertelsmann!”

    http://www.gerald-huether.de/

    http://www.kulturwandel.org
    Mit seinem neuen Buch und Projekt dient er sich der Deutschen Wirtschaft angesichts der neuen herausforderungen z.B. durch China…als “Kulturwandel”-Entwickler an und hat bereits in seinem ersten großen Wurf bei der Bertelsmann Stiftung auch den Betriebsrat auf Linie zu bringen. “Wir sind alle Bertlsmann!” Das geht natürlich nur so richtig, wenn es eine zufriedene Kernbelegschaft ín den kreativen Bereichen der entwicklung , der Forschung usw.. gibt. Aber auch die Putzfrauen sollen und die Zeitarbeiter wenigstens in der Zeit auf Übernahme hoffen, dass sie nicht aufmucken…
    Gerald Hüther hütet auch die Bundesregierung vor Schaden durch seine mitarbeit in der Zukunftskommission, ga ist er für die Bildungsfagen zuständig.
    Sein Problem ist die föderale Zuständigkeit im Bereich der Bildung…
    Es müsste zentral gesteuert eine Erneuerung geben… klingt alles super, veralteter Bildungsbegriff. Neugier fördern, Lernbegeisterung wecken und erhalten, Entwicklungsräume schaffen, Begeisterung wecken…Nicht Noten sind entscheidend, sondern Fahigkeiten, verschiedendste Begabungen, die es zu fördern gilt.
    Alles schön, und dann kommt der Philosoph Precht ganz recht: die föderale Zuständigkeit sei ja von den Allierten deshalb bei Bildung, Polizei eingeführt worden, um eine zentrale ReNazifizierung verhindern zu können. Das sei jetzt ja wohl nicht mehr nötig.
    Jetzt sei doch die Zeit gekommen, das Bildungswesen wieder zu zentralisieren, um es einheitlich umgestalten zu können… Natürlich in Vielfalt der Eigenverantwortlichkeit usw….
    Nun der Philosoph Precht wird gemanaged vom Bertelsmann-ReferentenDienst … und wen beschwört Precht so ganz nebenbei in seiner Sendung : Reinhard Kahl der nächste Mohnsüchtige in dieser DreierRunde…Dessen Treibhaus-Schul-Projekte und seine Filme sind völlig vom Bertelsmann.Mohn-Tropf abhängig….
    Mit Normalschulen hat der nix im Sinn, darauf wies Horst Bethge schon hin.
    Und über dem Precht steht dann doch das Haushaltsrecht und der von Bertelsmann mit ausgearbeitete Lissabon-Vertrag und die ebensolche Schuldenbremse und da reichts eben doch nur für abgespeckte Proloschulen mit schlechter bezahlten und schlechter ausgebildeten Personal und mit Einsparpotentialen an allen musischen Ecken: wozu braucht ein Hilfsarbeiter auf HARTZ4 ein Klavier ? Und von den schule in Athen und Madrid, in Barcelona und Bilbao gar nicht erst zu sprechen, von den Krankenhäusern so und so nicht… aber für EWaldorf-Ergänzungsschulen und weitere Laborschulen und ne Missbrauchsfreie Odenwald und sanierte Salem… Und reinhard Kahl kriegt für den Bodensee eine Schwimmende Treibhausschule für die Elitenzüchtung , die ankert direkt vor der Insel Mainau und ist ne echte Alternative zu einer Haupt-und Realschule in Hanau-Lamboy …
    Prechts, Kahls und Hüthers schöne neue Mohn-Welt
    Und ihr Bett im Mohnfeld
    Jedes Kind ist hoch begabt: Die angeborenen Talente unserer Kinder und was wir aus ihnen machen /(von Gerald Hüther)
    Damit das Denken Sinn bekommt: Spiritualität, Vernunft und Selbsterkenntnis. Mit Texten des Dalai Lama (HERDER spektrum) von Gerald Hüther
    Dass der Dalai Lama, dieser Kinderschändungsoberpriester und SklavenhalterGesellschafter, der Ziehsohn des SS.-Obersturbannführers Heinrich Harrer mit nachhaltiger Freundschaft zu solchen Edeldemokraten wie Pinochet hier nicht fehlen darf, war mir nach den FührungsKulturveränderungsvorschlägen des Herrn Hüther auch klar.
    “Die angeborenen Talente” sind schon vom Titel her ein solch hahnebüchen biologistischer MischMixMist, dass er auch glatt-teilweise vom Lehrer des Herrn SS-Obersturmabannfühers Heinrich Harrer stammen könnte: von Konrad Lorenz, dem NS-gehätschelten Graugänsevorschwimmer
    Bertelsmann hat schon versucht, über die GEW entscheidenden Einfluss auf die Schulpolitik zu gewinnen. Die GEW hat sich im Gegensatz zu ver.di aus der Umklammerung durch den Bertelsmann-Konzern befreien können zumindest vorläufig. Bei ver.di spielt Bertelsmann mit seinen Tochter-, Enkel- , Ehegattinnen- und sonstigen Unternehmen in der Oragnisations-Strukturentwicklung eine schwerwiegende Rolle…
    Die Bundesregierung wie viele Landesregierungen (die in Thüringen z.B. wo Gerald Hüther in der Schulentwicklung mit drin steckt “Öffnung von Schule!”) und Stadtregierungen sind Targets der bertelsmann-Stiftung und ihrer Teilfirmen wie AVARTO die Ministerien mit Gestezesvorlagen versorgen, oder die gesamte Stadtverwaltung managen ..
    Berteldmann arbeitet sich sehr langfristig und kaum öffentlich bemerkbar an die verschiedenen profitablen Mohn-Felder heran.
    Liz Mahn hat es über die Privatisierung des Musikunterrichts versucht und weitgehende Erfolge bei der “offenen Gestaltung des Ganztagsangebots” in verschiedenen Regionen erreicht.
    Die Produktion kompletter Bertelsmann-Curricula tun bei der Überbelastung der LehrerKollegien ein Übriges: “Greife schnell ins Mohn-Lernfeld. Stress erspart und Zeit und Geld” Da wird nicht nur eine popelig bezahlte Grundschulleiterin schwach, auch so mancher Oberstudienrat und LernfabrikLeiter mit dem kleinen oder großen selbständigen Budget wird angesichts der Stelleneinsparungen und Arbeitsüberlastungen in den Chor der bertelsjünger einstimmen : “Großer Mohn wir loben Dich und wir preisen deine Stärke. Vor Dir neigen STädte sich, Unis. Schulen Wasserwerke. Alles was er kriegen kann, holt sich unser bertelsmann..!”
    Weiteres Ausgewähltes von HaBE zur bzw. gegen bertelsmania hier und zu ReinhardKahl ebenfalls und zu Liz Mohn und zu Musik & Kunst ohne Mohn :
    HaBE=Reinhard Kahl für Arme? Wie Reinhard Mohn Reinhard Kahls “Treibhaus”Schul-Ideen zum Opium für Lehrer werden lässt, zur Flucht aus Burnout & Kahl-Schlag oder wie ein Alt68er zum mohnabhängigen Bertelsmännchen wurde und zum schmackhaften Köder für Schulprivatisierung

    http://www.barth-engelbart.de/?p=1065

    Leipzig feiert das Völkerschlachten und den NAZI-Spion Sven Hedin oder HaBE ein neues Lied für Leipzig

    http://www.barth-engelbart.de/?p=1017

    Wie der Bertelsmann über die GEW in die Schulen kommt
    Ein Lehrstück mit Namen “Kulturelle Praxis”, dem Themen-Schwerpunkt der Sommerausgabe der HLZ, der Zeitschrift der GEW Hessen
    Veröffentlicht am 16. Juli 2011 von Hartmut Barth-Engelbart
    “Großer Mohn, wir loben Dich
    und wir preisen Deine Stärke
    vor Dir beugen Städte sich
    Schulen, Unis, Wasserwerke
    Schuldenbremsen ziehst Du an
    Weiterfahrn? Mit Bertelsmann ….”

    http://www.barth-engelbart.de/?p=1004

    Horst Bethge – Urgestein der Friedensbewegung + Aufklärer im Fall Bertelsmann ist gestorben

    http://www.barth-engelbart.de/?p=995

    Meinem Freund Horst Bethge hinterhergeschrieben, dessen letztes Einschlafen mir die NATOdesmaschinerie über Libyen aus dem Kopf gebombt hat.

    http://www.barth-engelbart.de/?p=972

    Der Wald wird morsch aber nicht Miersch. HaBE eine kleine Anmerkung zu Micheal Mierschs “Waldschadensbericht” bei 3SAT (wird am 26.5. um 10Uhr wiederholt!! unbedingt ansehen, der Miersch braucht Einschaltquoten, sonst kriegt er was vom Broder auf die Pfoten!!

    http://www.barth-engelbart.de/?p=956

    “Warum ist die Schule so scheiße ?” oder mit welcher Fragestellung übernimmt Bertelsmann jetzt auch die Schule von der Wiege bis zur Ba(h)re

    http://www.barth-engelbart.de/?p=260

    Der Dalai kommt wie ein Tzunami – ist aber besser zu steuern

    http://www.barth-engelbart.de/?p=123

    Ist der Dalai Salama die Wiedergeburt des SiegHaile-SeLassie?

    http://www.barth-engelbart.de/?p=121

    Es waren Tom-Königs-Kinder & eine zu kurzgekommene PragerExil-FrühlingsRolle

    http://www.barth-engelbart.de/?p=85

    “Lässt die GDL den BertelsWeihnachtsmann zum Zug kommen?” oder “Wo der BertelsWeihnachtsmann landet”

    http://www.barth-engelbart.de/?p=81

    Noch ne Bertels-Tochter, die hilft der Ulla Schmitt beim KrankenAbkassieren mit

    http://www.barth-engelbart.de/?p=78

    Gegen Bertelsmanie gibt’s Mittel aus der APO-Theke

    http://www.barth-engelbart.de/?p=77

    Ist Wiesbaden ein Zentrum des organisierten Verbrechens ? Wider die Privati- & Bertelsmannisierung der Bildung

    http://www.barth-engelbart.de/?p=75

    Wider die Bertelsmannia: gegen schleichende & offene Privatisierung der Schulen

    http://www.barth-engelbart.de/?p=70

    “Wie ist es zu verstehen, dass ein Brumlik Sie aus einer Kirche rausschmeißen konnte?”
    aktualisierte Fassung eines Muslim-Markt – Interviews
    über Gottes-Kinder, NS-Gesetze, Rassismus, Raubkriege und Sisyphos,
    das auch noch nach 6 Jahren -auch beim Interviewten- erkenntisfördernd wirkt
    siehe:(***** HaBE-Anmerkung im Juni 2012

    http://www.barth-engelbart.de/?p=1355

    Wider die Privatisierung von Bildung —
    Musik macht Kinder intelligenter und sozial kompetent / Theorie & Praxis: “Die Lamboy-Kids”

    http://www.barth-engelbart.de/?p=1353

    Erneutes Plädoyer für ein anderes Feuilleton, nicht nur in der jungenWelt. Wir brauchen basisverbundene Produktionsstrukturen – auch in der Kulturarbeit

    http://www.barth-engelbart.de/?p=773

    SOBRE LA DEMOCRATICACIÓN DEL ARTE (“Über die Demokratisierung der Kunst”)

    http://www.barth-engelbart.de/?p=435

    • HERVORRAGEND – und: DANKE!

    • Ich habe eine selten zynische Kriitk gelesen, die im Kern aber nicht wirklich aufklärt sondern nur Hass gegen Berelsmann ausschüttet. Nun stehe ich Bertelsmann auch skeptisch gegenüber. Finde aber die Argumentationen Hüthers zu unserem heutigen Aus-Bildungssystem und wie es für uns alle zuträglicher wäre, passend.
      Sollte der Umbau aber, wie von Ihnen erahnt, so laufen, dass nur die Eliten etwas davon haben, würde mir dies genauso wenig gefallen können. Können Sie mir dazu noch aufzeigen, wo Precht und Hüther genau die Eliten befördern wollen?

  60. Der Mann ist einer von vielen Bertelsmännern und ein hervorragender Verkäufer. Er ist zu Recht viel mehr als Precht mit Vorsicht zu geniessen. Er hat sein Herrschaftswissen schon oft für unsren guten Mohn bereitgestellt, dazu gesellt sich Reinhardt Kahl mit seinen Treibhausschulen. Er lässt die Volksverdummungsschulen am Boden gern ver-. und möcht sich dafür um so lieber um die Elte kümmern. Traum-Privatschulen für die Reichen, das muss reichen. Über diese Bertelsmänner habe ich auf meinem Blog ne ganze reihe hübscher Artikel geschrieben… find sie jetzt nicht sofort, aber einfach bei HaBE mal Hüther eingeben als Suchbegriff, dann funzionierts schon…

  61. Pingback: bio-erzgebirge blog » Aktuelles KW 17-19

  62. Dr. Ulrich Pietrek schreibt:

    Die Vorstellung des “ZUFRIENENSEINS”, ist eigentlich die Vorstellung des Lebensendes oder des Todes (heißen Beerdigungsinstitute nicht auch so: “Zum Frieden!”). Zufriedenheit und anhaltendes Glück können daher keine absoluten Ziele sein. Das Leben ist eben neurophysiologisch durch sich verändernde Zustände gekennzeichnet. Um dem gerecht zu werden haben wir (BIOTRAIN) ein Coachingsystem entwickelt, dass empathisch, also über die Gefühlsschiene arbeitet, aber nicht im Sinne von “Funktionieren”, sondern im Sinne von Existieren, also “sein”. Wer zu sich SELBST kommt, der/die braucht keinen Konsum. Wer sich SELBST erkennt und entwickelt, der/die verbindet sich mit dem GANZEN (UNILOGON) und geht ein ins ALL-EINE. Das ist keine Esoterik und auch nicht spirituell abgefahren, das ist primitive Physik – nachlesbar.
    Was Hüther beschreibt ist eine dringende Überlebens-Notwendigkeit. Wer’s checkt ist aber letztlich keinen Schritt weiter als der/die Nicht-Checker*in. Es braucht eine Neuorientierung in der Tat, empathisch, integrativ und biophil.

  63. Pingback: Wer glücklich ist, kauft nicht | Learn! Think! Create!

  64. sylvita schreibt:

    die illusionen der anerzogenen gedankenmustern, nur anders verpackt führen auch ins nirgendwo …..der blickwinkel des herzens ( die liebe zu allem was ist ) ist die einzige betrachtungsweise die in die heilung von allem führt ….denn es kann nicht darum gehen dinge zu tun oder zu lassen , sondern es geht darum , die dinge die wir tun oder lassen nicht mehr zu bewerten , denn dann haben sie auch keine macht mehr über uns …..wir sind die schöpfer unserer realität über das was wir glauben wollen und denken …..also gehen wir doch in unsere eigene verantwortung und macht und machen uns nicht mehr zu scheinbaren opfern /tätern der gesellschaftsform die uns weiss machen möchte , dass das aussen tatsächlich einfluss auf uns haben könnte ……das hermetische gesetzt ist eindeutig und logisch….es kann nichts im aussen geben ohne unsere innere resonanz also gehen wir achtsam mit dem um was wir glauben wollen und denken , erst dann kann heilung und veränderung geschehen :)

  65. Pingback: 15 KW, Konsum, Psychologie, Spinnen, Himmler › HappyBuddha

  66. Pingback: Denkwerk Zukunft – Glücklich durch Konsum? | wandelBar

  67. Harald L. schreibt:

    Und jetzt, alle noch einmal darüber nachdenken, welche Zweck die Kitaisierung von Kleinstkindern erfüllt und was das mit Bindungsstörung und Konsumförderung zu tun hat.
    Auch interessant, die sinkende Geburtenrate bei steigendem Bewusstsein und Erwerbsarbeit bei Akademikerinnen und deren persönliches Glücksdrama.

  68. Pingback: Wer glücklich ist, kauft nicht » OKICHANGE - Ideen – Lösungen - Informationen

  69. Pingback: Wer glücklich ist, kauft nicht (mit Video) | Nama´Ba´Ronis

  70. Stefanie schreibt:

    Hm, irgendwie ein alter Hut. Anerlernte Ersatzbefriedigungen anstelle von Zuwendung oder auch Eigenliebe sind nichts Neues und vor allem bei der Arbeit mit Essgestörten schon lange ein großes Thema.
    Jeder Mensch sucht sich solche Ersatzbefriedigungen – sei es durch den Kauf von Konsumgüter, essen, arbeiten, Sex, Computer oder gar das Dominieren “Schwächerer”…. -, weil Zuwendung durch andere oder auch stetige Eigenliebe nicht permanent möglich sind.
    Die Frage ist doch eher, in welchem Maße diese Ersatzbefriedigungen herangezogen werden und ob dieses Maß noch gesund für die betreffende Person und sein Umfeld sind.Und jedes Zuviel, dass sich zur Sucht entwickelt, hat meistens negative Folgen.
    Wenn eine Frau aus Liebeskummer mal eine Tafel Schokolade verdrückt, ist das noch lange kein Beinbruch. Entwickelt sich daraus aber eine Eßsucht, bei der sie Unmengen in sich hineinschaufelt, sobald sie emotional getresst ist, wird das zum Problem.
    So verhält es sich mit allen Ersatzbefriedigungen.
    Mir fehlen Empfehlungen und Vorschläge in dem Beitrag, wie es besser gelänge. Wie geht denn Herr Hüther mit Situationen um, in denen sein Ego wenig geliebt wird? Wenn ich anstelle der neuen Paar Schuhe lieber stundenlang Wiesenblümchen anstarre und dadurch autistische Züge entwickele, kann dass doch auch nicht das Gelbe vom Ei sein.
    Den Kommentar von Michael Milwa unterschreibe ich. Das Thema und der Mensch sind zu komplex um es so einfach machen zu wollen.

    • Ein Mann schreibt:

      @ Stefanie:
      Meine Empfehlung/Vorschlag, ist extrem schwierig, denn es muss täglich wiederholt od. geübt werden!
      Da ja “Zuwendung durch andere oder auch stetige Eigenliebe nicht permanent möglich sind” wie Sie richtig formulieren, habe ich eine Art ‘Suggestion’ entwickelt, die mir pesönlich bis heute hilft, wenn mein Ego wenig geliebt wird (diagnostizierte Ersatzbefriedigungen waren Binge-Eating-Störung & Trunksucht).
      Das hilft mir tatsächlich bis heute: Ich stelle mich vor den Spiegel und sage, “Ich mag mich selbst bedingungslos. Ich bin vollkommen gesund. Ich bin von liebevollen Menschen umgeben.” Es hat ca. 1/4 Jahr gedauert bis ich das angenommen habe, und glauben Sie mir, ich habe öfters dabei vor dem Spiegel gekozt, so schlimm war das für mich. Jetzt ist es mir zur selbstverständlichen Gewohnheit geworden denn ich glaube es, ich bin gesund und wieder leistungsfähig! Liebe Grüße

  71. blütenstaub schreibt:

    super toller vortrag. sehe ich auch so. es ist schrecklich wenn man sieht was aus der menschheit wird. umdenken ist dringend notwendig, meiner meinung nach.

  72. Sybille Lengauer schreibt:

    Vielen Dank für diesen Beitrag, ich arbeite mich nun gerade durch die HP von “Denkwerk Zukunft” und bin begeistert. Kannte ich nicht, bereichert mich ab sofort ungemein!

  73. Pingback: !!!!! | winnieswelt

  74. Niclas schreibt:

    http://gegen-kapital-und-nation.org/kritik-der-konsumkritik

    Was ist dran an der Kritik von ”Konsumgeilheit” und ”Konsumterror” und der Forderung nach bewusstem Konsumverhalten?

    • denkbonus schreibt:

      Den von Ihnen verlinkten Beitrag habe ich gelesen und, verzeihen Sie mir bitte, ich finde ihn inhaltlich komplett daneben. Dieser Autor schwafelt ellenlang ohne wirklich etwas zu artikulieren, lediglich dass er etwas gegen Konsumkritiker hat und der Ansicht ist, dass Konsum der gesellschaftlichen Struktur entwächst und daher also doch irgendwie doch okay sei. Sollen also die Menschen mit Geld, das sie nicht besitzen, weil es geliehen ist, Dinge kaufen, die sie nicht benötigen um damit Menschen zu beeindrucken, die sie nicht mögen? Und Kritik daran ist zu kritisieren? Hmm, naja, also ich habe den Kommentar durchgelassen, aber so wirklich überzeugt hat er micht nicht, sorry.

      • crizzel schreibt:

        Naja, wenn ich das richtig sehe, möchte der Autor des verlinkten Beitrages darauf hinweisen, dass eine Konsumkritik innerhalb des kapitalistischen Systems zwar einzelne krasse Misstände reduzieren könne, das Grundübel jedoch das System an sich bleibe. Wenn man innerhalb des Systems die Handelnden anklage für ihr Fehlverhalten, suche man sich den falschen Sündenbock. Die Handelnden selbst folgten der Logik, die ihnen vorgegeben würde, sonst gingen sie in diesem System unter (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel). Die Grundthese sei immer der Wettbewerb, dieser werde unter Umständen um Forderungen (Umweltschutz, Arbeitssschutz etc.) erweitert, doch blieben die Grundzüge die Gleichen. Ich persönlich sehe das bildhaft als ein zerstörendes Feuer, das durch Anpassungen (Umweltschutz etc.) gehindert wird sich in einzelne Richtungen auszuweiten, anstatt einfach die Gasflasche auszudrehen, die das Feuer speist.

  75. BigToaster schreibt:

    Vielen Dank für das eindrucksvolle Video! Es ist einfach toll wie Hüther es schafft die Dinge auf den Punkt zu bringen.

  76. kreadiv schreibt:

    Reblogged this on Denken gefährdet die Gesundheit und kommentierte:
    Ein begeisternder Vortrag zum Thema “Denken/Um-denken”!

  77. mfrauh schreibt:

    Ironischerweise trägt die staendig populaerere Gluecksdiskussion nur zur Minderung des subjektiven Wohlbefindens der meisten Menschen bei. Allein die staendige Thematisierung macht einen ja unsicher, ob man in seinem Leben jetzt tatsächliche alle Glueckshaeckchen auf der Glueckstippsliste setzen kann….;)

    Die Diskussion ist alt und ich werde gar nicht mit Fromms “Haben oder Sein” kommen. Denn dem hat sich Epikur schon gewidmet. Und wahrscheinlich viele undokumentierte vor ihm. Unglueck und die Suche nach Belohnung, kognitiver Konsonanz oder Glueck sind eine menschliche Konstante. Es aendert sich nur ihre Fuellung oder Symbolik (Smartphone, Schuhe oder ein Abend im Kepos mit Freunden). Insofern das Fazit: ein netter Beitrag zur aktuellen Wertekrise. Nicht mehr und nicht weniger.

  78. Michael Milwa schreibt:

    Ein wirklich interessantes Thema mit guten Ansätzen, dennoch halte ich die Schlussfolgerungen für sehr gewagt. Zum einen würde die These ja im Umkehrschluss bedeuten, das alle Menschen die stark konsumieren unglücklich sind, bzw. unter Traumata ihrer Kindheit leiden. Aber warum soll sich nicht auch ein glücklicher Mensch nach neuen Dingen sehnen? In der Philosophie gibt es sehr viel ausgereiftere Modelle zu diesem Thema. Hierzu zählen bspw. Schopenhauers empirischer Pessimismus oder vor allem Kants Kritik des Eudaimonismus.

    Der Mensch und damit die Vorgänge im Gehirn sind viel zu komplex und zum größten Teil unverstanden, um auf solch stark vereinfachten Modellen derartige Theorien zu begründen.
    Auch die Studie mit den Männchen beweist meiner Meinung nach gar nichts. Wer kann ausschliessen, das ältere Kinder nicht aus anderen Gründen zur blauen Figur greifen, als aus einer vermeintlich angelernten Sympathie zum Sadisten? Z.B. weil sie vielleicht einfach entdeckungsfreudiger sind,und deshalb nicht zur “alltäglicheren” grünen Figur greifen. Niemand kann das Gegenteil beweisen.

    Auch wenn Herr Prof. Hüther an anderen Stellen sehr positiv zu verschiedenen Kontroversen beigetragen hat, zähle ich die hier vollzogenen Schlüsse zu dem Bereich, den man heute wohl zurecht als “Cyper Phrenologie” bezeichnet. Hirnforschung ist gut und wichtig, aber man sollte sehr vorsichtig damit sein, sie für Erklärungen heranzuziehen, die sehr viel komplexer und dynamischer sind, als sie mit solch einfachen Methoden erklären zu können. Daher plädiere ich dazu, solche Fragen doch lieber den Philosophen zu überlassen. Was aber nicht heissen soll, das man sie völlig ausser Acht lassen kann, nur sind die üblichen Methoden aus Deduktion und Empirie weitaus mehr in der Lage die Thematik zu beleuchten.

    • Kathrin Kain schreibt:

      … und in diesem wunderbaren hochqualifizierten Kommentar wird schon wieder alles so verkompliziert, dass es die Mehrheit der Menschen nicht mehr versteht, durchdenken oder nachvollziehen kann.
      Auf diesem Niveau wird keine Änderung passieren…
      Denn damit die Mehrheit sich ändern kann.. muß sie die Botschaften verstehen.
      Mit dem Verstand und mit dem Herzen….
      Wir könnten uns doch einfach mit der Einfachheit eine Chance geben.
      Ein Versuch wäre es wert… und die Zeit ist reif…
      Nicht nur für Gelehrte, Philosophen, Neurobiologen, Gehirnforscher, Psychologen, Professoren, Doktoren…
      die können doch alle unter sich weiter diskutieren, während wir schon mal handeln.

      • Michael Milwa schreibt:

        Genau darum geht es doch. Hier werden Modelle der Hirnforschung (welche bislang von Natur aus unumfassend sind) herangezogen um viel komplexere Vorgänge zu erklären. Lieber der eigenen Erfahrung und dem Verstand trauen, als vermeintlichen Erkenntnissen aus der Biochemie und Neurologie. Nichts anderes macht der Philosoph.

        Und manche Dinge sind eben nicht so einfach wie man es vielleicht gerne hätte.

  79. scientist schreibt:

    langweilig der sollte mal presentation skills lernen konnte es mir nicht bis zum schluss ansehen

  80. cl4udine schreibt:

    Tolles Video – bin wieder mal begeistert (*hihi* – ich spüre die Gießkanne *gg*) – hat irgendwer ne Ahnung, wo ich Daten zur zitierten Studie mit den 6 – monatigen Babys und den Video mit gelbem, blauen und grünem Figürchen finde?

  81. anna schreibt:

    seine worte machen mich so glücklich ;) ich wünschte die ganze welt würde sie hören und zum guten verwenden!

  82. benniboy schreibt:

    Vielen Dank für den Tipp mit dem Video. Es tut gut, seinen Kopf mit sinnvollen Gedanken wie diesen zu füllen statt mit dem Vorabendprogramm im Fernsehen. Mal schauen, was ich diesbezüglich in nächster Zeit so für Erfahrungen mit dem Thema mache. Das beschäftigt mich sowieso grad sehr.

  83. Pingback: Glücksgefühle – Wer glücklich ist, kauft nicht | Bewusstseinsstütze

  84. Christel Zbinden schreibt:

    Genial erklärt und seeeehr wahr! Stress und das ewige: ist neu muss ich haben Gefühl, sind viel mehr verantwortlich für unseren Gesundheitszustand als und bewusst ist. Hoffentlich wird mit diesem gut verständlichen Vortrag einigen mehr bewusst das es andere Glücksmomente gibt als neues **Zeug** ;-)

  85. Titus schreibt:

    Jeden Tag brüllt rund um die Uhr das Radio, das Fernsehen und die Zeitungen: KONSUMIERE!!!
    Ich habe alle drei Dinge abgeschafft…

    • Stefan schreibt:

      Und man lebt wirklich gut ohne. Die Bedürfnisse ändern sich…

      • brianna schreibt:

        Es ist so befreiend..
        haben seit 6 Jahren keinen Ferseher, Zeitung, Radio, und unser Leben ist so anderst geworden, so berreichert , denn wir sind nicht mehr in der Manipulationsmaschenerie gefangen, und zapfen nicht ständig das Morphogenetische Feld der Negativität an.

      • Hase schreibt:

        Ihr habt den Computer vergessen… Hintertürchen?

    • Cor schreibt:

      Aber das Internet nutzt Du :-) Per iPhone? (nix für unguad!)

    • Herbaria schreibt:

      kann man ganz gut beobachten bei Zeitschriften: die besseren sind zwar teurer, die Informationen sind dafür top recherchiert, und der Anteil an Werbeflächen darin ist minimal, weil sich der Konsument hier BEWUSST für was Gutes entscheidet und mit seinem Geld diese Arbeit honoriert.
      Die billigeren Blätter müssen sich hingegen über Werbung finanzieren, die man ungewollt mitkauft und deren Wirkung kann sich schon gar nicht jemand entziehen, dessen Konsumverhalten und Qualitätsansprüche in die falsche Richtung gehen…
      KRITISCH und BEWUSST sind die 2 Schlüsselwörter für jeden Konsum.

    • Mama Motte schreibt:

      Da hast du aber was missverstanden, ein Radio nutzt mann eigentlich um Musik zu hören, Gefühle können meisterhaft durch Musik nahegebracht werden. Der Fernsehr bringt dir Länder und Sitten näher, welche du nie selber kennenlernen kannst, da meistens das Geld fehlt und die richtige Zeitung informiert dich politisch, damit du weist wenn du wählen solltes und wenn nicht.

  86. Shuizid schreibt:

    Also ich weiß ja nicht… An sich ne gute Grundidee, aber insgesamt wirkt es doch ein vielen Stellen etwas unausgereift.
    Abgesehen von der Defizitorientierung, die irgendwie zwischen “guten” und “schlechten” Belohnungen unterscheidet, kommt zudem das Gefühl des “Ich und mein Gehirn”-Dualismus auf. An einigen Stellen macht er Schlussfolgerungen (zwischen Verhalten, Gehirn Umgebung) bei denen nicht klar ist, was genau er jetzt als angeboren annimmt und was als anerzogen. Kinder sind kein unbeschriebenes Blatt, jedoch klingt das teilweise so an.
    Die Herleitung der Grunderfahrung im Mutterleib ist zudem reichlich abstrus, weil er vermutlich keine Vergleichsgruppe hat und daher jede Schlussfolgerung nur willkürlich ist.
    Bereits im Einleitungstext aber auch im Vortrag kommen dann wieder die ARMEN Kinder, die ja so leiden und Zeug. Sicherlich wünscht man Kindern eine behütete Kindheit, aber früher oder später werden sie mit anderen aneinander geraten (und sei es, weil andere egoistisch sind) dann dann werden sie auch lernen müssen, mit Schmerz und Leid umzugehen. Das ist ja sogar etwas sehr gutes, solange man im Leben mit hoher Wahrscheinlichkeit damit einmal zusammentreffen wird.

    Ich könnte noch weitermachen, aber dann müsste ich das Video nochmal langsam und ausführlich schauen. Fakt ist jedenfalls, zu mindestens in der Form bleiben viele Fragen offen und der finale Schluss ist ein Schuss über den Tellerrand.
    Modernes Marketing ist nicht so dumm und hofft auf unglückliche Menschen. Mit einem Smartphone wird kein willkürliches Glücksding verkauft, sondern ein Image, ein Ideal. Analog kaufen Frauen viele verschiedene Schuhe, nicht weil sie so unglücklich sind, sondern weil sie das “modisch” sein zum Teil ihres Selbstbildes angenommen haben. Ebenso schauen Männer Fußball, weil sie das zum Teil ihres Selbstbildes angenommen haben.
    Sich in der Betrachtung völlig aufs Unglück zu stürzen, klingt wie der freudsche Penisneid – man hat sich eine These gesucht und interpretiert nun die Welt aus dieser einen Richtung, anstatt fächerübergreifend zu schauen, wie das eigentlich aus anderen Blickwinkeln aussieht.

    • Schnettchen schreibt:

      Hast dich ja sehr ins Zeug gelegt, aber meiner Meinung nach: Thema verfehlt.

    • Walli schreibt:

      Ich stimme Schnettchen zu: Thema verfehlt!

      Du machst im Ansatz schon selbst die “richtigen” Überlegungen, um die noch offenen zu beantworten. Nun geh einfach noch ein paar gedankliche Schritte weiter. Um bei Deinen Beispielen zu bleiben:

      Ist eine modebewusste Frau denn auch dann glücklich, wenn sie keine Schuhe bzw. Modisches im Allgemeinen kaufen kann (rein biochemisch betrachtet)? Warum bzw. warum nicht?

      Mit Smartphones kauft man ein Image, ein Ideal – sagst Du. Ich sage: richtig! Und um mehr geht es dann auch gar nicht mehr. Denn die Kommunikationswege, die ein Smartphone bietet, sind noch nicht einmal neu! Was also bewegt einen Konsumenten zum Kauf eines solchen Gerätes? Oder noch interessanter: was würde einen Konsumenten dazu bewegen, auf den Kauf zu verzichten? Denn im Endeffekt kauft man ja doch nur ein Mobiltelefon.

      • Shuizid schreibt:

        Deine Frage verfehlt leider das Thema ;p
        Die Grundthese lautet ja genau genommen: “Wir kaufen Dinge, weil wir unglücklich SIND”, das heißt es geht garnicht darum, ob man Unglück erwartet, wenn man nicht kauft. Das fängt schon damit an, dass man für die implizite These deiner Frage erst einmal plausibel machen müsste, dass man im Kaufprozess darüber nachdenkt, was passieren würde, wenn man nicht kauft. Aber das wird wohl im Allgemeinen eher selten geschehen.
        Erschwerend zu der Ausgangsthese kommt hinzu, dass sie sich empirisch nicht bestätigen wird. Denn gemäß der These müsste es einen direkten Zusammenhang zwischen dem subjektiven Glücksempfinden und dem Kaufverzicht geben. Nun sind aber besonders unglückliche Menschen (insbesondere Depressive) keineswegs zwanghaft auf das Kaufen aus und ebenso wenig Kleptomanen (weil es ja eigentlich um die Eigentumserweiterung geht und nicht um den Kaufprozess). Zugleich sind besonders glückliche Menschen (etwa körperlich fitte, wohlhabende Menschen, oder ein frisch verliebtes Pärchen) keine Kaufverweigerer. Tatsächlich kaufen wohlhabende Menschen natürlich wesentlich mehr, als andere und das obwohl wir davon ausgehen können, dass sie tendenziell wesentlich glücklicher sind, als OttonormalverbraucherInnen.
        Zudem enthält die Ausgangsthese einen “Selbstmord”faktor (ich nenne das mal so). Denn demgemäß bestünde die einzige Möglichkeit zur Konsumreduktion darin, dass alle Menschen möglichst ganz doll glücklich sind. Permanent. Auch das geht an der Realität vorbei. Das fängt schon mit dem Beispiel im Video an: Der 80jährige Mann mit seiner 65jährigen Freundin ist so glücklich, das er in einem halben Jahr chinesisch lernt. Dennoch kauft er einen Umzug in die chinesische Provinz. Das Glücksempfinden und die Kaufentscheidung sind völlig losgelöst voneinander.
        Übrigens hast du leider das Beispiel mit dem Smartphone überinterpretiert. Ein Smartphone ist ein praktikables Luxusgut (nicht so wie eine Diamantkette). Natürlich geht mit einem Smartphone ein Image einher, gleichwohl aber bietet es faktisch viele Funktionen/Vorteile und wird nicht nur wegen Image oder zum Telefonieren gekauft, sondern eben auch wegen den ganzen Zusatzmöglichkeiten – die werden auch genutzt.
        Das Kernproblem hier ist einfach, dass Glück und Konsum keinen so linearen Zusammenhang haben. Zudem wird das Selbstverständnis von Personen völlig ignoriert, obwohl das doch der ausschlaggebende Faktor bei der Frage ist WAS man (nicht) kauft. Es komtm garnicht vor, dass manche Menschen gerade wenn sie glücklich sind (weil sie etwas besonders tolles getan haben) auch einmal sich selbst etwas als Belohnung kaufen. Dass wir Geschenke kaufen. Oder dass wir Dinge kaufen, die uns unglücklich machen (Horrorfilme, Tragödien…). Die gesamte Ausgangsthese ist einfach viel zu sehr auf das Glück versteift und verfehlt damit in weiten Teilen die Lebensrealität von uns Menschen, die sich eben um weitaus mehr dreht, als bloße subjektive Glücksmaximierung.

    • Cara schreibt:

      Sehr klug gesehen. Und dennoch bleibt des Pudels gröblicher, unverdaulicher Kern …

      Mach mit oder stirb. Was für eine elende Schwarz-Weiß-Malerei mit globalem, imperialem Anspruch.
      Bevor nicht alle Chinesen 2 Autos und 3 Kühlschränke haben, gibt’s kein NACH-Denken in Sinne von “och, doof, vorbei, hätten wir doch mal rechtzeitig!” Es gibt nämlich kein Wir und keine frei verwendbare “Vernunft”, die in die Zukunft blickt ohne vorher aufs eigene Ärschlein gefallen zu sein.
      No chance. Eine der vielen -ismen. Religon, Politologie, Strategie – ganz egal. Es endet im Zweifelsfall bei tolalitären Ansprüchen.
      Braziiiiil … ( Monty Python)

      Grau ist das was zählt. Im Moment Graugrün.

  87. Pingback: Wer glücklich ist, kauft nicht | Kulturstudio

  88. Pingback: AtaSe.de-Blog Visions

  89. cosima1973 schreibt:

    Ich habe den Vortrag auch gesehen und ihn bei mir auf Facebook geteilt. In gut verständlicher Weise wird da sehr viel gesagt, das man im eigenen Leben gut beobachten und, wenn man gewillt ist, auch angehen kann.

  90. auchtoll schreibt:

    Reblogged this on Auchtoll´s Blog und kommentierte:
    Der Mann wird immer besser! Pflichtlektüre/ -Info.

  91. ullakeienburg schreibt:

    Reblogged this on Ulla Keienburg s Blog und kommentierte:
    Thema des Tages: :-) Please share

  92. Platon schreibt:

    Danke für den Tipp! Ich verfolge das, was Prof. Hüther schon so alles in die Öffentlichkeit gebracht hat, schon seit sehr langer Zeit. Er ist für mich einer der wenigen sehr wichtigen Aufklärer, die man nicht verpassen sollte. Ich kann auch seine sehr klugen Bücher wärmstens empfehlen.

    Ausführlich zu Wort kommt Prof. Hüther auch in der ausgezeichneten 13-teiligen BR-alpha-Serie “AUF DEN SPUREN DER INTUITION”, die man sich unbedingt anschauen sollte. Diese Serie ist auch auf DVD erhältlich, sie läßt sich meines Wissens nach aber auch über Youtube anschauen.

  93. Heinz Rieger schreibt:

    Völlige Zustimmung ! Hüther blickt es einfach und bringt es auf den Punkt.

  94. Die größte Bedrohung für eine Gesellschaft, die das Glück (durch Konsum) zur höchsten Maxime erklärt hat, ist ein wunschlos glücklicher Kunde, so resümiert der Soziologe Zygmunt Bauman in einem Interview mit Hans von der Hagen, das in dem Artikel Konsum macht einsam in der Süddeutschen veröffentlicht wurde. Dieses Interview führt uns die Mechanismen des Konsums vor Augen. Wenn wir Mitlgied der Glücksgesellschaft sein wollen, können wir gar nicht anders?
    Siehe: http://faszinationmensch.com/2011/03/26/die-groste-bedrohung-fur-eine-gesellschaft-die-das-gluck-zur-hochsten-maxime-erklart-hat-ist-ein-wunschlos-glucklicher-kunde/

  95. Cara schreibt:

    Reblogged this on Kaleidoskop.

  96. Pingback: denken, fühlen, sein | seeds for fortune

  97. Pingback: Warum wir Konsumenten werden | Wedernoch's Blog

  98. wedernoch schreibt:

    Das ist wirklich gut erklärt. Danke für den Tipp.

  99. André schreibt:

    Danke. Der Mann ist gut.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s