Fukushima – die nächste Katastrophe naht

Das nächste Desaster kündigt sich an in dem havarierten Atomkraftwerk. Block vier der Reaktorruine versinkt im Erdreich und droht zu kollabieren. Sollte es dazu kommen, würde dies die Ereignisse vom 11. März 2011 weit in den Schatten stellen

Während unsere Medien sich in tosendes Stillschweigen hüllen, bahnt sich in Japan eine Katastrophe an, die weite Teile der Welt unbewohnbar machen könnte. Wie Mitsuhei Murata, japanischer Botschafter in der Schweiz und im Senegal, anlässlich eines Interviews erklärte, sinkt Blog vier nach und nach in den Boden ein. Es besteht die Gefahr, dass die Ruine vollends in sich zusammenfällt mit unvorhersehbaren Folgen für die gesamte Welt. Dort lagern nämlich in einem Abklingbecken in 30 Metern Höhe 1 535 Brennstäbe, dies entspricht 460 Tonnen Kernbrennstoff. Sollte der Behälter undicht werden und sein Kühlwasser verlieren, würden die Brennstäbe in einer nuklearen Kettenreaktion ein atomares Höllenfeuer entfesseln, gegen das die Katastrophe vom März 2011 geradezu harmlos anmuten würde.

Dies könnte zudem weitere Abklingbecken in Mitleidenschaft ziehen, die sich keine 50 Meter weit entfernt befinden. Insgesamt wird die radioaktive Menge gemäß den Daten des US Energy Department auf 11 138 Brennstäbe geschätzt mit einer Gesamtradioaktivität von 336 Millionen Curie. Dies entspricht 12 Trillionen Becquerel (Bq), also einer Zahl mit 19 Nullen. Sollte dies alles in die Luft fliegen, würde dabei nach Schätzungen des US National Council on Radiation Protection (NCRP) an Cs-137 die 85fache Menge von Tschernobyl freigesetzt.

Dabei hat Tepco die Senkung selbst verursacht. Seit mehr als anderthalb Jahren pumpt der Konzern Tag für Tag Millionen Liter Meerwasser in den havarierten Block und weicht damit den Boden darunter auf. Bereits unmittelbar nach dem großen Beben sank der Reaktorblock um 36 Zoll nach unten, dies entspricht 91,4 cm. Seither ist das Gebäude um weitere 30 Zoll (76,2 cm) abgesunken. Dies entspricht somit einer Gesamtstrecke von 167,6 cm, die der Block jedoch nicht gleichmäßig zurückgelegt hat. Vielmehr beginnt sich die Ruine zusehends zur Seite zu neigen. Sumio Mabuchi, ehemaliger Minister für Land, Infrastruktur, Transport und Tourismus, hat daher der Vorschlag eingebracht, unter den sinkenden Reaktorblock Beton zu injezieren, um dadurch die Sinkgeschwindigkeit zu reduzieren. Auch das das Abklingbecken, randvoll mit Plutonium durch die eingelagerten Mox- Brennstäben, hofft Mabuchi auf diesem Wege absichern zu können. Notwendig wird dies nicht zuletzt, weil die Gefahr weiterer Erdstöße enorm hoch ist.

So schätzen Wissenschaftler, das eine 70prozentige Wahrscheinlichkeit besteht, dass noch in diesem Jahr ein Erdbeben der Stärke 7 die Reaktorruine trifft. Innerhalb der nächsten 3 Jahre liegt die Wahrscheinlichkeit bei 98 Prozent. Der Atomexperte Dr. Arnold Gundersen, der als Chefingeneur für das Energie Beratungsunternehmen Fairewinds Associates tätig ist, schätzt, dass ein Erdbeben der Stärke 7 oder größer die Struktur des Aufbewahrunspools zusammenbrechen ließe. Dann würden die Brennstäbe sich innerhalb weniger Stunden entzünden und ein Desaster anrichten, dessen Ausmaße den heutigen Stand der Wissenschaft weit überfordern würde.

Den dritten Weltkrieg könnten USA und NATO sich dann sparen, da weite Teile des Planeten ohnehin unbewohnbar würden. Tokio, eine Stadt mit 35 Millionen Einwohnern müsste schnellstens evakuiert werden, was jedoch völlig unmöglich ist. Dies wäre Japans endgültiges Aus als Nation wie auch als bewohnbare Insel. Wie Botschafter Murata offen eingesteht: „Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass das Schicksal von Japan und der ganzen Welt von Reaktor Nummer vier abhängt. Dies wird von den meisten zuverlässigen Experten wie Dr. Arnie Gundersen oder Dr. Fumiaki Koide bestätigt.“ Derweil mutiert Japan fröhlich vor sich hin. Ein Vogelküken mit zwei Köpfen, Obst und Gemüse, welches eher an eine Plastik von Beuys erinnert als an Nahrungsmittel, verkrüppelte Schmetterlinge und vieles mehr. Daher zum Schluss noch eine kleine Horrorshow auf japanisch.

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Quellennachweis und weiterführende Links:

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52 Antworten zu Fukushima – die nächste Katastrophe naht

  1. DirtyDickDaddy schreibt:

    Im Endeffekt handelt es sich in diesem Fall nur um die logische Konsequenz einer selbstgeschaffenen Kausalkette. Natürlicherweise wird es viele “Unschuldige” treffen, dennoch haben es alle – durch Duldung und mangels Widerspruch – so gewollt. Dies ist das Resultat unseres Handelns. Wir müssen die Konsequenzen tragen. Man erntet, was man sät.

  2. Birgit Mehl schreibt:

    Block 4, nicht Blog 4.

    Wozu die blöden Zoll-Angaben im Text?

    Viele Grüße und vielen Dank an General Electric für die Kacke in Fukushima!

  3. Pingback: Kernkraftkatastrophen schlummern nicht

  4. Domenic schreibt:

    Die Menschen wollen doch eh immer alles am billigsten und von dem her haben sie einen billiges Atom-Teil gebautm, womit sie teures Strom erzeugen können, und jetzt regen sich alle um die teuren Strompreise von Nachhaltigen Energiequellen auf, da kann man sich doch fragen wer ist Schuld!
    PS. Lieber jetzt den Schaden beheben als nie!!!

  5. Volker schreibt:

    1.535 x 173kg = 265.555 / 1.000 = 265.5 t Kernbrennstoff – aber egal – insgesamt gesehen sind die bisherigen Maßnahmen unzureichend. Kein Wunder bei einem Feudalstaat. Wäre das Unglück in einem Kraftwerk südwestlich der Metropolen Tokio o.ä. passiert, hätten wir inzwischen wohl schon einen trockenen Einschluss…

  6. Chuckl23456 schreibt:

    im großen und ganzen lässt sich sagen, dass die Menschen ganz alleine schuld sind, und warum?! wegen der Profitgier, welche sich auf kosten der sicherheit verarbeitet. der mensch spinnt doch einfach, warum denken die , atomare reaktionen zu kontrollieren?! da fällt man bei so dingen glatt vom glauben ab! Und wer kam bitte auf die Idee, so viele Atomkraftwerke auf so einer insel zu bauen?! so groß ist die ja nicht! Sogesehn ist TEPCO der inebgriff der profitgier! Und dann meinen die bitteschön auchnoch statt einer normalen schutzkuppel aus beton/stahl/blei eine billige aus Plastik zu bauen!?! WHAT THE..?! Bitte BITTE lasst hirn regnen, dass die so schnell wie möglich den rekator retten können, dass der nicht absingt und wir wenigstens noch mindestens 100 jahre ruhe vor so einer sch**** haben.

  7. EARTHLOVER schreibt:

    am 1. Dezember hat unser “Don’t forget Fukushima Music Project”
    gestartet und da wir so viele Menschen wie möglich erreichen und beteiligen wollen, haben wir uns entschlossen, das Projekt bei indiegogo
    als Finanzierungsmodell / Crowdfunding vorzustellen.

    Wir möchten Sie für unser Projekt begeistern und Sie auffordern
    darüber zu sprechen, zu berichten und – warum nicht – sich zu beteiligen!

    Mit dem “Don’t forget Fukushima Music Project” wollen wir die Menschen
    durch Musikveranstaltungen – doch ohne erhobenen Zeigefinger! -
    darauf aufmerksam machen, dass es sich lohnt für die Erde zu kämpfen!
    Für mehr Informationen besuchen Sie bitte unsere Facebook-Seite:
    facebook/don’t forget fukushima music project

    Wir alle können die Welt ein kleines bisschen besser machen
    und der musikalische Weg ist dafür einer der schönsten.

    Bitte helfen Sie uns das Projekt zu verwirklichen oder wenigstens
    Menschen dazu zu ermuntern über Fukushima zu sprechen und sie für Nachhaltigkeit zu begeistern!

    Fühlen sich frei mir Fragen zu stellen oder Verbesserungsvorschläge zu machen.

    Danke nochmal und ich hoffe von Ihnen bald zu hören.

    http://www.indiegogo.com/dont-forget-fukushima-music-project

  8. Marburger schreibt:

    Warum bauen die Japaner ihren Scheiß nicht einfach ab? Kann doch nicht so schwer sein, innerhalb von 18 Monaten die Anlage zu sichern. Aber in der Zwischenzeit beschränken sie sich offenbar darauf, einfach nichts zu unternehmen. Wenn es keine Auswirkungen auf den Rest der Welt hätte, wärs mir ja egal…

    • denkbonus schreibt:

      Wegen der extrem hohen Strahlung dürften die Arbeiter nur wenige Minuten vorort bleiben und hätten dann bereits ihre Jahresdosis komplett. Möglicherweise sind die einfach komplett überfordert, so wie die gesamte Welt mit dieser Katastrophe überfordert ist. Selbst ein ferngesteuerter Roboter versagte schon nach kurzem wegen des massiven Starhlenbombardements.

      • samyyy schreibt:

        in den eurostaaten deutschland +co, auch bei den amis gäbe es genug technik die die strahlen zumindest zeitweise aushalten. warum kommt diese nicht dorthin???

      • Lukas schreibt:

        @Samyyy Zu dieser Aussage hätte ich gerne deine Quellen, denn Japan ist ja bei Weitem kein Schwellen- oder Entwicklungsland ohne Wissenschaft und co.

  9. Pingback: Neues aus Fukushima: Reaktorblock 4 versinkt in der Erde | vanTrack

  10. Hr.Stresser schreibt:

    Noch einen kleinen, aber lustigen Schreibfehler im Beitrag entdeckt, wenn man in diesem Zusammenhang von lustig reden kann: Ich denke es muss “Block 4″ und nicht “Blog 4″ heißen.

  11. Hr.Stresser schreibt:

    Ich bin echt total froh, dass die Nutzung der Atomenergie so absolut sicher ist, sonst wäre ich wirklich ein wenig beunruhigt!

    • Hans Sarpei 3333 schreibt:

      sie ist sicher wenn man die Sicherheitsvorschriften beachtet ein Atomkraftwerk hat eine Lebensdauer von 25 Jahre danach ist es nicht mehr sicher und muss normalerweise still gelegt werden wenn man aber ein Atomkraftwerk aus kostengründen über 40 jahre bestehen lässt wie in Fukushima dann passiert sowas ja nicht. Alles nur weil die Welt von Geldgeilen sparten regiert wird -.-

      • denkbonus schreibt:

        Und der ganze Atommüll? Bei jedem Brennstabwechsel steigen die Messwerte in der Umgebung eines Kraftwerkes sprunghaft an. Andauenrnd verseuchen ‘Pannen’ die Umwelt. Kinder bekommen Leukämie und die Arbeiter neben der Brennkammer werden nicht alt. Daher meine Antwort: N E I N ! Kenrkraft kann niemals sicher sein. Sie ist die gefährlichste und dümmste Form der Energiegewinnung, die es jemals gegeben hat. Kernkraft ist zutiefst kriminell und menschenfeindlich und sollte allerschnellstens durch alternative Energien wie die Sonne ersetzt werden.

      • Lukas schreibt:

        Hinzu kommt noch das die Kisten ja im Krisenfall mit Dieselaggregaten versorgt werden, ich will ja mal sehen wie die da Tonnenweise Diesel rumfahren wollen bevor denen die Kühlung versagt

  12. test schreibt:

    http://www.sciencecodex.com/aggregated-images/earth/wW08A05TAiOcNx65.jpg

    nur mal zu Erinnerung für all die Verharmloser und Atomfaschisten. Obiges Bild vom Max Planck Institute zeigt eine realistischere Einschätzung der Gefahr eines atomaren Gaus.

    • Fabulous Booker schreibt:

      Nette Grafik, die anhand tatsächlich passierter Unfälle in vollkommen unterschiedlichen Reaktortypen unter vollkommen unterschiedlichen Rahmenbedingungen erstellt wurde, je nach Dichte an Kernkraftwerken, alles über einen Kamm geschert, darf sich das überhaupt “wissenschaftlich” nennen?
      Realistisch dagegen ist, dass “Heavy Contamination” 37 kBq/m² bedeutet und realistisch ist auch, dass jeder Mensch mit bis zu 10 kBq NATÜRLICH strahlt. Und dann beunruhigt mich dieser Wisch des ansonsten so seriösen Max-Planck-Institut ehrlichgesagt nur noch peripher.
      Sry, habe ich jetzt ihr Argument kaputt gemacht? O.O

  13. SoilentGreen schreibt:

    Also für alle die, die glauben, dass das ja alles Unsinn sein könnte und sie nur ein weiteres Mal belogen werden: Die Seite http://fukushima-diary.com/ hat eine ähnliche Meldung (in der das zerstörerische Potential von Block 4 geschildert wird) irgendwann im März oder April gebracht. Darin hat der ehemalige japanische Botschafter Murata schon einmal versucht, die Öffentlichkeit für dieses Thema zu gewinnen. Leider gab es eine weitgehende Medienblockade, ich glaube die FAZ hatte hundert Worte unter ferner liefen am Rand der Seite. Lest öfter Fukushima Diary! Im März kam auch der griffige Vergleich, dass es sich bei der Menge des dort lagernden Materials um ein Vielfaches der Menge an Radioaktivität handelt, die die Menschheit bis heute in die Umwelt entlassen hat (mit Atombombenversuchen, Tscherobyl und Fukushima bis jetzt). Zum Gruseln ist es auch, dass Murata schon damals dringend um internationale Hilfe gebeten hat, weil er davon ausgeht, dass die Japaner allein überfordert sein werden, was daran liegt, dass man scheinbar nicht viel länger als ein paar Stunden vor Ort sein muss, um sich die komplette Jahresdosis Strahlung abzuholen, die “erlaubt” ist und demzufolge technisches Neuland betreten muss um überhaupt was auszurichten. So weit so gut. In Fukushima stehen über 1.500 Brennelemente (!) in 30 Meter Höhe (!) offen (!) in einem brüchigen Betongebäude (!) herum. Das ist bekannt und wird nicht bestritten. Es kann nicht beruhigen, dass die japanische Regierung (oder Tepco) hat verlauten lassen, man werde bis Ende 2013 soweit sein, dass man die Brennelemente wegschaffen kann. Ein Erdbeben der Stärke 7 tritt dort ja nun öfter auf, auch ganz ohne schiefen Turm von Pisa also deprimierende Aussichten.

    • GrosMinet schreibt:

      Das wurde im März / April schon beachtet und die Experten haben diesen Schwachsinn komplett auseinandergenommen. Wenn man sich mal anschaut was für Leute da Panik verbreiten wird einem übel. Robert Alvarez hat Musik studiert und ging dann in die Politik bzw. Consulting. Er hat null Ausbildung um sich zu Nuklearfragen zu äußern. Diesen Mann einen Experten zu nennen ist eine Beleidigung aller echten und ausgebildeten Nuklearexperten. Arnie Gundersen durfte an der Uni einen 100 W Reaktor laufen lassen, was er jetzt als offizielle Lizenz verkauft richtige Reaktoren gefahren zu haben. Der Mann wird von der Windlobby bezahlt. Schon im März 2011 hat er ja empfohlen alles in Fukushima stehen und liegen zu lassen und abzuhauen weil ja nichts mehr zu retten sei “Chenobyl on steroids”. Keine einzige seiner Prognosen hat sich bisher bewahrheitet.

      Träumt weiter während die Ökos uns immer mehr nutzlose Solarpanelen und Windräder in die Landschaft stellen. Wer gewinnt? Die Braunkohle …

  14. THE AIRMAN schreibt:

    Gibt es eigentlich irgendwelche Links und Bestätigungen für die hier getätigten Aussagen?
    Die Bilder teilweise sind auf jeden Fall schon älter als der Fukushima-GAU….

  15. Reiner schreibt:

    Atomkraftwerke sind generell sicher weiß das denn niemand?

  16. Elisabeth Marichal schreibt:

    Wisst ihr denn alle nicht das dies nur großes Kino ist?

  17. Pingback: LokalFilmer » Fukushima – die nächste Katastrophe naht

  18. Reblogged this on germanysnextsecretaryofstate und kommentierte:
    so ein Atomkraftwerk ist ja soooowas von sicher….!

  19. erikschueler schreibt:

    Reblogged this on Mission: "Phönix" und kommentierte:
    Lesen und verbreiten!

  20. en00bmarti schreibt:

    Ihr Deutschen solltet nicht vergessen das in Frankreich A-Werke stehn die genau so Gefählich sind nur das Frankreich ca 700-1000 km weg ist, so Deutschland schaltet seine A-Werke ab aber es bringt rein garnix wenn in Frankreich zb. ein A-Werk hochgeht dagegen ist Fukush.. ein Kinderspiel

  21. Pingback: Fukushima – die nächste Katastrophe naht - Julius-Hensel-Blog

  22. Kunst Stoff schreibt:

    Viel augefasst. Dieser Blog ist toll. Auch die weiteren Postings sind zum Empfehlen. Ihr Benutzer.

  23. Pingback: Information allein genügt nicht « Die Zaunreiterin

  24. D. Dettmann schreibt:

    Dieses Desaster für nur 20% mehr Energiegewinnung!

    Danke für den Artikel.

    Ich kann dem im Grunde auch nichts mehr hinzufügen (ha ha ;0), denn insgesamt verschlägt es mir die Sprache und lässt meine Grimasse in ewige Starre versetzen – sollte sie nicht vorher noch mutieren. Wenn diese Nummer nicht wohlmöglich ohnehin schon zum 3. Weltkrieg gehört, schließlich ist HAARP eine unfassbare Waffe. Vor allem entzieht sich HAARP+ jeglicher Beweismöglichkeit (Fiktion und gegenwärtige Realität vermischen sich in den grauen Zellen auf ewig).

    Bei all dem ganzen Szenario und all den Szenarien die diesbezüglich unweigerlich auf uns zukommen werden, wollen wir alle nicht vergessen, was schon traurigerweise in Vergessenheit geraten ist, gerade nach dem Fokushima-Update: Tschernobyl!

    Deshalb empfehle ich den folgenden Film:

    So gruselig die von uns geschaffene atomare Welt auch erscheint, so tröpfelt aus dieser Dokumentation stückchenweise die stille Hoffnung*, dass zumindest die Natur auf ihre Art und Weise den Kampf gegen uns gewinnen wird. Dennoch: Anomalien erzeugt nicht nur der Mensch mit seiner eigentlich tollen und nützlichen Hochtechnologie, sondern auch die Natur selbst – sie hat uns geschaffen! Und das eine hat mit dem anderen zu tun.

    Dies wird ihr selbst zum Verhängnis, oder aber, es ist ein Teil der kommenden Evolution a la Dino`s X.0. Wir müssen verstehen, dass wir die absolute Kontroverse erleben, so wie alle Lebensformen vor und nach uns auch (Leben und Sterben). Einher dazu gehört auch, zu begreifen, dass beispielsweise eine Ölkatastrophe – egal wie und wo – deshalb “natürlich” ist. Ob wir mit einem Tanker auf See havarieren, oder die Natur selbst das Öl durch ein mächtiges Beben et cetera freisetzt – es ist ihr eigenes Produkt (das teilweise sogar ausschließlich als Nahrungsmittel für einige Garnelen- und Muschelarten dient).

    Ich weiß, über diese Perspektive kann man auffassungsspezifisch streiten, doch da ist mehr dran als mir selbst persönlich lieb ist. Dadurch bekomme ich auch eine nicht mehr ganz so verhasste Sicht auf uns Menschen und die Verbrechen, die wir unserer Umwelt und uns selbst alltägllich radikal und bestialisch zufügen.

    Schöne Grüße aus Kiel!

    *Zum Beispiel vermehren sich Mäuse und bestimmte Bäume in Tschernobyl zu Hauf in diesem Gebiet. Selbst seltene Pferde, welche man extra zum Sterben dort hingebracht hat(!), “gedeihen” dort prächtig. Tschernobyl gleicht einem “Naturpark” der besonderen Art. Unbehelligt davon, will man die naturelle Zurückgewinnung der Gebiete unter anderem nun als Endlager für Atommüll nutzen. Ist sie hier nicht wieder, die Kontroverse? Buh!

  25. WiKa (@Verfasser) schreibt:

    @ Denkbonus … fast wäre mir mein schwarzer Humor abhanden gekommen. Die von Dir hier geschaffene Grundlage schreit förmlich nach Weiterung. Danke zunächst für dieses detailreichen Gräuel, ich hab es mir nicht im Entferntesten vorgestellt, dass statt Entspannung dort aktuell eine Zuspitzung im Gang ist. Folge ich meiner schwarzen Logik, müsste sofort ein allumfassendes Embargo nebst einem Präventivkrieg gegen Japan geführt werden, da ja im Vergleich zur iranischen, diese atomare Bedrohung durch Japan geradezu exponentiell ist … allein schon die Mengen betrachtet. Danke noch mal für den traurigen Bericht, muss mal überlegen was ich draus stricke.

  26. Lux schreibt:

    What a wonderful world…
    Zeit zu handeln. Die Menschheit benötigt eine echte Revolution.

  27. flurdab schreibt:

    Ich bin Agnostiker,
    aber wenn ich diese Botschaft lese bröckelt mein Nichtglaube.
    Gott scheint Humor zu haben, so Leute jetzt fresst euer Geld!

  28. Einar Schlereth schreibt:

    Vor 30 – 40 Jahren gab es die Zahlen 1 : 1000000 als Chance für eine Kernschmelze. Und die Politiker rund um in der Welt glauben das wohl immer noch. Aber sie hüten sich wohlweislich, in die Nähe eines AKWs zu ziehen.

    • Jocheli Michel schreibt:

      deshalb macht es auch sinn lotto zu spielen……………………………….

    • bla@fisch.de schreibt:

      Und hier nochmal:

      Vor 30-40 Jahren bestand eine 1:1000000 Chance auf das Eintreten einer Kernschmelze. Und Politiker rund um den Globus glauben das wohl immer noch, hüten sich jedoch wohlwissen der Gefahren davor in die Nähe eines AKWs zu ziehen.

      … wenn man eine Sprache nicht kann, empfehle ich auf die eigene Muttersprache zurück zu greifen.

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