Syrien – US-Piloten abgeschossen

Die Besatzung der abgeschossenen türkischen F4 Phantom bestand aus zwei US- Piloten, wie der staatliche syrische Sender al-Dunya meldete

Nachdem russische Experten betont hatten, dass es sich hier um einen Aufklärungsflug der NATO gehandelt habe, scheint sich der Nebel etwas zu lichten. Nun wird auch klar, weshalb Hillary Clinton vorschnell bemüht war, den Russen den schwarzen Peter zuzustecken. Diese, so die amerikanische Staatsekretärin, hätten das Aufklärungsflugzeug mit einer ihrer Raketen zur Strecke gebracht. Tatsächlich ist das syrische Militär im Besitz von einem Heckteil des Fliegers, mit deutlichen Einschusslöchern einer Flak. Während eine Flak gerade einmal 2,5 Km weit reicht, sieht das bei einer Rakete schon ganz anders aus.

Die Behauptung der NATO- Aggerssoren, das Flugzeug sei über internationalem Gewässer getroffen worden ist somit als eine der üblichen Lügen entlarvt. Um nicht allzu blöd dazustehen, folgte Clintons falsche Beschuldigung der Russen, diese hätten als einzige in Syrien die Kompetenz, eine Rakete abzufeuern. Dass dies Unsinn ist, versteht sich von selbst. Bereits seit drei Jahre üben die Syrer mit diesen Waffen und sind sehr wohl im Stande, damit umzugehen. Darüber hinaus war es wohl Clintons Absicht, auf diesem Wege zu erklären, der Flug sei weit außerhalb syrischen Hoheitsgebietes abgeschossen worden, eben mit einer Rakete. Das durchsiebte Trümmerteil überführt sie nun der Lüge ebenso wie die Tatsache, dass es sich nicht um einen Routineflug der türkischen Luftwaffe gehandelt haben kann, wenn die beiden Piloten US- Amerikaner waren.

Clintons größter Gegner bei ihrer Propagandaschlacht ist die zunehmende Vernetzung der Welt durch das Internet. Wir haben syrische, iranische, russische und chinesische Nachrichtenagenturen zur Verfügung, die uns mit all den Informationen versorgen, die wir benötigen, um all die Lügen und Hetzkampagnen der NATO auffliegen zu lassen. Den Rest besorgen Blogs wie Hinter der Fichte, Julius Hensel und Urs1798. So ist heute auch bekannt, dass es sich weniger um einen Aufklärungsflug als vielmehr um einen Testflug gehandelt haben könnte. Nachdem einer der syrischen Piloten samt Flugzeug nach Jordanien desertiert war, hatte die NATO die Freund/Feind- Erkennung der syrischen Armee und wollte nun einfach mal testen, ob sie mit ihrem Fakeflug als Gegner erkannt werden würde oder nicht. Nachtrag: Sie wurde.

Quelle:

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13 Antworten zu Syrien – US-Piloten abgeschossen

  1. Christel Jungbluth schreibt:

    Ali, die Medien bezeichnen Demonstranten als radikale Gruppen und wenn sie noch so friedlich sind. Merke Dir: Nicht die die Länder überfallen sind Terroristen, sondern die ihr Land verteidigen. Die drehen den Spiess total um. Und bei Demonstrationen hier bei uns, geht die Polizei ja wohl auch nicht gerade sanft mit den Demonstranten um. Eine Oppsosition gibt es bei uns nicht mehr, ausser vielleicht den Linken.

  2. ali schreibt:

    Wenn die Polizei hier im Land eine Demonstration nieder knöpeln ,dann ist das in Ordnung aber wenn’s ein feindlicher Stadt es tut dann nennt man sie Opposition weil sie ja keine Partei ist , übrigens ist mir aufgefallen ,das man hier zu lande auch mittlerweile die Parteien ob FDP ,SPD u.s.w Opposition nennen um die bewaffneten als eine gewählte Partei darzustellen .
    Alles Heuchelei

  3. ali schreibt:

    Ich glaube den angeblichen demokratisch gewählten Politiker und ihren gleichgestellten Medien so oder nichts,sie lügen was das zeug hält zeigen und berichten nur über das ,was sie für richtig halten

  4. winfriedWinfired schreibt:

    blog.freigeldpraktiker.de
    Schreibt man schon mal was wichtiges dann fehlt auch noch ein Buchstabe! jetzt ist es Richtig!

  5. mundderwahrheit schreibt:

    Egal wer im Flugzeug saß, sie gehören die gleichen kriminelle Vereinigung an, wie zwei Gesichter
    auf einer Münze.

  6. Christel Jungbluth schreibt:

    Bitte noch einmal voranstellen: Ich wies zu Beginn meines Artikels darauf hin, dass man sich überall orientieren muss, um der Wahrheit näher zu kommen.
    Propaganda betreibt jede Nation, immer zu ihrem eigenen Vorteil. Wenn man jedoch das Vorgehen der westlichen Welt zugrunde legt, kann man so manches als Wahrheit annehmen, was von den angeblich “feindlichen” Nationen veröffentlicht wird. Manches kann man ungesehen glauben, weil es die gleiche Richtung ist, die schon zuvor mehrfach angewandt wurde.
    Dennoch kann sich keiner für die ergründete Wahrheit verbürgen!
    Sei es drum: Was machen fremde Flugzeuge in den Gebieten?? Egal, um welche Nation es sich handelt. Hier über uns dürften auch keine fremden Flieger herumturnen.
    Propaganda gehört zur Gerüchteküche. Man kann, muss aber nicht alles glauben. Aber wenn man sich fragt, “Wem nützt es?” und sich mal alles vor Augen führt, erkennt man schon sehr viel.

    Ich möchte meine Ausführungen bestimmt nicht als die einzige Wahrheit herausstellen^. Jeder sollte sich selber ein Bild von allem machen. Das führt doch zu schönen und lebhaften Diskussionen.

  7. antifo schreibt:

    Woher will al-Dunya wissen, daß es amerikanische Piloten waren?

    Schicksal der vermissten Piloten: Jetzt wurden ihre Helme gefunden

    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2012/06/455780/schicksal-der-vermissten-piloten-jetzt-wurden-ihre-helme-gefunden/

    Hier stehen Name der Piloten: Capt. Gökhan Ertan und Lt. Hüseyin Aksoy.

    In einem Artikel in hurriyetdailynews.com wird über die Frage des CHP-Abgeordneten Orhan Düzgün berichtet, wonach der abgeschossene Kampfjet von einem zweiten Kampfjet begleitet wurde, über den sich die türkische Regierung aber ausschweigt. Gemäß Düzgün gibt es Augenzeugen in der Provinz Hatay, die diesen zweiten Jet gesehen haben.

    Die Türkei steht durchaus nicht geschlossen hinter Erdogan und seiner AKP. Bei den anderen Parteien stößt die Unterstützung der von den Moslembrüdern dominierten “Rebellen” offenbar auf wenig Verständnis. Man will sich nicht in einen Krieg gegen Syrien hineinziehen lassen und stellt daher kritische Fragen.

    • denkbonus schreibt:

      Das ist richtig, endgültig kann ich dies nicht beantworten. Es handelt sich allerdings um eine iranische Quelle, die auf Seiten Syriens steht, so wie ich. Die Namen der Piloten können ebenso wie die Informationen von alDunya gefaked sein. Hier habe ich nochmals die Quelle, die wiegesagt ebenfalls gefaked sein kann. In einem Krieg kann immer und überall alles gefälscht sein und ist es auch zumeist. Allerdings helfen selbst unsichere Nachrichten, die sich gegen die US-NATO-Interventionen wenden den geschundenen Opferstaaten, weil sie helfen, Gegenöffentlichkeit auzubauen. Und letztenendes, ich will ehrlich sein, ist es mir scheißegal, ob die beiden Piloten wirklich Amis waren oder nicht, solange die USA nur blöd genug dastehen.

      Ich hätte jedoch die Quelle von Anfang an angeben sollen. Sorry

      • antifo schreibt:

        Ich bin sicher kein Freund dessen, was Obama in Syrien macht oder Romney machen will. Nur macht man einen Fehler, wenn man alles, was von Quellen, die man “auf Seiten Syriens” stehen sieht, für bare Münze nimmt. Es mag ja sein, daß der syrische Sender al-Dunya irgendetwas in der Art berichtet hat. Bei SANA findet sich aber keine derartige Nachricht. Deshalb halte ich es für wahrscheinlich, daß bei al-Dunya darüber spekuliert wurde und IRIB das dann als letzte Wahrheit hingestellt hat.

        Eine Gegenöffentlichkeit wird damit nicht aufgebaut. Sie wird vielmehr unglaubwürdig gemacht und geschwächt, wenn man sowas einfach übernimmt und als Tatsache hinstellt. Das ist genauso unseriös wie die Übernahme von Meldungen aus der Gerüchteküche der “Aktivisten”.

      • denkbonus schreibt:

        Nicht unseriöser, als unsere ‘Qualitätsmedien’, die zudem niemals Quellenangaben machen. Aber im Großen und Ganzen stimme ich Dir zu.

  8. Christel Jungbluth schreibt:

    Generell ist es immer schwer, die Wahrheit aus allen Propagandameldungen herauszufiltern.

    Seit Jahren mache ich mir zu eigen, mal Artikel, aus allen Lagern kommend, zu lesen. Also pro westliche, russische und arabische Ereignisse nehme ich auf, versuche, die Hälfte davon als Wahrheit zu glauben. Die gesammelten Eindrücke vermische ich mit den geplanten Vorhaben der USA und man erkennt, was Wahrheit und was Lügen sind!

    Immer gingen Demonstrationen, wo sie auch immer stattfanden, von ausländischen Kräften aus. Unzufriedene Bürger wurden mit Geld und Waffen ausgerüstet. Es erfolgten Propagandameldungen überall in der westlichen Welt. Immer und immer wieder wurden unbewiesene Ereignisse um den Globus geschickt. Ich erinnere daran, dass einige Videos überhaupt nicht zu den Ereignissen in den Ländern passte. Sie waren schön verschwommen, wurden als Handyvideos mit schlechter Bildqualität ausgewiesen, weil angeblich offizielle Journalisten nicht ins Land dürften. Klang alles noch glaubhaft, wenn sich nicht Leute vor Ort befanden, die die wirklichen Geschehnisse berichteten und auch von den Orten, wo die angeblich schlimmen Ereignisse stattfanden, Foto und Videomaterial sandten.

    Es gibt auch aus Syrien bemerkenswerte Aussagen von anwesenden Journalisten und bekannten Persönlichkeiten, die nicht den von den USA vorgegebenen Richtlinien folgen. – Mein Dank, dass es solche Leute noch gibt.

    Nachdem es so nicht klappte, den Präsidenten von Syrien durch unterstützte Widerständler abzusetzen und es ein Veto bei der UN gab, der einen offiziellen Kriegseinsatz verhinderte, konnte man eindeutig erkennen, dass jetzt von den Amis getrickst wurde. Genau so gingen die mit dem Iran auch vor. Ich erinnere auch an das britische Schiff, dass sich in iranischen Gewässern angeblich “verirrte”. Die Briten wurden festgenommen, aber sehr gut behandelt, sehr gut versorgt und sehr gut gekleidet wieder in die Heimat entlassen. – Ich schätze mal, dass diese Gefangenen “befreit” werden sollten. – Es wäre ein Kriegsgrund gewesen. – Nein, der Iran verhielt sich trotz vieler Provokationen sehr geschickt. “Tue immer das, was der Gegner nicht erwartet.”

    Es heisst jetzt nicht, dass die Präsidenten in den jeweiligen Ländern meine Sympathien hätten. Darüber kann und will ich mir kein Urteil bilden. Für mich steht nur fest, dass die USA in allen möglichen Ländern ihre dreckigen Finger im Spiel haben und dass es darum geht, dass alle Herrscher der Länder die Vorgaben der USA annehmen sollen/müssen. Wer das nicht tut, muss weg, um jeden Preis und wenn tausende von Menschen dabei ums Leben kommen.

    Diese rücksichtslosen Vorgehen und das Einmischen in alle möglichen Länder, das verurteile ich. Was haben die Völker der Länder denn jetzt davon, von denen man die Präsidenten abgesägt hat? Sind sie jetzt besser dran? Nein – im Gegenteil!

    Und nun werden andere Länder mit ins Spiel gebracht, wie hier die Türkei. Die USA befinden sich im Wahlkampf. Sie müssen immer so tun, als wären sie die Guten, die nur überall Hilfe bringen. Vielleicht glaubt ihnen die konsumorientierte Bevölkerung das. Nur für Kriege sind die Menschen auch nicht mehr zu gewinnen. Sie merken ja, wenn ihre Sprösslinge los müssen und wie die dann wieder heim kommen.

    Deshalb geht es jetzt um das täuschende Einbringen anderer Länder. Leicht durchschaubar, wenn man es verfolgt hat.

    Haltet Euch tapfer – Christel

    • denkbonus schreibt:

      Das Geld wohnt rechts, die Menschen links

      Da stimme ich Dir voll und ganz zu, liebe Christel. Wenn man sich diese Liste amerikanischer Militär- und CIA- Operationen durchsieht, wird einem schnell klar, wohin die Agenda unserer amerikanischen Freunde zielt. Letztlich geht es ihnen nur um eines, um Geld. Solange Staaten genügend kaufen und verkaufen, sind sie sicher, da sie das kapitalistische System stärken. Sobald ein Volk jedoch zu weit links wählt, geschieht stets dasselbe.

      Zuerst werden gegnerische Gruppen von der CIA logistisch, finanziell und mit soziopolitischem Know How ausgestattet, um einen erfolgreichen Putsch durchzuführen. Gelingt dies nicht, werden Waffen und Kommunikationstechnik sowie militärische Unterstützung beispielsweise durch Satelitenaufklärung nachgereicht. Die Folge ist dann eine blutige Revolution. Sollte selbst das nicht helfen, so kommen Uncle Sams Ballerboys und regeln die Sache selbst.

      Wiegesagt, den USA ist es scheißegal, wer regiert, solange er genügend Handel treibt und nicht zu volksnah ist. Im Sozialismus lässt sich nun einmal nicht soviel Geld verdienen wie im Kapitalismus. Daher wird er bekämpft und das mit allen Mitteln. USA und Menschenrechte schließen einander aus. Somit ist ein demokratisches, dem humanistischen Gedanken verpflichtetes Amerika ein Widerspruch in sich. Allerdings wäre es dumm, immer nur nach Westen zu sehen.

      Wir in Europa waren und sind nicht einen Deut besser. Das Britische Empire wurde lediglich von den USA abgelöst und wenn man sich die Greueltaten europäischer Kolonialstaaten in aller Welt betrachtet, so wird klar, dass dieses System der Ausbeutung und Versklavung schon immer dem Geldsystem inhärent war und ist. Heute leben wir nach wie vor in einem monetären Totalitarismus, der sich hoffentlich bald dem Ende nähert, indem er sich selbst auffrisst. Wir benötigen kein Geld, um mit einander zu kooperieren. Geld macht nur Sinn in einem Konkurrenzsystem, welches dann über kurz oder lang alle in’s Elend führt.

  9. Propaghandi schreibt:

    Guter Artikel! Leider beinhaltet er m.M aber einen Denkfehler. Der Türkische Jet wurde ja nicht per “IFF” als “Feind” identifiziert, sondern geriet in den Sucher einer autom. Flak Batterie mit Opto.-elektron. Zielerfassung. Deshabl wurde die Suchmaschine ja ebenfalls beschossen, während die Marinen der beiden Länder nach überlebenden suchten.
    Es könnte also durchaus sein, dass bei einem Angriff das “IFF” die NATO -Jets als “Freunde” identifiziert und keine Gegenmassnahmen ergreift.
    Hoffen wir, dass es nicht so weit kommt! Beim 1. Golfkrieg ahnte anfangs auch niemand, dass der “Bürgerkriegs Iran” dem hochgerüsteten Irak wiederstehen könnte. Die Konsequenzen waren auf der einen Seite hunderttausende Tote und auf der anderen super Geschäfte für Israel (unterstütze Iran!), USA (unterstütze den Irak) und den Contras (unterstützt von der Cocain Import Agentur).

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