von Lübke zum SUPERGAUck

“Auf einmal waren sie da und keiner weiß woher sie kamen – und dann waren sie plötzlich fort und keiner weiß, wohin sie gingen.” Soviel zur offiziellen Lesart Deutschlands zum Thema Faschismus. Wer nun daran glaubt, der Faschismus kehre zurück, der irrt. Er war nie fort, allenfalls verborgen und heimlich geduldet.

Ein Beitrag von Jobst Müller
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So gemein ist das Leben

Mehr als 12 Sunden hatte ich an diesem Text gearbeitet, diesen dann auf einen USB- Stick gezogen und zu einem Freund mitgenommen, der Netzzugang hat. Meiner ist gerade auf Stand By. Der Text wurde nur unvollständig auf den Stick überspielt und so gelangte eine völlig entstellte Fassung des eigentlichen Textes ins Netz. Hier nochmals die Korrekturfassung – Wer`s denn möchte.

Reporter – Rebellen und Spione

Der Tod des französischen Kameramanns Gilles Jaquier im syrischen Homs bietet Stoff für einen Polit- Thriller und beweist einmal mehr, dass westliche Geheimdienste bevorzugt als Journalisten getarnt in den Krisenregionen der Welt ihrer Arbeit nachgehen. Der Einfluss der Nachrichtendienste reicht weit in die Redaktionen hinein

Agnès-Mariam de la Croix ist besorgt. Als Äbtissin des griechisch- katholischen Klosters Saint Jacques l’Intercis ist sie vor allem um die Sicherheit ihrer Nonnen und Novizinnen besorgt. Die Zeiten sind gefährlich, der gesamte mittlere Osten gleicht einem Pulverfass und sie glaubt bereits die Lunte zu riechen. Die Gefahr, in der sich das Kloster aus dem sechsten Jahrhundert befindet, ist ihr bewusst. Es liegt als eine große und mächtige Zitadelle aus ungebranntem Ton auf einem Hochplateau in 1350 Metern Höhe über dem Dorf Kara im Libanon, keine 90 Kilometer nördlich von Damaskus und nahe der syrischen Grenze. Bei guter Sicht kann sie weit entfernt im Westen das Mittelmeer wie einen funkelnden Streifen Silber in der Sonne glitzern sehen. Doch im Moment gibt es dringlicheres für sie. Heute morgen hatte sie Besuch erhalten. Ein ruhiger, etwas behäbig wirkender und unauffälliger Mann, der sich ihr als Charles vorgestellt hatte. Sie weiß, dass Charles für die Direction Générale des Services Extérieurs (DGSE), den französischen Auslandsgeheimdienst, arbeitet. Gelegentlich hatte sie ihm den einen oder anderen Gefallen getan, so hatte sie ihm die erste Pressereise westlicher Journalisten in das benachbarte Syrien organisiert, nachdem dort die Unruhen begonnen hatten. Dafür genoss das Kloster einen gewissen Schutz durch das französische Außenministerium. Sie traut Charles nicht über den Weg, hütet sich jedoch, ihn dies spüren zu lassen. Der Agent ist für sie wichtig und gefährlich zugleich. Einerseits verspricht er Schutz, andererseits trägt er bei jedem seiner Besuche einen Hauch von Gefahr in die altehrwürdigen Klostermauern. Wo immer Charles auftaucht, sind Ärger und Gefahr nicht weit. Diesmal hatte er sie um ein Visum für einen französischen Journalisten und Kameramann gebeten, falls möglich auch für dessen Lebensgefährtin, eine Fotografin. Wie auch immer sie es anstellte, sie würde wohl nicht umhin kommen, im Informationsminsterium vorzusprechen und dort solange Druck zu machen, bis die Visa erteilt würden. Es wäre nicht das erste mal. Weiterlesen

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Wir sind erledigt


Das schlimmste, was einem Land heutzutage passieren kann, ist die Entdeckung von Öllagerstätten. Nach Afghanistan, dem Irak und Libyen gerät nun auch die BRD ins Fadenkreuz ihrer Aliierten, denn Brandenburg sitzt auf Millionen Tonnen von Erdöl

Satire – Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Nahe der kleinen Dörfer Ressen und Guhlen in der Niederlausitz vermuten Experten mehr als 15 Millionen Tonnen Öl. Damit wird die Bundesrepublik nach Lesart der letzten zehn Kriegsjahre selbst zum legitimen Ziel ölhungriger Konzerne und deren hochgerüsteter Armeen. Insbesonders nachdem der Iran den Embargoforderungen konservativer deutscher Parteisoldaten nun entgegen kommen wird, indem er künftige Lieferungen an europäische Staaten einstellt. Noch schützt uns der Umstand, dass der schwarze Bodenschatz wohl in Dollar fakturiert werden wird. Allerdings weiß niemand genau, wie lange es die US- Währung noch geben wird. Weiterlesen

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Syrien – Ein Blick hinter die Kulissen

Die syrische Bevölkerung ist Opfer gewalttätiger islamistischer Milizen und fürchtet diese bewaffneten Oppositionellen, da sie Angst und Chaos säen. Die syrische Schriftstellerin Nadia Khost – Autorin zahlreicher Essays und Bücher zur Geschichte, Architektur, Erhaltung und Schutz des Erbes der arabischen Zivilisation – lebt in Damaskus. Was sie uns zu sagen hat über das, was wirklich in Syrien passiert, muss sehr ernst genommen werden. Ihr Zeugnis entspricht in keinster Weise dem, was uns von den Mainstreammedien glauben gemacht wird.

Nadia Khost – Es gibt kein Heizöl mehr in Aleppo … die Verkäufer können ihre Hilflosigkeit nur den von der Arabischen Liga geschickten Beobachtern klagen: „Wir sind arme Arbeiter, die bewaffneten Banden sperren die Straßen, stehlen das Heizöl, klauen oder zerstören die Fahrzeuge … wenn sie uns nicht töten!“ Das ist der wahre Grund des Mangels, was die Armen daran hindert, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Die bewaffneten Banden wüten, wo sie können … Die Beobachter hören die Zeugnisse der Verwundeten, das Weinen der Kinder, die nach ihren gekidnapten Vätern rufen, konstatieren die Verwundungen an den Leichen, notieren die Identitäten, die Berichte, die Orte, die Zeitpunkte Weiterlesen

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Overkill

Es ist an der Zeit, an einen Begriff aus Zeiten des kalten Krieges zu erinnern, der offenbar etwas in Vergessenheit geraten zu sein scheint. Der nukleare Overkill ist dann erreicht, wenn das vorhandene Waffenpotential ausreicht, um den gesamten Planeten zu entvölkern. Wir haben einen zigfachen Overkill, könnten also jeden Menschen auf diesem Planeten mehrfach töten

Zu wenig Menschen auf der Erde

Bild - Wikipedia

Die Theologin Uta Ranke-Heinemann fasste diesen Irrsinn 1981 anlässlich einer Rede in Worte. Sie fragte, woher die aberwitzige Anzahl von 100 Milliarden (nicht Millionen) Menschen denn herkommen solle, so man diese denn umzubringen gedenke? An Waffen, so die Theologieprofessorin, bestände ja kein Mangel, vielmehr reiche die Zahl der zu vernichtenden Menschen offenbar nicht aus. Nach ihr hatte dies wohl nie wieder jemand so treffend auf den Punkt gebracht. Weiterlesen

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Syrienkrise seit 2001 beschlossene Sache

Was geschieht gerade in Syrien? Wer steckt dahinter und mit welchen Absichten? In einem Interview mit der algerischen Zeitung ‘La Nouvelle République’ (Neue Republik) gewährt der französische Journalist und Krisenberichterstatter Thierry Meyssan tiefe Einblicke in das politische Geschehen rund um Syrien und Libyen und deckt die strategischen Pläne der USA und Europas auf

Thierry Meyssan ist nicht irgendein Reporter. Er beweist Mut. Während der westlichen Annektion Libyens hatte er aus dem Hotel Rixos in Tripolis berichtet und sich gefährlich weit aus dem Fenster gelehnt, als er durchsickern ließ, dass sich unter seinen Journalistenkollegen auch CIA- Mitarbeiter befänden und dass Journalisten zudem in die Auswahl von militärischen Zielen involviert seien. Im Gegensatz zu den meisten seiner Kollegen, die von komfortablen Pressezentren aus embedded journalism betreiben, mischt sich Meyssan unter die Menschen, lebt mit ihnen zusammen, taucht ein in deren Alltag und gelangt so an Informationen von hohem Wertgehalt, die er als informative Juwelen ins Netz stellt. So auch im folgenden Interview. Weiterlesen

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Die virtuelle Diktatur


Die Zukunft des Zahlungsverkehrs wird bargeldlos sein. Dies führt uns einerseits in die Totalüberwachung, andererseits heraus aus der Schuldenkrise

‘Nur Bares ist Wahres’ oder ‘Cash and Carry’ werden bald schon der Vergangenheit angehören. An deren Stelle treten wird hingegen der bargeldlose Zahlungsverkehr via Geldkarte. Währungen werden zu Kreditpunkten und Plastikkarten zu Portemonnaies umfunktioniert. Zu Beginn dieses Monats hatte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) bereits angekündigt, bis zum April 1,2 Millionen einer neuen Generation von Geldkarten an den Verbraucher bringen zu wollen. Die neuen Karten sind ausgerüstet mit einem NFC- Funkchip (Near Field Communication), der bis zu einer Entfernung von 4 Metern auslesbar sein wird. Dank dieser Technik wird es künftig genügen, seine Karte an einem Lesegerät vorbeizuziehen und schon ist der Buchungsvorgang perfekt. Die lästige und zeitaufwändige Eingabe der PIN entfällt künftig ebenso wie die Kassiererin an der Supermarktkasse, dafür kann sich die Schlange an der einstigen Kasse deutlich schneller gen Ausgang schieben.

Super Idee, möchte man denken – und richtig, die Idee ist in der Tat super, wenn auch nicht für Sie. Zunächst einmal werden für jeden Buchungsvorgang Gebühren fällig, die im Moment noch der Händler zu tragen hat. Die Buchungsgebühren belaufen sich zunächst bei Beträgen von bis zu 5 Euro auf einen Cent, bei bis zu 10 Euro auf 2 Cent und bei bis zu 20 Euro auf 3 Cent. Bei bis zu 16 Millionen Buchungsvorgängen am Tag verspricht dies den Banken satte Umsätze alleine hier in Deutschland. In Italien wird die Funk- Chip- Karte bereits erprobt. Weiterlesen

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